Schade, Alex, aber meine Frage nach Resistenzen gegen Doxycyclin haben weder du noch Gernot beantwortet. Und das ist ja nun mal nicht die klassische Frage "Malaria-Prophylaxe ja oder nein?", mit der ich ja bekanntermaßen auch meine Probleme habe. Nachdem du dich aber zu bestehenden Resistenzen gegen Lariam und Malarone sehr interessant geäußert hast, hätte mich das Thema zu Doxycyclin schon mal interessiert.
Gruß Armin
P. S.: Über das Thema "Preisunterschiede bei Medikamenten" müssen wir wirklich nicht weiter diskutieren.
Sorry Armin, mein Posting war nicht auf dich gemünzt, um meine Antwort aber ganz abzusichern, will ich morgen in der Apotheke noch was nachschauen. Bitte Geduld bis morgen !
Also zum Thema Doxycyclin: In Deutschland ist es nicht zur Prophylaxe der Malaria zugelassen. Du musst also einen Arzt oder ein Tropeninstitut finden, die dir es verschreiben. Es ist dann ein sogenannter off-label-use, d.h. auch die Haftung des Herstellers erlischt !! Dies vorneweg!
Doxycyclin wird allerdings von der WHO sehr wohl zur Prophylaxe empfohlen, Wirkspektrum ähnlich, wie bei Lariam und Malarone. Wird v.a. empfohlen bei Unverträglichkeit der beiden anderen. Nicht für Kinder geeignet führt zu Zahnschäden !
Aber es gibt auch bei Doxycyclin Nebenwirkungen: Übelkeit, Durchfall und v.a. im Hinblick aufs Reiseziel kritisch Phototoxizität, d.h. die Haut wird lichtempfindlicher unbedingt hohen Sonnenschutz verwenden.
Nochmals sei daraufhingewiesen: In Deutschland nicht zugelassen. Wenn es zur Prophylaxe verwendet wird, dann auf eigene Gefahr, es bvesteht keinerlei Haftung seitens des Herstellers !!!
vielen Dank für dein letztes Posting zu meiner Frage. Der Inhalt deínes zweitletzten Postings war mir allerdings in vollem Umfang bekannt.
Nochmals danke Armin
JMJonny Mauser1 Beiträge · seit 200813. Juli 2008 ·
Hallo zusammen, habe mich soeben erst in diesem Forum angemeldet und blicke noch nicht so ganz durch. Wir fahren von Mitte Oktober bis Mitte November nach Namibia, Botswane, Simbabwe, Südafrika (Rundreise) , u.a. auch in das OkowangoDelta. Wollten als Malaria-Prophylaxe Doxycyclin nehmen. Hat jemand Erfahrung damit gemacht. Habe über Malarone oder Lariam viele Horrorgeschichten gelesen. Wer kann uns hier ein paar Tipps zum Doxy geben ??? Gruß Monika
hallo monika haben letztes mal malarone genommen. (Abends während der Mahlzeit) da wir ein mulmiges gefühl wegen den nebenwirkungen hatten. ) Das einzige was wir verspührten wahr ein bischen Kopfschmerzen.gehen im oktober wieder nach afrika ( südafrika-namibia-botswana-südafrika )und werden wieder malarone nehmen.grüsse denis
DEDelaguarda26 Beiträge · seit 200813. Juli 2008 ·
Haben (meine Freundin und ich) in unserem Aufenthalt (juni ´08) ebenfalls Malarone genommen - jeden Abend.
Haben rein gar nichts gespürt.
Wir haben jetzt Malarone in unserem 3ten Urlaub verwendet und bei keinem der Aufenthalte Beschwerden bzw. Nebenwirkungen verspürt.
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Gruss
Rol@nd
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... alle Menschen sind klug ...
... die einen vorher andere nachher ...
Also ich würde von Malarone total abraten. Ein Bekannter eines Bekannten einer entfernten Verwanden hatte extrem schlimme Nebenwirkungen auf das Teufelszeug. An mehreren Tagen extrem starke Kopfschmerzen morgens, dazu abends beim zu Bett gehen auch leichte bis starke Schwindelanfälle. Einmal musste er sich sogar übergeben! Und ein Freund hat ihm noch bestätigt, wenn er abends nicht immer die Literflasche Gin getrunken hätte, wäre es bestimmt noch schlimmer geworden. Und das schlimmste war, wegen dem Malarone und obwohl er schon einen Liter Gin intus hatte, hat er sich auch noch den Arm gebrochen. Wie schlimm wären die Brüche erst ohne den Gin geworden. Ergo, Hände weg von dem Teufelzeug Malarone!
Scherz beiseite: Malarone hat sehr wenige Nebenwirkungen und ist sehr gut verträglich. Kopfschmerzen und andere Befindlichkeiten immer gleich mit Malaria Medikamenten in Verbindung zu bringen mag zwar normal sein (seltsam das niemand über seine Cholesterinsenker, Blutdruckmittelchen, Schmerztablettchen, Schlafmittelchen etc. so besorgt ist wie über die kaum vorhandenen Nebenwirkungen bei Malarone), mir kommt das Ganze manchmal wie eine Manie vor. Denn: Zitat (bei Wunsch gebe ich gerne die Quelle an): „In klinischen Studien zur Malariaprophylaxe waren die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Durchfall. Diese Nebenwirkungen traten unter der Gabe von Malarone nicht häufiger auf als bei wirkstofffreien Produkten (Plazebo).“
Nach langem Zweifel haben wir uns letztes Jahr doch dafuer entschieden Melarone zu nehmen. Wir haben es beide gut vetrtagen und ueberhaupt keine Nebenwirkungen gespuert.
Wir haben bei unseren bisherigen 3 Reisen nach Namibia/Botswana jedes Mall Malorone genommen, auch unser Sohn Florian (jetzt 13 J.) die Junior-Version. Natürlich nicht die ganze Reise (am Fishriver ist das Risiko wohl absolut Null....), sondern ab Annäherung an die Kunene-Region und dann noch 7 Tage weiter. Nebenwirkungen haben wir bisher nicht im geringesten festgestellt. Für etwaige leichte Kopfschmerzen in der früh war wohl eher der Rotwein vom Abend verantwortlich 🤨 . Auch dieses Jahr werden wir praktisch bedenkenlos Malorone nehmen (richtig: Jede Chemie im Körper ist nicht ganz unbedenklich, aber eine Malaria-Infektion halten wir für noch bedenklicher...).
Von Lariam haben wir auch immer nur Horrorgeschichten gehört. Trotzdem uns von einem erfahrenen Mediziner gegebene Tip (ohne Gewähr 😵 ): "Wenn bei Lariam böse Nebenwirkungen auftreten, dann personenabhängig und zwar entweder sofort oder nie. Deshalb drei Wochen vor der Abreise einen Test mit 2 bis 3 Pillen davon - wer das verträgt wird auch bei längerer Einnahme kein Problem haben."