„Flying Home for Christmas“ * 2 Mal Namibia

20 Antworten · 3’397 Aufrufe · gestartet 27. Juli 2025 von MaHe
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Themenstarter556 Beiträge · seit 201422. Sept. 2025 ·
Nachdem wir also auf Dornhügel ‚nichts wurden‘ sind wir als Überraschungsgäste einen Tag zu früh auf Kamrav aufgetaucht. Die Freude bei Maryna war groß und neben uns war noch ein weiterer Gast, eine Freundin von Maryna aus Deutschland, vor Ort. Wir hatten eine echt tolle Zeit mit tollen Gesprächen und haben mal wieder einiges über Land und Leute und (kleiner Teaser) über Arbeitsmoral von Angestellten gelernt.

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Als wir abends in der Lapa saßen und erzählten, dass wir in Windhoek noch einen Behördengang vor uns hatten, meinte Maryna, dass wir das sicherlich auch in Grootfontein erledigen könnten. Das haben wir am Freitagvormittag dann auch gemacht und in der Tat, statt einer oder mehrerer Stunden Schlange stehen, war ich in Grootfontein nach sechs Minuten wieder raus und zwar erfolgreich. Zurück auf Kamrav war die Stimmung bei Maryna eher nicht so gut: Die Männer, die dort in der Landwirtschaft angestellt sind und Maryna und Ihre zwei weiblichen Angestellten bei den schwereren Arbeiten im Garten unterstützen, hatten zum wiederholten Mal gesagt, dass sie nicht aus dem Ovamboland zurückkommen ‚können‘ (mal war jemand krank, dann kein Geld fürs Taxi, dann war das Auto vom Bekannten kaputt und so allerlei mehr). Man darf sich das gerne zu Gemüte führen, wir hatten bereits Februar und die Jungs waren immer noch nicht aus dem vierwöchigen Weihnachtsurlaub zurück. Da die Woche darauf Gäste kommen sollten (also ‚richtige Gäste‘) haben wir dann alle mit angepackt und Rasen gemäht und einiges mehr, um die Außenanlagen einigermaßen vorzeigbar hinzubekommen.

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Teile unserer Reisegruppe hatten in diesen Tagen und auch bis zur Abreise leider mit einem Magen-Darm-Problem zu kämpfen. Woran bzw. an welchem Essen das gelegen haben könnte, wissen wir nicht, da wir beide das gleiche gegessen haben. Die Pizza aus dem Potje oder die Brötchen waren es bestimmt nicht!

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Bis zum Flug war die Lage zum Glück dann ‚stabil‘ und wir konnten guten Gewissens gemeinsam die Rückreise antreten.

Neben dem bisschen Gartenarbeit räumen wir auf Kamrav traditionell schon mal das Auto aus und auf und hatten wirklich Glück, dass wir nach zwei Nächten mit Regen in der dritten und letzten Nacht Trockenheit hatten. Das Dachzelt nass zusammenklappen, wenn das Auto danach weggestellt wird, geht natürlich gar nicht.

Der Abschied von Maryna und Kamrav fiel uns mal wieder wahnsinnig schwer aber die letzte, lange Etappe nach Windhoek via Waterberg muss nun mal sein.

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Wir hatten vor der Abreise zwei Nächte im Maison Ambre, weil wir noch ein paar Dinge zu erledigen hatten. Wagenwäsche und ein paar Besorgungen musste ich dieses Mal wegen der o.g. Magenverstimmung alleine erledigen aber die Genesung ging da eindeutig vor. Und so konnte mir der andere Teil der Reisegruppe auch nicht reinreden, als ich den unbedingt notwendigen Handstaubsauger für das Auto gekauft habe 😉.
Auto wegbringen, Transfer zum HKIA und der Rückflug liefen letztlich planmäßig ab und wir kamen müde aber glücklich zu Hause an.

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So hat uns der Alltag seit mehr als einem halben Jahr nun wieder voll im Griff aber … in etwa zwei Monaten geht es wieder los!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgelesen haben und viele Grüße aus Schleswig-Holstein,
Henning
zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2025