Moskitonetze in den Unterkünften?

27 Antworten · 5’817 Aufrufe · gestartet 11. Apr. 2013 von Sylvia03
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1’699 Beiträge · seit 200727. Apr. 2024 ·
Moskitos gibt's immer wieder, nicht nur im Caprivi mit den Flüssen und Sümpfen. Und wir haben gefunden, dass oft in Unterkünften mehr Moskitos sind als draußen. War gerade im ziemlich trockenen Mata Mata so (ok, ist KTP, aber nur als Beispiel). Imprägniert würde ich nicht als wichtig ansehen. Malaria ist eh nur im Norden. Wenn es Netze gibt, sind die meist auch ok. Aber Standard sind Netze nicht wirklich. Vielleicht in hochpreisigen Unterkünften, da kenn ich zu wenige. Das Problem mit dem eigenen Netz ist die Befestigung. Offene Dächer mit Balken sind ok, aber Zimmer mit normalen Decken nicht so einfach, man kann ja nicht unbedingt einen Schraubhaken reindrehen. Deswegen haben wir so was:

https://www.brettschneider.de/holiday-vario
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2024
3 Beiträge · seit 202405. Mai 2024 ·
Super. Danke für deine Antwort.
Ja, wir haben zur Not Schnüre dabei und Tesa Klebehaken. Hoffe das hilft. Unser Netz hat 1 Aufhängung, das sollte die Sache erleichtern.
3 Beiträge · seit 202405. Mai 2024 ·
Das wissen wir noch nicht genau. Aber die klassischen Ziele sind natürlich erstmal interessant.
7’317 Beiträge · seit 200605. Mai 2024 ·
pollux schrieb:Und wir haben gefunden, dass oft in Unterkünften mehr Moskitos sind als draußen.

Das kenne ich auch so. Ich habe in Stampriet (Südosten Namibias) mal 2-3 Nächte verbracht (Hin- und Rückweg). Beim Camping draußen waren keine, aber in der Unterkunft wurde ich ziemlich zerstochen.

Malaria ist eh nur im Norden.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Malaria ist dort, wo andere Menschen sind, die Malaria haben. Und da es eine gewisse Zeit braucht, bis Malaria spürbar wird, kann man sich Malaria auch anderswo einfangen. Der Wahrscheinlichkeit nach hast Du natürlich recht, aber Malaria kann man sich letztlich fast überall einfangen. Das geht auch in Windhoek, das ja als malariafrei gilt. Ich habe dort mal ein einheimisches Ehepaar getroffen, die eine Elternteil auf der Intensivstation besuchen wollten. Diese Frau hatte Malaria und war seit Jahren nicht aus Windhoek raus.

Theoretisch könnte man sich sogar in Deutschland Malaria einfangen, wenn es genügend Kranke gäbe. Unter den sechs in Deutschland heimischen Anopheles-Arten können mindestens vier Malaria verbreiten. Bis in die 50er Jahre gab es in Deutschland ja auch noch Malaria. Wenn man in Afrika reist und dort andere Reisende z.T. mehrere hundert Kilometer am Tag zurücklegen, kann man Malaria überall bekommen. Nur die Wahrscheinlichkeit ist eine andere. Das Wort "malariafrei" ist jedoch eine Irreführung.

Gruß
Wolfgang.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1’699 Beiträge · seit 200705. Mai 2024 ·
Wolfgang, ist schon klar. Das bezog sich auch mehr auf die imprägnierten Netze.
Netze sind halt trotzdem als Malaria-Schutz relativ. In all den Jahren sind wir in der Summe draußen weit mehr gestochen worden, so dicht geschlossen kann man sich gar nicht anziehen (ohne dass die Lebensqualität bei Hitze zu sehr leidet, zumindest meine Meinung).
Ich brauch das Netz überall, aber nicht wegen Malaria-Angst, sondern weil ich leider schon wegen einem Moskito im Zimmer nicht vernünftig schlafen kann.
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7’317 Beiträge · seit 200605. Mai 2024 ·
pollux schrieb:
Ich brauch das Netz überall, aber nicht wegen Malaria-Angst, sondern weil ich leider schon wegen einem Moskito im Zimmer nicht vernünftig schlafen kann.

So ging es mir auch mal, bevor ich ich im Sommer in der canadischen Arktis war. Seitdem bleibe ich einfach liegen, lasse mich stechen und schlafe weiter. Früher habe ich stundenlang diese verdammte Stechmücke gesucht, habe sie im blödesten Fall nicht mal gefunden und wurde trotzdem gestochen.

In der sommerlichen Arktis wirst Du ja verrückt, wenn Du Moskitos erschlagen willst. Du stellst Dein Zelt auf, reißt den Reißverschluß auf, rollst Dich innerhalb von drei Sekunden da rein und machst den Reißverschluß wieder zu. Mit Dir sind mindestens ein Dutzend Moskitos mit im Zelt. Ein paar davon erwischst Du, aber der Rest davon erwischt Dich.

Ich lasse mich da einfach stechen und schlafe weiter. Das ist viel entspannter.

Gruß
Wolfgang
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1’699 Beiträge · seit 200705. Mai 2024 ·
😄 Wohl dem, der das kann
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7’317 Beiträge · seit 200605. Mai 2024 ·
... vor meiner Zeit in der canadischen Arktis konnte ich das auch nicht.
Da habe ich auch versucht, jede Stechmücke totzuschlagen.
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