Hallöchen an alle!! Ich bin durch zufall auf dieses Forum gestossen. Die Beiträge gefallen mir sehr gut.
Ich bin neu hier,:) Ich hoffe sehr das mir jemand einen Rat geben kann. Habe vor einer Woche erfahren das ich Schwanger bin.. FREUUUUUUUUUU!!Befinde mich jetzt in der 6 Woche. Anfang Februar wollten mein Mann und ich für 3 Wochen nach Kapstadt fliegen. War schon gebucht:(
Jetzt hat mir mein Frauenarzt mitgeteilt das ich nicht fliegen darf. ( nicht wegen dem Flug)Infektionsgefahr zu groß!! Mein Mann und ich verreisen viel und wir hatten uns schon so gefreut.. Besteht so ein großes Risiko zu fliegen??
Ich weiß,, aber ich bin so verunsichert, da dort alles sehr sauber und das Wasser sogar aus der Leitung getrunken werden kann.. Da ich hier auch andere Meinungen gehört habe. Soll ich auf den Rat meines Arztes hören??:(
Wir hatten auch nicht vor Safari`s zu planen, da es sich um einen Familienbesuch handelt.
Also, bin absolut kein Spezialist. Natürlich ist es zu Hause in der Regel am sichersten, zumindest gefühlstechnisch.
Gegen eine Reise sollte dennoch nichts einzuwenden sein. Jedoch hätte ich schon grossen Respekt, in ein Land zu reisen, in welchem man, natürlich nur mit gaaaanz viel Peck, an Malaria erkranken könnte. Dies hätte dann auch katastrophale Folgen für das heranwachsende Kind.
Wie gesagt, hier müssten diverse Zufälle negativer Art zutreffen. Trotzdem hätte ich Mühe, dieses Risiko einzugehen.
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
Für werdende Mütter ist eine Infektion mit Malaria besonders gefährlich, weil der Verlauf der Erkrankung schwerer ist als bei Nichtschwangeren. Durch Zerstörung der roten Blutkörperchen (Hämolyse) kann es zu einer Blutarmut (Anämie) mit extrem niedrigen Hämoglobinwerten kommen. Auch Komplikationen (Gehirn, Lunge, Blutzuckerabfall) sind häufiger.
Zudem ist es auch möglich, dass das Ungeborene geschädigt ist. Je nach Immunitätslage der Mutter kann der Fötus sich über die Plazenta der Mutter anstecken. Fehlgeburt, Wachstumsverzögerung und Frühgeburt können die Folge sein. Auch die Plazenta wird in ihrer Funktion gestört (Plazentainsuffizienz).
Schwangere sollten sich deshalb möglichst nicht in Malariagebieten aufhalten, denn ein vollständiger Schutz vor Malaria ist alleine durch konsequente Vorsorgemassnahmen (Mückenschutz, z.B. Moskitonetz) nicht erreichbar. Nur zusammen mit der regelmässigen Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung (Prophylaxe) kann eine Erkrankung fast immer verhindert werden. Dies ist aber in der Schwangerschaft nur unter Vorbehalt und sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko möglich, denn bei keinem Medikament besteht die Gewissheit, dass es die Entwicklung des Kindes nicht stört.
Chloroquin und Proguanil können in der Schwangerschaft und Stillzeit nach bisherigem Erkenntnisstand zur Malariaprophylaxe eingesetzt werden. Mefloquin sollte in den ersten drei Monaten nicht eingenommen werden, und nach der Einnahme sollte eine Schwangerschaft in den nächsten drei Monaten verhindert werden. Doxycyclin ist während Schwangerschaft und Stillzeit nicht erlaubt.
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Hallo Sonne, zuerstmal herzlich willkommen hier im Forum. herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Was für mich ein "Zustand" ist der nunmal 9 Monate dauert. Mein Vorschlag, frage mal einen anderen Frauenarzt, schildere ihm, das Du Familie besuchst und ob er da so eine Gefahr sieht ? Eine Garantie kann Dir keiner geben, wieviel Leute haben hier in Deutschland komplikationen! Hoffentlich klappt es, lieben Gruß Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Wenn Dein Arzt von einem - SEINER Meinung nach - Infektionsrisiko spricht, dann sollte er das konkret begründen -frage nach! Oder ziehe besser mindestens noch einen weiteren Arzt zu Rate.
