Mara Bush Camp / Kenya

19 Antworten · 13,4k Aufrufe · gestartet 06. Mai 2009 von paddy
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Themenstarter518 Beiträge · seit 200706. Mai 2009 ·
War schon einmal jemand im Mara Bush Camp am Talek River ?

Gruß Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
93 Beiträge · seit 200607. Mai 2009 ·
Hallo Paddy,

wir waren im Oktober 2008 in der Masai Mara und wohnten 7 Tage im Mara Bush Camp. Zehn sehr große Zelte stehen in größerem Abstand, so dass die Intimsphäre gewahrt wird, den Safariurlaubern zur Verfügung, die mit allem erdenklichen Komfort und viel Geschmack eingerichtet sind. Besonders erwähnen möchte ich das übergroße Doppelbett mit phantastischer Matratze - für eine dritte Person steht ein weiteres Bett zur Verfügung. Wir hatten fließend Wasser und am Abend konnte heiß geduscht werden. Vor dem Abendessen trafen sich alle Gäste im Garten vor dem Fluss am Lagerfeuer. Dort wurden Getränke und warme Köstlichkeiten gereicht und es wurden zwischen den Gästen die Safarierlebnisse des Tages ausgetauscht. Am frühen Morgen und am Abend wurden wir von Askaris begleitet, denn wir waren ja mitten in der Wildnis und das Camp war nicht eingezäunt. Da es im Oktober bereits am Abend schon etwas kühl wurde, fanden wir in unserem Bett eine Wärmflasche vor. Nach einem ereignisreichen Safaritag schläft man heimelig mit den Geräuschen der Flusspferde, dem Brüllen der Löwen und dem Kichern der Hyänen ein.






Bad: rechts der Waschtisch, auf der linken Seite befindet sich die Dusche

Durch die zentrale Lage des Camps ist es möglich, auf schnellstem Wege zur Gnuwanderung zu gelangen. In wenigen Minuten erreicht man den Talek River, an dem man auf Löwen und Leoparden trifft, Giraffen, Zebras sowie Thomson-Gazellen siehst du unmittelbar beim Aufbruch aus dem Camp. Die Zelte befinden direkt an einem Seitenarm des Talek Rivers, der sich etwas abschüssig mit seinen Hippos präsentiert. Große schattenspendende Bäume ziehen sich durchs gesamte Camp.


Speisezelt


Bar und Aufenthaltszelt

Alle Angestellten sowie der Camp-Manager waren äußerst liebenswürdig und halfen uns selbst beim Aufladen der Akkus für die Kameras. Am frühen Morgen um 5.00 Uhr stand bereits der heiße Kaffee mit ein paar leckeren Keksen für den "kleinen Hunger" schon auf dem Tisch vor unserem Zelt.

Um 6. 00 Uhr starten wir mit unserer Safari, gefrühstückt wurde mitten im Busch, größtenteils am Mara River direkt oder bei anstehender Gnuwanderung auf einem Hügel mit Blick auf die große Herde. Es wurde eine Decke ausgebreitet und zum Frühstück gab es Sandwiches, Eier mit Schinken, Würstchen, Obst, Gemüse sowie heißen Kaffee und Tee. Zum Lunch waren wir wieder im Camp und im Speisezelt warteten allerlei Leckereien auf uns. Das abendliche Dinner war ein kulinarisches Erlebnis! Jede Köstlichkeit war speziell gewürzt, nichts schmeckte wie das andere. Da ich ein Süßschnabel bin, war für mich der absolute Höhepunkt die Nachspeise - einfach zum Dahinschmelzen, jeden Abend eine Überraschung. Am letzten Abend wurden wir mit Gesang und Tanz und einer leckeren Torte verabschiedet, was mich fast zu Tränen rührte. Hätten wir hier in Berlin diesen Koch in einem Restaurant, wir wären Dauergäste.

