Rundreise Namibia & Botswana im Frühling 2024

Reisebericht 112 Antworten · 14,3k Aufrufe · gestartet 15. Juni 2024 von Rubu
1’068 Beiträge · seit 202307. Juli 2024 ·
Hallo Rubu,
meistens lese ich die Reiseberichte unterwegs auf dem Handy mit und da funktioniert fast nie mit dem Antworten. Dazu muss ich dann doch an den PC. Sonst hättest du öfter mal ein Feedback bekommen.
Deine Fotos sind traumhaft schön und machen soooo Lust, eurer Route zu folgen. Auch sind die meisten Unterkünfte ganz nach meinem Geschmack.
Ich habe schon eine ganze Reihe mögliche Routen in verschiedene Richtungen ausgearbeitet und schleife immer wieder dran rum, wenn ich in einem RB eine Inspiration finde. Deinen Titel habe ich mir schon in der entsprechenden Kategorie notiert, damit ich nochmal nachlesen kann, wenn es Urlaub und Geld hergeben, über den Caprivi nach Botswana zu reisen. Auf der Wunschliste steht die Richtung definitiv, gleich nach dem KTP (der ist leichter finanzierbar, hat also eine kürzere Wartezeit 🙂 ) Am liebsten würde ich schon mal die Koffer packen 😄
Vielen Dank für die vielen schönen Momente die du mit uns teilst.
Liebe Grüße,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen - Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version Südafrika 23 - Vom Bushgeflüster zum Walgesang https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/304183-suedafrika-2023-vom-bushgefluester-zum-walgesang?modus=bericht
Themenstarter211 Beiträge · seit 202107. Juli 2024 ·
@Nacho
Hi Silvia!
Vielen herzlichen Dank für Dein sehr nettes Feedback. Es schmeichelt , dass Du unsere Fotos so schön findest, vielen Dank dafür! Doch das ist des Lobes zuviel....wir sind ja nur durchschnittliche "Urlaubs-Knippser" mit einer günstigen 400.-Fr. Sony-Kamera.
Ich versuche möglichst viel Infos in den RB zu integrieren und es freut mich, dass dies hilfreich ist.

Ich wünsche Dir/Euch, dass Ihr bald wieder mal die Koffer packen könnt um Namibia zu bereisen. Wie Du schreibst, wird es ja zuerst in den KTP gehen, sicherlich sehr spannend!

Liebe Grüsse
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
1’068 Beiträge · seit 202308. Juli 2024 ·
Nö, tatsächlich geht es nächstes Jahr im Mai wieder nach Namibia, aber noch nicht Richtung Caprivi und Botswana. Wir müssen noch ein bisschen Fahrerfahrung sammeln und Versäumnisse unserer ersten Namibia Tour nachholen. Übernächstes Jahr ist der KTP geplant und danach wäre Botswana ganz oben auf der Wunschliste. Wenn ich mich so reden höre, hab ich mit meinen Urlaubsplänen schon einen Sprung in der Schüssel 😄
Schönen Abend noch
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen - Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version Südafrika 23 - Vom Bushgeflüster zum Walgesang https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/304183-suedafrika-2023-vom-bushgefluester-zum-walgesang?modus=bericht
Themenstarter211 Beiträge · seit 202108. Juli 2024 ·
16. April 2024, Ausflug Mudumu Nationalpark

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, gingen wir zurück zu unserem Bungalow und genossen noch etwas unseren Terrassen-Logenplatz mit Aussicht auf den Hippo-Pool. Heute war bei den Hippos ganz schön was los, mit andauernden Rangeleien um den vermeindlich besten Platz bewegten sie sich hin und her...
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Später fuhren wir in den Mudumu Nationalpark, der sich unweit der Lodge befindet. Hier erwartete uns eine ganz andere Szenerie als noch gestern im Kwando Core. Der Mudumu war meist gut zu befahren, nur ganz selten hatte es mal Stellen mit etwas tieferem Sand. Landschaftlich gefiel es uns hier sehr gut, weite Flächen mit und ohne Wasser wechselten sich mit Buschlandschaft ab. Allerdings sahen wir neben Antilopen und Wasservögeln nur wenige andere Tiere.

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Unterwegs zum Mudumu Nationalpark

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Am späten Nachmittag waren wir wieder in der Lodge zurück. Wieder setzten wir uns auf die Bungalow-Terrasse, doch in "unserem" Hippo-Pool war nichts los. Plötzlich raschelte es im Baum, der an unseren Bungalow angrenzte und ein Affe beäugte uns neugierig. Bald darauf sass dieser auf dem Geländer unserer Terrasse, keine 3 Meter von uns entfernt...."Na, der traut sich was" sagte ich noch, irgendwie erfreut über den unverhofften Besuch. Kurz darauf kam dann noch einer....und noch einer..!...frech und ohne Scheu enterten sie unsere Terrasse, so dass wir uns schnell in den Bungalow verzogen. Durch die Fenster sahen wir, den mittlerweile fünf Affen beim Rumturnen auf unserer Terrasse zu 🙂
Auch an diesem Abend genossen wir die herrliche Abendstimmung von der grossen Terrasse beim Hauptgebäude.

