wir (besonders wir Deutschen 😉 ) meckern ja immer gern und viel - häufig auch über die Passivität bzw. das Totschweigen in Sachen Kriminalität einiger Farm- oder Lodgebetreiber in Namibia.
Ich wollte dann nur mal lobend erwähnen, das Johann Vaatz von Düsternbrook das Thema auf seiner Website zumindest offen thematisiert. Das ist meines Erachtens der richtige Ansatz. Da wurde bekanntlich seit Anfang des Jahres zwei mal eingebrochen.
michaelThemenstarter281 Beiträge · seit 200614. Mai 2008 ·
Jaw,
wenn wir die Sache "wissenschaftlich" angehen, hast Du recht.
Uns als Reiseveranstalter geht es darum, eine Erhebung durchzuführen, die uns (im nicht gewünschten Fall des Falles") schützt.
Ich denke nicht, dass ein Leistungsträger uns, die sehr wohl bekannt sind in Nam, beschummelt.
Aber ok...
Wir werden diese Erhebung und ihre Ergebnisse damit nicht öffentlich machen und sie nur für den internen Gebrauch nutzen.
Damit wird niemand geschädigt oder verunsichert, und wir brauchen hier keine endlosen Diskussionen über Sinn und Unsinn solcher Erhebungen führen Das ist das letzte, was damit beabsichtigt war. Beabsichtigt war lediglich, eine Guideline aufgrund einer sicherlich statistisch nicht abgesicherten Grundlage anzubieten.
Hallo Fomis, nachdem wir dieses Jahr in Mai auf Duesternbrook gesehen haben was dort alles gemacht wird um diese Einbrüche die leider dort am Anfang des Jahres waren entgegen zu wirken, möchte ich darauf hinweisen, was ich auf der Homepage als "Neuigkeit" gelesen habe.
Siehe anhängender Bericht..
6.7.2008. Nun ist ja wieder einige Zeit vergangen und es ist Gott sei Dank nicht nochmal eingebrochen worden, aber wir haben auch einiges unternommen das ich Ihnen hiermit mitteilen möchte. Zunächst habe ich Wachen eingestellt, die sich die Nacht in der Arbeit teilen, jeder also 5 Stunden. Diese laufen auch mit einem Hund der Abends oder Nachts sicher mehr sieht und hört als ein Mensch.Das sind die Anweisungen und Absprachen die ich hoffe auch eingehalten werden, aber es sind halt wie überall auch nur Menschen. Zusätzlich habe ich jedes Zimmer und jedes Zelt noch einzeln abgesichert mit einer Alarmanlage UND einem Notknopf den man teilweise auch vom Bett drücken kann. Ausserdem sind in allen Schränken, nur als Errinnerung, natürlich auch kleine Safes eingebaut und im Büro haben wir noch einen grossen Safe. Weiterhin habe ich an einigen Stellen Kameras installiert.Ich wünsche mir das diese Massnahmen plus des selbstverantwortlichen Handelns der Gäste dieses Sicherheitsproblem erstmal gelöst hat. Ein Zaun ist noch in Arbeit aber er ist nicht wirklich Unüberrwindbar.Auch sind im "weiteren Feld" nun mehr Kontrollen die ich aber hier nicht einzeln erläutern möchte. Es braucht eben einige Zeit bis alles installiert war, aber nun ist alles fertig.
Dieses meine ich ist gut zu wissen in diesem Forum, weil wir nachdem wir auf Duesternbrook gebucht hatten , hier im Forum über die Einbrüche informiert wurden. Liebe grüße Cécile Ritz
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
habe mich bei Michael angemeldet und auch nochmals angefragt, aber keine Liste er-+ halten, wenn es bei Dir klappt, wäre nett wenn Du mir diese mailen könntest. Vielen Dank. Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
michaelThemenstarter281 Beiträge · seit 200603. Sept. 2008 ·
Wir haben diese Befragung durchgeführt, und zwar haben wir alle Gästefarmen und Lodges einbezogen, zu denen wir regelmäßig Kunden schicken. Fazit war, das bis auf 2 Fälle (108 befragte Unternehmen) alle berichteten, dass sie keinerlei Sicherheitsprobleme haben. Deshalb sieht nur ein sehr geringer Teil der befragten Unternehmen es als wichtig an, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.
Fazit also war: Es ist sicher, die wenigen Ausnahmen (2) sind also wirklich nur Ausnahmen, und dort hat man notwendige Maßnahmen ergriffen.
engelstrompete4’450 Beiträge · seit 200803. Sept. 2008 ·
Hallo Augusta hallo Hanne, das Gleiche würde ich auch gerne anfragen,habe bis jetzt auch nichts gehört. LG Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Da ich neu auf diesem Forum bin, muß ich erst mal viele der Themen durcharbeiten. Das Thema "Sicherheit auf Gästefarmen" ist für mich auch ein Punkt, einmal über die vielen hochgespielten Horrorgeschichten in den Zeitungen zu schreiben. Seit nunmal fast zehn Jahren besuche ich Namibia oftmals zweimal im Jahr. Am Anfang war ich noch Alleinreisende, hatte jedoch niemals Schwierigkeiten mit Überfällen oder sonstigen Belästigungen. Ich denke mir man muß sich auch immer so verhalten, wie es uns aufgegeben wird. Bei meinen weiteren Besuchen mit meinen Reisegruppen (bis 12 Pers.) hatten wir auch niemals Schwierigkeiten auf den Gästefarmen. Ich denke mir, wenn jemand einsteigen möchte, wird er das tun, auch wenn die Farm bewacht wird. Oftmals sind es keine ausgebildeten Fachkräfte, die Sicherheit geben könnten. Aber ich denke, im Vergleich zu anderen Gebieten ist Namibia eines der sichersten Länder Afrikas überhaupt. Auch in Zukunft werde ich sehr gerne und eigentlich mit einem sicheren Gefühl nach Namibia reisen. Waltraud Wolf www.wolf-touristic.de info@wolf-touristic.de
FOfototour132 Beiträge · seit 200706. Sept. 2008 ·
Hallo Waltraud, auch wir waren gerade dort und hatten keinerlei negative Erlebnisse in Bezug auf Kriminalität (andere negative Erlebnisse schon eher).
