Der Luxuslodge - Betreiber Natual Selection möchte im Mai 2026 zwei neue Camps eröffnen.
1. Nkasa Linyanti Camp mit 6 Luxuszelten in einem Konzessionsgebeit in der südwestlichen Ecke vom Nkasa Rupara Nationalpark. Soweit so gut.
aber gruselig und schwer erträglich 2. und das Hoanib Elephant Camp mit 8 Doppel- und zwei Famlienzelte im Hoanib Trockenfluss, 70km südwestlich von Sesfontein, nur 25 km flussabwärts entfernt von Hoanib Valley Camp, was schon in der Kritik für zu dichte Nähe an den "Wüsten"-Löwen war, die bereits jetzt durch die Besucherströme teilweise beim Jagen behindert wurden. Zusätzlich wird ein neue Landepiste gebaut. Die Lodge wird in Abstimmung mit der Sesfontein Conservancy betrieben und darf auch Touren in den Skelettküstennationalpark anbieten. Dann kann man die Löwen auch beim Robbenfressen stören.
Hoanib: Ich sehe das Problem, habe dazu aber inzwischen eine andere Meinung. Ich schrieb im Mensch-Wildtier-Konflikt Thread:
Unpopuläre Meinung zu den Wüstenlöwen: Ich war früher ein Bewunderer von Flip Stander und all den Wüstenlöwenschützern, bin es aber nicht mehr. Die Gründe dafür möchte ich darlegen. Klar ist das eine rein persönliche Meinung. Es gibt zwei Aspekte. Damaraland und Kaokoveld sind sehr aride Regionen. Ich glaube, es hat z.B. in Palmwag bis zu den guten Regenfällen heuer sechs Jahre kaum geregnet. Das erzeugt massive Schwankungen von jagbaren Wildbeständen. Hinzu kam in den letzten 20 Jahren + X die Schaffung der sog. Conservancies. Die Idee dahinter war, der lokalen Bevölkerung einen Anteil an den natürlichen Ressourcen zu geben, in Form von "sustainable hunting". Vorher war die Jagd verboten und nur als Trophäenjagd Konzessionären vorbehalten (Die südafrikanische Armee hat im Buschkrieg auch viel abgeschossen, das ist aber ein anderes Thema). Diese Idee mit der sinnvollen Nutzung von Wild ist vollkommen schief gegangen, durch "greed and corruption". Die Conservancies wurden "leergeschossen". John Grobler hat das vielfach dokumentiert. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten, die aber beide nicht realisierbar sind. 1) Vergrößerung des Etosha NP zum Atlantik, wie es vor ca. 1960 der Fall war. Würde größere Umsiedlungen bedeuten (z.B. der Tokamas-Rinderzüchter, die hauptverantwortlich für die Tötung von Wüstenlöwen sind), politisch nicht machbar. 2) Ohne Park-Status Verbot der Jagd für alle, auch Berufsjäger. Wird auch nicht kommen und wäre eh nicht zu kontrollieren. Deswegen haben die Wüstenlöwen keine Chance vernünftig zu jagen, und dann passiert so was, es war ja kein Einzelfall. Sieht man ja auch am unnatürlichen Freßverhalten, wenn die Löwen zur Küste ausweichen müssen und Robben fressen. Ich bin für die Umsiedlung aller Löwen westlich Etosha in den Park.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
solitaire1’976 Beiträge · seit 201122. Aug. 2025 ·
Ich bin seit Jahrzehnten in Österreich im Naturschutz aktiv und versuche den Leuten immer zu erklären: Das ist wie bei einem Fußballspiel - da ist das Spielfeld tabu, sonst funktioniert das Spiel nicht mehr, wenn alle aufs Feld laufen. Leider kommt das bei den Wenigsten an, die Gier nach "noch näher" ist groß. Natürlich fällt es auch mir schwer, wenn ich weiß, irgendwo hinten ist das Tier, das ich so gerne sehen möchte (egal ob Löwen, Vögel oder Säuger), aber ein bisschen Respekt vor der Natur muss man schon haben. Ansonsten ist es wie Ad Rian schreibt - man zerstört das, was man sucht. Und dann kommt natürlich auch noch die kommerzielle Komponente dazu, mit dieser Gier der Menschen lässt sich gut Geld machen. Ein Lösung weiß ich leider auch nicht 🙁
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200611. Okt. 2025 ·
......Die Erdbeerfarm fand ich klasse, nicht wegen Camping, aber dort wurde mir beim.Selberpflücken der Erdbeeren das erste Mal in meinem Leben eine Scheere zum."pflücken" übergeben. :-):-) VG
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200620. Okt. 2025 ·
In Karibib entsteht derzeit (am Ostrand des Dorfes) ein Hotel mit 30 Zimmern und Restaurant.- Eröffnung für April 2026 geplant.