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Unser Fazit Namushasha Lodge:
Grosse Lodge an toller Lage am Kwando-River. Schöne Gartenanlage, Pool, Restaurant, Bar, Souvenir-Shop. Grosser Bungalow mit Aussicht, Klimaanlage, sauber. Wifi im Hauptgebäude. Freundliches Personal, gutes essen in Buffet-Form (Dinner 480.-NAD p/P). Das Preis-Leistungs Verhältnis fanden wir noch i. O. ( 4900.-NAD inkl. Fstk)

Fortsetzung folgt....

"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202109. Juli 2024 ·
17. April 2024, von Kongola zur Caprivi Mutoya Lodge, nahe Katimo Mulilo

Route: C49 bis Katima, dann B8 bis Caprivi Mutoya Lodge, alles Asphalt. Distanz ca. 200Km, Fahrzeit ca. 2,5Std inkl.Pinkelpausen und Fotostopps.

Nun hiess es Abschied nehmen von der Namushasha und dem Kwando Gebiet. Die Fahrt bis kurz vor Katimo Mulilo verlief ereignislos. Eigentlich wollten wir ab der C49 einen Shortcut zur B8 nehmen, um so die Stadt Katimo Mulilo zu umfahren, doch irgendwie verpassten wir die Abzweigung. Und so fuhren wir durch die Stadt. Wir waren etwas überrascht von der Grösse dieser, bis anhin waren die "Städte" ausserhalb Windhoek's immer sehr überschaubar gewesen.

Irgendwann nach dem Mittag waren wir bereits in der kleinen Caprivi Mutoya Lodge. Ich hatte diese Lodge sicherheitshalber als Zwischenstopp zwischen Namushasha und Kasane eingeplant, da ich bei der Planung unserer Reise zuwenig abschätzen konnte, ob Distanz und Zeitaufwand, inkl den Botswana Grenzformalitäten, ohne Zwischenstopp bequem machbar sein würden oder nicht.
Wir wurden sehr nett von einer Angestellten empfangen und später zum Bungalow geleitet. Wir bekamen einen Familien-Bungalow, der grosszügig dimensioniert war und Aussicht auf einen Ausläufer des Zambesi-Rivers bot.
Da diese Lodge zu den günstigsten unserer Reise gehörte, war ich damals bei der Buchung etwas skeptisch. Nun waren wir angenehm überrascht, natürlich konnte man den Bungalow mit denen von Namushasha & Co nicht direkt vergleichen, doch alles war sauber, zweckmässig und hübsch eingerichtet.

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Später lernten wir noch die Lodge-Inhaber kennen, ein sehr freundliches englisches Ehepaar. Gegen 19Uhr gab es dann Nachtessen. Das romantische "Dinner for two" (wir waren die einzigen Gäste) wurde unter einem mächtigen Baum auf der schönen Terrasse des Restaurants serviert und schmeckte sehr gut.

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Unsere Nachtruhe in bequemen Betten wurde dann leider ab und zu von fallenden Früchten auf das Blechdach des Bungalows gestört. Unser Häuschen stand direkt unter einem grossen Baum. Darum würden wir das nächste Mal bei der Buchung einen "baumfreien" Bungalow reservieren.

Unser Fazit Caprivi Mutoya Lodge:
Kleine Lodge mit wenigen Bungalows an schöner Lage. Auch für Familien und Selbstversorger geeignet. Bungalow zweckmässig eingerichtet, sauber, Pool, Klimaanlage, grosser Garten, Wifi im Restaurant/Terrasse, freundliches Personal, gutes Essen & vorzügliches Frühstück.
Das Preis-Leistungs Verhältniss empfanden wir als sehr gut (2390.- NAD inkl. Fstk.)
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 09. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juli 2024 ·
18. April 2024, von Katimo Mulilo nach Kasane, Botswana

Route: B8 bis zur Grenze, danach A33 bis Kasane, alles Asphalt. Distanz ca 125Km, Fahrdauer inkl. Grenzformalitäten etwas mehr als 2 Std.

Nachdem wir aufgestanden waren, wurden wir mit einem Frühstück verwöhnt, welches keine Wünsche offen liess. Während wir einem Fischer auf dem Zambesi-Ausläufer zuschauten, wurden uns u.a. Müsli, Pancakes, Brötchen, Fried Eggs und Omelette aufgetischt und als wir längst pappsatt waren, wollte die Angestellte immer noch mehr bringen...

