Reisezeit Februar Südafrika und südliches Afrika

12 Antworten · 562 Aufrufe · gestartet 02. März 2026 von picco
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Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201102. März 2026 ·
Hoi zämä

Um mal etwas für die nächsten Jahre fürs Reisen vorzusondieren würde es mich interessieren ob und wenn ja wo man im Februar im südlichen Afrika sinnvoll rumreisen kann und wie die Wettersituationen und die Temperaturen so sind.
Fokus liegt dabei nicht nur auf Tieren, gerne auch mal etwas wandern usw.
Städte sind für uns immer zwiespältig, sie liebt schöne Städte, mir wirds schnell mal zu viel.
Ich bin lieber in der Natur, ob mit oder ohne Tiere, denn auch schöne Pflanzen, Berge und Seen gefallen mir.
Mit den Wüsten hingegen haben wir es nicht so und betonierte Wasserstellen für Wildtiere schrecken mich eher ab als dass sie mich faszinieren.
Habt Ihr einige Vorschläge, Infos und Tipps für mich?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
33,2k Beiträge · seit 200602. März 2026 ·
Moin Picco,

alle Gebiete mit Sommerregen könnten zu Einschränkungen führen (örtlich mal mehr, mal weniger). Das Westkap hat Winterregen und wäre deshalb ein schönes Reisegebiet... aber eher mit Städten und weniger mit Tieren.

Viele Grüße
Christian .
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1’708 Beiträge · seit 200702. März 2026 ·
Picco,

dieses Jahr war der Februar in Botswana und Nordostnamibia massiv nass. Für Selbstfahrer und Camper war Moremi z.B. ein no-go. Den Rest von Namibia kann man da trotzdem bereisen. Städte kann man m.E. vergessen, außer Swakopmund. Was verstehst Du unter Wüsten? Die Namib und die Kalahari sind keine Wüsten, sondern haben auch das, was Du suchst, Wandern, Pflanzen, Berge. Und vor allem außer den Hotspots Leere.

My 2 cent
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1’964 Beiträge · seit 201102. März 2026 ·
Hallo Picco, ich war die erste Februar-Hälfte im südlichen Namibia unterwegs und es war bis auf Lüderitz und Oranjemund sehr heiß. Ich wandere auch gerne und viel, das heißt dann allerdings ca. um 6 Uhr losstarten und dann kannst du gut 3-4 Stunden wandern. Manchmal hatte ich morgens auch Wolken, das war angenehm. Trotz allem immer ausreichend Wasser und auch bei Wolken Sonnenschutz mit hohem LSF mitnehmen. Dann ist es wunderbar. Gerade wenn die Tage heiß sind, hat man so einen "frischen" Einstieg in den Tag.
Regen gab es hin und wieder, das brachte wunderschöne Blüten hervor. Habe so viele Pflanzen wie noch nie fotografiert.
Nach meiner Abreise Mitte Februar gingen die Temperaturen etwas zurück. Ist also generell schwer zu sagen.

Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
300 Beiträge · seit 201802. März 2026 ·
Hallo Picco

Wir sind eigentlich meist zu dieser Zeit unterwegs.
Mal waren wir im Khutse - CKGR - Tulli Block auch schon von Kapstadt die Küste rauf mit Cederberge - Karoo - Richtersveld zurück nach J'burgh. Und gerade am Freitag zurück von (ich alleine) 2 Wochen KTP danach habe ich Bella in Upington abgeholt und wir haben den Shiptreck Trail (nur mit Guide, da Minen Gebiet) und den West Coast Trail (den kannten wir schon) gemacht.
Als ein schönes Städtchen hat sich für uns Franschhoek angeboten. 😎
Ich/wir hatte in den 5Wochen 3 x Regen davon 2 x Nachts.

