utaeleonoreThemenstarter614 Beiträge · seit 202223. März 2024 ·
Hallo in die Runde,
wenn man von Maun nach Nxai Pan fährt, kommt man ja durch einen Vet fence. Wo kann man dann für die Übernachtungen im Nxai Pan NP einkaufen? Erstmal nach Gweta weiterfahren?
Von Europa nehmen wir immer Kühltaschen mit (die kriegst Du in jedem Grossverteiler, auch Einkaufskühltasche genannt etc. kosten 2-3 CHF). Falls sich ein Vet-Fence abzeichnet, dann gehen alle 'kritischen' Lebensmittel in diese Tasche. Die wird dann im Auto ins übrige Gepäck 'integriert'. Nach Vet-Fence geht die Tasche samt Inhalt wieder in den Auto-Kühlschrank. Ist übrigens auch praktisch, wenn Du in der Lodge übernachtest. Nur die Tasche aus dem Kühlschrank heben und in der Loge in den Kühlschrank stellen. Umpackerei entfällt. Das haben wir übrigens von Einheimischen gelernt ........ Somit wird Dein Einkauf in Maun stattfinden ....... Gruss Rajang
Prima. Wieder ein toller Tipp aus der Kategorie „Was scheren mich Regeln, wenn ich sie nicht gut finde?“ Weiter so!
TAtacitus1’144 Beiträge · seit 202223. März 2024 ·
Sangwali schrieb:Prima. Wieder ein toller Tipp aus der Kategorie „Was scheren mich Regeln, wenn ich sie nicht gut finde?“ Weiter so!
OT und unerwünscht für Regler, aber nicht zum Hintergrund: Es werden mE seit Jahrzehnten Rituale aufgeführt, manche wissen das und sehen das "pragmatisch" BW hat MKS-Kontrolle und -Bekämpfung nie hingekriegt, und das hat mit den Kontrollen an den Straßen fast nix zu tun, sondern mit Impfen, Keulen, Kennzeichnung, Verwaltung usw. Es ist mir jetzt zu aufwändig zu recherchieren, wie oft sie schon im Export gesperrt waren. Für den Export in die EU ist MKS auch nicht das einzige Problem, es gibt ja auch noch die Hygienestandards im Schlachthof, Versand usw. Krieg(t)en sie auch nicht hin. Wäre für diese Mengen auch betriebswirtschaftlich sinnlos. Empfehlungen sich auf Verarbeitetes (Konserven) und Lebendexport zu konzentrieren wurden lauwarm aufgenommen (wenn es wer besser weiß, bin ich dankbar für Aktuelles). Vermutlich sind die Kontrollen wohl nur mehr ein Tribut an die Rinderbarone der Partei 😎
Sangwali schrieb:Prima. Wieder ein toller Tipp aus der Kategorie „Was scheren mich Regeln, wenn ich sie nicht gut finde?“ Weiter so!
Du hast meine vollste Zustimmung, Sangwali.
Allgemein gültige Regeln, gemacht in allen in Ländern, die man freien Willens besucht und deren Regulatorien ohne Wenn und Aber zu respektieren sind, sind zu befolgen und nicht zu hinterfragen und noch weniger zu umgehen. Wer diesen nicht folgen möchte, warum auch immer, der möge seine Idee zur Regelumgehung finden und ausleben, wie ihm beliebt, aber diesbezüglich nicht zu Regelverstößen animieren und, noch schlimmer, anzustachelen,
Ttacitus erster Satz zu seinen Ausführungen hinsichtlich dieses Threads hier sind schlicht und ergreifend vollkommen fehl am Platze. Vielleicht ist ihm dies nicht bewußt, doch das ändert nicht den Gehalt dessen, was Sache ist. Der Grundtenor seiner Ansprache spricht ohne Wenn und Aber für seine Selbstdisqualifizierung, Hinweise solcher Art zum Ausdruck zu bringen. Den Fakt mit seinen individuellen Interpretationsausführungen der Materie diesbezüglich hier so aufzuwallen, ist meines Erachtens verwerflich. Doch an diesem, meinen Dafürhalten mögen sich die Meinungen gerne streiten dürfen... Welcome.
