Simbabwe ruft wegen schwerer Dürre Notstand aus

13 Antworten · 3’168 Aufrufe · gestartet 06. Feb. 2016 von Tomcat
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33,2k Beiträge · seit 200606. Feb. 2016 ·
Moin Tomcat,

gleiches gilt auch für Sambia und Lesotho sowie den Freistaat in Südafrika.

Viel Grüße aus Windhoek
Christian
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Themenstarter1’155 Beiträge · seit 200607. Feb. 2016 ·
travelNAMIBIA schrieb:Moin Tomcat,

gleiches gilt auch für Sambia und Lesotho sowie den Freistaat in Südafrika.

Viel Grüße aus Windhoek
Christian
Hallo Christian

Ja... nur dass sich Sambia oder Südafrika selbst helfen können. ZIM war schon vor der Dürre im Elend und jetzt wird es dramatisch. Ohne internationale Hilfe werden sie diese Krise nicht bewältigen können.. lg tom
33,2k Beiträge · seit 200628. Mai 2024 ·
Ich nutzr mal diesen Dürrenotstandsthread:
Nachdem die meisten Länder im südliche Afrika bereits den Dürrenotstand ausgerufen haben, hat Namibia dies nun gestern auch rückwirkend zum 22. Mai getan. Dieser Notstand gilt für alle 14 Regionen des Landes und zieht die dementsprechende staatliche Intervention nach sich.

Viele Größe
Christian
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104 Beiträge · seit 201829. Mai 2024 ·
Weißt Du rein zufällig wie die Situation in den Nachbarstaaten ist? So ähnlich wie in Namibia? Hoffen wir alle auf Regen für die geplagte Natur und den Menschen natürlich auch.
https://www.tickerfactory.com
33,2k Beiträge · seit 200629. Mai 2024 ·
Haben wie gesagt alle (außer Südafrika, meine ich) den Dürrenotstand ausgerufen. Besonders schlimm soll die Situation aber in Simbabwe, Sambia und Botswana sein.

Viele Grüsse
Christian
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1’970 Beiträge · seit 201129. Mai 2024 ·
Hallo Christian,
welche Maßnahmen zieht der ausgerufene Dürrenotstand mit sich? Was sind staatliche Interventionen?

Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
33,2k Beiträge · seit 200629. Mai 2024 ·
welche Maßnahmen zieht der ausgerufene Dürrenotstand mit sich? Was sind staatliche Interventionen?
wie schon seit Jahren in einigen Regionen nun eben landesweit: Nahrungsmittelhilfe, Hilfe für Landwirte (u. a. Subventionen) usw. Wenn es Dich en Detail interessiert, schau Dir angehängtes Dokument an.

Mbumba hat vor 2 Tagen um internationale Hilfe gebeten. Namibia braucht knapp N$ 1,2 Mrd für dieses Jahr, hat aber nur 800 Mio im Haushalt vorgesehen. Das gesamte südliche Afrika benötigt bis zu N$ 100 Mrd.

Viele Grüße
Christian
📎 NationalDroughtPolicyandStrategy.pdf
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1’970 Beiträge · seit 201129. Mai 2024 ·
Danke Christian,
ich werde es mir durchsehen. Gibt es Maßnahmen hinsichtlich Wasser sparen oder Nutzung/weitere Erschließung von Grundwasser/Meerwasser? Ist so etwas überhaupt möglich?
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33,2k Beiträge · seit 200629. Mai 2024 ·
ich werde es mir durchsehen. Gibt es Maßnahmen hinsichtlich Wasser sparen oder Nutzung/weitere Erschließung von Grundwasser/Meerwasser? Ist so etwas überhaupt möglich?
Seit Jahren diverse. So wurden in Windhoek 40+ Bohrlöcher geschlagen aus denen aktuell ein Großteil des Trinkwassers kommt (Von-Bach-Damm ist sozusagen leer), der Bau einer Wasserleitung vom Kavango nach Windhoek wurde begonnen (https://hitradio.com.na/arbeiten-zur-wasserentnahme-beim-kavango-haben-begonnen/), eine zweite Meerwasserentsalzungsanlage wird gebaut (https://hitradio.com.na/neue-entsalzungsanlage-soll-20-mio-m%C2%B3-wasser-liefern/) usw.

Viele Grüße
Christian
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145 Beiträge · seit 200629. Mai 2024 ·
Hallo Christian (oder wer sonst dazu noch Informationen hat),

danke für die Infos - vor ein paar Jahren wurde ja ein riesiges Grundwasserreservoir (Ohangwena 2) entdeckt, mit 5-8 Mrd Kubikmeter Wasser. Das Reservoir sollte sich nach damaligen Recherchen sogar durch Regenfälle erneuern können.

Gibt es dazu keine Projekte, dieses Wasser zu nutzen?

Danke für eine Info hierzu.

Gruß,
Guido
33,2k Beiträge · seit 200629. Mai 2024 ·
Hi Guido,

lokal wird dieses durch z. B. Bohrlöcher genutzt, aber nicht überregional.

Viele Grüße
Christian
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1’143 Beiträge · seit 202230. Mai 2024 ·
Ich habe vor Jahren in Südafrika einen ungarischen Geologen/Hydrologen kennengelernt, der Idee und Techniken entwickelt hatte, wie man Regenwasser über Bohrungen in unterirdischen Reservoirs speichert oder bestehende Grundwasserspeicher wiederauffüllt. Bei geeignetem Untergrund wird der Niederschlag in kleineren Dämmen zurückgehalten und über Bohrungen in die Tiefspeicher eingebracht. Bei bereits bestehenden Dämmen geht das natürlich auch, wenn die Speicherfähigkeit vorhanden ist. Der Zweck der Übung ist die Wasserverluste durch Ablaufen (runoff) und Verdunsten bei Oberflächenspeicherung (die ca. 90 % ausmachen) zu minimieren. Außerdem ist das in der Tiefe gespeicherte Wasser sauberer als das aus Flüssen und Stauseen (das in RSA mittlerweile schon jenseits von grenzfällig ist).
Ich bin mir sicher, dass die Regierung das damals versuchsweise (und mit Erfolg) umgesetzt hat, ich vermute in Dolomitstöcken. Ob das weiter ausgebaut wurde, weiß ich nicht. Jedenfalls erscheint das interessant.
Vor ein paar Jahren habe ich Ähnliches über Botswana gelesen.
PS: Gibt es Ähnliches oder Überlegungen dazu in Namibia?
zuletzt bearbeitet 30. Mai 2024