Unterkünfe im Voraus buchen?

9 Antworten · 2'879 Aufrufe · gestartet 25. Mai 2009 von cookie_2009
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Themenstarter4 Beiträge · seit 200925. Mai 2009 · #1
Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich zunächst für dieses informative Portal bedanken!

Letztes Jahr war ich 3 Wochen in Costa Rica und stehe nun wieder vor der gleichen Überlegung, ob ich alle Unterkünfte über eine Self Drive Tour durch den Veranstalter (hier: Erlebe Namibia) vorbuche, oder einfach nur 2 Nächte in Windhoek reserviere und dann mit der Route beginne und mir jeweils vor Ort etwas suche oder ein bis zwei Tage vorher reserviere.

Für Costa Rica war ich im Vorfeld nicht sicher, aber es hatte sich dann herausgestellt, dass es für den Monat Juli absolut die richtige Entscheidung war, vor Ort flexibel zu sein und sich manchmal erst abends eine Unterkunft zu suchen.

Obwohl ich schon viel hier gelesen habe, ist mir immer noch nicht klar, ob es in Namibia im Juli erforderlich ist, alle Unterkünfte vorher zu reservieren. Ausser bei den Nationalparks, so habe ich es verstanden.

Kann mir jemand mehr Auskunft geben?

Gruß und Dank im Voraus.

cookie 🙂
1'715 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · #2
Hallo Cookie

Wilkommen im Forum.

Es kommt sehr darauf an wann Du die Reise geplant hast und was Du besuchen willst.
Wichtig ist auch noch ob Du eher mit Lodges und ähnlichem rechnest oder Camping.

So pauschal lässt sich das nicht beantworten.
Generell ist Etosha und Sossusvlei ziemlich stark besucht.


Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
Themenstarter4 Beiträge · seit 200925. Mai 2009 · #3
Hallo Swisschees,

danke für deinen Hinweis. Wir möchten Anfang Juli bis Ende Juli fliegen und haben als Vorschlag für zwei Wochen Namibia von dem Reiseunternehmen folgende Orte:

Windhoek
Sossusvlei
Swakopmund
Vingerklip
Kamanjab
Etosha
Waterberg
Windhoek

Hinzu kommt dann die dritte Woche mit Okavango Delt und Viktoriafällen.

Gruß
1'715 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · #4
Hallo cookie

Juli ist da unten Winter und ist nicht mehr soviel los.
Ich nehme an Du willst nicht campieren, denn es könnte Nachts empfindlich kalt werden.
Wenn Deine Etappen schon festgelegt sind kannst, Du auch im voraus buchen. Hast dann aber kaum Möglichkeiten da etwas zu ändern, wenn es Dir irgendwo besonders gut gefällt.
Etosha und Sossousvlei würde ich im vorausbuchen, vorallem wenn Du bestimmte Unterkünfte (z.B. Etosha am Wasserloch) haben willst.

Vingerklip kann ich Dir nicht sagen, habe da nicht übernachtet.

Gruss
Emanuel
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3'491 Beiträge · seit 200626. Mai 2009 · #5
Hallo Cookie,
ich gehe davon aus, dass Ihr die 3. Woche mit Delta und VicFalls per Flugzeug gestalten wollt. Per Auto ist das nämlich in 1 Woche nicht machbar - das wird schon mit dem Flugzeug knapp.
Dann bleiben gerade mal 2 Wochen für den eigentlichen Namibia- Teil; das ist angesichts der gedachten Route auch sehr knapp.Wenn Ihr das alles schaffen wollt, dann bleibt Euch gar nichts anderes übrig, als dass Ihr Euch einem strengen Zeitkorsett unterwerft. Für spontane Änderungen ist da dann wirklich kein Platz, d.h. Ihr könnt ruhig alles vorbuchen. Selbst wenn es von der Auslastung der Unterkünfte her nicht unbedingt erforderlich wäre.
Gruß Joli
Themenstarter4 Beiträge · seit 200926. Mai 2009 · #6
Hi joli,

generell haben wir kein Problem auch an weniger Orten zu sein. Ich kenne nur nicht Land, Leute und Orte. Im letzten Jahr in Costa Rica haben wir meistens am Vorabend oder am Tag selber unsere grob bzw. feine Route geplant.

Die Liste der Stationen ergibt sich aus einem Angebot das wir erhalten haben. Die Reiseroute wäre diese der Rundreise GO Namibia (wenn das Verlinken hier ok ist?) Was denkst du darüber? http://www.erlebe-namibia.de/Rundreise-go-namibia-waterberg.htm

Ich tue mir unheimlich schwer damit zu erkennen, was für 20 Tage in Namibia wirklich die Highlights sind, die mit dem Auto gut zu kombinieren sind! 🙁
Wir lieben eben Tiere und Natur.