„Unerwünscht für Regler…“ das spricht für sich.
Herzlichst grüßt der Alm, der mitnichten und mitneffen als kein Gutmensch in den Himmel kommen wird.
W1Wolfgang 181106 Beiträge · seit 201825. März 2024 ·
Schade, da gibt Rajang einen guten Tipp und wird so von "Heiligen" kritisiert. So vergrault man die wirklichen Afrikakenner und hat nur noch "Spezialisten" ohne Afrikasinn. Viele Grüße Wolfgang
Ich plädiere für Pragmatismus. Wenn einem in Mata Mata bei Nam --> SA Fleisch abgenommen wird (wie berichtet), obwohl es völlig klar ist, dass das keine Grundlage hat, muss man was dagegen tun. Wir haben gerade diesen Grenzübertritt gemacht, und niemand hat sich für irgendwas interessiert. Wir hatten sogar eine nicht versteckte Paprika im Kühlschrank, die offiziell verboten ist. Vielleicht lag es aber am Sonntag, und es hatte 39 Grad.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Mein lieber Alm, Ich werde schauen, dass Du nächstes Mal bei der Einreise doch ein Schluck Wasser bekommst, wenn Du am Warten bist. Die Einreiseformulare sind am Grenzübergang im Moment ausgegangen. Das Gesetz besagt aber, dass jeder dieses ausfüllen muss. Die Beamten kümmerts nicht, weil die nächsten Formulare kommen erst nächste Woche. Dir bleibt also nichts anderes übrig als warten... Wohl bekomms, welcome to africa. Gruss Rajang
TAtacitus1’144 Beiträge · seit 202226. März 2024 ·
Guten Tag ALM ich antworte dir in direkter Anrede. Seit Überwindung des Feudalsystem kommunizieren wir nämlich auf Augenhöhe, also nicht in der dritten Person 😎 . Ich halte deine Reaktion auf meinen „1. Satz“ für eine ziemliche Überreaktion. Ich habe niemanden aufgefordert/ermutig die „Fleischregel“ zu missachten. Es kann sich ja jeder trotzdem dran halten; es ist auch zu empfehlen, wenn man seine Ruhe haben möchte. Aber vielleicht sehen das Andere nach Informationen von Einheimischen doch „pragmatisch“, weil diese Vorschrift nämlich, von all den in BW praktizierten Bestimmungen und Anstrengungen zur Kontrolle von MKS (nach meiner Einschätzung) die Unbedeutendste ist und Nichtbefolgung keinen Schaden anrichtet. Wenn du meinst dass ein Schaden entstünde, interessiert mich deine Begründung unbedingt. Meine folgt hier… … aber vorweg: Es gibt hier Fachleute, die das besser er- und klären könnten, falls sie sich melden. Ich hänge mich also ganz schön raus. Aber wenn Folgend zum Blödsinn erklärt wird, habe ich was dazu gelernt. MKS ist im südlichen Afrika endemisch, nicht nur in BW, sondern auch in RSA, ZIM… Nach langen Jahren ohne MKS gibt es im BW seit der Jahrtausendwende praktisch jedes Jahr Ausbrüche und zwar dort wo die Ansteckungsgefahr für die Rinder am größten ist: Im Nordwesten (Kontakt mit Wildtieren) und im Nordosten (grüne Grenze mit dysfunktionalen MKS-Kontrollen in ZIM, dito Wildtiere). Der Rest des Landes ist „clean“. Die touristisch frequentierten Gegenden fallen in die erste Kategorie.
Bei so 80 bis 100 Ausbrüchen in den letzten 20 Jahren, waren viele der hier Schreibenden auch in einem MKS-Ausbruch dort (bemerkt?).
Dass ZIM keine „Fleischmitnahmeregeln“ hat versteht sich von selbst, aber warum nicht das viel professioneller aufgestellte RSA, wo es ja ebenfalls laufend Ausbrüche gibt? Hat hier schon jemand gefragt, ob und wie er in RSA sein Fleisch in den KNP oder die KZN-Parks kriegt und warum nicht? Ist RSA unter BW-Standard? U. A. w. g., ALM?
