Lodge Buchungen von Deutschland aus günstiger?

10 Antworten · 2’539 Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2008 von matthias64
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Themenstarter237 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Hallo,
unter einem anderm Thema, habe ich gelesen, das beim vorbuchen der Unterkünfte von Deutschland aus, es günstiger wäre, als ohne Buchung vor Ort einzuchecken.
Da ich noch nie Vorgebucht habe und meist zu den im Lodgeführer angegebenen Preisen wesendlich günstiger davon gekommen bin,
würde es mich doch Interessieren welche Erfahrung Ihr gemacht habt.

Gruß Matthias
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727 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Hab bis jetzt jedes mal die Preise vom Reisebüro mit den Internet-Preisen verglichen und nie war das Reisebüro teurer, weswegen ich immer vorgebucht habe (1x Nam, 3x SA, 1x Australien).

Meine Theorie: Du bekommst im Normalfall die Zimmer vor Ort nicht billiger, da sich die Lodge Betreiber es sich nicht mit den Reiseveranstaltern verscherzen möchten. Wenn sich das nämlich rumspräche, dann würde ja im Zeitalter von Internet jeder direkt buchen. Demnach gilt meine Theorie natürlich nur für Lodges, die viel mit Reisebüros zusammenarbeiten. Wenn man eine spezielle Lodge möchte, die der Veranstalter normalerweise nicht im Programm hat, dann war es auch mal teurer.

Andererseits haben wir es auch schon erlebt, dass es beim Reisebüro günstiger war.
Wenn es unterschiedliche Optionen gab, hatten wir oft die bestmöglichen Zimmer. Beispiel Hluhluwe in SA: Wir hatten 3-Zimmer mit Aussicht und Terrasse, während andere für das selbe Geld ein Rondavel in zweiter Reihe hatten.

Wie oben schon geschrieben: Ich hab nur mit den Internet-Preise auf der Homepage der Lodges verglichen. Vielleicht ist Vor-Ort mit Verhandlungsgeschick bei nicht ausgelasteter Kapazität was zu machen.

Mein Fazit: Das Gesamtpaket vom Reisebüro ist oft nicht teurer. Zusätzlich bekommt man Beratung, hat einen einheitlichen Anpsprechpartner bei Problemen und kann im schlimmsten Fall deutsches Recht geltend machen.

Nun bin ich gespannt auf andere Meinungen

Gruß

Dino
3’491 Beiträge · seit 200612. Sept. 2008 ·
Hallo Matthias,
unsere Erfahrungen sind da etwas unterschiedlich - manchmal war die Direktbuchung billiger, manchmal das Reisebüro. Vielleicht hängt das in der Tat damit zusammen, ob die jeweilige Unterkunft vertraglich an bestimmte Veranstalter gebunden ist oder nicht. Aber auch dann, wenn der Reiseveranstalter teurer war, bewegte sich der Unterschied in einem m.E. noch vertretbaren Rahmen. Vor allem muss ich dann auch noch einbeziehen, dass ich bei Buchung über einen Veranstalter nur 1 Zahlstelle habe, im Bedarfsfalle auch noch Beratung und Reiseliteratur dazu bekomme, einen Sicherungsschein bekomme und schlimmstenfalls auch noch das deutsche Reiserecht auf meiner Seite habe ( was ich aber noch nie benötigt habe).Schließlich kann ich dann auch noch eine iaR günstigere Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung abschließen. Ich finde, dann relativiert sich der Preisunterschied. Richtig ist aber auch, dass man bei entsprechender Vorbuchung mit Route und Zeitplan nahezu unabänderlich festgelegt ist - aber das haben wir bisher in über 25 Jahren Namibiareisen noch nie als Einschränkung oder gar Nachteil empfunden.
Gruß Joli
Themenstarter237 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Hi,
wenn ich eine Lodge angefahren habe, habe ich mir immer erst die Zimmer/Räume angesehen. Wenn es mir nicht gefallen hat, bin ich weitergefahren zur nächsten.
Das habe ich immer als Vorteil angesehen, da in Prospekten, ect. alles nur von der Schokoladenseite abgebildet wird.
Die Baustelle im Hintergrund ist nie zu sehen.;)
So oft bin ich noch nicht in Südafrika gewesen, das ich nur noch die mir Bekannten guten Lodges anfahre. Abwechslung ist die Würze des Lebens 😁 und es macht Spaß neues zu entdecken.

Gruß Matthias
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409 Beiträge · seit 200712. Sept. 2008 ·
Hallo Matthias,

wir planen unsere Tour immer im Voraus und buchen auch die zugehörigen Lodges ab Deutschland (Veranstalter Explorer, Meyers, Dertour o.ä.) um "böse" Überraschungen zu vermeiden.
Bei einigen Lodges ist das auch sinnvoll, da das kleine Kontingent schnell ausgeschöpft ist (z.B. Eagles Nest bei Klein-Aus-Vista).
Meiner Ansicht waren alle gebuchten Lodges in Namibia günstiger als die ausgewiesenen Preise auf den Homepages bzw. den Preislisten (in den Lodges selbst).
Zum anderen hat man bei Reiseabbruch oder Nichtantritt einer Reise im Reisebüro immer eine bessere Ausgangsposition.