Übrigens: Wir sind im September wieder für 12 Tage im Mara Bush Camp.:)

Viele Grüße
Maggy
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387 Beiträge · seit 200907. Mai 2009 ·
Hallo Maggy,
vielleicht hast Du es geschrieben, dann soll es nur eine Bekräftigung sein.
Das Sunworld Mara Bush Camp ist ein saisonales Camp d.h. es wird für ein paar Monate mitten in die unberührte Widlnis gestellt.
Der Gast erlebt Afika hautnah. Es gibt keine Zäune oder Ähnliches. Die Tiere ziehen um und durch das Camp, deshalb wird der Gast bei Dunkelheit von einem Masai zum Zelt gebracht.
Das ist nicht gefährlich und es hat noch nie Probleme mit dem Wild gegeben.
Ein Sptzenkoch versorgt die Gäste. Alles vom Feinsten.
http://www.sunworld-safari.com/de/masai-mara-national-reserve/mara-bush-camp-7.html

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
85 Beiträge · seit 200808. Mai 2009 ·
Hey, Maggy,
das sieht ja dort super aus; aber 200 Euro pro Person / Tag im Doppelzelt ist nun nicht gerade sehr preiswert.
Liebe Grüsse von mirabilis alias Hans Joachim Wallek Die Europaeer haben die Uhr; die Afrikaner haben die Zeit.
3'766 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 ·
mirabilis schrieb:
Hey, Maggy,
das sieht ja dort super aus; aber 200 Euro pro Person / Tag im Doppelzelt ist nun nicht gerade sehr preiswert.
Als reine Zahl gesehen nicht!

Aber wenn man die ganze Logistik beachtet. da muss jeder tropfen Cola jedes Essen von weit her gekarrt werden. Das Personal steht schon mitten in der Nacht auf um dir den Morgenkaffe zu machen (manchmal frage ich mich ob sie überhaupt schlafen)und dienen dir bis in die Nacht. Es braucht Safarifahrzeuge die mit Treibstoff fahren (auch in Afrika *grins)und du wirst auf dem Drive chaufiert bis zu 3x täglich Wäsche muss gewaschen werden, Löhne bezahlt Zelte armortisiert werden und, und, und..........!!


Von daher ist es wirklich schon fast ein "Schnäppchen"

Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
387 Beiträge · seit 200908. Mai 2009 ·
Hallo,
sorry, wenn schon Preise geannnt werden, dann sollten sie korrekt sein. Pro Tag full board 180,-- Euro.
Dieser Preis ist sehr moderat. Man braucht sich nur anzuschauen was andere Campbetreiber verlangen.
In Botswana kostet ein Aufenthalt in einem vergleichbaren Camp das 2 bis 4 fache.
Alles wesentliche hat Virus Africanum bereits geannt.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
818 Beiträge · seit 200708. Mai 2009 ·
So ein Preis ist doch immer relativ zu sehen. Jeder mag teuer/ günstig unterschiedlich empfinden.
Man kann das nicht nach europäischen Maßstäben beurteilen, denn weder werden dort europäische Gehälter noch Grundstückspreise gezahlt.
Und vergleiche ich es mit weltweiten Preisen, muss man sagen, dass auch hier die Schere weit auseinander klafft.

Südostasien ist nicht nur günstig, sondern richtig billig. Ein eigenes Bungalow in tollster Lage mit Vollpension ab € 0,25.
Insoweit sind € 180 pppn sauteuer.

Ein günstiges Motel in Florida für US$ 100 - naja ... kein Schnäppchen.

Campen in Südamerika oft kostenlos trotz Campingplätzen; selbst Selbstversorgerhütten kaum mehr als € 5,-. Echt billig.

Entfernungen wo das Zeug her gekarrt werden muss oder Umstände mit der jeweils vorherrschende Landschaft (Dschungel oder Wüste oder Savanne) sind vom Aufwand und den damit verbundenen Schwierigkeiten wahrscheinlich sogar vergleichbar.

