DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201408. Juni 2026 ·
@ Lotusblume
ich habe mir selber ein Verbot-Schild auferlegt: ich gucke nicht mehr eure Reiseberichte an. Basta.
Hi Lotusblume, da sind wir aber froh, dass du es mit dem Verbot nicht so ernst nimmst!
Black Lion
Sag mal, habe ihr euer Fahrzeug mit Baldrian oder Katzenminze eingerieben oder so? Also ich würde da voll drauf stehen!
Hi Safari, für deine kleinere Verwandtschaft hatten wir - abgesehen vom Sichtungsfee-Bestechungswilli - kein Lockmittel eingesetzt. Aber das mit Baldrian und Katzenminze werde ich mir für die nächste Tour merken!
@ Nacho
Da möchte ich am liebsten die Koffer packen 🤩
Hi Silvia, wir haben unseren erst gestern ausgepackt! 😗
Hallo liebe Mitfahrer, vielen Dank, das ihr uns begleitet, für die netten Kommentare und das Danke-Button-Drücken! Wir sind gestern zum "Hundeurlaub" nach Meißendorf gereist und werden in den nächsten Tagen mit unseren Vierbeinern Moore und Seen umwandern. Aber da unsere Hunde, genau wie ich Frühaufsteher sind, wird es hier mit dem Bericht doch weiter gehen.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201408. Juni 2026 ·
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Als nächstes umrunden wir die Fischer Pan auf dem Twee Palms Drive und sehen dabei u.a. Nachtflughühner,
Doppelband-Rennvögel,
einen jungen Ovambo-Sperber,
viele Gabelracken, darunter eine mit einer Froschmahlzeit,
Fleckenflughühner,
Impalas, Gnus,
einen Damaratoko,
Hirten-Regenpfeifer mit Nachwuchs,
Nilgänse, Rotschnabelenten,
Makalanipalmen
und Etosha-Agamen.
Lediglich die erhofften Paradieskraniche bei Twee Palms suchen wir leider vergeblich.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201410. Juni 2026 ·
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Nach einer kurzen Pause in Namutoni fahren wir weiter nach Klein Namutoni, wo wir rund ums Wasserloch Gnus,
Weißrückengeier,
Waffenkiebitze, Nilgänse, einen Elefanten
und Giraffen beobachten.
Auf dem Weg zum Dik Dik Drive entdecken wir am alten Hyänenbau 2 müde Hyänen,
eine kleine Zebraherde mit einem „lachenden“ (flehmenden) Tier,
sowie, in einer Pfütze, einen Wasserskorpion.
Anders, als der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei aber nicht um einen echten Skorpion, sondern um eine Wasserwanze die hier auf Beute wartet. Nach einer Runde auf dem Dik Dik Drive mit Zebras, Gelbschnabeltoko,
Giraffen und Co. schauen wir nochmal bei den Hyänen vorbei.
Ein Tier ist mittlerweile munter und steht sogar auf. Nachdem es dann aber im Dickicht verschwindet, fahren wir weiter nach Koinachas.
Ich wusste gar nicht, dass Zebras genau wie Löwen auch flehmen!
Aber generell lernt man bei deinem Reisebericht unglaublich viel dazu. Alleine deine genauen Artbestimmungen! Man könnte gerade meinen du hättest einen Doktor in Biologie!
Deine Hyänen sehen aber auch schnuffig aus. Scheinen mir auch noch junge Tiere zu sein. Aber wie oft warst du schon im Etosha, als dass du dort schon jeden Bau kennst?
Liene Konni, das sind ja wieder beneinenswert schöne Sichtungen. Ich liebe Tüpfelhyänen, besonders wenn sie noch jung sind. Dass ihr sogar einen Bau gefunden habt ist ja wieder typisch für euch. Da macht sich eure Erfahrung und Geduld einfach bezahlt und ich sags ja, die gute Fee ist anscheinend sehr parteiisch 🤩. Tolle Fotos. Die Wanze finde ich aber auch interessant. Von einem Wasserscorpion hab ich noch nie was gehört.