MW wird MKS von Tier zu Tier über die Atemluft und Körperflüssigkeiten übertragen, das geht auch über indirekte Kontakte wie gemeinsame Tränken udgl. Der Zweck der Zäune in BW ist (heute) größtenteils auch die Unterbindung von Kontakten zwischen den LEBENDrindern in den unterschiedlichen Risikozonen. Risikominimierung durch Kontaktminimierung, wie bei Corona.
Rohes Fleisch infizierter Tiere ist für gesunde Tiere dann infektiös, wenn es in deren Nahrungskette kommt. Dass dies mit dem mitgeführten Steak von Touristen oder Einheimischen passiert, ist praktisch ausgeschlossen und die „Restl’n“ werden erst nach dem Grillen zu Abfall, also unbedenklich und meistens auch nicht von Kühen gefressen 😎 . Oder? Beim Einkaufsverhalten der Touristen ist außerdem sowieso sicher, dass sie nur Fleisch von gesunden Tieren mitführen, weil vor der Schlachtung ja kontrolliert wird, dass das Tier gesund ist… zumindest sollte das so sein.
Langer Rede kurzer Sinn: Die MKS-Kontrolle in BW bricht mE nicht zusammen, wenn Kleinmengen für den persönlichen Verzehr (nur davon ist hier die Rede) durch das Loch im Zaun rutschen. Ich glaube auch nicht, dass das EU-Protokoll das vorschreibt, aber bitte um Info falls du das besser weißt. So ein Regelverstoß fällt unter ferner liefen bei den vielen, die wir ständig machen. Die wirklichen Probleme liegen ganz woanders. Deswegen geniere ich mich auch nicht für das was ich eingangs geschrieben habe. Man kann sich übrigens das alles ersparen, indem man nicht ständig Fleisch isst, und dort einkauft wo man sich nicht mit sowas auseinander setzen muss. Grüße
ALM schrieb:Allgemein gültige Regeln, gemacht in allen in Ländern, die man freien Willens besucht und deren Regulatorien ohne Wenn und Aber zu respektieren sind, sind zu befolgen und nicht zu hinterfragen und noch weniger zu umgehen.
Den Leuten verbieten zu wollen, Regeln zu hinterfragen, heißt ja nicht weniger, als ihnen das eigenständige Denken verbieten zu wollen.
ALM schrieb: Der Grundtenor seiner Ansprache spricht ohne Wenn und Aber für seine Selbstdisqualifizierung, Hinweise solcher Art zum Ausdruck zu bringen.
Der Grundtenor Deiner Ansprache spricht auch für sich. Es gibt halt Menschen, gerade in Deutschland, die sich nur wohl fühlen, wenn alles durch Regeln vorgegeben ist, sie nichts selbst entscheiden/verantworten müssen. Für die muss meist auch die ganze Afrikareise durchgebucht sein und das Auto muss die Super-Zero-Excess-Versicherung haben. Daran ist auch überhaupt nichts verkehrt. Aber es ticken eben nicht alle so.
Ganz allgemein ist es so, dass man in einem fremden Land nur zu Gast ist und natürlich sollte man da die lokalen Regeln und Sitten respektieren. Aber es gibt Regeln, die sind objektiv unsinnig, die basieren teilweise auf Aktionismus, Lobbyismus und/oder Willkür ohne eine Datenbasis, die die Regeln validieren würde. Und entsprechende Regelverstöße tun niemandem weh, verursachen keinen Schaden. Es gibt jedenfalls Regeln, die ich in fremden Länder auch nicht einhalte. Ich weiß, dass sie gelten. Wenn ich erwischt und sanktioniert werde, weiß ich, dass ich nicht lamentieren muss. Über solche Regelverstöße schreibe ich allerdings nicht öffentlich und um Fleisch geht es dabei nicht.
Man kann sich übrigens das alles ersparen, wenn man nicht ständig Fleisch isst, und dort einkauft wo man sich nicht mit sowas auseinander setzen muss.