Camping und Selbstverpflegung in Südafrika evtl. 30-40 EUR pro Tag

Insoweit sind € 180 (€ 200) pppn aus meiner Sicht auch nicht gerade billig, ganz im Gegenteil. (Wobei € 20 über die gesprochen wird, die aber noch gar nicht gezahlt wurden, keine Diskussion wert sind.)
Ob diese Preise auf Dauer so gut sind für Ostafrika? Man schafft sich dadurch wieder Unruheherde in der Bevölkerung und Missgunst, denn Einheimische werden sich solche Preise nie leisten können. Und gegen eine gesonderte Ausländerregelung (insb. bei Preisen) habe ich auch was.

Aber jeder wie er denkt und es sich leisten kann/ will.
Schließlich nennt man das ja Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage regeln den Preis).
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2009
85 Beiträge · seit 200808. Mai 2009 ·
Hallo, Siggi,

ich weiß nicht , wo du den Preis von 180 € gefunden hast ??

Ich bin jedenfalls deinem link gefolgt, und der lautet auf der Homepage eben 200 € P/N, so wie brit und uli es auch geschrieben haben.

"Preise 2008
Preis pro Person im Doppelzimmer und Nacht Euro 200,-
Einzelzimmerzuschlag pro Nacht Euro 45,- "


Da die Preisliste von 2008 ist, vermute ich mal, das der Preis für 2009 noch mal höher ist ?

Aber es ist richtig; wer den Luxus will, der sollte auch solche Preise akzeptieren.
Die dort arbeitenden Massai werden wohl den geringsten Anteil davon bekommen.
Liebe Grüsse von mirabilis alias Hans Joachim Wallek Die Europaeer haben die Uhr; die Afrikaner haben die Zeit.
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2009
93 Beiträge · seit 200608. Mai 2009 ·
Der Tagespreis im Mara Bush Camp beträgt für 2009 180 € pro Tag, bei langer Buchung ist es auch möglich, einen Rabatt zu bekommen. Die Leistungen habe ich schon beschrieben und Sigi hat sie noch ergänzt. Da ich für 2009 gebucht habe, ist er mir bekannt. Habe auch vorhin bei Sunworld noch einmal nachgefragt. Die Site wurde zwischenzeitlich angepasst.

http://www.marabushcamp.com/de/preise.html

In der Masai Mara kann von Juli bis September die Migration - große Gnuwanderung - beobachtet werden. Ein unglaubliches Spektakel, das einzigartig auf der Welt ist, ihr habt sicher schon einige Berichte im Fernsehen darüber gesehen. Im Bushcamp ist man äußerst zentral untergebracht und ist sehr schnell am Ort des Geschehens.

Natürlich gibt es auch Unterkunftsalternativen im Park, aber die Lodges und Zeltcamps, die ebenso zentral am Talek oder Mara River liegen, haben während der Gnuwanderung so ungefähr das gleiche Preisverhältnis, z.B. das Governors Camp Moran. Der Preis ändert sich, wenn die große Migration vorüber ist. Dann wird auch das Mara Bush Camp wieder abgebaut und die Lodges werden preisgünstiger.

Campingplatzpreise für Selbstcamper irgendwo in Kenia - auch in der Nähe der Masai Mara - gibt es natürlich wesentlich preisgünstiger.

Da wir auch nicht gerade gut begütert sind, ist das für uns auch ein Rechenexempel - es kommt einiges zusammen, aber es lohnt sich wirklich.