Richtig ist Deine Anmerkung, man müsse sich angepasst verhalten. Dies umso mehr, als dass der von uns allen als normal empfundene Lebensstandard für die meisten Bewohner des Landes als purer Luxus angesehen wird - schon der Vergleich der Einkommen von Lodgebediensteten mit den Preisen für eine einzige Übernachtung macht das ganze Drama offensichtlich. Nicht wenige Unterkünfte im Lande nehmen dem Touri für ein einziges Mal Schlafen mehr Geld ab, als das Zimmermädchen in zwei oder gar drei Monaten verdient.
Gerade dies, wie aber auch die Zurschaustellung des eigenen Wohlstandes durch umgehängte Kameras, viele Koffer und anderes mehr wecken aber Begierde, reduzieren die Hemmschwelle, sich "etwas zu holen".
Nun gehen Viele von uns ja nicht nach Namibia, um sich im Äusseren den Einheimischen anzupassen, um eben unauffälligst durchs Land zu reisen. Stattdessen behalten wir logischerweise sowohl unser Äusseres (Outfit), wie aber auch einen Teil unserer als normal empfundenen Gewohnheiten bei - grenzen uns damit bereits -meist ungewollt- von der dortigen Bevölkerung ab, sind die "Reichen".
Die Flut dieser "Reichen" ins Land mindert die Hemmschwelle, erhöht die Begehrlichkeiten - nichts Besonderes, ganz einfach eine normale menschliche Verhaltensweise. Die namibischen Behörden und Sicherheitskräfte sind -wie überall auf der Welt, wo die Schere zwischen Arm und Reich derart massiv auseinanderklafft- nicht in der Lage, jeden einzelnen Touristen in Watte zu packen.
Das in Konsequenz entstehende (vorhandene) Risiko muss jeder selbst tragen, sich den Gegebenheiten anpassen -wie Du ja schon gesagt hast. Darüber sollte sich jeder, der dieses eigentlich faszinierende Land bereist, im Klaren sein. Ebenso wie darüber, dass gerade diese Kluft zwischen Einheimischen und Besuchern naturgemäss zu erhöhter Gewaltbereitschaft führt, nicht Wenigen dort den Gedanken nahelegt, sich einfach zu holen, was andere im gezeigten Überfluss haben, notfalls auch mit Gewalt, da nur seltenst Konsequenzen drohen.
Dies geschieht heute in deutlich extremerer Häufigkeit als noch vor ein paar Jahren -und wird meines Erachtens weiterhin zunehmen, da die staatlichen Organe in dieser Hinsicht völlig unterrepräsentiert sind. Namibia geht diesbezüglich keiner guten Zeit entgegen - und zu einem nicht geringen Teil tragen wir alle daran eine -vermutlich meist ungewollte- Mitschuld.
Wir haben diese Befragung durchgeführt, und zwar haben wir alle Gästefarmen und Lodges einbezogen, zu denen wir regelmäßig Kunden schicken. Fazit war, das bis auf 2 Fälle (108 befragte Unternehmen) alle berichteten, dass sie keinerlei Sicherheitsprobleme haben.
jaw schrieb dazu vor Wochen:
Es ist leider nicht ganz so einfach. Da ich mich beruflich auch mit Befragungen und Evaluationen beschäftige will es kurz erläutern: Möglichkeit 1: Anbieter antwortet wahrheitsgemäß von Sicherheitsproblemen in der Vergangenheit und beschreibt evtl. seine Gegenmaßnahmen (deren Effektivität hier keiner beurteilen kann). Möglichkeit 2: Anbieter verleugnet jegliche frühere Zwischenfälle, zeigt aber die gleichen Gegenmaßnahmen auf wie 1.
Wer will die 2. Möglichkeit den wirklich? Eine Vergleichsliste auf dieser Basis zwingt viele Anbieter aber genau dazu.
ich will nicht nachtreten, aber genau das war zu erwarten. Es sind Geschäftsleute, deren Existenz davon abhängt, dass Touristen zu ihnen kommen. Das hängt aber sehr vom Ruf der Farm ab. Auch ich war vor wenigen Wochen wieder in Namibia, u.a. eine Woche auf einer Gästefarm. Auch dort gibt es keine Schwierigkeiten. Dafür aber einen 10.000 Volt Zaun um alle Farmgebäude. Wie die Safes in den Gästezimmern aber vor allem dafür, dass sich alle Wohlfühlen....
Meine Familie und ich haben uns dort sehr wohlgefühlt.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)