SüdgolfThemenstarter82 Beiträge · seit 200824. Sept. 2008 · Kurz vor Weihnachten gehts das erste Mal los 🙂 Wir haben 20 Tage Zeit und ich habe mir folgende Route mit dem 4x4 Dachcamper ausgedacht:
1. Ankunft Windhoek morgens, Abholung Auto, einkaufen, 1.Nacht in Gross Barmen
2. Waterberg Park (campen entweder im nwr-camp oder wilderness camspite?)
3. Etosha Namutoni Camp
4. Etosha Halali Camp
5. Khorixas/Twyfelfontein Cam Xaragu
6. Brandberg
7. Spitzkoppe
8. entweder über D 1918 an die Skeleton Coast und Swakopmund oder die B2 nach Swakopmund
9. Swakopmund/Walvis Bay
10. Vogelfederberg
11. Naukluft
12. Sesriem
13. Sossusvlei
14. Schloss Duwisib
15. Hardap-Damm
16. Lake Lake Oanab
So ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Absichtlich habe ich 4 Tage übriggelassen, die wir dort einbauen wollen, wo es uns am besten gefällt.
Anregungen, Kritik, Campground-Tipps sind herzlich willkommen! 🙂
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · Hallo Südgolf,
klingt für mich gut die Route. Einzige Anmerkung: habt ihr Campingplätze, v.a. Swakopmund (aber auch Etosha) vorgebucht. Es ist absolute Hochsaison und ganz Namibia und Südafrika tummelt sich an der namibischen Küste. Die Südafrikaner insbesonders stehen auf camping und Self-Catering, so dass ihr dort vielleicht etwas vorbuchen solltet.
Sonnige grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
WolffRuediger1’125 Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · Hallo, Südgolf,
so verschieden sind die Ansichten. Christian findet, lese ich gerade, die Route gut, ich dagegen habe Bedenken. 20 Tage sind natürlich nicht viel für ein Land wie Namibia - aber das kannst Du wohl nicht ändern. Was ich feststelle, ist, dass Du alle Zielorte nur als reinen ÜBERNACHTUNGSort benutzt. Du kommst spät am Nachmittag irgendwo an, bereitest alles für die Übernachtung vor, kochst etc. - und hast keine Zeit, irgendetwas vor Ort zu unternehmen, zu besichtigen. Vielleicht gelingt Dir zeitlich noch ein Sprung ins Thermalbad in GroßBarmen, aber sonst? Waterberg? Keinerlei Zeit, um eine Exkursion aufs Plateau zu machen: Du kommst an, übernachtest und fährst am nächsten Morgen früh ab: nix gesehen. - Vogelfederberg: nett, über die Felsen zu laufen, aber das war's dann. Fahr nach Homeb, bleib zwei Nächte und mach eine Tageswanderung in die Namib jenseits des Kuiseb:TOLL!!!
Und das gilt für die meisten Deiner Punkte (v.a. Naukluft, auch da ist eine Tageswanderung wunderschön und erlebnisreich): Reduziere, bleib länger und unternimm etwas dort. Du hast mehr davon. Genieße.
Herzlichen Gruß
Wolff-Rüdiger
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · Da sieht man wirklich einmal, wie die Ansichten auseinander gehen...
Wieso nur reine Übernachtungsmöglichkeiten, wieso spät abends ankommen? Windhoek bis Waterberg, 3,5 Stunden Fahrt, d.h. mittags/frühen Nachmittag kann man ohne Probleme da sein und noch einen Walk etc. machen. Gleiches gilt für die meisten anderen Strecken, die ja nicht so gewählt sind, dass man 10 Stunden am Stück im Auto sitzt. Deshalb bin ich der Meinung, dass es gut zu schaffen ist (obwohl ich z.B. Hardap einfach auslassen würde und eine Alternative nehmen würde).
Bin aber auch kein Camper und weiß deshalb nicht wie lange Aufbau der Zelte etc. in Anspruch nimmt...
Sonnige Grüße
christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Chrigu7’359 Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · Hallo
für eine erste Tour finde ich das Super. Die vier Tage geben noch etwas Raum für einzelne Orte. Ich denke Halali - Khorixas ist vielleicht etwas knapp. Da bietet sich eine zusätzliche Übernachtung in Okaukuejo oder gleich ausserhalb des Parks an. Swakopmund ist mit einem Tag sehr wenig, dann würde ich vielleicht komplett drauf verzichten und nur mal durchfahren und einkaufen den zusätzlichen Tag kann problemlos noch genutzt werden.
Ich würde irgendwo auch noch eine Gästefarm einbauen, da das immer wieder eine schöne Abwechslung ist. Interessant sind jeweils die geführten Fahrten über das Farmgelände.
Anstatt des Vogelfederberges würde ich Blutkoppe, Archers Rock oder Mirabib bevorzugen. Ihr habt aber auch noche ein paar Tage die Ihr da einbauen könnt wenn es Euch da gefällt. Der Naukluft-Park haben wir übrigens von März und April in sehr guter Erinnerung. Letztes Jahr im Dezember war es uns zu trocken.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
joli3’491 Beiträge · seit 200624. Sept. 2008 · Hallo Südgolf,
als reine Reiseroute finde ich Deinen Plan auch gut, aber - wie Wolff-Rüdiger schon feststellte - die Aufenthaltsdauer an den jeweiligen Zielen ist etwas knapp geraten - auch wenn Ihr Euch für eventuelle Verlängerungen noch 4 Tage reserviert habt. Ich glaube aber, dass sich Eure Route - so, wie geplant - durchhalten lässt, wenn Ihr Euch ein paar Tagesziele " ausreden" lasst:
- Groß Barmen wäre es mir nicht wert, dort eine Nacht zu verbringen.Mein Rat: bleibt die erste Nacht in Windhoek und fahrt dann am 2 Tag direkt zum Waterberg. Das ist problemlos machbar.Ihr könntet es an diesem 2. Tag auch ohne weiteres bis nach Etosha/ Namutoni schaffen. Ihr würdet damit einen ganzen Tag für Etosha gewinnen.Aber schnell entscheiden und schnell buchen, denn um die Weihnachtszeit herrscht Hochbetrieb in Namibia !!