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Später tuckerten wir mit vollen Bäuchen auf der A8 bis zur Grenze. Bei der Ausreise aus Namibia, sowie bei der Einreise nach Botswana brauchten wir schon etwas Zeit. Da die Beamten so extrem motiviert waren, dauerte es.... 😄 ...aber Zeit hatten wir ja genügend im Gepäck.

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...by by Namibia....

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....hello Botswana

Keine 10 Minuten nach der Grenze, wir fuhren auf der A33, überquerten vor uns einige Elefanten die Strasse. Kurz darauf kam schon wieder eine kleine Herde rechts aus dem Gebüsch, immer wieder sahen wir auch einzelne Eli's und Giraffen entlang der Strasse oder im Gebüsch daneben...wir waren begeistert!

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..black & white!

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Als wir wieder mal anhielten um einen einzelnen Elefanten über die Strasse zu lassen, war diese gar nicht "amused" , denn er blieb auf der Strasse stehen und schaute zu uns rüber. Nun, irgendwie kam uns das jetzt bekannt vor... 😄 ..Unsere Nasen schienen dem Kerl nicht zu passen und so legte ich schon mal den Rückwärtsgang ein. Wie schon im Kwando Core beschleunigte auch dieser Eli kurz seine Schritte in unsere Richtung. Als er sah, dass wir rückwärts abhauen, stoppte und schaute er und verschwand langsam im Gebüsch.
Als sich unsere Adrenalinspiegel wieder etwas gesenkt hatte fuhren wir wieder weiter...

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In Kasane angekommen fuhren wir zuerst zur Tlou Safari Lodge, die sich rund 4Km ausserhalb des Zentrums befindet. Die gut gesicherte und eingezäunte Lodge besteht aus geräumigen "Häuschen" unterschiedlicher Grösse. Unseres war aufgeteilt in Wohnzimmer mit Küchenzeile und einem separaten Schlafzimmer mit Bad. Da wir schon einiges über das schlechte Preis-Leistungsverhältnis in Botswana gelesen hatten, waren wir sehr angenehm überrascht. Zum Preis von umgerechnet 120.- Sfr/Euro gab's hier ein tip top eingerichtetes und sauberes Chalet mit Wifi und TV, inkl. Frühstück im nahen Lodge-Restaurant. Die Chalets eignen sich auch für Familien und Selbstversorger, ein kleines Einkaufszentrum befindet sich gleich um die Ecke.

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Später fuhren wir noch zu der hier im Forum empfohlenen NKWE Travel-Agency (vielen Dank dafür!). In Erwartung eines Büros irgendwo in einem grösseren Gebäude-Komplexes, waren wir schon erstaunt darüber, dass sich das Reisebüro in einem kleinen Blechhüttchen neben der Strasse befand. Nun waren wir aber neugierig was uns da erwarten würde. Aber die Jungs von NKWE waren richtig freundlich und machten einen guten und professionellen Eindruck auf uns. Und so buchten wir einen Sundowner River Cruise für den nächsten Tag und den Ausflug an die Vic-Falls für den darauf folgenden Tag. Bezahlung war nur mit Cash möglich.
Nachdem wir uns noch etwas in Kasane umgeschaut hatten, gingen wir ins "Pizza Plus" essen, ein kleines Restaurant mit einem interessanten Mix aus indischer und italienischer Küche. Und so waren sie dann auch, unsere Pizza's...ein spannender aber leckerer Mix von indischem Fladenbrot (Naan), welches als Pizzaboden herhalten musste, und allerlei Goodies obendrauf.
Und so kamen wir zu einem "Italo-Indio-Botswana Fusionsküchen-Höhenflug" 😄 welcher zwar nicht viel mit Pizza zu tun hatte, aber trotzdem ein kulinarisches Erlebnis war!

Zurück in der Tlou Safari Lodge liessen wir den Abend ausklingen, bevor dann Nachtruhe angesagt war.

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
142 Beiträge · seit 202310. Juli 2024 ·
Ein zwischendurch Danke von mir 🙂 Wir waren im Juni zT an ähnlichen Plätzen, aber mit Dachzelt unterwegs. In Kasane waren wir auch im Pizza Plus Coffee & Curry. Der Name hat uns erst etwas abgeschreckt, aber das Curry und das Naan dort sind tatsächlich ziemlich empfehlenswert 😄 )
Themenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juli 2024 ·
@JohannaHen
Danke das Du mit uns auf der Reise mit dabei bist.
Ja, nichts geht über ausprobieren...und Du hast recht, wir können tatsächlich auch eine Empfehlung für das Pizza Plus....aussprechen.
(Wer allerdings eine Pizza im klassischen Sinn erwartet, der wird keine solche erhalten... 🙂 ...,trotzdem: ausprobieren!)