Zum Wandern drängen sich die Cederberge natürlich auf, wir machen jedoch meist nur "kurze" Trips da es dann schon ganz schön warm werden kann. Ab 09:00Uhr hat es dann gerne mal 30 Grad, nachmittags dann 37/39Grad 🤩

z.B. Hondeklip Bay ist auch ein wunderschönes und angenehmes "Käffchen"
für viel Ruhe kann ich die CedarPeakGuest Farm empfehlen oder Beaverlac.
Solltet ihr campen dann kann man an der WestCoast auch Frei stehen 🤩

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Hondeklipbay

Wie bereits von Christian erwähnt kann es zu Niederschlägen kommen uns haben sie aber bisher die Reise nicht gross beeinträchtigt.
Dies dem Umstand geschuldet das wir ziemlich flexibel unterwegs sind. Sprich vor einem Jahr waren wir in den Drakensbergen und wollten dann über den Sani Pass nach Lesotho. Da es dann bereits in den Drakensbergen immer mal wieder geschüttet hat der Sani Pass im Nebel war sind wir dann halt kurzerhand an die Küste nach Sodwana in die Sonne gefahren. Der Regen kam dann mit 2Tagen Verspätung auch an 😈

Liebe Grüsse
René
Für weitere Infos falls nötig, können wir auch WhatsApp oder telefonieren. Nummer hast Du ja 🤪
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
7’320 Beiträge · seit 200602. März 2026 ·
Moin Picco,
beim Stichwort "Wandern" käme mir ein Rundkurs durch die Drakensberge, über den Sani Pass nach Lesotho, im Norden wieder rüber nach Südafrika und dann in den Golden-Gate-Highlands-Nationalpark in den Sinn.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7’320 Beiträge · seit 200602. März 2026 ·
pollux schrieb:Was verstehst Du unter Wüsten? Die Namib und die Kalahari sind keine Wüsten, sondern haben auch das, was Du suchst, Wandern, Pflanzen, Berge. Und vor allem außer den Hotspots Leere.

Was die Kalahari angeht, ist das korrekt. Das ist größtenteils eine Dornstrauch- bzw. Trockensavanne.
Die Namib ist natürlich eine Wüste und zwar eine Küstenwüste wie z.B. auch die Atacama und beide gehören zu den niederschlagsärmsten Gebieten der Welt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
4’550 Beiträge · seit 200702. März 2026 ·
Lieber Picco,

wir sind gerade heute zurückgekommen und waren zum wiederholten Male im Februar im Westkap und Nordkap unterwegs.

Es kann immer einmal regnen, aber insgesamt fidne ich die Reisezeit zum Abkürzen des hiesigen Winters ganz interessant.

Zum Wetter am Kap selbst kann ich gar nicht so viel sagen. Aber von Kapstadt aus kann man ja einige Runden zusammenbauen, die zu Euren Anforderungen passen. Wein in schöner Landschaft, Gardenroute mit Küste, Karoo mit tollen Unterkünften in phantastischer Lage, Wandermöglichkeiten.

Die von Wolfgang vorgeschagene Möglichkeit in den Drakensbergen könnte auch interessant sein. Die Gegend in den Drakensbergen und den Midlands sind ganz relaxed zu bereisen uns deshr abwechslungsreich. An der Küste in Kwa Zulu Natal ist es zu dieser Zeit aber wohl echt ziemlich heiß und schwül. Im Landesinneren nicht so sehr.

Ich bin gespannt, was bei Deiner Idee rauskommt. Wir können uns aber auch gerne über einen anderen Kanal mal direkt austauschen. In Südafrika kenen wir uns je ein wenig aus 😉

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 02. März 2026
65 Beiträge · seit 202302. März 2026 ·
@ Wolfgang und Carsten, bei der Empfehlung für die Drakensberge möchte ich zu Bedenken geben, dass diese im genannten Reisezeitraum, normalerweise von heftigen Gewittern heimgesucht werden. Ich bin selbst schon um diese Zeit dort unterwegs gewesen. Da sollte ein Plan B vorbereitet sein.
Grüße
Jan
1’708 Beiträge · seit 200702. März 2026 ·
"Die Namib ist natürlich eine Wüste ..."