Gruß

Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
Themenstarter237 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
kobra2 schrieb:
Hallo Matthias,


Bei einigen Lodges ist das auch sinnvoll, da das kleine Kontingent schnell ausgeschöpft ist (z.B. Eagles Nest bei Klein-Aus-Vista).


Uli
Da hast Du sicher recht!
Das hat aber auch mit der Reisezeit zu tun.
Habe immer viel persönlichen Kontakt mit den Gastgebern. Da kann man viel Erfahren.
In der Ferienzeit von Südafrika ist immer sehr viel Ausgebucht. Hauptreisezeit der Deutschen ist scheinbar August/September geworden. Auch viel ausgebucht!
Das letzte mal war ich im November dort. Alles frei. In einigen Lodges waren wir die einzigsten Gäste.
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48 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Hallo Matthias,

ich denke, da kann man keine Standard-Auskunft geben. Ich buche meist alles selbst per Mail direkt mit der Unterkunft und bin damit immer gutr gefahren. Habe aber auch schon erlebt, dass ein Reiseveranstalter güntsiger ist aber das sind dann Beträge, die nicht groß ins Gewicht fallen.
Für mich persönlich ist es immer beruhigender alles vorab zu buchen, da, wenn wirklich das ausgesuchte Hau ausgebucht ist, man nicht ein paar Minune weiter fährt und gleich die nächste Auswahl hat, das ist dann scho mit weiten Wegen verbunden. Das gilt natürlich nicht für die Städte.

Gruß
Barbara
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727 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Noch ein Kommentar zu festgelegt und Unterkunft vorher ansehen.

Man sollte bedenken, wie weit die Unterkünfte in Nam voneinander entfernt liegen. Alleine von der Hauptstrasse bis zur Lodge können das schon mal 20km sein. Das bedeutet also einen "Abstecher" von 40km um sich eine Unterkunft "mal anzusehen". Den Zeitaufwand kann man sich mit einem guten Reisebüro sparen, denn die kennen meistens die Lodges ganz gut.

Wir hatten 2 Fälle (allerdings nicht in Nam), wo wir uns die vorgebuchte Unterkunft nicht zumuten wollten. In beiden Fällen haben wir über das Reisebüro umgebucht und für die nicht in Anspruch genommene Unterkunft auch nicht bezahlt. Mit einem guten Reisebüro geht sowas im Notfall auch.
Themenstarter237 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Bisher ist es mir in Namibia nur zwei mal passiert, das die Unterkunft mir gar nicht passte und ich weiterfuhr und nur einmal, das sie ausgebucht war.
In Südafrika, besonders an der Gardenroute ist das schon öfter gewesen.
20km als Stichstraße bis zur Lodge ist aber schon seltener. Suche mir ja meist eine Lodge aus, die so etwa auf meiner Route liegt und laut Lodgeführer recht schön ist 🙂

Ich gestehe, das ich hier im Reisebüro noch nie nach Unterkünfte in Namibia gesucht habe. Ist das Angebot den auch so reichhaltig wie in den Infobüchlein aus Windhoek?

Gruß Matthias
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3’491 Beiträge · seit 200612. Sept. 2008 ·
Hallo Matthias,
ich will zwar nicht behaupten, dass jedes xy-Reisebüro in Deutschland die Unterkünfte in Namibia oder Südafrika kennt, aber bei den bekannten, auf das südliche Afrika spezialisierten Reiseveranstaltern darfst Du getrost voraussetzen, dass die das " kleine Infobüchlein" auch kennen - und darüber hinaus auch regelmäßig wissen, was daran schöngefärbt ist und was stimmt. Und dann gibt es ja auch noch dieses Forum, wo man von den persönlichen Erfahrungen anderer profitieren kann. Insgesamt meine ich daher, dass man auch von Deutschland aus recht gut erkennen bzw. ermitteln kann, was einen wo erwartet. Dennoch sind natürlich Reinfälle nicht gänzlich ausgeschlossen - wir hatten in diesem Jahr bei rund 20 Unterkunftsstationen 3 Reinfälle, davon 2 richtig massive. Und das lag nicht an unseren überzogenen Komfortansprüchen. - Wir hätten diese Reinfälle aber wohl auch durch vorherige Besichtigung kaum vermeiden können, denn 1. gab es an diesem Tag keine erreichbaren Alternativen mehr und 2. bekommt man schwerwiegende Service- oder Funktionsmängel bzw. miserabeles Essen erst dann mit, wenn man es mal ausprobiert hat.
Gruß Joli
4’450 Beiträge · seit 200812. Sept. 2008 ·
Hallo Joli,
habe Dir eine PMS Geschickt.
LG
Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!