Fällt das schon unter Blasphemie? 😈
Grüße
utaeleonoreThemenstarter614 Beiträge · seit 202226. März 2024 ·
Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab. Ob wir nun jeden Tag Fleisch essen oder nicht, ist sicherlich unsere eigene Entscheidung und fällt im Urlaub im südlichen Afrika mit braai Möglichkeiten auch anders aus als zuhause. Wir werden also den Umweg nach Gweta fahren und uns dort den örtlichen WINGS Supermarkt mal anschauen. Eine Back Up Essensalternative haben wir sowieso dabei.
TAtacitus1’144 Beiträge · seit 202226. März 2024 ·
utaeleonore schrieb:Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab.
Hallo, ich verstehe nicht was du dir als "wirkliche Antwort“ erwartet hast. Dass es nur 2 Möglichkeiten gibt, war ja wohl bekannt?. 1) Methode Rajang mit flexibler Regelauslegung = Option in Maun einzukaufen. 2) Methode ALM et al. = in Gweta einkaufen.
Bei 1), wenn erfolgreich, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben, etwas echt Schädliches gemacht zu haben.
bei 2) hast du aber sicher den unbedingten Vorteil des Wohlgefühls 😁 , alles „richtig“ und regelkonform gemacht zu haben.
Wenn du dich bei 2) besser fühlst, dann mach das doch einfach so und kauf in Gweta ein. Dort leben Menschen, die auch Fleisch essen, also wirst du schon was kriegen. Das Fleisch das du im Planet Baobab oder einer Lodge dort kriegst ist auch lokal beschafft, also nicht vom Woolworth 😎 . Also kein Problem.
Eine 3. Möglichkeit, noch nicht erwähnt, gäbe es schon noch. Diese habe ich von Leuten gehört, die beim Durchschwindeln ihres Fleischs erwischt wurden und dem Kontrolleur kein Gratisbraai schenken wollten: Du grillst/brätst dein Fleisch an Ort und Stelle (wenn erwischt) oder eben am Vorabend vorab, nur „halb“ (nach deiner Präferenz), dann ist es nicht mehr „roh“ und (theoretisch) legal. Die Grillzeit am Ziel ist dann verkürzt. Austrocknen lässt sich einfach vermeiden. Wie du damit durchkommst, hängt davon ab, wie gut du "durchgarst" und wie scharf die Aufpasser drauf sind, dein Fleisch zu "konfiszieren" 😎
Jetzt musst du dich nur entscheiden, wünsche gute Reise
utaeleonore schrieb:Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab..
Der einzige nennenswerte Ort auf den 80 km zwischen dem Vet Gate und dem Nxai Pan NP ist Motopi. Eventuell gibt es da einen kleinen Laden in dem Commercial Komplex auf der rechten Seite hinter der Brücke direkt vor der Kreuzung an der man links nach Khumaga, Serowe abbiegt. Das, was man Dir am Vet gate potentiell abnimmt, wirst Du da eher nicht bekommen.
In Gweta bekommst Du Fleisch glaube ich am ehesten bei Saverite 200m vor der Gweta Lodge. Aber die Gweta Shops bedeuten ab dem Nxai Gate fast 140 km Umweg. Das wäre für mich keine Option. Um die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass Du umsonst fährst, könntest Du hier im Forum fragen, ob jemand, der da demnächst lang kommt, mal in den Laden schauen kann, wie das Angebot aktuell aussieht.
Grüße
utaeleonoreThemenstarter614 Beiträge · seit 202226. März 2024 ·
tacitus schrieb:
utaeleonore schrieb:Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab.
Hallo, ich verstehe nicht was du dir als "wirkliche Antwort“ erwartet hast. Dass es nur 2 Möglichkeiten gibt, war ja wohl bekannt?. 1) Methode Rajang mit flexibler Regelauslegung = Option in Maun einzukaufen. 2) Methode ALM et al. = in Gweta einkaufen.
Bei 1), wenn erfolgreich, brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben, etwas echt Schädliches gemacht zu haben.
bei 2) hast du aber sicher den unbedingten Vorteil des Wohlgefühls 😁 , alles „richtig“ und regelkonform gemacht zu haben.