Liebe Grüsse
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juli 2024 ·
19. April 2024, Ausflug Chobe National Park

Nach einer ruhigen und angenehmen Nacht, frühstückten wir im nahen Lodge-Restaurant. Auch wenn wir hier bis jetzt alles überraschend gut fanden, das Frühstück war es nicht unbedingt. Jedoch war das kein grosses Problem für uns, wir wurden auch von Spiegeleiern (ohne Speck), einem einfachen Müsli und Toastbrot mit Marmelade satt.
Nun freuten wir uns auf den Chobe Nationalpark und schon waren wir unterwegs mit unserem Hilux. Beim Bezahlen der Park-Gebühr wunderte ich mich etwas über den Preisunterschied zwischen Namibia und Botswana, die Gebühren hier waren einiges höher als noch in Namibia.

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...sorry fürs liegende Bildchen...ich schaffe es wieder mal nicht, dieses "aufzustellen"

Nun ging es los, den ganzen Tag waren wir an der Riverfront unterwegs. Die vielen Pads waren mehrheitlich entspannt zu befahren, manchmal hatte es etwas sandige Abschnitte, diese waren aber immer problemlos zu meistern.

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ein Pillendreher...der macht aus jedem Mist noch ne Pille... 🙂

Hier gefiel es uns sehr gut. Die schönen Weiten an der Wasserfront und die im Hinterland gelegenen Landschaften begeisterten uns. Wir sahen viele Büffel, allerlei Federvieh, Antilopen, Krokos und immer wieder sahen wir Elefanten...viele Elefanten!

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hier musste ein Elefant sein Leben lassen

Und dann; unsere erste Löwensichtung auf dieser Reise! Wir waren gerade auf einer unspektakulären Strecke unterwegs, als wir im Gebüsch nahe des Pads eine Löwin sahen. Wow..!...wir beobachteten sie eine Weile, bis sie dann gelangweilt im Gebüsch verschwand.

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ob die zwei Alten da drüben noch schmecken würden...?

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Nun mussten wir langsam wieder zurück nach Kasane, wir hatten bei NKWE ja noch den Sundowner Bootscruise gebucht...

Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juli 2024 ·
Fortsetzung:

In Kasane trafen wir uns wie verabredet gegen 16Uhr mit einem Mitarbeiter von der NKWE-Travel Agency, der uns zum nahen Bootsteg brachte. Mit ca 16 Sitzplätzen war unser Boot nicht allzu gross, genau so wie von NKWE versprochen. Im Boot hatten erst vier westliche Touri's Platz genommen. So langsam "tröpfelten" dann auch die restlichen Passagiere an Bord, meist ausgerüstet mit gut gefüllten Kühltaschen. Kaum hatten wir abgelegt, wir waren schon 20 Minuten in Verzug, standen nochmal drei Leute mit ihren Kühltaschen am Steg. Nachdem wir sie auch noch "aufgeladen" hatten, ging es dann endlich los.

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Während der folgenden Tour erlebten wir dann einiges....Hier im Detail alles aufzuzeichnen, würde den Rahmen dieses RB wohl sprengen. ....Zusammengefasst nur soviel: Nachdem wir unterwegs an einem Ufer des Flusses nochmal 10 Minuten auf ein verspätetes afrikanisches Paar mit Kühltasche gewartet hatten, artete der Sunset-Cruise dann mehr und mehr in einen lautstarken feuchtfröhlichen Party-Cruise aus...Eine Dame turnte während der ganzen Fahrt im Boot herum und filmte sich mit ihrem Handy in allen möglichen und unmöglichen Posen, so dass es manchmal schwierig war, Fotos von den Tieren zu machen, weil die Dame einem häufig vor die Linse kam...
Das war zwar alles nicht ganz so wie wir (und wohl auch die anderen westlichen Touris an Bord) uns den Ausflug vorgestellt hatten....trotzdem sahen wir viele Tiere und das war auch schön.

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Würden wir jemals wieder einen solchen Ausflug buchen, käme nur noch ein kleines Doppelstock-Boot dafür in Frage, dies aus dem einfachen Grund weil wir von unserem Boot aus manchmal nur AN die Uferböschung und nicht ÜBER die Böschung sehen konnten....Und vermutlich würden wir nur noch eine Privat-Tour buchen.

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Irgendwann waren wir dann froh als wir wieder am Bootssteg anlegten. Wir gingen noch kurz in den Spar-Discount einkaufen und danach genehmigten wir uns im "Old House" Steaks mit Pommes und dazu ein, zwei Bierchen. Während wir das Erlebte nochmal reflektierten, mussten wir doch immer wieder kopfschüttelnd über vieles lachen,...vor allem über die dauerquaselnde Dame, die sich rückwärts liegend und von oben her filmend so weit über die Boots-Reling hinauslehnte, dass sie fast Kroko-Futter geworden wäre...