Die ersten drei Schwangerschaftsmonate sind sicher rein wissenschaftlich betrachtet wohl nicht ganz ungefährlich, aber es ist alles relativ. Zudem - Kapstadt ist doch kein Malariagebiet!?!
Ich selber bin im 3. Monat nach Ungarn geflogen und Ende des 5. Monats nach Griechenland. Dort hätte - rein theoretisch - auch die Gefahr z. B. einer Hepatitis-Infektion durchaus bestanden. Selbst stundenlange Ausflüge mit einem Jeep über sehr unebene Feldwege habe ich gut überstanden.
Natürlich stellt sich eine Schwangerschaft für jede Frau immer ganz individuell und nicht vorhersehbar dar. Ich persönlich denke, Du solltest die Entwicklung abwarten, noch andere Auskünfte einholen und dann nach Deinem Bauchgefühl entscheiden. Ein Risiko besteht immer, an jedem Tag, an jedem Ort der Welt.
Liebe Grüsse, wünsche Dir eine gute Entscheidung Heike
Hallo Sonne, erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!! Das Tropeninstitut in HAmburg kann Dir bestimmt fundierte Antworten auf Deinen ganz individuellen Fall geben (Bernhard Nocht Institut). Lb Gruß von Helga
Worüber wird hier denn nun diskutiert, über das Reisen allgemein, vielleicht sogar in fremdsprachige Länder, das Fliegen während der Schangerschaft oder das Reisen in Malariagebiete? Irgendwie kann ich den Zusammenhang zwischen der letzten gestellten Frage von Sonne nicht mit den ganzen Antworten in Verbindung bringen.
Egal - fakt ist doch, dass Kapstadt überhaupt nicht Malariagebiet ist, nicht mal annähernd. Das Randgebiet mit geringer Gefahr während der Regenzeit beginnt 1.500 km weiter östlich. Es kräht doch auch kein Hahn danach, wenn in Moskau (2.000 östlich von Berlin) irgendeine Krise beginnt. Südafrika ist nun mal 4x so groß wie Deutschland und da kann man nicht Kapstadt mit Kwazulu-Natal vergleichen.
Wir haben 1,5 Jahre in Kapstadt verbracht - das Leitungswasser ist dort genauso trinkbar wie bei uns - laut Statistik ist es sogar sauberer als hier. Kapstadt bietet weltweit anerkannte Krankenhäuser und die Infrastruktur ist mit der in Deutschland vergleichbar, sowohl im Zentrum als auch in den Vororten (die großen Townships mal ausgenommen, die kleinen Slums nördlich der Mothercity nicht.) Nicht umsonst wurde hier und nicht in München oder sonst irgendwo in Europa die erste Herztransplantation am Menschen vorgenommen.
oribi hat es auf den punkt gebracht. wenn der arzt gegen das fliegen nichts einzuwenden hat gibt es meiner meinung kein problem. sollte ein schwangerschaftsproblem auftretten gibt es in kapstadt hervorragende ärzte. also schöne reise. gruß karl
SuuusaThemenstarter152 Beiträge · seit 200816. Dez. 2008 ·
Hallo Sonne,
ja, diese Fragen hab ich mir auch gestellt.
Wir planen weiterhin unseren Urlaub im April in Namibia, wir beschränken uns allerdings auf den Süden, wegen der Malaria und ich bin dann schon im 6. Monat. Meine Ärztin hat dagegen nichts einzuwenden. Natürlich werden wir eine Reiserücktrittsversicherung abschließen für den Fall der Fälle!;) Abschließend noch herzliche Glückwünsche zur Schwangerschaft! 🙂
die Sache mit der Reiserücktrittsversicherung könnte problematisch werden. Zwar ist Schwangerschaft grundsätzlich ein versichertes Ereignis, das aber meist dann ausgeschlossen ist, wenn zur Zeit der Buchung damit zu rechnen war. Da solltest Du die Bedingungen genau ansehen.
Da muss ich Bernd recht geben. Mit der Reisrücktrittsversicherung ist das so eine Sache. Festellung einer Schwangerschaft nach Versicherungsbeginn oder Komplkationen einer bereits bei Buchung der Versicherung bestehenden Schwangerschaft. d.h bei mir reicht Schwangerschaft als Grund aus.. Besteht eine Schwangerschaft bei Abschluss der Reise, reicht das nicht mehr aus. Dann brauchst du noch ein Attest das es dir nicht gut geht. So würde ich das jetzt verstehen. Das steht zumindest bei mir in den Versicherungsbedingungen..