Wenn du dich bei 2) besser fühlst, dann mach das doch einfach so und kauf in Gweta ein. Dort leben Menschen, die auch Fleisch essen, also wirst du schon was kriegen. Das Fleisch das du im Planet Baobab oder einer Lodge dort kriegst ist auch lokal beschafft, also nicht vom Woolworth 😎 . Also kein Problem.
Eine 3. Möglichkeit, noch nicht erwähnt, gäbe es schon noch. Diese habe ich von Leuten gehört, die beim Durchschwindeln ihres Fleischs erwischt wurden und dem Kontrolleur kein Gratisbraai schenken wollten: Du grillst/brätst dein Fleisch an Ort und Stelle (wenn erwischt) oder eben am Vorabend vorab, nur „halb“ (nach deiner Präferenz), dann ist es nicht mehr „roh“ und (theoretisch) legal. Die Grillzeit am Ziel ist dann verkürzt. Austrocknen lässt sich einfach vermeiden. Wie du damit durchkommst, hängt davon ab, wie gut du "durchgarst" und wie scharf die Aufpasser drauf sind, dein Fleisch zu "konfiszieren" 😎
Jetzt musst du dich nur entscheiden, wünsche gute Reise
Naja, ich hatte eigentlich gehofft, dass es eventuell irgendwo einen Farmstall gibt, oder jemand etwas zu dem Shop (??) im South Camp sagen kann. Ich würde eher kein Fleisch in Maun kaufen und versuchen, es über den vet fence zu bekommen.
Hallo Uta, in dem shop in Southcamp kannst Du Wasser kaufen und manchmal und mit Glück H- Milch und Rusks (um nicht zu hungern). Jedenfalls nichts Gekühltes. Meine Erfahrungen mit Gweta erlauben mir nicht, dort nach Fleisch Ausschau zu halten. Die sicherste Methode ist, wie schon früher erwähnt, in Maun gekauftes Fleisch vorzubraten und gekühlt bei dem Vet- Zaun vorzuzeigen. Gemüse ist dann ja auch noch ein kleines Problem. Viel Erfolg und guten Appetit wünscht Marga
utaeleonoreThemenstarter614 Beiträge · seit 202227. März 2024 ·
buma schrieb:Hallo Uta, in dem shop in Southcamp kannst Du Wasser kaufen und manchmal und mit Glück H- Milch und Rusks (um nicht zu hungern). Jedenfalls nichts Gekühltes. Meine Erfahrungen mit Gweta erlauben mir nicht, dort nach Fleisch Ausschau zu halten. Die sicherste Methode ist, wie schon früher erwähnt, in Maun gekauftes Fleisch vorzubraten und gekühlt bei dem Vet- Zaun vorzuzeigen. Gemüse ist dann ja auch noch ein kleines Problem. Viel Erfolg und guten Appetit wünscht Marga
Gemüse aber doch nur, wenn es dem Kontrolleur gerade zum Abendessen fehlt? Sonst darf ich doch mit Gemüse über den vet fence?
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200827. März 2024 ·
Meist "ja" und manchmal "nein".
Die Regeln ändern sich rel. häufig, nach Lage, in Bezug auf MFD, aber auch auf Obst und Gemüse. Deshalb sind wir mit Obst/Gemüse bei solchen Fahrten ebenfalls rel. knapp bestückt. In Elefantenland ist Obst im Auto sowieso nicht opportun…
Auch wenn es vielen Touristen schwer fällt: Die Regeln sind nun mal da. Die individuellen Bedürfnisse von Touristen sind ohne Bedeutung. Der Kontroll-Job an der Straße ist auch für die Polizisten kein schöner! Die Laune nicht immer bestens. Man kann das Ganze auch mit etwas Respekt und Gelassenheit über sich ergehen lassen, - das fängt schon mit der Begrüßung „Good Morning, Officer!“ an. Sich mit der Polizei anzulegen ist grundsätzlich not smart. Die Veterinär-Kontroll-Posten SIND die Polizei.