Dankeschön für eure wunderbaren Reiseimpressionen. Liebe Grüße, Silvia
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201412. Juni 2026 ·
@ Black Lion
Deine Hyänen sehen aber auch schnuffig aus. Scheinen mir auch noch junge Tiere zu sein.
Hi Safari, dass du Hyänen schnuffig findest hätte ich jetzt nicht erwartet, schließlich sind Löwen und Hyänen ja nicht die besten Freunde!
@ Nacho
ich liebe Tüpfelhyänen, besonders wenn sie noch jung sind. Dass ihr sogar einen Bau gefunden habt ist ja wieder typisch für euch.
Hi Silvia, ich finde junge Hyänen auch sehr niedlich. Den Bau zu finden war nicht schwer, dort haben wir schon öfters welche gesehen. Diesmal waren es allerdings immer nur die 2 Jungtiere.
Die Wanze finde ich aber auch interessant. Von einem Wasserscorpion hab ich noch nie was gehört.
Eine Art davon kommt sogar in Deutschland vor. Wir haben hier in der Heide schon welche gesehen, konnten sie aber leider nicht fotografieren.
@ utaeleonore
Vielleicht sollten wir doch auch noch mal in den Etoscha........
Hi Uta, aber jetzt ist ja bei dir erst einmal Sambia angesagt!
@ Beatnick
Wasserskorpion - never heard of... Was es alles gibt... Toll erwischt!
Hi Betti, obwohl er auch in Deutschland vorkommt und wir ihn auch schon gesehen haben, ist uns hier noch kein vorzeigbares Foto gelungen. Aber wir haben ja noch 2 Tage in der Heide, vielleicht klappt es ja noch.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201412. Juni 2026 ·
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Am Koinachas Wasserloch fällt die Tierausbeute mit einem Schwarzkopf-Reiher, Nilgänsen und Co. eher dürftig aus.
Bei der anschließenden Runde auf dem Doring Draai und weiter nach Chudob sehen wir mit Gnus,
Singhabichten (hier ein juveniler)
und Springböcken
zwar auch nur die übliche Verdächtige, aber die vielen, am Rand der Pfanne wachsenden, rötlichen Suaeda Büsche
verleihen der Landschaft einen „Heide-Touch“. Bei zunehmender Bewölkung haben sich rund ums Wasserloch von Chudob Springböcke, Zebras, Impalas, Gnus, Kronenkiebitze und Co. versammelt.
Zurück in Koinachas herrscht auch hier nun ein reges Treiben mit Gnus, Impalas, Springböcke und dem üblichem Federvieh.
Nachdem wir zwei übermütigen Impalas beim Kräftemessen zugeschaut haben,
Deine Hyänen sehen aber auch schnuffig aus. Scheinen mir auch noch junge Tiere zu sein.
Hi Safari, dass du Hyänen schnuffig findest hätte ich jetzt nicht erwartet, schließlich sind Löwen und Hyänen ja nicht die besten Freunde!
Nur weil sie schnuffig aussehen, heisst das noch lange nicht, dass ich ihnen nicht auch das Fell über die Ohren ziehen kann, wenn sie mir zu nahe kommen! 😈
Ansonsten wie immer wunderschöne Fotos! Besonders auf die Gabelrake im Flug ist mein Privat-Fotograf besonders neidisch.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201415. Juni 2026 ·
@ Black Lion
Besonders auf die Gabelrake im Flug ist mein Privat-Fotograf besonders neidisch.
Hi Safari, Naja, bei den Fotos ist noch Luft nach oben! Gabelracken gehören zu Silkes Lieblingsvögeln, deshalb wird noch das eine oder andere Bild davon im Bericht erscheinen.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201415. Juni 2026 ·
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Bei einer Runde auf dem Dik Dik Drive bekommen wir, neben den üblichen Verdächtigen wie Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Impalas, Rotschnabel-Frankoline,
Perlhühner,
Gaukler,
Schopffrankoline, Giraffen, Gleitaar und Tokos, endlich auch ein paar Dik Diks
vor die Linse. Wir sind total happy, als wir am Ende vom Rundweg dann auch noch einen Python mitten auf der Pad entdecken.