In der Dunkelheit fuhren wir die vier Kilometer zurück in die Tlou Safari Lodge, wo wir alsbald unser Bett enterten...

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202111. Juli 2024 ·
20. April 2024, Ausflug Victoria Wasserfall, Zimbabwe

Gefahrene Route: Hin- und zurück rund 170km, alles Asphalt. Fahrzeit inkl. Grenzformalitäten etwas mehr als 1,5 Std. pro Weg.

Früh Morgens wurden wir von zwei jungen NKWE-Mitarbeitern in der Lodge abgeholt. Wir waren die einzigen Gäste und hatten den ganzen Minivan für uns alleine. Während der Fahrt entwickelten sich spannende und unterhaltsame Gespräche, und als wir an der Grenze zu Zimbabwe ankamen, navigierten uns die Jungs speditiv durch die verschiedenen Formalitäten.
Ansonsten verlief die Hin- sowie die Rückfahrt ereignislos, wir sahen auch keine Tiere unterwegs.

Als wir in Victoria Falls ankamen war hier schon einiges los. Auf dem Parkplatz herrschte reges Treiben, hier versuchten die Souvenier-Verkäufer den Scharen von Touristen allerlei Sachen zu verkaufen.
Auf den geschwungenen Wegen entlang der beeindruckenden, 1,7km langen (!) Wasserfällen verteilten sich dann die Touristen etwas, so dass man entspannt die tolle Aussicht auf das Wasser-Spektakel geniessen konnte. Die gewaltigen Wassermassen verursachten teilweise einen Nieselregen, von dem man , je nach Windrichtung ganz schön abgeduscht wurde...

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hübsches Reh oder Antilope (?), gesehen in einem Wäldchen nahe den Fällen

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Zum Glück hatten wir Plastik-Regenponchos für umgerechnet 5 Sfr. das Stück gemietet..(!)...(also nicht gekauft 😄 ), so dass wir einigermasen trocken blieben. Es würde sich also auch lohnen einen einfachen Regenschutz mitzunehmen.
Nach diesem beeindruckendem Erlebnis waren wir kurz nach der Mittagszeit wieder auf dem Weg nach Kasane.

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Abends ging's dann nochmal ins Restaurant vom "Old House", bevor wir uns irgendwann ins Tlou zurückzogen..

Unser Fazit Tlou Safari Lodge:
Modern und zweckmässig eingerichtete 2-Zimmer Bungalows mit Wifi, Klima & TV, auch für Selbstversorger und Familien geeignet. Gut gelegen nahe der Strasse, trotzdem ruhig. Pool & Restaurant, freundliches Personal. Einkaufsmöglichkeiten zu Fuss gleich um die Ecke. 4Km vom Zentrum Kasane's entfernt.
Das Preis-Leistungs Verhältniss empfanden wir als sehr gut ( umgerechnet 120.- Sfr/Euro inkl. (eher bescheidenem) Frühstück ).

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
16,9k Beiträge · seit 201211. Juli 2024 ·
Rubu schrieb:hübsches Reh oder Antilope (?), gesehen in einem Wäldchen nahe den Fällen
Buschbock

LG
Logi
1’007 Beiträge · seit 200812. Juli 2024 ·
Hallo Rubu,
Da hattet ihr ja schön viel Wasser an den Fällen! Sieht bestimmt inzwischen anders aus. 😕
Kannst du dich noch erinnern, in welcher Währung Ihr die Kosten an der Grenze gezahlt habt? In US$?
Danke fürs Deinen Bericht!
Viele Grüße
Doro
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202112. Juli 2024 ·
@Reisemaus
Hallo Doro!
Ja, man muss in USD bezahlen, und soviel ich weiss ist dies nur in cash möglich. Wenn ich mich richtig erinnere waren das 30 USD pro Person.
Liebe Grüsse
Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Themenstarter211 Beiträge · seit 202113. Juli 2024 ·
21. April 2024, von Kasane zur Elephant Sands Lodge, vor Nata

Route: A33 auf Asphalt, Distanz ca 265 Km, Fahrdauer ca 3 1/4 Std inkl. Pinkelpausen & Stopps.