Wir haben uns in diesem Jahr auch nach Alternativen umgesehen, jedes Jahr wird es safarimäßig enger, aber für nur ein paar Euro weniger buchen wir nichts anderes, denn wenn wir Pech haben, regnet es bei unserem Aufenthalt. Dann hats in der Mara richtige Matschepampe, so dass selbst mit einem Landcruiser ein Festfahren möglich ist. Wenn wir dann weiter draußen wohnen, können wir die Gnuwanderung vergessen. So ist es einem Freund von uns ergangen, der außerhalb des Parks auf einem Campingplatz gewohnt, und und ohne 4x4 nicht bis zum Mara River gekommen ist. Er hat sich anschließend sehr geärgert. Er war mit seinem und anderen Fahrern größtenteils damit beschäftigt, den Toyota Minibus aus den Schlammlöchern zu befreien.

Also wählen wir das Optimum und sparen und haben dann auch phantastische Naturerlebnisse.


Garten vor dem Fluss - abendlicher Treffpunkt aller Safarigäste


Seitenarm des Talek River (Blick vom Gartentreffpunkt)

Ich möchte hier niemanden zum Busch Camp überreden, sondern möchte lediglich aufzeigen, wie wohl wir uns dort fühlen.

Habe mir gerade mal die Preise für die in der Nähe befindlichen Camps und Lodges bei DerTour angesehen, diese sind allerdings inclusive 2 Halbtagsfahrten und kosten pro Nacht pro Person im Doppelzimmer im August (habe den 22.-23.8. eingegeben):

Governors Camp Moran: 560 € (10 Zelte)

Little Governors Camp: 407 € (17 Zelte)

Mara Serena Lodge: 316 € (preisgünstiger, aber 155 Zimmer)

Viele Grüße
Maggy
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387 Beiträge · seit 200909. Mai 2009 ·
Hallo,
der Link:
http://www.marabushcamp.com/de/preise.html
führt auf die Seite des Mara Bush Camps mit den aktuellen Preisen:
Preis pro Person im Doppelzimmer und Nacht Euro 180,-
Einzelzimmerzuschlag pro Nacht Euro 45,-
.


Alle Klarheiten beseitigt?

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
85 Beiträge · seit 200809. Mai 2009 ·
Hallo, Siggi,

du hattest geschrieben:
Alle Klarheiten beseitigt?
Ich möchte den schönen Bericht über das tolle Camp nicht weiter mit einer Preisdebatte zerstückeln; aber Tatsache ist, das gestern auf der o.g. Homepage noch der Preis für 2008 (200€) stand. Da hat wohl einer hier mitgelesen und die Seite dann schnell aktualisiert.
Liebe Grüsse von mirabilis alias Hans Joachim Wallek Die Europaeer haben die Uhr; die Afrikaner haben die Zeit.
196 Beiträge · seit 200809. Mai 2009 ·
Hallo Maggy, Hallo Siggi, Hallo andere Mara Bush Camp Besucher,

wie frei kann man sich im Umfeld des Camps zum Fotografieren (große Gnuwanderung) bewegen ?

Wie läuft das konkret (wenn man wirklich mehr als nur schnell knipsen möchte) so täglich ab ?

Bieten Sie evtl. auch speziell für Hobby Fotografen (damit andere Reisende nicht genervt sind) ein Programm dort an ?

PS: Wie lange sollte aus eurer Erfahrung ein erster Aufenthalt mindestens sein ?

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Pirschfahrten und geführte Wanderungen
Im Masai Mara Bush Camp sind auch Safarifahrzeuge (Geländewagen) stationiert und können für Pirschfahrten in der Masai Mara gebucht werden sofern Sie nicht ohnehin mit Ihrem eigenen Fahrer und Fahrzeug angereist sind.
Ebenso ist es möglich geführte Wanderungen von zirka 2 Stunden im Bush Camp zu buchen. Hier begleitet Sie ein Guide und erklärt Ihnen die Fauna und Flora der Masai Mara. Auch für Kinder ist dies möglich und sehr interessant. Bitte diese Aktivitäten immer mindestens 1 Tag vorher buchen. Der Campmanager ist dafür zuständig und Ihre Ansprechperson.
Busch Picknick
Wir bieten Ihnen auch an, anstatt dem Frühstück oder Mittagessen oder auch beides, die Mahlzeiten als Picknick im Masai Mara Bush zu konsumieren. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit um die Pirschfahrten nicht für die Mahlzeiten unterbrechen zu müssen und in das Camp zurück fahren zu müssen.

