Senyati/Chobe Forest Camp - Bootsfahrt Chobe River

6 Antworten · 1’210 Aufrufe · gestartet 24. Feb. 2025 von Wendelstein
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201724. Feb. 2025 ·
Hallo,
auf unserer Botswana-Tour werden wir im September vom Chobe River Camp (Ihaha war voll) entlang der Chobe River Front nach Kasane fahren, dort einkaufen und zwei Nächte in der Umgebung bleiben. Dem Forum habe ich entnommen, dass eine Bootstour ab Kasane unbedingt empfehlenswert sei, so dass wir für die zwei Nächte Senyati ins Auge gefasst hatten. Von dort wäre es dann ja nicht so weit zur Bootstour am "freien" Tag. Nun habe ich viel Kritik zu Senyati gelesen und immer wieder die Empfehlung, stattdessen Chobe Forest Camp/Chobe Mopani Forest Camp anzusteuern. Diese beiden Camps sind ja aber weiter weg vom River. Dann macht das weniger Sinn?
Nach den zwei Nächten im Umfeld von Kasane fahren wir weiter Richtung Savuti.
Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben, wie wir das mit der Kombi Bootsfahrt und Camp am besten lösen...
Besten Dank,
Anette
2’610 Beiträge · seit 200724. Feb. 2025 ·
Hallo Anette,

ich war zwar länger nicht im Senyati, habe aber für Ende des Jahres wieder dort gebucht.

Die Lage mit dem super Wasserloch finde ich genial, die Campsites haben eigenes WC/Dusche, schattigen Sitzplatz mit Spüle. Ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Ich weiß jetzt nicht, was kritisiert wird, aber an der Lage und den Campsites gibt es m.E. einfach nichts zu kritisieren.

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
8 Beiträge · seit 202402. März 2025 ·
Hallo Anette,

wir waren 2022 im Senyati und würden dort immer wieder hingehen. Da wir keine Campsite (sehr gut ausgestattet) erhielten, waren wir im vorderen Chalet untergebracht. Dort kamen ständig mehrere Elefantenherden, die mich auf meiner Sitzbank in einem Abstand von ca. 3m passierten, vorbei. Besser und näher geht es nicht. Diese Erinnerung kann mir keiner nehmen. Es gibt eine Plattform mit direktem Blick aufs Wasserloch sowie den unterirdischen Tunnel mit Blick auf dieses. Hier ist man den Tieren ebenfalls sehr nah. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Die Inhaberin ist gewöhnungsbedürftig. Mit meinem Freund kam sie super aus, mich hat sie ignoriert. Ich denke, dass das bei vielen der Grund sein könnte, weshalb sie vom Senyati abraten. Am letzten Abend waren Wildhunde in der Nähe, weshalb die Elefanten das Senyati mieden. Außerdem sah ich dort meine erste und bis dato einzige Schwarzfußkatze. Ein kleiner Supermarkt ist da. Es gibt auch Fleisch in der Kühltruhe und Feuerholz. Außerdem kannst Du dort eine Bootsfahrt oder auch nen organisierten Tagesausflug zu den VicFalls buchen. Die Preise waren günstiger als wir sie über einen in Namibia ansässigen Reiseveranstalter erhielten. Mein Tipp: Buchen, Inhaberin notfalls ignorieren, der Rest überwiegt.
LG
Edita
2’610 Beiträge · seit 200702. März 2025 ·
Hallo Edita,

ich freue mich auch schon nach Jahren der Abwesenheit Ende des Jahres wieder dort zu sein. Dieses Mal werde ich auch nicht (mehr) campen, sondern ein Chalet beziehen.
Meintest du mit der Besitzerin "Lulu" oder die Tochter von Lou?

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
8 Beiträge · seit 202402. März 2025 ·
Hallo Jambotessy,
da ich den Namen nicht mehr weiß, kann ich es nicht sagen. Ich schätze aber, dass es die Mutter war. Sie war um die 60, soweit ich mich erinnere.
Was ich super fand, war, dass sie loyal zu ihren Mitarbeitern steht. Mein Freund wurde Zeuge von unmöglichem Verhalten eines Südafrikaners im Supermarkt, als dieser die dunkelhäutige junge Frau (Mitarbeiterin) aufs Übelste tatsächlich wie eine Sklavin behandelte. Mit der Inhaberin sprachen wir über dieses unmögliche Verhalten. Sie fragte nach, wer es war bzw. auf welcher Campsite er nächtigte. Das konnte mein Freund aber nicht zuordnen. Sie ergänzte, dass sie bei solch einem Verhalten drastisch durchgreift und diese Personen rausgeworfen werden. Mich wundert nicht, dass mich das ein oder andere Mal hasserfüllte Blicke der Einheimischen trafen, wenn sich Menschen derart rassistisch verhalten. Das hat mein Bild von ihr aber auch wieder etwas gerade gerückt. Beim Verabschieden verhielt sie sich korrekt.
LG
Edita
2’610 Beiträge · seit 200702. März 2025 ·
Hallo nochmals,

dann war es bestimmt "Lulu" 😄 Sie war früher schon mal etwas "launisch", konnte aber an guten Tagen auch überaus nett sein.
Ich erinnere mich, da lief sie durchs Camp und rief immer wieder lauthals" "elefants at the waterhole" , weil mehrere Tage dort wohl keine Elefanten gesichtet worden waren und sie die Urlauber darauf hinweisen wollte.

Ich freue mich schon, dort noch einmal zu sein.

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
58 Beiträge · seit 201705. März 2025 ·
Hallo Annette,

wir waren letzten August drei Nächte in Senyati auf der Campsite, uns hat es dort sehr gut gefallen.
Wir hatten die größte Campsite, die wohl für Gruppen gedacht ist, das war sehr luxuriös.
Das Wasserloch mit täglichem Elefantenbesuch, den man im Bunker noch näher erleben kann, war großartig.
Wir waren mit Senyati bei den Vicfalls (alles bestens) und bei einem super gamedrive am Nachmittag am Chobe.
Auf dem Fluss sind wir morgens mit einem Privatboot gefahren, das wir in Kasane gebucht haben.

Im Camp gibt's leckere Pizza aus dem Holzofen. Das Brot aus der Kühltruhe war allerdings keine Offenbarung, obwohl es als bestes Sauerteigbrot außerhalb Deutschlands angepriesen war.
Ja, die Besitzerin wirbelt ziemlich herum, fährt häufig mit dem Auto durchs Camp und gibt viele Anweisungen an das Team, aber das hat uns nicht gestört. Wir hatten keine Probleme mit dem Team.

Bei unserem Aufenthalt waren abends/nachts auch mal Elefanten im Camp, aufregend, aber sie wurden dann durch Geklapper der Security verscheucht.

Senyati statt des Chobe River Camps zu buchen war eine der besten Entscheidungen unserer letzten Reise.

Ein paar Bilder gibt's bei unserem Reisebericht.

Liebe Grüße
Jessika