Nach einem unterdurchnittlichen Frühstück machten wir uns auf Richtung Nata. Die durchgehend asphaltierte A33 war landschaftlich eher langweilig zu fahren, einzig kurz nach Kasane sahen wir ab und zu Elefanten die Strasse überqueren. Einer davon wirkte dann wieder etwas "rumpelsurrig" (man entschuldige den schweizer Ausdruck), so dass wir vorsorglich schon mal den Rückwärtsgang einlegten.. 🙂

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Unterwegs gab's immer wieder mal grosse LKW's zu überholen und auch auf der Gegenspur kamen uns viele Truck's entgegen. Trotz Sonntag waren sehr viele Lastwagen unterwegs.
Als wir so vor uns hin tuckerten und noch ca 50Km von Nata entfernt waren , hätten wir fast die Abzweigung zur Elephant Sands Lodge verpasst!
Auf den letzten zwei Kilometer auf schlechter Piste bis zur Lodge wurden wir dann wieder etwas wachgerüttelt 🙂 .
Nach der ereignislosen und eher langweiligen Fahrt waren wir froh endlich angekommen zu sein.

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Im Zentrum der Lodge befindet sich ein Wasserloch und die Bungalows sowie das Restaurant sind in einem lockeren Kreis drum herum angeordnet. Die Restaurant-Terrasse liegt nur wenige Meter vom Wasserloch entfernt, hier kann man Elefanten aus nächster Nähe beobachten
Es stehen fix instalierte Zelt- sowie gemauerte Bungalows zur Auswahl. Das ganze Gelände ist ungesichert und so ist etwas Vorsicht geboten beim Verlassen der Bungalows. Nur die Restaurant-Terrasse ist mit einem Drahtzaun zum Wasserloch hin geschützt.

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Als wir ankamen herrschte am Wasserloch reges Treiben. Während einige Elefanten gerade am Trinken waren, spazierten andere zwischen den Bungalows Richtung Steppe davon. Die ganze Zeit während unseres Aufenthaltes herrschte hier ein Kommen und Gehen. Zu Spitzenzeiten zählten wir 16 Eli's um und am Wasserloch. Es war schon ein tolles Erlebnis, den Dickhäutern vom Restaurant und der Bungalow-Veranda aus so nahe sein zu können.

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Wir sahen auch viele Toko's, immer wieder schöne Fotomotive!

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Gegen 19Uhr gab es ein umfangreiches Dinner, welches in Form eines Buffet's angeboten wurde. Danach genehmigten wir uns noch einen Schlummertrunk bevor es dann in die Heia ging.

Unser Fazit Elephant Sands Lodge:
Die Hauptattraktion dieser Lodge sind die Elefanten und das Wasserloch. Die grossen Bungalows sind einfach und zweckmässig eingerichtet, ohne Klima dafür mit Fan. Alles sauber und soweit gut. Unser Badezimmer war ok, sollte aber mal wieder etwas "überarbeitet" werden. Restaurant mit Terrasse und Pool. Das Essen empfanden wir als durchnittlich gut. Preis-Leistungsverhältnis fanden wir i.O. ( 2149.- BWP(ca 150.-Sfr) inkl. Fstk)

Fortsetzung folgt....



"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202114. Juli 2024 ·
22. April 2024, von Elephant Sands zur Makgadikgadi Pan /Boteti River Camp

Gefahrene Route: A33 bis Nata, A3 bis Phuduhudu Gate / Makgadikgadi Pan, alles Asphalt. Ab dem Gate 4x4 Trail (ca.35Km) bis zum Boteti River Camp. Distanz total ca. 260Km, Fahrzeit ca. 5 Std. inkl. Pinkelpausen und Fotostopps.

In der Morgendämmerung wurden wir kurz wach. Irgend etwas bewegte sich vor dem Bungalow und als wir nachschauten, konnten wir draussen einen Springhasen beobachten! Toll! Leider war er dann schnell wieder weg.

Nach einer angenehmen Nacht und einem guten Frühstück hiess es Abschied nehmen von Elephant Sands. Leider waren am Morgen keine Elefanten mehr da, ein Angestellter meinte, dass die ersten Eli's meist erst gegen 11Uhr auftauchen würden.
Nun waren wir wieder unterwegs auf der A33 und wieder waren da die LKW's, erst als wir in Nata rechts auf die A3 abbogen war wieder "Normalbetrieb" auf der Strasse. Auch diese Strecke bis zum Gate der Makgadikgadi Pan war eintönig zu fahren. An einer Tankstelle füllten wir nochmal unsere Tanks und kurz danach bogen wir links ab zum Phuduhudu-Gate. Hier reduzierten wir zuerst den Reifendruck auf 1,5bar, bevor es dann auf sandigem Trail weiterging.

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Auf den ersten Kilometern war ausser dem hohen Gebüsch links und rechts des Weges nicht viel zu sehen. Da unser Navi ja nicht mehr funktionierte, waren wir etwas verunsichert als links ein Abzweigung auftauchte. Wie wir später von einem Park-Ranger in Khwai erfahren würden, wären wir hier zu einem nahen Wasserloch gekommen, welches von den Tieren stark frequentiert würde. Wir fuhren geradeaus weiter und erst als die Landschaft etwas übersichtlicher wurde, sahen wir mehr und mehr Tiere....zuerst ab und zu Giraffen und Antilopen, später dann auch immer mehr Elefanten. Der 4x4 Pad war soweit gut zu meistern, da waren nur einige wenige Stellen wo der Sand etwas tiefer war.