Selbstverständlich können wir für Sie auch ein privates Abendessen abseits von den anderen Gästen organisieren. Dies ist aber Wetterabhängig und beinhaltet einen Aufpreis. Auskunft und Buchung beim Campmanager.
Sundowner
Was gibt es Schöneres als mitten in der Masai Mara an einem ausgesuchten Platz zu sitzen und mit einem eisgekühlten Drink den Sonnenuntergang zu beobachten.

Wir bieten Ihnen private Sundowner an und bringen Sie zu atemberaubend schönen Plätzen in der Masai Mara wo Sie ungestört dieses Schauspiel beobachten und genießen können.
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2009
93 Beiträge · seit 200609. Mai 2009 ·
Hallo Frank,

Zu deinen Fragen:

1. Wie frei kann man sich im Umfeld des Camps zum Fotografieren (große Gnuwanderung) bewegen?
Die große Migration findet am Mara River statt. Vom Camp bis zum Mara River benötigst du ca. 30 Minuten mit dem Landcruiser. Zur freien Bewegung weiß ich nicht genau, was du meinst - vielleicht aus dem Auto aussteigen? Das würde ich am Mara River nicht, denn Löwen sind häufig auch in der Nähe der Gnus und Zebras. Dein Fahrer sucht einen günstigen Platz am Flussufer, das an den meisten Stellen erhöht ist. Von dort aus hast du auf jeden Fall einen guten Blick. Im Camp kannst du dich, obwohl es nicht umzäunt ist, tagsüber frei bewegen, aber nur im Bereich der Zelte oder des Gartens, wenn du etwas weiter weg möchtest, solltest du dich auf jeden Fall von einem Askari begleiten lassen. Wir haben das noch nicht gemacht. Abends und morgens wirst du von einem Massai zu den Fahrzeugen oder zum Essen begleitet begleitet, da ab Dämmerung auch die Hippos gern einen Spaziergang machen. Ich glaube, das wäre nicht so prickelnd.







2. Wie läuft das konkret (wenn man wirklich mehr als nur schnell knipsen möchte) so täglich ab ?
Wir knipsen auch nicht schnell. Du kannst deinem Fahrer sagen, was du gern sehen möchtest, z.B. den Leoparden - lohnt sich im Wesentlichen nur frühmorgens oder gegen Abend - sonst schläft er im Baum. Dann fahrt ihr in das Gebiet, in dem sich die Leoparden aufhalten und sucht, und zwar am Talek River. Habt ihr ihn gesichtet und er schläft, wartet ihr und wartet und wartet - bis er aufwacht. Das kann schon mal ein Stündchen oder länger dauern. Habt ihr keine Lust zu warten, fahrt ihr weiter, z.B. in das Gebiet der Löwen. Euer Fahrer weiß, wo die Tiere ungefähr sind. Ihr könnt die Wege verlassen, wenn ein Tier zu weit weg ist, das ist in der Mara noch erlaubt. Sammeln sich zwischenzeitlich die Gnus, ist meistens jemand vor Ort am Mara River und gibt eurem Fahrer über Funk Bescheid.

Die Frage ist, ob du allein oder mit Freunden fährst, die die gleichen Interessen haben wie du. Bist du mit einer Gruppe unterwegs, müsst ihr euch einigen, das ist fotomäßig manchmal nicht so einfach. Deshalb spare ich lieber und fahre dann lieber zu zweit oder zu dritt mit Leuten, die Muße haben und auch gern fotografieren und sich daher lange bei den Tieren aufhalten. Der Fahrer hält so lange wie du es willst.