Viele Grüße Christian
......Die Erdbeerfarm fand ich klasse, nicht wegen Camping, aber dort wurde mir beim.Selberpflücken der Erdbeeren das erste Mal in meinem Leben eine Scheere zum."pflücken" übergeben. :-):-)
Bei welcher war das? Es gibt ja mittlerweile drei kommerzielle, Erdbeerfarmen im Land.
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200626. Okt. 2025 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Unabhängig davon, habt ihr schon genauere Informationen, wann das Canyon Hotel wieder geöffnet werden soll?
Nein, nix, es gibt nicht mal aktuelle Kontaktdetails oder so.
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200626. Okt. 2025 ·
Die spanische Vestige Collection hat nun einige Lodge-Projekte in Namibia übernommen und eröffnet diese (teilweise wieder) in 2026: - Sorris Sorris - Omatendeka - Sheya Shuushona - Xaudum Lodge (in Khaudum NP) https://vestigecollection.com/namibia/
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200629. Okt. 2025 ·
Ebenfalls nicht neu, aber neue Unterkunftsmöglichkeiten bietet die alteingesessene Gästefarm Wildacker
Hinzu gekommen sind 3 schattige Zeltplätze mit Grillstelle mit Holz, Spülbecken mit Anrichte und Wasseranschluss, die Mitbenutzung von Garten, Bar und Pool ist ausdrücklich erlaubt.
Hinzu kommen wird demnächst das Mangetti Camp, ein abgelegenes Camp mit 4 Luxuszelten (Glamping) für Selbstversorger.
LG Logi
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200629. Okt. 2025 ·
Ich weiß jetzt nicht ob das "neu" Camp Isa (bei Mowani) schon Thema hier war. Es werden 4 Glampingzelte geboten: https://www.chiwani.com/camp-isa
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200608. Nov. 2025 ·
travelNAMIBIA schrieb:Derzeit wird die Osonjiva Outpost Safari Lodge im neuen Osonjiva Private Game Reserve bei Otjiwarongo gebaut. Bisher (oder womöglich auch weiterhin) war es eine Jagdfarm.
der Bau einer Eco-Lodge bei Meob dürfte 2020/21 beginnen. Die Lodge wird, ähnlich wie die Shipwreck Lodge im Sekelton Coast NP nicht für Selbstfahrer zugänglich sein.
Desert & Delta plant, seine Chobe Savannah Lodge nach einer umfassenden Renovierung im Mai wiederzueröffnen.
Die Lodge liegt am Nordufer des Chobe-Flusses und beherbergt 13 Chalets – zwei davon können als miteinander verbundenes Familienchalet gebucht werden. Die auf Holzplattformen leicht erhöhten Chalets bestechen durch ihre Glasfronten und die komplett renovierte Innenausstattung. ...
LG Logi
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200609. Feb. 2026 ·
Im Dezember 2025 hat das Lakeview House, etwa 90 Minuten nordöstlich von Windhoek, eröffnet. Es bietet bis zu 6 Personen für Selbstversorgung Platz: https://www.facebook.com/lakeviewhousenam
Viele Grüße Christian
P.S. Das Haus liegt auf einem Farm, auf der auch Trophäenjagd betrieben wird. Ich erwähne es, da einige damit Probleme haben könnten.
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200612. Feb. 2026 ·
travelNAMIBIA schrieb:Mit der Lodge Etale macht zum 1..Mai 2025 eine neue Unterkunft in Grootfontein auf. Manager ist Familie Nederlof, die jahrelang auf Dornhügel war. 📎 LodgeEtaleIntroduction.pdf
Eröffnung nun für März 2026 geplant
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!