erste Planung Namibiareise und viele Fragen...

14 Antworten · 3’934 Aufrufe · gestartet 07. Feb. 2009 von schawitti
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Themenstarter62 Beiträge · seit 200907. Feb. 2009 ·
Hallo zusammen,

wir überlegen nach einigen Touren durch Australien etwa Ende des Jahres eine 3-4 wöchige Rundreise durch Namibia zu machen. Wir würden gerne mit einem 4WD mit Campaufsatz (kein Zelt / muss zwei separate Betten haben) reisen. Bei meiner Recherche habe ich leider bisher keinen geeigneten Anbieter/Fahrzeug gefunden. Wer kann mir da weiterhelfen ?
Welche Kosten müssen wir einplanen für Übernachtungen in den Campsites ? Wie sieht es allgemein mit den Lebenshaltungskosten aus: was kostet ein durchschnittliches Abendessen im Restaurant oder für Selbstversorger ?
Für unsere Routenplanung wäre interessant zu wissen, ob man irgendwo ein paar "Badetage" z.B. auf einem Campground am Meer (ja ich weiss, seeeehr kalt)oder an einem Wasserfall o.ä. einlegen kann.
Vielleicht kennt jemand auch eine günstige Flugverbindung (ohne x-mal umsteigen) nach Sansibar, Seychellen oder Madagaskar, wo wir dann auf dem Weg nach Deutschland noch eine Woche Erholung am Strand anhängen könnten?
Tips und Anregungen sind sehr willkommen.
Danke schon mal

schawitti
2’772 Beiträge · seit 200607. Feb. 2009 ·
schawitti schrieb:
Wir würden gerne mit einem 4WD mit Campaufsatz (kein Zelt / muss zwei separate Betten haben) reisen. Bei meiner Recherche habe ich leider bisher keinen geeigneten Anbieter/Fahrzeug gefunden. Wer kann mir da weiterhelfen?
Hallo und erst einmal herzlich willkommen in unserer Runde!
Du steckst ja noch ganz am Anfang Deiner Planungne und man merkt, welch riesiger Berg an Fragen noch vor Dir steht. Aber: Hier im Forum werden Sie geholfen....😉

Zum 4x4: schau mal unter http://www.africantracks.com. Die haben einen 4x4-Camper mit eingebauten Betten.

Zu den Campingkosten: die wunderschönen staatl. Camps liegen so bei +/- 10,- €. Nur die Camps in den NP`s wie Etosha und Sossusvlei etc. sind teurer. Viele private Campgrounds (vor allem auf Lodges) haben Pools. Aber nicht alle darfst Du als Camper auch mit nutzen. Das Baden im Meer vergiss mal ganz schnell, bis zu den Füßen ist es o.k., alles was höher ist... brrrrrr...

Die Lebenshaltungskosten sind etwas günstiger als hier in D. und die Spritpreise sowieso...

Warum ziehst Du nicht ein paar Badetage am Indischen Ozean in Südafrika in Erwägung?

LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
843 Beiträge · seit 200807. Feb. 2009 ·
Hallo,
herzlich willkommen im Forum!

Bzgl. Fahrzeug kannst Du ja mal den Discoverer X googeln. Anbieter ist u.a. Bobo Campers in Windhoek. Buchung läuft über Outback Xplorer mit Sitz in Australien (alles auf Deutsch,sehr nett, einwandfrei). Waren mit allem zufrieden - Auto, Service, Preis, Versicherung.

Wir fahren mit dem Wagen auf Basis eines Patrol 4.2 l im kommenden August das 2te Mal nach NAM u. BOT. Könnte allerdings für Namibia ein bißchen "overdone" sein, denn wirklich schwieriges Terrain hast Du in NAM in weniger Gegenden als in BOT. Im Sand ist der Nissan fast unschlagbar! Es sei denn, Ihr wollt gleich ins Kaokoveld, den Khaudom NP oder in den Mamili NP.
Ansonsten tut's auch der Trax oder der Onduzo auf Basis des Toyota Hillux. Billiger in der Miete, weniger Verbrauch etc. Den Trax haben viele im Angebot.
Aber, nur der Onduzo hat getrennte Betten, die anderen ein großes Doppelbett. Anbieter des Onduzo war hier in Deutschland die Fa. naturetrekking.