Wir starten morgens um 6 Uhr - haben dann die ersten Abenteuer erlebt - picknicken so gegen 9 Uhr auf einer Decke im Busch oder am Fluss, sind mittags um 13 Uhr im Camp oder auch später, wenn es etwas Spektakuläres gibt, essen und fahren um 15 Uhr wieder los, so dass wir zu Beginn der Dunkelheit wieder im Camp sind. Sonnenuntergangsfotos in der Mara sind ein Muss. Wir wurden von unserem Fahrer immer am letzten Abend zum Rotwein mit Snack auf einer Erhöhung in der Masai Mara eingeladen und haben dort verweilt bis der Mond schien.


Sundowner - von der Decke aus beim Rotwein fotografiert

3. Bieten Sie evtl. auch speziell für Hobby Fotografen (damit andere Reisende nicht genervt sind) ein Programm dort an ?
Sunworld bietet auch zur großen Migration Fototosafaris an, in diesem Jahr vom 29.7.-10.8., diese Fotosafari wird von Martin Fickert begleitet. Dort kannst du wählen, ob du mit 2 oder 3 Personen im Landcruiser sein möchtest - mit 2 Personen ist es teurer.

Mehr Infos hier: http://www.sunworld-safari.com/de/film-foto-safaris/fotosafari-kenia-hautnah-2.html

4. Wie lange sollte aus eurer Erfahrung ein erster Aufenthalt mindestens sein ?
Ich würde mindestens 5 Tage empfehlen, besser länger. Die Gnus wandern nicht täglich und es ist ärgerlich, wenn man dort war und Flussüberquerung nicht gesehen hat. Langweilig wird es nie, auch wenn ihr 10 Tage bleibt, denn es vergeht kein Tag, an dem ihr keine Katzen seht. Unsere größte Löwengruppe hatte 2008 12 oder 13 Tiere - ich müsste jetzt nachsehen.



Ja, das wärs - sich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Wenn du noch mehr Fragen hast, raus damit. Ich bin morgen noch da - am Montag gehts Richtung Kenia auf Safari.

Viele Grüße
Maggy
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2009
196 Beiträge · seit 200809. Mai 2009 ·
Hallo Maggy,

was soll man sagen - einfach nur herzlichen Dank für die Zeit, die Du Dir für die Beantwortung meiner Fragen genommen hast - Echt Klasse 🙂

Ja klar, Fragen gibt es von unserer Seite noch eine Menge, aber ich denke, aktuell hast Du andere To-Do's und daher wünsche ich Dir (oder euch) einen wunderschönen Urlaub und freue mich schon über die Bilder und den Reisebericht aus Afrika
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zuletzt bearbeitet 09. Mai 2009
387 Beiträge · seit 200909. Mai 2009 ·
Hallo,
ich hatte den Preis telefonisch von Sunworld bekommen.
Als dann nachhaltig von 200 € die Rede war habe ich auf der Homepage nachgeschaut.
Sorry, ich weiß nicht ob da voher 200 € angegeben waren.
Für 2009 beträgt der Preis 180 Euro.

Das ist im Vergleich mit anderen Camps ein echtes Schnäppchen.

Alle Fragen hat Maggy ausführlich beantwortet.

