Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200902. Juni 2009 · Hallo zusammen,
bin gerade meine Route für September 2010 am planen. Ist zwar noch etwas Zeit, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Meine Frage: Ich komme von Norden (Kunene River Lodge) in den Park rein. Da bietet es sich ja an, die ersten drei Nächte in Namutoni zu verbringen. Sollten wir danach weiter nach Halali oder Okaukuejo (2 Nächte)?
Zu berücksichtigen ist hierbei, dass wir im Anschluss eine lange Etappe bis nach Rundu vor der Nase haben.
Wo ist es denn für Tierbeobachtungen besser?
Vielen Dank + Gruß
Andi
ANNICK8'057 Beiträge · seit 200802. Juni 2009 · Hallo Andi,
Ich würde Folgendes machen:
Von Kunene River Lodge, Richtung Kamanjab fahren und da irgendwo übernachten ( Kavita Lion Lodge, Gelbingen Lodge.....)
Anschliessend 2 Nächte in Etosha-Okaukuejo (da gibt es ein super Wasserloch wo man die Tiere beobachten kann)
Dann 1 Nacht Halali (da gibt es auch ein Wasserloch)
1 Nacht Namutomi oder ausserhalb des Parks
und Weiterahrt nach Rundu
Wo es besser ist die Tiere zu beobachten ? Das Problem ist, man weiss nie. Einmal sind die Tiere da, einmal sind sie woanders.... So schlimm ist es aber nicht, es gehört zum Erlebnis !
Viel Spass bei der Planung
Annick
jaw2'048 Beiträge · seit 200702. Juni 2009 · Hallo Andi,
leider verstehe ich deine Planung nicht ganz.
Ich komme von Norden (Kunene River Lodge) in den Park rein. Da bietet es sich ja an, die ersten drei Nächte in Namutoni zu verbringen. Sollten wir danach weiter nach Halali oder Okaukuejo (2 Nächte)?
von Norden kommst du erstmal gar nicht in den Park rein sondern musst entweder im Norden am Park vorbei bis Andoni fahren um dann in den Park zurück fahren. Das würde ich nicht tun. Auch das Galton-Gate im Westen ist für dich tabu, weil da nur Reiseveranstalter mit Lizenz durchfahren können.
Besser ist die Fahrt nach Süden entweder Kamanjab - Outjo oder über kleinere Straßen bis zum Anderson-Gate, die aber 2008 gut zu fahren waren.
Wir hatten jetzt 2 regenreiche Jahre. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für ein trockeners 2010. Bis September werden aber ohnehin die natürlichen Wasservorkommen trocken fallen. Damit sind die Tiere in Etosha auf die Wasserlöcher angewiesen und die Beobachtung ist viel leichter möglich. Hier ist aber der Westteil um Okaukuejo dem Osten (um Namutoni) deutlich überlegen. Wenn du 5 Nächte planst, dann würde ich 3 davon auf jeden Fall in Okaukuejo buchen. Die Wasserlöcher um das Camo sind in der Trockenzeit sehr gut frequentiert, am Camp selbst ist ein beleuchtetes Wasserloch, das mich bei jedem Besuch total begeistert. Da ist die Nacht zum schlafen fast zu schade....
Halali kannst du besuchen, das Wasserloch ist weniger interessant (finde ich), dafür ist das Essen und der Service dort besser. Namutoni würde ich mir nach dem Umbau 2007 überhaupt nicht mehr antun, sondern vor Toresschluß über das van lindequist gate ausfahren. Es gibt direkt danach sehr interessante und vielseitige Unterkünfte.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200903. Juni 2009 · Ich würde, wenn du vom Kunene kommst zu www.cheetahparknamibia.com bei Kamanjab fahren und da übernachten! (Reservieren!)
Campen kostet 50 N$ pro Person, der Game Drive zu den Geparden 100 N$ pro Person. Ihr könnt auch mit den zahmen "spielen" und der Fütterung beiwohnen. Die haben auch günstige Bungalows. (Reservierung nötig! Preis: ?)
In der Nähe kann man auch einen Tagesausflug zur Kavita Lion Lodge oder zu Gelbingen ( www.gelbingen-safaris.com ) zu Himbas machen (telefonische Terminvereinbarung oder per Email nötig!)
Jedenfalls würde ich dann zum Südeingang von Etosha über die Sandpad von Kamanjab nach Etosha fahren.
3 Nächte in einem Camp??? Wozu? So groß ist der Park nicht!
Am ersten Tag würde ich den Westteil erkunden und in Okaqueo übernachten. Am 2 Tag evtl. in Halali. Oder 2. Nacht Okaqueo und 3. Nacht Halali. Namutoni dann 3. oder 4. Nacht Tag.
