danke für die schnelle Antwort. Wo hast du das übersetzen lassen? lg maren
JP KThemenstarter390 Beiträge · seit 202108. Feb. 2026 ·
ich habs in Tokyo bei irgendeiner Behörde machen lassen, glaube ich, kann mich aber nicht mehr wirklich dran erinnern
JP KThemenstarter390 Beiträge · seit 202110. Feb. 2026 ·
So, jetzt sind wir auf Yakushima angekommen, abends ca 19 Uhr. Ein kleiner Mietwagen ist sehr hilfreich, denn man kann die Insel auf einer Ringstrasse umrunden und auch ins Gebirge fahren, die Insel ist ca. 500 qkm gross in kreisrunder Form. Wir hatten eine hölzerne Ferienhütte gemietet, ca. 50 qm gross. Eine kleine Kitchenette war drin, geheizt wird im Winter mit Aircon.
Obwohl nur eine kleine Insel, ist Yakushima sehr gebirgig, der höchste Gipfel ist 1.936m hoch. Ausserdem ist Yakushima der regenreichste Punkt Japans, im Gebirge fallen bis 8.000mm Regenjährlich, an den Küsten etwa die Hälfte. Wir hatte sehr viel Glück, bis auf zwei kurze Episoden als wir im Auto sassen, fiel kein Regen.
Yakushima ist eine Insel für Wanderbegeisterte, es gibt viele Wege und kaum Verkehr. Der Januar war nicht nur regenarm, sondern auch arm an Touristen, die erst wieder ab März kommen, wenn es wärmer wird. Oben in den Bergen fällt Schnee, Yakushima ist der südlichste Punkt Japans, an dem man mit Schnee rechnen muss. Wir hatten eine sehr kalte Periode erwischt, die Temperaturen waren teilweise einstellig, was für diese Insel ungewöhnlich ist.
Yakushima ist berühmt für seine uralten Zedernwälder. Diese wurden in früheren Jahrhunderten stark abgeholzt, um daraus hauptsächlich Dachschindeln zu fertigen. Die ältesten Zedern sind mehrere tausend Jahre alt.
Wir sind die beiden beliebtesten Trails gelaufen, jeweils so etwa 3 Stunden lang, beide auf etwa 1.000 Höhenmeter.
Abendstimmung am Küstenabschnitt, an dem im Frühjahr Meeresschuldkröten ihre Eier ablegen.
Hier machen wir unter Anleitung unsere eigenen Stäbchen aus Zedernholz. Dieser Workshop hat knapp 2 Std gedauert, wir waren an diesem Tag die beiden einzigen Kunden, hat wirklich Spass gemacht.
Alle möglichen Zitrusfrüchte werden angebaut, von aussen sehen die Früchte alle gleich aus, schmecken aber teilweise sehr unterschiedlich.
Wo viel Regen fällt, gibt es auch viele Wasserfälle. In der Regenzeit schwellen sie auf ein vielfaches an im Vergleich zu unserem Besuchszeitraum. Hier der Senpiro-Wasserfall im Süden der Insel.
JP KThemenstarter390 Beiträge · seit 202112. Feb. 2026 ·
Auf der Insel soll es viele Vögel geben und ich habe mich darauf gefreut, verschiedene Arten abzulichten. Ich habe mir nämlich ein neues (gebrauchtes) OM-System Telezoom-Objektiv 150-400mm gekauft, das auf seinen ersten Einsatz mit mir wartete. Leider waren die Vögel kaum zu spotten, die Insel ist voll bewaldet. Ich habe kein einziges Vogelbild gemacht, die Vögel hörten wir aber bekamen sie kaum zu sehen.
Dafür gibt es allerdings anderes interessantes zu bestaunen. Auf der Insel gibt es zusammen so viele Makaken und Hirsche wie Menschen auf der Insel leben, die Tiere konzentrieren sich zum Großteil auf den westlichen Küstenstreifen. Wie man auf den nachfolgenden Bildern sieht, halten die sich auch gerne auf der Ringstrasse auf, die in diesem Gebiet sehr schmal wird.
Hirsche und Affen haben keine Berührungsängste, es gibt Fotos von Affen, die auf einem Hirschrücken sitzen. Leider blieb mir eine solch innige Interaktion zwischen Makak und Hirsch vorenthalten.
Sowohl Hirsch als auch Makak sind jeweils eine Unterart ihrer Verwandten auf den japanischen Hauptinseln, und beide Unterarten sind sichtbar kleiner als ihre Verwandten auf den Hauptinseln.
So, das wars wieder mit dem Bericht aus Japan für dieses Jahr.