Das mit dem Campingplatz am Meer kannste, glaub' ich, vergessen: Gibt's in NAM eher nicht!

Abendessen kostet sehr unterschiedlich, und ist auf den Lodges idR. teurer als in den Orten/Städten. Da solltest Du m. E. gemittelt über alles schon zwischen 15 und 20,-Euro p.P. kalkulieren. Dann bist Du auf der sicheren Seite. Mal zahlst Du weniger als 10,-, mal mehr als 20,-
Bzgl. Selbstversorger: Die Preise in den sehr gut sortierten Supermärkten sind fast wie hier oder etwas teurer. Mir ein Rätsel, wie die Leute sich das manchmal leisten können.
Häufig haben die SPAR-Märkte Theken, wo Du Mittagessen, Salate etc. für unterwegs als tagesproviant kaufen kannst. Z. T. wirklich sehr lecker.

Habe jetzt leider kein Foto vom Discoverer "im Einsatz". Sitze am falschen PC.

Viel Spass noch beim Planen!

LG
Dirk
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zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2009
Themenstarter62 Beiträge · seit 200907. Feb. 2009 ·
Huch das ging ja schnell mit den Antworten. Danke Euch dafür.
Der Toyota Van von African Tracks kommt dem was wir suchen, schon sehr nahe. Scheint identisch mit dem Onduzo. Weiß jemand wie breit die Liegen jeweils sind ?
Der Discover X von Bobo schaut auch nicht schlecht aus, weiss jemand, ob man evt. die Sitzbank unten als Schlafplatz nutzen (oder umbauen) kann. Wie groß ist sie ?

Das mit dem Baden am Strand in NAM hatte ich schon befürchtet. So ab und zu einen erfrischenden Sprung in einen Fluss/Wasserbecken/Wasserfall würde uns ja auch reichen, leider habe ich keine Ahnung, ob man solche Stellen in den NP findet. Oder ob es vielleicht wegen der Tiere gefährlich sein könnte.

Nach SA wollten wir eigentlich nicht. Wir hatten mehr an eine klassische Strandwoche(Palmen, Sand, ein paar kühle Drinks und zwischendurch in die türkisblaue See springen 🙂 ) gedacht.

Danke für Eure Infos
Gruß
schawitti
Gast07. Feb. 2009 ·
Hallo Schawitti,

wir waren im Januar am Atlantik, da wars vom Wasser her ok,
halt keine Badewanne. Aber fast alle haben einen Pool,
auch die staatlichen Camps im Etosha Z.B.oder Sesriem.
manche sogar zwei wie die Kaisosi River Lodge an der Grenze zu Angola in Rundu.

Namibia ist definitiv kein Land zum am Strand liegen,
auch die Lodges oder Restcamps sind nicht drauf eingestellt,
sondern mehr auf Game Drives, 4x4 Fahren, Himba Touren,
Elefanten Touren usw. Auch wenn sie Pools haben.

Wo es Palmen gibt, es sind dann meist nur ein paar wenige auf einem Haufen,
deutet das darauf hin, dass es mal deutsche Auswanderer gab,
die diese angepflanzt haben sollen.

Das Problem mit der Gegend am Meer ist,
es ist am Meer meist saukalt, windig,
neblig und ungemütlich und es hat nur 20°.
100 km weiter im Land drinne hat es dann 40° und mehr.

In Swakopmund kommt z.B. um 16 Uhr Nebel auf
und es wird alles feucht und zieht sich zu,
wir trafen im Oktober da ein paar einheimische Frauen,
die Baden gingen, aber es war einer der wenigen sonnigen Tage
im Jahr, den es lt. der "Eingeborenen" da gibt.

Ich wüsste spontan nur einen Ort,
wo ich 2 - 3 Tage bleiben würde zum "Herumliegen",
das wäre Epupa, da gibt es auch ein paar mehr Palmen.



Aber halt keinen Pool.
In den Fluss kannst du leider auch nicht wegen der Crocs.
Aber man kann gut wandern und die Himba besuchen.

Due siehst, Namibia ist kein Land, zum am Strand liegen.....