Generell gilt Okaqueo als wWildreiches Wasserloch. Aber das ist nicht gesagt... Halali ist bekannt für Naßhörner und es gibt auch viel Wild. Evtl. ist es da aber auch besser... Löwen, Naßhörner und Hyänen habe ich bis jetzt nur in Halali gesehen.
Elefanten, Giraffen usw. bei beiden.
Namutoni habe ich noch nie übernachtet. Aber es ist immer Glücksache... Kann überall toll sein oder überall "tote Hose"...
Okaqueo bietet sich in der ersten Nacht an, da ihr so den Westen am Anfang machen könnt und dann weiter Richtung Nordosten (Namutoni) fahren könnt um von dort nach Rundu zu fahren.
Mehr würde ich gar nicht machen. Aber Wenn ihr campt, ist es ja egal. Dann schlaft ihr einfach da, wo ihr um 18.00 Uhr seit und fahrt einfach nach Lust und Laune im Park rum.
Offiziell soll man die Campingplätze reservieren. Aber wenn man drinn ist, (September ist keine richtige Hochsaison)
könnt ihr euer Zelt aufschlagen wo ihr wollt und einfach vor Ort bezahlen.
Wir haben auch schon in Namutoni beim Reinfahren in den Park bezahlt, weil Halali angeblich voll war und dann doch in Halali übernachtet (gecampt). In Halali war aber fast kein Mensch... 🙂
Ansonsten biete auf www.nrw.com.na reservieren, wenn euch das lieber ist!
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200903. Juni 2009 ·
gglink5'538 Beiträge · seit 200803. Juni 2009 · Hallo Andi,
hallo Otjikoko,
leider muss ich Otjikoko widersprechen. Der Park ist riesig - so groß wie Hessen - und wenn man die Tiere in Ruhe beobachten will, dann braucht das seine Zeit. Okaukuejo ist das beste Wasserloch für Abendbeobachtungen. Ich war dort schon bestimmt 20 x. Immer Nashörner gesehen - zuletzt vor 2 Wochen 8 Tiere zur gleichen Zeit, dazu 2 Elefanten und 14 Giraffen - sehr oft auch Elefanten und Löwen. Nur Hyänen habe ich bisher dort nicht gesehen, sondern in Halali. Der Vorschlag von Annick ist gut. Den solltest Du nehmen. Und September ist voll. Da musst Du so schnell wie möglich reservieren, damit Du Deinen Platz bekommst.
Viele liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
joli3'491 Beiträge · seit 200603. Juni 2009 · Hallo Andi,
da stimme ich Gerd voll und ganz zu - Okaukuejo ist auf jeden Fall 2 Nächte wert. Und Halali auch - vor allem wegen des nahe gelegenen Wasserlochs Goas. In den letzten Jahren treiben sich dort zwar Löwen herum, so dass das Wasserloch nicht mehr ganz so rege besucht wird wie früher, aber wenn die Elefanten kommen, müssen die Löwen das Feld räumen.Um so etwas zu erleben, braucht man schon mal einen ganzen Tag.
Wir verbringen immer mindestens 3 Tage in jedem Camp - und das seit 25 Jahren.Und wir haben es noch nie bereut, obwohl wie die Nashörner von Okaukuejo inzwischen in dritter Generation kennen - grins.
Von der Route her würde ich auch Annick zustimmen, d.h. beginnt in Okaukuejo und arbeitet Euch Richtung Osten vor, damit die Anschluss-Etappe Etosha-Rundu nicht allzu lang wird.Es gibt zwar eine Planung, nach der ein weiteres Nordgate ( neben King Nehale Gate bei den Andoni-Plains )nördlich von Okaukuejo geöffnet werden soll, aber ob das schon bis zum nächsten Jahr in die Tat umgesetzt sein wird, erscheint mir sehr fraglich.Da werdet Ihr wohl über Kamanjab anfahren müssen.
Gruß Joli
GUGuido.Gast03. Juni 2009 · Hallo,
Halali mag nicht das schönste Camp sein, aber ich würde da zumindest eine Nacht verbringen. Grund: Halali ist das einzige Camp in der Mitte des Parks. Wenn Du kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang an den Wasserlöchern um Halali herum sein möchtest, dann geht das nur, wenn Du in Halali übernachtest. Von Okaukuejo, Namoutoni oder Camps vor den Parkeingängen hättest Du sonst 1-3 Stunden An-/Abfahrt.
Abends haben wir Anfang Oktober 2007 an dem Wasserloch praktisch keine Tiere gesehen. Es war trotzdem schön, da zu sitzen und still etwas Rotwein zu trinken. Am Morgen war dann eine kleine Elefantenherde da
Beste Grüße
Guido
Andi1234Themenstarter49 Beiträge · seit 200908. Juni 2009 · Super, vielen Dank für die Tipps.
Dann werde ich auf jeden Fall 2 Nächte Okaukuejo einbauen.
Über den Rest denke ich dann nochmal gründlich nach.
Gruß Andi