Jo, hätte ich auch selber drauf kommen können. Habe wiederholt Autos von Africa on Wheels gehabt und war immer zufrieden. Die schreib ich an und schildere mein Vorhaben. Dann weis ich schon einigermaßen was mich erwarten wird.
...Wenn Du natürlich versuchst durch ein laufendes Rivier zu fahren, und ihn versenkst, dann kannst Du den Wagen abschreiben.
Ist klar. Mich wundern immer wieder die Berichte von den abgesoffenen Autos. Bei meiner ersten Namibiareise, beim ersten Gamedrive auf Okambara erklärte mir der Fahrer warum er durch keines der vielen Wasserlöcher fährt. Es hatte geregnet und selbst kleinere Wasserstellen wurde ein Bogen gemacht.
Handkäs schrieb: Es ist aber mal Fakt, dass ich keinerlei Erfahrung im Geländefahren habe. 😗 Und die vermutlich Mitreisenden genau so wenig.
Hallo Handkäs,
es käme grundsätzlich darauf an, was Du unter off-road“ verstehst? Teilweise liest sich das so, als wenn Du komplett irgendwo im Nirgendwo ins Gelände verschwinden willst. Möglicherweise meinst Du aber auch nur eher „unwegsame offizielle Straßen und Wege“ im Sinne von Tiefsandpisten oder Geröllpässe. Damit wäre die entscheidende Frage: welche Strecken und Gegenden möchtest Du denn befahren?
Ohne das zu wissen und mit Deinem Hinweis, dass Du Null Erfahrungen und damit ein wenig Sorgen hast, vielleicht folgendes:
Handkäs schrieb: Ich frage mich halt wie viel Erfahrung braucht man, wie viel kann ich bis 2024 evtl. lernen.
Es kommt darauf an, wieviel Du übst und trainierst. Unterstellt, Du möchtest komplett offroad in abgelegenste Gebiete im unwegsamsten Gelände, dann wären für Dein Vorhaben mit Sicherheit ein paar „youtube-off-road-Videos“ nicht ausreichen, egal wie gut die sind. Erfahrung bekommst Du am Ende nur durch Praxis. Machst Du also zusätzlich innerhalb der nächsten 2 Jahre ein oder gar mehrere off-road-Fahrtrainingslehrgänge, wird sicherlich auch der Lerneffekt und die Praxis größer sein.
Handkäs schrieb: Und hier in Deutschland jetzt irgendwelche Geländefahrübungen mit geliehenem Fahrzeug zu machen habe ich ehrlich gesagt keine Lust zu. 😎
Dieser Punkt ist eigentlich ganz interessant: warum eigentlich nicht? 😛 Mal abgesehen von der Frage wo sowas zulässig ist, mag das daran liegen, dass Du Kosten scheust, wenn das geliehene Auto im Gelände geschrottet wird? Wenn dem so ist: also das Risiko hast Du in Namibia auch. Da kann es auch teuer werden, wenn Du das Auto durch „unsachgemäße Nutzung“ schrottest.
Handkäs schrieb: Dann ists auch eine Kostenfrage. Was sagen die Autovermieter und die Versicherer, wenn ich abseits der „normalen“ Straßen den Mietwagen benutze?
Hier käme es auf die Eingangsfrage an: wo willst Du wie fahren? Die meisten Vermieter haben Ausschlüsse für bestimmte Strecken in den AGB. Das solltest Du unbedingt vorher abchecken, wenn es wirklich arg abseits der Norm werden soll.
Handkäs schrieb: Wie hoch ist die Gefahr einzuschätzen das die Sache am Auto nicht ganz spurlos abläuft?
Das wiederum ist doch eigentlich klar: je abseitiger und unwegsamer die Strecke, je höher ist die Gefahr, dass irgendwas passiert. Bedenke, bei solchen Fahrten stellt sich nicht nur die Frage nach Deinem Fahrkönnen und Deiner Erfahrung, sondern nicht unwesentlich auch danach, wie effektiv Du Dir selbst helfen kannst, wenn etwas am Auto ist. Kleinstreparaturen inkl. Reifenwechsel aber auch das Befreien bei einem Festfahren im Tiefsand sollten da keine unüberwindbare Hürde sein. Auch das würde ich vorher dringend in einen Übungsplan aufnehmen, sofern Dir das Sorgen macht.
Handkäs schrieb: Sollte ich bei einem solchen Offroadvorhaben auch Reparaturkosten fürs Auto einplanen, weil dabei immer was kaputt gehen wird?
Einen Puffer zu haben ist sicherlich nicht verkehrt, das dürfte aber für jede Anmietung und jede Fahrstrecke gelten.
Handkäs schrieb: Tja, soll ich das Offroadthema besser abhaken? Oder ist es realistisch als Laie so was durchzuführen?