Allgemein wundert mich der hiesige Verlauf etwas. Es wurde obige Frage in den Raum gestellt und das Thema wurde wieder einmal inhaltlich umfangreich diskutiert und es sind sehr viele gehaltvolle Informationen und Meinungen zusammengekommen. Daraus lässt sich vorzüglich eine eigene Entscheidung ableiten, ohne das Gefühl zu entwickeln, dass irgendjemand einem diese abnehmen oder gar persönlich Vorschriften machen wolle.
utaeleonore bemängelte daraufhin: „Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab.“ -und teilte ihre Entscheidung mit: „Wir werden also den Umweg nach Gweta fahren und uns dort den örtlichen WINGS Supermarkt mal anschauen. Eine Back Up Essensalternative haben wir sowieso dabei.“ Nun denn. Wie weit man/frau für ein Stück Fleisch fährt und die Bereitschaft hat, dafür viele Stunden aufzuwenden: Natürlich eine eigene Entscheidung. Immer.
Die wenigsten hier waren schon mal in genau diesem Supermarket einkaufen… …aber auch ohne dass man dort mehrfach vor Ort war, wie wir, kann fast jeder allgemein sagen, was man in solchen Supermärkten eher nicht kaufen möchte...
Mittlerweile wurde die obige Frage bezügl. eines Farmstall konkretisiert. Das wäre zu Beginn von Vorteil gewesen. Ganz einfach: Zwischen VetFence und NxaiPan NP Gate gibt es keinen Farmstall.
Und unter Vorbehalt, dass sich niemand bevormundet fühlt, beschreibe ich gern wie wir es mittlerweile handhaben: Planen wir in NP’s unterwegs zu sein und es muss ein VetFence in entsprechender Richtung passiert werden, planen wir auch das Essen sehr genau („Notnahrung“ für mehrere Tage ist sowieso an Bord). Wir versorgen uns grundsätzlich in großen Orten mit Nahrungsmitteln bester Qualität. Dann schmoren uns zuvor ein exzellentes Stew für mehrere Tage, das wir dann jeweils mit dem Gemüse des Tages (frisch/Ds) ergänzen/abwandeln, - da bleibt dann abends kaum noch Arbeit/Zeitaufwand. Somit müssen wir unsere teuren Stunden in den NP‘S nicht mehr mit stundenlangem Braai-Küchen-Abwasch-Gerödel verplempern und haben viel mehr entspannte Zeit für die Wildnis. Insbesondere Wetterkapriolen wie Staubsturm, Gewitterregen, Hitze, Kälte, Wassermangel, Käferinvasionen/Bienenschwärme und Großwild-Besuch... sind uns dadurch zur Essenszeit fast egal - und auch die VetControlGates. Wenn mal etwas konkret bemängelt wird, entschuldigen wir uns förmlich und stellen uns selbstverständlich ohne Theater zum Kochen nahe des Postens an die Straße. Das ist aber bisher sehr selten vorgekommen. Übrigens: So eine kleine „Pause“ an einem Posten ist hochinteressant, fast schon ein Erlebnis!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Champagner8’796 Beiträge · seit 201027. März 2024 ·
Sehr konstruktiver Beitrag (dem man die jahrelange Erfahrung deutlich anmerkt ), danke dafür!
Wenn man wirklich Fleisch braucht, noch eine Alternative zum Stew: Bolognese vorkochen, die kann man dann einmal mit ner Dose Kidneybohnen, Chili und was man sonst noch so hat, als Chili Con Carne mit Reis essen, einmal als Spaghetti Bolognese.
Wegen Fleisch (also totem 😎 ) so weite Umwege zu fahren, würde mir auch nie in den Sinn kommen 🤩 .
utaeleonoreThemenstarter614 Beiträge · seit 202227. März 2024 ·
Prinzipiell sind wir bei Kontrollen welcher Art auch immer sehr höflich, ich stelle die Kontrolle an sich nicht in Frage und befolge auch lokale Regeln. Deshalb kommt bei uns auch kein Fleisch in eine Kühltüte.
Der Tipp mit dem Vorkochen (Stew, Curry, was auch immer) ist klasse, da wäre ich tatsächlich nicht drauf gekommen weil noch nie so praktiziert (und das trotz 18 oder 19 Aufenthalten im südlichen Afrika). Ich hatte noch nie einen vet fence in der falschen Richtung, bzw hatte gar keinen.
lilytrotter schrieb:Meist "ja" und manchmal "nein".