Gruß cookie
3'491 Beiträge · seit 200626. Mai 2009 · #7
Hallo Cookie,
das Problem findest Du bei vielen Veranstaltern: die Reisepläne sind zu eng gestrickt ! Namibia ist ein Land, dem man Zeit geben muss, damit es seine wunderbare Wirkung entfalten kann.Und der Begriff "Highlight" gefällt mir im Zusammenhang mit Namibia auch nicht so sehr, weil er suggeriert, dass man das unbedingt gesehen haben muss, wenn man Namibia bereist, und dass es zwischen den "Highlights" eigentlich nichts Besonderes zu sehen gibt.Ich sehe Namibia vielmehr als "Gesamtkunstwerk", eine Komposition aus Ruhe, Gelassenheit, Weite, Geräuschen, Gerüchen, Tieren und Landschaften. Alles, was irgendwie nach Eile klingt, stört den Genuss dieses Kunstwerks.Klingt vielleicht etwas "spinnert", aber wenn Du da warst, wirst Du mich verstehen.
Du hast Deinen Schwerpunkt auf den Norden Namibias gesetzt. Das ist schon mal gut. Sossusvlei ist ganz bestimmt eine besondere Sehenwürdigkeit, liegt aber ein bisschen abseits und kostet Dich mit An- und Abfahrt mindestens 3 Tage. Ich würde es deshalb weglassen und bei nur 14 Tagen Zeit eine Runde mit den Eckpunkten Swakopmund - Damaraland (Khorixas/Umgebung)-Etosha-Waterberg drehen.Vom Zeitbedarf: 1 Nacht Windhoek, Swakopmund und Khorixas je 2 Nächte, 5 Nächte Etosha, 2 Nächte Waterberg, 1 Nacht Windhoek - macht zusammen 13 Nächte; den "Rest" von 1 Nacht kannst Du entweder in Swakopmund oder zusätzlich in Etosha stecken. Beides lohnt sich unbedingt.
An allen Zielpunkten gibt es genügend Unterkünfte in großer Bandbreite - von einfach bis luxuriös.Dennoch muss man vorbuchen, wenn man ganz bestimmte Unterkünfte haben möchte. Nach meinem Dafürhalten haben sehr viele Unterkünfte in Namibia einen hohen Erlebniswert, sind also mehr als Bett und Frühstück. Das aber wissen andere auch und deshalb können auch in der relativ ruhigen Reisezeit Mai/Juni bestimmte Unterkünfte ausgebucht sein. Daher der Rat, vorher zu buchen und nicht erst von Tag zu Tag.Das erleichtert auch etwas die Kostenkontrolle.Aus "reisedramaturgischen Gründen" würde ich z.B. das Ziel "Waterberg" auf Okonjima verbringen statt auf einer der anderen "Waterberg-Lodges" - das wäre dann so in etwa das i-Tüpfelchen zum Schluss des Namibia-Teils.
Vielleicht merkst Du an meinen Anmerkungen, dass Namibia vermutlich etwas mehr emotionale Reisevorbereitung und -planung verlangt als andere Ziele auf der Welt.
Gruß Joli
30 Beiträge · seit 200901. Juni 2009 · #8
Hallo Cookie,

ich bin auch neu im Forum. War aber schon einige male in Namibia. Ich wuerde auch nicht versuchen "Highlights" abzuklappern. Denn es ist echt so, bzw. aehnlich, wie joli Namibia anfangs beschrieben hat. Vor allem wuerde ich mir genuegend Zeit auf den Lodgen, Gaestefarmen, etc. lassen. Ich habe viele Erstreisende erlebt die auf wunderschoenen Farmen abgestiegen sind und nichts als das Essen und ihr Schlafquartier erlebt haben, da sie spaet nachmittags angekommen sind und frueh morgens weiter fahren mussten. Sonst haetten sie ihren Zeitplan nicht einhalten koennen. Und glaube mir gerade die Farmen auf denen die Gaestefarmen/Lodgen sind machen es aus. Ich denke, man braucht Zeit fuer Wanderungen, Farmfahrten, Ausritte, etc. Naja, meine Meinung. Vielleicht wuerde ich mir lieber eine Region vornehmen. Du kommst bestimmt wieder😄 nach Namibia. Zum Buchungsablauf, sehe es genau wie swisschees. Wuerde nur dort buchen wo mit starken Andrang zu rechnen ist. Alles weitere wuerde ich mir offen halten. So hast du gerade am Anfang Zeit dich auf die Entfernungen, Strassenverhaeltnisse, etc. einzustellen und bekommst bestimmt auch noch unterwegs hervorragende Tips. So bin ich z.B. an meine Stammgaestefarm in der naehe Windhoeker Flughafen gelangt und viele mehr.

Gruesse Heinz
30 Beiträge · seit 200901. Juni 2009 · #9
Hallo joli ,

irgend etwas scheint hier verkehrt gelaufen zu sein. Wie gesagt, bin neu hier. Habe ich jetz nur dir geantwortet??

Gruesse,
Heinz
Themenstarter4 Beiträge · seit 200901. Juni 2009 · #10
Hi Heinz,

nein hast wohl öffentlich geantwortet. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Soetwas hilft immer ungemein.

Dank und Gruß cookie 🙂