Nachdem wir bei der Hinfahrt vergeblich nach den Hyänen geschaut haben, sind die Zwei nun für ein Fotoshooting bereit.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201416. Juni 2026 ·
20.04.26: Etosha (Villa Mushara) - Fortsetzung Zu guter Letzt schauen wir nochmal bei Klein Namutoni vorbei, wo eine riesige Giraffenherde mit über 60 Tieren das Wasserloch in Beschlag genommen hat.
Auf dem Weg zum Ausgang entdecken wir zu guter Letzt noch ein paar Dik Diks.
Gegen 18:30 Uhr verlassen wir den Park und statten Helena in Mushara Outpost noch schnell einen Besuch ab. Helena haben wir 2008 bei unserem ersten Besuch in Mushara Outpost kennengelernt. Mittlerweile gehört sie zum Mushara Management. Im letzten Licht fahren wir zur Lodge zurück,
wo wir zwischenzeitlich schon vermisst wurden. Den verspäteten Sundowner Gin Tonic nehmen wir heute in der Lapa zu uns, wo schon ein leckeres Braai auf uns wartet.
Zurück in der Villa,
lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren und bedanken uns bei der Sichtungsfee mit einem Extra Willi. Gesellschaft leistet uns dabei ein Dickfingergecko.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201417. Juni 2026 ·
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) Bevor wir zum Frühstück gehen stellen wir unser Gepäck vor die Tür. Bis wir dann gefrühstückt und unsere Getränke bezahlt haben, stehen unsere Sachen schon am Auto. Nachdem alles im Auto verstaut ist, verabschieden wir uns vom Mushara Team und fahren zum letzten Mal in diesem Jahr zum Von Lindequist Gate.
Gegen 7:15 Uhr sind wir im Park und machen uns auf den Weg nach Klein Namutoni. Während wir am Hyänenbau eine Hyäne sehen,
herrscht am Wasserloch gähnende Leere. Mit den „üblichen Verdächtigen“ geht es weiter nach Chudob, wo rund ums Wasserloch Zebras, Impalas und Kapturteltauben versammelt sind.
Als die Zebras unruhig werden, scannen wir mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken dabei zwei ankommende Löwen.
Statt jedoch zum Trinken ans Wasser zu laufen, legen sie sich etwas abseits ins Gebüsch. Nachdem sie keinerlei Anstalten machen wieder aufzustehen, setzen wir unsere Fahrt Richtung Ngobib fort. Dabei entdecken wir u.a. Kalahari Baumskinke,
zahlreiche Grautokos,
8 Löffelhunde,
die aber für ein gescheites Foto viel zu weit weg sind, Gelbschnabel-Tokos,
Gnus, Impalas, eine Gabelracke mit Heuschrecke,
Sekretäre und Rußnektarvögel,
sowie an der Zufahrt nach Ngobib ein Breitmaulnashorn.
Leider versperren Büsche und hohes Gras die freie Sicht und so müssen wir uns mit ein paar Beweisfotos zufrieden geben. Genervt durch die tiefen Löcher und Pfützen auf der Pad ersparen wir uns die Fahrt zum Wasserloch.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201418. Juni 2026 ·
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) - Fortsetzung An der Pfanne entlang fahren wir weiter Richtung Okerfontein. Auch hier ist die Pad in einem äußerst bescheidenen Zustand und ein Pothole jagt das andere. Außer den üblichen Verdächtigen wie z.B. Oryx, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Steinböckchen,
Zebras, Gnus, Gabelracken, Grautokos, sowie Enten, Säbelschnäbler und Co. auf der wassergefüllten Pfanne,
zeigt sich kein Tiere, das uns von der Rüttelpiste ablenkt. Wir sind happy, als wir ca. 15 km nach Okerfontein endlich wieder die Hauptpad erreichen. Tiermäßig ändert sich mit Strauße, Zebras,
zwar nicht viel, aber zumindest hat das Gerüttel ein Ende! Die Pad ist, für Etosha-Verhältnisse, sogar in einem Top-Zustand! Der kurze Abstecher auf holpriger Piste nach Rietfontein lohnt nicht wirklich, Tiere sind hier Fehlanzeige. Auch wenn wir bei Salvadora diesmal lediglich Nilgänse und Waffenkiebitze antreffen, lohnt sich die Fahrt dorthin, allein schon wegen der Landschaft.
