Vet Fence Etosha West

3 Antworten · 404 Aufrufe · gestartet 02. Aug. 2026 von Bob17
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Themenstarter13 Beiträge · seit 202502. Aug. 2026 ·
Liebe Ortskundige,
leider werde ich aus der T4A Map nicht ganz schlau, wie der Vet Fence im Westen Etoshas unsere Route betrifft. Wir kommen auf der C35 von Norden, bleiben eine Nacht in Hobatere und fahren dann in den Etosha am Galton Gate. Passieren wir hier den Zaun oder bleiben wir noch im nördlichen Bereich bis zur Ausfahrt aus dem Etosha im Osten?
Vielen Dank
65 Beiträge · seit 202302. Aug. 2026 ·
Hi, die Kontrolle ist von Norden kommend kurz VOR dem Galton Gate.
Grüße
Jan
353 Beiträge · seit 201302. Aug. 2026 ·
Sehr geehrter Bob17,
ja, so ist es. Man fährt von der "bösen" Seite auf die "gute" Seite, muss also alles an Tierfellen, Trommeln, Milch- und Fleischprodukten abgeben.
https://www.bwana.de/namibia/namibia-info/veterinaerzaeune-in-namibia.html

Seit 1897 war die Nordgrenze von Etosha der Veterinärzaunbestandteil. Seit 2007 ist es die südiche Zaungrenze.

Für Camper aus dem Nordwesten kommend hat das die Problematik, dass man nur in Kamanjab lekkeres einkaufen kann, also 60 km hin und 60 km zurück Extrakilometer hat.
Der NWR-Campingplatz ist im letztem halben Jahr extrem schlecht sortiert mit seinen Essensangeboten. Zum Ausgleich ist es dann in Okaukuejo ähnlich schlecht.
Bei der Ausfahrt aus Etosha wird ebenfalls alles an Milch- und Fleischprodukten zurückgehalten.
Schon mal auf schöne Pasta-Gerichte vorbereiten.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
http://www.bwana.de http://www.facebook.com/Namibia.Reisen http://www.paulgraetz.de
30 Beiträge · seit 202625. Aug. 2026 ·

Ich weiß nicht, wie es normal laufen sollte bzgl. "alles an Tierfellen, Trommeln, Milch- und Fleischprodukten abgeben". Zumindest bei uns war es bei beiden Kontrollen (17.08.26 von Opuwo zum Galton Gate durch den Vet Fence, 19.08.26 Ausfahrt durch das Von Lindequist Gate) so, dass wir direkt wahrheitsgemäß gesagt haben, dass sämtliche derartige Produkte noch aus Swakopmund stammten. Das waren mehrere, teils geöffnete Packungen mit diversen Sorten Käse, Bacon, Salami und Schinken von Schwein und Rind, erst 12 bzw. beim Von Lindequist dann noch vier oder fünf Eier, knapp 3 Liter Milch. Man hat in beiden Fällen keine 10 Sekunden in den Kühlschrank geschaut und dann durften wir mit all unseren Lebensmitteln weiterfahren. Die Formulareinträge mit unseren Personen- und Fahrzeugdaten haben mehr Zeit benötigt als die Lebensmittelkontrollen. 

Unser Ausflugsguide in Sesfontein meinte, wir sollten bei der Durchfahrt einfach angeben, dass wir nichts dabei hätten, dass "uncooked" bzw. "unprocessed" sei (was für die Eier aber nicht gestimmt hätte). Das war aber gar nicht nötig. Der meinte auch, er hätte sehr oft den Wagen voll Grillfleisch und würde dann ein "Bauernopfer" anbieten und sagen, er hätte nur eine Packung Boerewors dabei, die er dann brav abgibt. Solche Spielchen würden wir aber nicht anfangen. Als Touris würden wir das Risiko nicht eingehen wollen, dann doch aufzufliegen und wegen ein paar Steaks richtig Ärger zu bekommen.