- Etosha: statt in Halali würde ich in Okaukuejo buchen - es ist eindeutig das schönere Camp mit dem interessanteren Wasserloch für die Abendstunden.Außerdem verkürzt Ihr damit die Weiterreise nach Khorixas um ca. 70 ( langsame ) km.
- Damaraland: Khorixas, Brandberg und Spitzkoppe würde ich zu einem Zielort zusammenfassen und dann von dort aus all das "abgrasen", was Euch interessiert.Das brächte etwas mehr Ruhe in die Reise.
- D 1918 oder B2: die Teerpad B2 ist eindeutig schneller, die D1918 dafür schöner.Da Ihr aber aus Khorixas/Umgebung kommt, dürfte die D 1918 wohl auch besser zu erreichen sein. Von der Skelettküste allerdings bekommt Ihr nicht viel mit - die beginnt erst ein ganzes Stück nördlich von Hentiesbay.Es wäre aber machbar, dass Ihr auf dieser Etappe von Hentiesbay eine Abstecher nach Cape Cross macht - der Robben wegen.Dieser Umweg kostet Euch aber auf jeden Fall 2 1/2 Std.
- Swakopmund:hier würde ich auf 3 Nächte verlängern, denn Swakopmund bietet als Stadt und als Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung eine ganze Menge. Aber auch hier gilt: schnellstmöglich buchen, falls Ihr überhaupt noch eine Chance habt.
- Vogelfederberg: halte ich als Zielpunkt für entbehrlich. Fahrt gleich durch bis Sesriem.Sesriem und Sossusvlei sind ohnehin ein gemeinsames Ziel.
-Duwisib, Naukluft: auch die beiden ließen sich zu einem gemeinsamen Ziel zusammenfassen, so dass Ihr etwas mehr Zeit dort hättet.
- Hardap Dam: ist nach meinem Dafürhalten ein absolut entbehrliches Ziel. Nehmt den so gewonnnenen Tag für das Oanob Dam Resort dazu und Ihr habt einen wunderschönen Reiseabschluss.
Gruß Joli
SüdgolfThemenstarter82 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 ·
SüdgolfThemenstarter82 Beiträge · seit 200825. Sept. 2008 · Wow - danke für die Tipps 🙂
@ Christian: Etosha habe ich über Mail vorgebucht, habe aber statt einer Campgroundreservierung eine sehr teuere Chaletreservierungen bestätigt bekommen. Auf meine Bitte um Berichtigung habe ich bisher noch keine Nachricht, ich hoffe das klappt noch. Swakopmund wollte ich nicht vorbuchen, da wir nicht genau wissen, wann wir letztlich da sind. Ich dachte, falls in der Stadt alles voll ist, schauen wir nach einem Camp Richtung Skeleton Coast oder Blutkoppe. In der Stadt selbst wollte ich sowieso nicht so lange bleiben, da ich kein Städtefan bin.
@ Wolff-Rüdiger: hm... hetzen wollte ich wirklich nicht. Bei unserer letzten Tour durch den Südwesten der USA haben wir es so gehandhabt, dass wir recht früh unterwegs waren, gegen Mittag einen netten Zielort erreicht haben und bis abends die Gegend erkundeten. Wenn es noch viel zu sehen gab, sind wir auch mal einen Tag länger geblieben. So ähnlich hatte ich mir das nun auch in Namibia vorgestellt. Falls wir doch zu eng geplant haben, lassen wir uns trotzdem Zeit und verzichten auf die südliche Runde am Schluß - versprochen 🙂
@ chrigu: das mit der Gästefarm habe ich mir auch schon überlegt. Vielleicht wollen wir statt im Dachzelt ja mal wieder in einem richtigen Bett nächtigen oder ein eigenes Bad genießen. Das war bei unseren bisherigen Reisen eigentlich immer so. Insofern tippe ich schon darauf, dass wir die Eine oder Andere Lodge kennenlernen - zumal wir in der Regenzeit unterwegs sind.
@joli: da mir Städte in der Regel nichts geben (sorry an alle Windhoeker), hatte ich Groß Barmen als erste Nacht gedacht: so kann man sich auch schon mal mit dem Dachzelt vertraut machen und zur Not nochmal zurück zum Autovermieter, wenn was nicht klappt oder etwas fehlt - dachte ich mir so.
Das mit Okaukuejo ist ein guter Tipp. Falls das mit unserer Reservierung noch was wird, werde ich von Halali umbuchen.
Dass der Hardap Dam nicht so der Bringer ist, hatte ich mir auch schon gedacht - ist die Fahrt von Naukluft bis Oanob Dam in einem Rutsch aber nicht ein wenig weit?
Nochmals Danke an alle für Euere Hinweise. Diese Forum ist wirklich prima und dient durchaus auch zur Vorfreuden-Steigerung 😁