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Ein-Ohr-Antilope... 😄 ....(keine Bange, sie hatte beide Ohren, es sah nur gerade so aus)

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Je näher wir dem Boteti River kamen, umso mehr Tiere sahen wir. Als wir dann ans ausgetrocknete Fluss-Tal kamen, waren in der Ferne grosse Elefanten-Herden zu sehen. Wenig später sahen wir einen Elefanten-Kadaver, der sich schon vorher durch Gestank angekündigt hatte.
Nun führte der Weg entlang dem trockenen Flusstal und nach wenigen Kilometern waren wir dann im Boteti River Camp. Kurz vorher durchfuhren wir das ausgetrocknete Flussbett, hier lag die Fluss-Fähre (die wir so gerne benutzt hätten) im Sand.

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Im Camp wurden wir sehr freundlich mit einem Welcome-Drink empfangen und später zum doch eher einfachen Bungalow mit Blechdach und Open-Air Badezimmer begleitet. Das Open-Air Badezimmer fanden wir originell. Dies war nun mit Abstand die einfachste Unterkunft unserer Reise...für satte 270.-USD die Nacht (inkl Dinner). Die Berichte hier im Forum über das schlechte Preis-Leistungs Verhältnis der Lodges in Botswana fanden wir hier das erste Mal bestätigt.
Um 19.Uhr wurde dann das Dinner serviert, dies in Form eines "kontrollierten" Buffet's... 😄 d. h. beim Fleisch wurde ein jeweils kleines Stück pro Person auf den Teller geschöpft. Es hinterliess bei uns den Eindruck, als wäre zu knapp kalkuliert oder zu wenig eingekauft worden. Ansonsten waren die Speisen sehr schmackhaft zubereitet.
Bald nach dem Essen wurden Geschirr und Tischdecke abgeräumt und kurz darauf verabschiedete sich das Personal und verschwand in der Dunkelheit. Für die Getränke war hier ja Selbstbedienung, trotzdem hatte wohl niemand Lust länger im Restaurant oder auf der Dachterrasse zu verweilen. Und so war dann gegen 20.30Uhr Nachtruhe angesagt.
Wir sortierten noch unsere Fotos und erledigten einige whatsapps bevor auch wir uns in den Bungalow verzogen...

Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2024
1’007 Beiträge · seit 200814. Juli 2024 ·
Hallo Rubu,

Der Boteti sieht schon sehr trocken aus, oh je. Ich war 2019 dort, da war es auch trocken, aber noch nicht so schlimm. Die Preise der Lodge scheinen auch angezogen zu haben. 🙁
Wir waren auf der Campsite, die ist wirklich schön.
Bald fahrt Ihr nach Khwai, da ist es ja ziemlich wildreich und gibt es bestimmt wieder mehr Wasser. Bin gespannt.
Viele Grüße
Doro
Themenstarter211 Beiträge · seit 202115. Juli 2024 ·
23. April 2024, Makgadikgadi Pan

Nach einer Nacht im Tiefschlaf und gutem Frühstück ging es am Morgen wieder durch das trockene Boteti Flussbett zurück in den Nationalpark.
Hier erkundeten wir die nähere und weitere Umgebung rund um das Flusstal. Wir sahen vor allem Elefanten...immer wieder viele Elefanten! Aber auch Giraffen, Zebras, Vögel und überraschend viele Geier waren zu sehen. In der Hoffnung auf eine Sichtung von Raubtieren fuhren wir nochmal zum Elefanten Kadaver, an welchem wir gestern vorbei kamen. Doch hier war leider nichts los...und es stank...so dass wir bald wieder auf Abstand gingen.
Gegen 14.30Uhr waren wir dann wieder im Camp.

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Im Camp machten wir eine kurze Siesta und spielten eine Runde Karten, bevor wir gegen 16.30uhr nochmal losfuhren. In der schönen Abendstimmung sahen wir u.a. viele Giraffen....und natürlich Elefanten 🙂

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..ein "Einhorn-Gnu"...