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 09. Mai 2009
5'483 Beiträge · seit 200911. Mai 2009 ·
Auch in der Masai Mara dürfen die Fahrzeuge die Wege nicht mehr verlassen. Das sich niemand an dieses Verbot hält steht auf einem anderen Blatt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
27 Beiträge · seit 200828. Mai 2009 ·
Salut´samme,
warum die Aufregung, keiner, der nicht will, wird gezwungen soviel zu bezahlen.
Man bedenke jedoch, daß an die Parkverwaltung pro Übernachter ja auch etwas abgedrückt werden muß.
Fährt man als Indi ( vidualreisender mit eigenem Auto ) werden pro Tag und Person 50 USS und für´s Fahrzeug nochmals 40 USS aufgerufen. Dann noch die Camping gebühren, dafür daß man sche.... darf wo andere schon nicht geputzt haben, nochmals 25 USS pro Person pro Tag. ( immer 24h weise )
Und dann sind die, wie auch immer man sie nennt, beleidigt sind die Afrikaner immer, nicht mal in der Lage die Parkgrenzen zu schützen.
Dafür soll dann der Rest der welt auch noch zahlen.
Larmoyanter, abzockender Haufen.
PS: Ich fahr in 3 Wochen wieder zu meinem Landy, der derzeit in Nairobi bei JJ steht.
Bilder gibt´s hier: http://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?t=25291

Es mag nicht jeder meine strenge Meinung verstehen, aber nach weit mehr als 20 Afrikareisen, steht mir etwas klarerer Blick zu.
Grüße und happy rovering Stephan ENDE! Obwohl es in AFRIKA kein Ende gibt, auch gar kein Ende geben kann, denn hier war aller Dinge Anfang, und was hier endet, ist immer wieder nur der Anfang etwas Neuem.
196 Beiträge · seit 200807. Juni 2009 ·
Hallo,

ich würde gerne die Route per Auto oder Flugzeug von Naibrobi, Kenia zum Mara Bush Camp verstehen
Das Mara Bush Camp ist nur 10 Minuten Fahrtzeit von der Olkiombo Landebahn in der Masai Mara entfernt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum des Mara Intrepids Camp. Somit liegt das Camp im Herzstück der Masai Mara direkt an den Ufern des Olare Oruk Flußes.

Die ideale Ausgangsbasis um schnell bei den Überquerungs- punkten des Mara und Talek Flusses zur Zeit der großen Gnuwanderung zu sein.

Die Fahrtzeit von Nairobi beträgt zirka 5 Stunden. Flugzeit von Nairobi 45 Minuten.
Mit Google Maps komme ich im Moment leider nicht weiter

Wer hat diese Tour schon mal hinter sich gebracht und kann etwas dazu mitteilen

Danke im voraus

PS: Alternativ-Lodges - http://www.karibu-kenia-safaris.de/sites/lodges_camps/lodges_camps.htm
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zuletzt bearbeitet 07. Juni 2009
93 Beiträge · seit 200607. Juni 2009 ·
Hallo Frank,

wie du weißt, war ich im letzten Jahr im Bushcamp. Wir sind von Nairobi aus mit dem Landrouver angereist. Die Fahrt geht durch das Rift Valley hoch in die Berge und man hat einen phantastischen Ausblick in das grüne Tal. Die Straße ist bestens. Nach der Hälfte der Strecke wird die Hauptstraße verlassen und es geht über eine kleine Straße weiter, dann auf Sand-/Schotterpiste. Ist aber nicht so heftig.

Also wir fahren auch im September wieder über dem Landweg in Camp - ist eine schöne Einstimmung. Ich würde nicht mit dem Flugzeug anreisen, dort hast du auch Wartezeiten, du kannst nicht nur von der Flugzeit selbst ausgehen - es nimmt sich also nicht so viel, musst du aber selbst entscheiden.

Vielleicht rufst du einfach mal Herrn Nowak von Sunworld an oder schreibst ihm eine Mail. Er ist wirklich sehr geduldig und hilfsbereit und er kann dir Alternativen bei der Planung aufzeigen. Wann möchtest du losfahren und für wie lange? Willst du auch noch andere Nationalparks besuchen?

Es würde sich der Nakuru Nationalpark für diese Strecke anbieten. Ich war gerade für ein paar Tage dort - jede Menge Flamingos bevölkern den See - alles ist rosarot - ein wunderschöner Park, in dem du auf jeden Fall auf Breit- und Spitzmaulnashörner und auf Löwen triffst.





Liebe Grüße
Maggy
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