Die Regeln ändern sich rel. häufig, nach Lage, in Bezug auf MFD, aber auch auf Obst und Gemüse. Deshalb sind wir mit Obst/Gemüse bei solchen Fahrten ebenfalls rel. knapp bestückt. In Elefantenland ist Obst im Auto sowieso nicht opportun…
Auch wenn es vielen Touristen schwer fällt: Die Regeln sind nun mal da. Die individuellen Bedürfnisse von Touristen sind ohne Bedeutung. Der Kontroll-Job an der Straße ist auch für die Polizisten kein schöner! Die Laune nicht immer bestens. Man kann das Ganze auch mit etwas Respekt und Gelassenheit über sich ergehen lassen, - das fängt schon mit der Begrüßung „Good Morning, Officer!“ an. Sich mit der Polizei anzulegen ist grundsätzlich not smart. Die Veterinär-Kontroll-Posten SIND die Polizei.
Allgemein wundert mich der hiesige Verlauf etwas. Es wurde obige Frage in den Raum gestellt und das Thema wurde wieder einmal inhaltlich umfangreich diskutiert und es sind sehr viele gehaltvolle Informationen und Meinungen zusammengekommen. Daraus lässt sich vorzüglich eine eigene Entscheidung ableiten, ohne das Gefühl zu entwickeln, dass irgendjemand einem diese abnehmen oder gar persönlich Vorschriften machen wolle.
utaeleonore bemängelte daraufhin: „Schade, dass es keine wirkliche Antwort auf meine Frage gab.“ -und teilte ihre Entscheidung mit: „Wir werden also den Umweg nach Gweta fahren und uns dort den örtlichen WINGS Supermarkt mal anschauen. Eine Back Up Essensalternative haben wir sowieso dabei.“ Nun denn. Wie weit man/frau für ein Stück Fleisch fährt und die Bereitschaft hat, dafür viele Stunden aufzuwenden: Natürlich eine eigene Entscheidung. Immer.
Die wenigsten hier waren schon mal in genau diesem Supermarket einkaufen… …aber auch ohne dass man dort mehrfach vor Ort war, wie wir, kann fast jeder allgemein sagen, was man in solchen Supermärkten eher nicht kaufen möchte...
Mittlerweile wurde die obige Frage bezügl. eines Farmstall konkretisiert. Das wäre zu Beginn von Vorteil gewesen. Ganz einfach: Zwischen VetFence und NxaiPan NP Gate gibt es keinen Farmstall.
Und unter Vorbehalt, dass sich niemand bevormundet fühlt, beschreibe ich gern wie wir es mittlerweile handhaben: Planen wir in NP’s unterwegs zu sein und es muss ein VetFence in entsprechender Richtung passiert werden, planen wir auch das Essen sehr genau („Notnahrung“ für mehrere Tage ist sowieso an Bord). Wir versorgen uns grundsätzlich in großen Orten mit Nahrungsmitteln bester Qualität. Dann schmoren uns zuvor ein exzellentes Stew für mehrere Tage, das wir dann jeweils mit dem Gemüse des Tages (frisch/Ds) ergänzen/abwandeln, - da bleibt dann abends kaum noch Arbeit/Zeitaufwand. Somit müssen wir unsere teuren Stunden in den NP‘S nicht mehr mit stundenlangem Braai-Küchen-Abwasch-Gerödel verplempern und haben viel mehr entspannte Zeit für die Wildnis. Insbesondere Wetterkapriolen wie Staubsturm, Gewitterregen, Hitze, Kälte, Wassermangel, Käferinvasionen/Bienenschwärme und Großwild-Besuch... sind uns dadurch zur Essenszeit fast egal - und auch die VetControlGates. Wenn mal etwas konkret bemängelt wird, entschuldigen wir uns förmlich und stellen uns selbstverständlich ohne Theater zum Kochen nahe des Postens an die Straße. Das ist aber bisher sehr selten vorgekommen. Übrigens: So eine kleine „Pause“ an einem Posten ist hochinteressant, fast schon ein Erlebnis!
Liliytrotter the best. Chapeau und herzlichen Dank für diesen, für alle Seiten, interessanten und verwertbaren Beitrag.