Viele Grüße,

BeeTee
2’346 Beiträge · seit 200607. Feb. 2009 ·
Hallo "schawitti",

wenn ihr mit South African Airways via Johannesburg nach Namibia fliegt, lässt sich ein Abstecher nach Mauritius recht preisgünstig einfügen. "Drehscheibe" ist jedoch immer Johannesburg. Das kannst du dir beispielsweise mal hier ansehen:

http://www.afrika.de/namibia---ihre-reise/fluege-namibia/south-african-airways.html

Viel Spaß
Armin
843 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 ·
@schawitti

Die untere Sitzbank läßt sich nicht umbauen, und zum Schlafen ist sie nicht geeignet, da max. 1,20 m lang.

LG
Dirk
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157 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 ·
Hallo schawitti,
wir hatten letzten Mai den Onduzo. Die Betten sind ca. 70cm x 200cm. Du kannst die Matratze
aber noch etwas in die Mitte ziehen, dann wird`s ein bisschen breiter. Bettzeug ist auch dabei
und bedeutend bequemer als ein Schlafsack.Ebenso Handtücher.
Schönen Sonntag! AGA
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Themenstarter62 Beiträge · seit 200908. Feb. 2009 ·
Danke Euch für die Antworten.
Bei nur 70 cm breiten Betten im Onduzo wird´s doch ein bissel eng. Wenn man leider nicht einen idealen BMI hat 😠

Eine andere Frage, die mich beschäftigt: wie ist es in den Sommermonaten (also Dez/Jan/Feb) mit den Temperaturen nachts ? Kann man in den Campmobilen (die ja keine AC/Fan haben) gut schlafen oder heizen sie sich tagsüber unerträglich auf ? Wir kennen das teilweise aus Australien: wenn da abends/nachts kein Wind ist, wird´s schlimm...

Gruß
schawitti
5’490 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 ·
In Namibia sind mir abgesehen vom Atlantik zwei Bademöglichkeiten in natürlichen Gewässern bekannt.

1. Ongongo. Quelle mit kleinem Pool. In der Nähe von Sesfontein. Sehr schön. Sehr einfache kommunale Campsite.

2. Okavango. Im Ngepi Camp wurde ein Teil des Okavango mit Gittern abgetrennt, so dass man dort von Krokodilen und Nilpferden unbehelligt baden kann. Sehr schönes gut ausgestattetes Camp. Teilweise sehr voll und laut.
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Themenstarter62 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 ·
Danke Topobär.
Das sind gute Nachrichten; genau so Stellen suchen wir für ein oder zwei Tage "Badestop" zwischendurch.
Werde die Plätze schon mal im Hinterkopf halten, für die Routenplanung...
Bisher sind wir ja ganz am Anfang und überlegen noch, ob wir die ganze Zeit mit einem Campmobil unterwegs sein wollen oder hauptsächlich in Lodges und dazwischen die ein oder andere Nacht (oder auch mehr) im Camper oder eventuell hinten in einem Hilux Single (also normaler Mietwagen). Alles 4WD natürlich...

Gruß
schawitti
Gast09. Feb. 2009 ·
Hallo Schawitti,
Ongongo Falls geht nicht mit Camper,
dazu gehts zu steil hinunter und wieder hinauf.
Aber es ist echt ein Geheimtipp,
hier ist auch die Wegbschreibung:

http://www.southerndreams.de/html/23_ongongo_falls.html



Viele Grüße,

BeeTee
5’490 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 ·
Mit einem 4wd-Camper geht Ongongo problemlos.
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Themenstarter62 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 ·
Danke BeeTee für den Link.

Wegen der Zufahrt: wir wollten einen Camper auf der Basis eines Hilux oder Nissan Patrol. Die sollten doch genügend Bodenfreiheit haben (sind es nicht die gleichen Fahrzeuge wie bei denen mit Dachzelt ?), oder ? Und es sind Allrad-Camper.
Erfahrungen "im Gelände" haben wir aus OZ reichlich.
Wie weit ist es von der Hauptstrasse (C 43) bis zu Campsite ?

Gruß
schawiti
Themenstarter62 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 ·
@Topobär

Huch war das schnell, Danke für die Antwort.