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Als wir zurück im Camp waren, kam gerade eine deutsche Reisegruppe an. Beim Abendessen war dann auch entsprechend mehr Betrieb. Das Buffet war soweit wieder lecker wie auch am Vortag, und auch das Fleisch war dann zum Glück nicht mehr so genau abgezählt wie Gestern... 😄 .
Auch dieses Mal wurde vom Personal schnell ab- respektive aufgeräumt, wieder verliessen sie den "Ort des Grauens" 😄 und entschwanden in der Dunkelheit. Derweil versorgten sich die Gäste und auch wir uns in Selbstbedienung mit Getränken. So herrschte noch etwas Betrieb und die Nachtruhe wurde dann erst gegen 22Uhr eingeläutet

Unser Fazit Boteti River Camp: Einfache Lodge an guter Lage direkt am Boteti. Hauptgebäude mit Restaurant, Terrasse/Lobby im ersten Stock mit Aussicht. Wifi im Restaurant. Getränke in Selbstbedienung. Bungalow relativ einfach und schmucklos/zweckmässig mit Blechdach. Sauber, freundliches Personal. Essen gut, bei uns manchmal etwas knapp bemessen. Das Preis-Leistungs Verhältnis empfanden wir als schlecht (270.- USD inkl. Dinner & Fstk)

Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2024
Themenstarter211 Beiträge · seit 202116. Juli 2024 ·
24. April 2024, Fahrtag vom Boteti River zum Khwai Village, Okovango Delta

Route: von Boteti via A3 bis nach Maun, ca.160Km alles Asphalt. Dann etwas ausserhalb von Maun Piste via Mababe bis Khwai, ca 140Km. Total Distanz ca 300Km, Fahrzeit ca. 6 Std inkl. Pinkelpausen.

Heute krochen wir etwas früher aus dem Bett als sonst. Bald nach dem Frühstück sassen wir wieder im Pickup und düsten auf einer guten Asphaltstrasse los Richtung A3. Wir hatten hier eigentlich nur Schotterpiste erwartet. Aber so ging es natürlich gut vorwärts und schon bald erreichten wir die A3, wo wir Richtung Maun abbogen. In Maun angekommen, brauchte es etwas Zeit um durch die Stadt zu fahren, auch waren wir von der Grösse der Stadt überrascht. Hier tankten wir unseren Hilux wieder voll bevor es aus Maun heraus Richtung Delta ging. Alsbald wechselte der Asphalt auf Piste, ab hier ging es dann bedeutend langsamer vorwärts.
Als wir an der Kreuzung ankamen, an welcher die Strasse links Richtung Moremi South Gate abbog, entschieden wir uns geradeaus über Mababe nach Khwai zu fahren. Dies weil wir dachten, dass die Piste „aussenrum“ besser sei, als die durch den Moremi….und dem war dann halt nicht so.

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Die Piste wurde immer schlechter und irgendwann kamen wir an eine Strassensperrung. Eine signalisierte Umleitung verwies auf einen schmalen Pfad, der durch den Busch führte und nach 10 Minuten wieder zurück auf die Piste einbog. Einige Kilometer später standen wir dann vor einem langen Streckenabschnitt der komplett aufgewühlt war. Die ganze Breite der Piste war mit tiefen, sandigen Spur-Rinnen überzogen. Den breiten Spurweiten zu schliessen, hatten hier wohl 4x4 LKW’s (Armee ?) „gewütet“.

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..in "echt" sah das bedeutend schlechter aus als auf dem Foto...

Nach einem scheuen Versuch hier durch zu fahren, entdeckten wir an einer Böschung Fahrspuren die auf einen schmalen Pfad führten. Dieses Weglein durch den Busch ging dann mal links, mal rechts….und so war es für uns nicht ganz einfach die Orientierung zu behalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wir zweifelten bereits an unserem Entschluss hier durch zu fahren, kamen wir wieder auf die Piste.
Nach einer weiteren Stunde erreichten wir dann das Khwai Guesthouse. Hier wurden wir sehr freundlich mit einem Welcome-Drink begrüsst. Obwohl die Selben Eigentümer wie vom Boteti River Camp, war diese Lodge um einiges hübscher gebaut als das Boteti Camp. Die wenigen nicht allzu grossen Bungalow’s sind hübsch eingerichtet und verfügen über ein schöneres Open-air Badezimmer als noch im Boteti. Auch das grosse Lobby-Gebäude mit Bar lädt zum verweilen ein und einige Meter daneben befindet sich das Gebäude mit Restaurant und Küche. Auch ein Pool ist vorhanden.

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..die Lobby..

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...Restaurant

Nach einem guten Dinner spielten wir noch ein wenig Karten bis uns die Augen zufielen…

Fortsetzung folgt….
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
905 Beiträge · seit 201617. Juli 2024 ·
Moin Rabu,
die Umleitung zwischen Khwai Village und Maun haben wir letztes Jahr auch "genossen" 😵 . Der ganze Abschnitt war/ist ziemlich übel. Für uns damals eine besondere "Herausforderung", da das vordere Diffential unseres Autos augenscheinlich defekt war. Nur mit Heckantrieb war das sportlich.
Danke für Bericht und Bilder, freue mich auf die Fortsetzung!
HG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie