earlybird711’114 Beiträge · seit 201607. März 2020 ·
BikeAfrica schrieb:
earlybird71 schrieb:Aber auch ich habe mir (zu) viele Gedanken über die richtige Bekleidung für Namibia gemacht! Im Netz steht wirklich oft, man solle auf pink/ rot (verschreckt die Tiere) , weiß (warum?) , blau(lockt Moskitos an) , und schwarz (warum?) verzichten.
… weiße und schwarze Klamotten verschmutzen in staubiger Umgebung einfach deutlich schneller als z.B. sandfarbene. Schwarze Klamotten ziehen außerdem Moskitos an. Wäre ich eine schwarze Stechmücke, würde ich mich auch lieber auf ein schwarzes T-Shirt setzen als auf ein weißes, wo man mich aus 10 Metern Entfernung sieht. Blau zieht vor allem die Tsetsefliege an. Daher sind die Fallen für Tsetsefliegen üblicherweise auch blau.
Gruß Wolfgang
NOCH ETWAS OT 😗 Richtig, danke Wolfgang! Schmutz, TseTse und wieder Mossis... Allerdings hätte ich die doch eher dämmerungs- und nachtaktiven Moskitos auch auf heller Kleidung kaum erkennen können... 😊 ist ja immer sehr spärliche Beleuchtung in Namibia.
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's
Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023
Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
Als Bekleidungsalternative zu allem Vorgenannten empfehle ich das Outfit von Priscilla, Queen of the Desert… im vorliegenden Fall.... Namib Desert…
🤪
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200609. März 2020 ·
Hallo Thomas,
escamoteur schrieb: ich fahre demnächst für zwei Wochen nach Namibia und muss mir noch ein paar bequeme Safarihemden und leichte Trekkingschuhe kaufen. Lohnt es das am ersten Tag in Windhug zu machen?
wenn Du 'nen Decathlon in der Nähe hast, schau dort mal vorbei und ansonsten halt mal auf deren Website. Die haben einiges an günstigen Klamotten z.B. für Jäger, Angler, Wanderer … in gedeckten Farben und ausreichend guter Qualität. Auch Aldi, Tchibo und Co. haben im Frühjahr z.B. immer solche Zip-Hosen mit abtrennbaren Hosenbeinen und ebenfalls gut und günstig und meist in Sandfarben.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Habe nicht alles gelesen, deswegen nur eine kleine Anekdote:
Ich habe mich immer gefragt woran das wohl liegt, sofort als Touri erkannt zu werden, obwohl ich nie in der so oft zu sehenden "Afrika-Korps-Kampf-Ausrüstung" unterwegs war und schon gar nicht in Birkenstock mit Socken. Natürlich, am Mietwagen, natürlich an der viel zu hochwertigen "europäischen" Kleidung, usw usw. Aber selbst wenn ich in schlichter Kleidung "zu Fuß" ankam, zack "Hallo Deutscher". Bis zur Erleuchtung: Vor vielen Jahren musste ich mal in einem Rutsch von Windhoek nach Kapstadt fahren. Irgendwann in der Früh brauchte ich einen Kaffee. Runter von der N7 in irgend ein kleines Städtchen und, welch Glück, ein Minimarket mit Coffeshop. Schnell ein Einkauf ToGo und an der Kasse fragte mich die nette Dame, ob ich noch was bräuchte, auf Afrikaans!
Da wußte ich woran es lag. Zur Identifikation als Einheimischer benötigst du Ketchupflecken auf einem leicht derangiertem T-Shirt samt zerzauster Haarpracht und leicht verhautem Gesamtbild. 😄
Seit dem fahre ich nur noch in Schlapper, mit Snickers Arbeitshose und 3 Tage T-Shirt.
LG Stephan
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200618. Mai 2026 ·
Dr. We schrieb:Schnell ein Einkauf ToGo und an der Kasse fragte mich die nette Dame, ob ich noch was bräuchte, auf Afrikaans!
Mich hat mal jemand auf Afrikaans "Praat jy Ovambo?" gefragt, also ob ich O(shi)vambo spreche. Keine Ahnung, wie er auf die Idee kam ... 😉
Zurück zur letzten Frage ... mir wäre es bei über 40 Grad in Trekkingschuhen zu warm. Wenn es die Wegverhältnisse ratsam erscheinen lassen, würde ich sowas anziehen, aber nicht den ganzen Tag. Es gibt aber auch Frauen, die bei 30 Grad noch eiskalte Hände und Füße haben. Die schwitzen nicht mal in der Sauna.