Weiter geht es nach Charitsaub, wo wir erst einmal den Baum an der Einfahrt nach den hier ansässigen Falken abscannen. Leider sind sie ausgeflogen und ein paar Kapkrähen haben ihren Platz eingenommen. Nachdem wir am Wasser nach Nilgänsen & Co. geschaut haben,
fahren wir weiter via Sueda
und Gemsbokvlakte nach Okaukuejo und entdecken dabei Fiscalwürger, Marabus,
Riesentrappen,
Gabelracken, Weißflügeltrappen,
Zebras und Springböcke. Gegen 15:15 Uhr haben wir mit Okaukuejo unser heutiges Etappenziel erreicht. An der Rezeption herrscht am Schalter zum Bezahlen der Parkgebühr großes Gedränge. Für Schlange stehen haben wir überhaupt keine Lust und so checken erst einmal am anderen Schalter ein und fahren zu dem uns zugeteilten Waterhole Chalet (W15). Normalerweise buchen wir ja immer ein Premium Waterhole Chalet, aber da wir uns erst spät für den Kurzurlaub entschieden hatten, waren nur noch die normalen Waterhole Chalets übrig. Uns trifft bald der Schlag, als wir die Tür zu dem winzigen Zimmer betreten. Ist der Vergleich zu einem Premium Waterhole Chalet schon gewaltig, so ist er aber nach 4 Nächten in der Mushara Villa für uns der Alptraum schlechthin. Für Trübsal blasen ist jetzt jedoch keine Zeit, schließlich sind wir ja zum Tiere gucken hier! So räumen wir nur schnell unsere Sachen ein und bezahlen dann den restlichen Parkeintritt an der Rezeption. Bevor wir jedoch eine Pirschfahrt unternehmen, fahren wir um 16:10 Uhr erst einmal zum Anderson Gate, wo wir uns zum Tanken in der Trading Post abmelden.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201419. Juni 2026 ·
21.04.26: Etosha (Villa Mushara - Okaukuejo) - Fortsetzung Um 17 Uhr melden wir uns am Gate zurück und fahren weiter nach Ombika, wo rund ums Wasserloch Zebras und Springböcke versammelt sind.
Bei einer kurzen Runde auf der „Ombika-Schleife“ und weiter via Detour & Gaseb Schleife nach Okaukuejo entdecken wir u.a. Impalas, Gabelracken, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, einen jungen Gabarhabicht,
Grautokos, Erdhörnchen,
Singhabichte,
einen Elefantenbullen,
viele Springböcke,
Zebras, Strauße, Oryx, Gleitaare, 6 weitere Elefanten, Nonnenlerchen, Ameisenschmätzer,
Trauerdrongos, Perlhühner,
eine Schlankmanguste,
Pantherschildkröten,
Red Hartebeester, sowie Weißflügel- und Riesentrappen. Irgendwie haben wir die Zeit vergessen und kommen so auf den letzten Drücker um 18:39 Uhr durchs Tor in Okaukuejo.
Bei einem verspäteten Sundowner am Wasserloch ist außer ein paar Zebras nichts los.
Nachdem sich auch später kaum Tiere am Wasserloch blicken lassen, gehen wir zu unserem Chalet. An einen ruhigen Schlaf ist für mich nicht zu denken, ohne Fenster bekomme ich fast Platzangst. Die Tür zu unserem winzigen Innenhof machen wir schnell wieder zu, nachdem wir dort lauter Mäuseknödel entdecken. Zu allem Überfluss werde ich auch noch von irgendeinem Vieh (Spinne?) mehrmals gestochen. Zuerst jucken die Stiche nur fürchterlich, als die Pusteln an der Hand aber anschwellen wird es recht schmerzhaft. An Schlaf ist jetzt überhaupt nicht mehr zu denken und ich bin froh als die Nacht vorbei ist.