Wolfgang, das ist zwar grundsätzlich richtig, aber der Begriff wird anders verwendet. Alles was westlich der Randstufenpässe ist, wird im touristischen Sprachgebrauch als Namib bezeichnet. Und da gibt es genug Vegetation wie in der Kalahari. An der D707, an Namibrand vorbei, bei Ababis, etc. Darauf bezog sich mein Kommentar.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
7’320 Beiträge · seit 200602. März 2026 ·
Wenn der Sani Pass auf der Route liegt, ist ein Plan B sowieso immer sinnvoll. Den möchte ich bei/nach Regen auch nicht fahren, wenn die Piste rutschig ist.
Ich war seinerzeit im Januar dort. Da fällt statistisch noch mehr und häufiger Regen als im Februar und es hat nie geregnet. Das Wetter hält sich halt nicht an Vorgaben. Aber ja, über eine Alternative zum Ausweichen sollte man sich vorher Gedanken machen. Wenn man allerdings die Unterkünfte Monate im Voraus bucht, fällt diese Flexibilität natürlich weg. Da ist Dein Einwand natürlich berechtigt.
Ich gehe da immer von mir aus. Ich fange meist so ab 16 Uhr an, zu überlegen, wo ich die nächste Nacht verbringe. Da verdränge ich gerne mal, dass andere sich lange zuvor festgelegt haben.

Gruß
Wolfgang
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1’142 Beiträge · seit 202202. März 2026 ·
Hallo picco,

Weil du mW erfahrener Alpinist und Bergwanderer, also "mit Bergen" nicht mehr so leicht zu „beeindrucken“ bist, und du RSA (mit unterschiedlichen Landschaftstypen und Klimazonen) noch nicht kennst (?), würde ich dir ein „And Now for Something Completely Different“ 😎 (© Monty Pythons) empfehlen.

Und da fallen mir die Küsten ein, die von endlosen Stränden bis wilde Steilküsten viel Spektakuläres bieten, auch ohne Rummel.

Für einen ersten Eindrucke würde ich mal diagonal durch ein paar „Wanderführer“ im www schauen. Suche mit "hiking trails of south africa" odgl. gibt sicher einiges her, z. B. https://hikingsouthafrica.co.za/blogs/trails
Da findest du auch interessante Küstenwanderungen. In Wanderführern sind dann sowieso auch die saisonalen Wetterverhältnisse beschrieben.
„Alpines“, wie Drakensberge odgl. würde ich eher nicht in Erwägung ziehen, auch weil Februar dafür keine günstige Saison ist.
Grüße
Zu Temperaturen und Niederschlag im Feber wurde schon alles gesagt.
zuletzt bearbeitet 02. März 2026
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201102. März 2026 ·
Hoi zämä

Vielen Dank Euch allen für Eure Antworten, das schaut doch so aus als ob nebst Ostafrika, das meiner Freundin etwas sehr wild ist, Mittelamerika (ich mag Zeitverschiebung nicht so), Seychellen usw auch das südliche Afrika als Februar-Destination etwas zu bieten hat.
Dank Euch kann ich mich nun weiter schlau machen und mit Sabine über den Sommer mal schauen was das Richtige für nächstes Jahr ist.
Wenns nächstes Jahr nicht ins südliche Afrika, wo ich erst in Botswana war (Vicfalls zähl ich mal nicht), geht dann vielleicht in einem der folgenden Jahre.
Von einigen von Euch hab ich ja die Kontaktdaten, wenns an eine allfällige Planung geht erlaube ich mir mich bei Euch zu melden.
Auf die Frage, was für mich eine Wüste ist: Die Nxai Pan mag zwar offiziell keine sein, für mich ist sie aber schon so gut wie Wüste. Für Sabine erst recht.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 02. März 2026