Gruß Wolfgang
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Dazu muss ich nun sagen, dass es in der Hauptstraße in Swakopmund nun ein Birkenstock Geschäft gibt, mit den Orginalen! Allerdings ist der Preis astronomisch leicht doppelt so teuer als in Deutschland. Aber die Locals sind ganz begeistert und kaufen ein wir verrückt. LG
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200618. Mai 2026 ·
... und um die ganze Klamottenfrage wird eh ein meist unnötiges Geschiss gemacht.
Viele verkleiden sich als David Livingstone und verlassen das klimatisierte Auto tagsüber nur, um auf einem gepflasterten Weg zwischendurch eine Toilette aufzusuchen, bevor sie am Abend eine Lodge aufsuchen und am besten noch einen Schalenkoffer auf Rollen hinter sich her ziehen.
Gruß Wolfgang
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Okay, okay Birkenstock sind sogar vorteilhaft, da es sie vorne zu gibt und Stacheln nicht so wie bei meinen billigen Flipflops durchgehen. Noch schicker Crocs mit Pfennigabsätzen!
Decathlon ist eine gute Adresse (abgesehen von den Produktionsbedingungen), anstelle von Globetrotter und Co empfehle ich grundsätzlich Jagd- und Angelläden. Beste Langarmhemden in top Baumwollqualität und billiger als das ganze Trekkingzeugs (oft mit Plaste, was ich gar nicht abkann)
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200625. Mai 2026 ·
Es kommt halt sehr auf den Einsatzzweck an. Baumwolle eignet sich gut für Namibia und angrenzende Länder. Es trägt sich angenehm und hier fällt es nicht so ins Gewicht, dass es relativ langsam trocknet. In kühleren und feuchteren Regionen können Kunstfasern durchaus sinnvoll sein. Und Baumwolle ist auch etwas schwerer. Wer z.B. wandert oder mit dem Rad unterwegs ist, achtet auch eher auf Gewicht und Packmaß als ein Autotourist. Und hinsichtlich Packmaß und Gewicht sind die Sachen von Decathlon halt auch nicht so dolle. Wenn das nicht so wichtig ist, kann man die Sachen dort kaufen.
Gruß Wolfgang
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Ich bringe hier mal den nicht unwichtigen Aspekt der Romantik ein. Wenn ich meine "Namibiajacke" meine, weiß die Familie, was gemeint ist. Erinnerungen an Reisen hängen bei uns auch immer an Kleidungsmitbringseln. Und wenn ich mal wieder mein Werkerhemd von Cymot anziehe, huscht die Strandpromenade von Swakopmund durch den Kopf. - Wir haben uns seinerzeit mit 5 Personen, komplett mit Stiefeln, für 420€ bei ASMC in Rendsburg eingedeckt und dann in Namibia um einheimische Kleidung ergänzt. Beste Grüße in das Forum Vosta
Meine Rede Tacitus, die nicht existenten Schlangen vertreibt man am ehesten mit Stiefeln aus den phantasievollen Teenagerköpfen unserer Kinder. Und meine vom Mauern geschundenen Füssen tun Meindl Island einfach gut. Sonnige Grüße aus Nordeuropa Vosta
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200627. Mai 2026 ·
Vosta schrieb:die nicht existenten Schlangen vertreibt man am ehesten mit Stiefeln aus den phantasievollen Teenagerköpfen unserer Kinder.
Das mit den nicht existenten Schlangen meinst Du hoffentlich ironisch. Mir sind in Namibia mehr Schlangen untergekommen als im restlichen Leben insgesamt, etwa 100. Darunter waren Schwarze Mambas, diverse Kobras und einige Baumschlangen. Die häufigsten waren aber die kleinen "Schnürsenkel" in Blindschleichenformat (Fadenschlangen?). Dass man keine sieht, heißt nicht, dass keine dort sind. Es heißt, dass sie euch schon aus dem Weg gegangen sind, bevor ihr sie gesehen habt oder dass ihr sie übersehen habt.
Gruß Wolfgang
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Wolfgang, Jetzt hast du mich erwischt . Wichtigstes Utensil bei den Versorgungseinkäufen in der Mall in Windhoek? Ein Schrubberbesen. Hält die Campsite frei von Verstecken der Kriech- und Krabbeltierfeinde und ... hat mir als Wegwedler gegen eine kleine Giftschlange hinter der Mülltonne unseres Ablutionhäuschens gute Dienste geleistet. Zudem als Stopfer der Dachzeltplanen usw.usw.usw. Also, ohne Schrubberbesen und Stiefel ist ein Namibiaurlaub möglich, mit ist er einfacher.