Warum Abstand nehmen? Immerhin machst Du Dir konkret Gedanken und fährst nicht komplett blauäugig und naiv aufs blaue Hinein mal eben los, wie viele andere. Zudem hat auch der größte off-road-Profi irgendwann mal seine erste Fahrt gemacht. Mit der richtigen Vorbereitung: warum also nicht auch Du? Musst ja nicht gleich die wildesten Strecken fahren, dann kann es auch mit weniger Erfahrung ein feines Abenteuer werden.
Mogambo schrieb: es käme grundsätzlich darauf an, was Du unter off-road“ verstehst? Teilweise liest sich das so, als wenn Du komplett irgendwo im Nirgendwo ins Gelände verschwinden willst. Möglicherweise meinst Du aber auch nur eher „unwegsame offizielle Straßen und Wege“ im Sinne von Tiefsandpisten oder Geröllpässe. Damit wäre die entscheidende Frage: welche Strecken und Gegenden möchtest Du denn befahren?
Ich erwähnte ja schon die Bücher der Reihe Allrad Trails in Namibia Ich hab die Bücher (noch) nicht. Aber Leseproben haben in mir halt das Interesse geweckt. Ich werde mir die Bücher besorgen, mir die darin beschriebenen Routen ansehen. Kucken wie das in eine geplante Rundreise passt und dann weiter sehen. Grundsätzlich unmöglich ist das ganze nicht. Das sehe ich an den Informationen die ich jetzt hier schon bekommen habe. Gruß Der Handkäs
Ich brauche mal etwas Unterstützung 🙂 . 2024 soll es wieder nach Namibia gehen. Rundreise Nord / Nord - West.
Schon länger versuche ich, Infos zu sammeln, habe aber irgendwie das Problem, von Epupa nach Swakopmund passende Unterkünfte und Routen zu finden 🙁 .
Angedacht ist folgender Verlauf: Windhoek - Waterberg - Etosha - Ruacana - wenn möglich entlang des Kunene River - Epupa. Welche Route wir hier genau nehmen, hängt von den gewählten Unterkünften ab, aber ich sehe hier einiges, was passen könnte, bin aber dankbar für Empfehlungen. Gerne möchte ich die Vreugte Gästefarm in die Route einbinden.
Aber von Epupa nach Swakopmund. Kaokofeld, Skeletoncoast, Damaraland, Brandberg…da weis ich nicht weiter. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich unser ganzes Vorhaben Nord / Nord - West in Frage stelle 😕 . Hier brauche ich mehr als die Ideen, die ich aus verschiedenen Reiseberichten gesammelt habe. Bei all den Infos sehe ich für uns keine Route. Vielleicht hat der eine oder andere ja mal einen Vorschlag, der für uns passen könnte.
Dazu will ich ein wenig erklären, wer wir sind und was wir wollen oder auch nicht wollen.
Wir sind sechs Erwachsene mit mehreren Namibia-Reisen, davon 2 Rundreisen (2020, 2022) als Selbstfahrer im Südwesten und Zentralnamibia. Keine Offroad-Erfahrung. Ein Offroad-Training in Namibia ist für 2023 geplant. Ich hatte ja schon mal wegen Routen abseits der Haupt-Verkehrswege (Allrad-Trails in Namibia) hier paar Infos gesammelt. Für mich persönlich ist das Thema noch nicht ganz erledigt, allerdings muss da die ganze Gruppe uneingeschränkt mitziehen, was momentan nicht der Fall ist.
Was wir wollen: Reisedauer ca. 18 Tage in Namibia Reisezeit: Mitte Februar bis Mitte April, ja, ich weis, Regenzeit. Genau deshalb. Alle zusammen in einem Auto fahren (Land Cruiser mit 3 Sitzreihen). Möglichst wenige Unterkünfte mit nur einer Übernachtung. Unterkünfte, primär Gästefarmen, Lodges. Camping nur, wenn Zelt, Bett, sonstiges Equipment vor Ort ist und Verpflegung vor Ort gekauft werden kann. Reisegepäck passt ins Auto, eine Kühlbox werden wir im Auto haben. Auf dem Dach wäre noch Platz. Gerne auch geführte Touren zu Fuß oder mit dem Auto über Nacht. Gerne auch Routenabschnitte ähnlich der D707 DBB soll 150 - 200€ pro Person und Nacht nicht übersteigen. Tagesetappen mit dem Auto max. 6 Stunden inkl. kurzer Pausen.
Was wir nicht wollen: Mehrere Autos mieten Alle zusammen im Dachzelt auf dem Land Cruiser schlafen - für 6 Personen Camping ist auch der große Landcruiser zu klein. Nicht durch Regionen fahren, wo zu mehreren Autos geraten wird und man ein Satellitentelefon mitnehmen soll. Nicht nur C-Strassen fahren.
Soweit mal meine/unsere Wünsche. Ich darf jetzt für 5 Wochen in Kur 😗 . Ich habe die Hoffnung, dass ich da die Zeit finde, mich intensiver mit der Reiseplanung zu beschäftigen und mit eurer Hilfe eine tolle Tour zusammenstellen kann 🙂 .
Handkäs schrieb:Ich brauche mal etwas Unterstützung 🙂 . ... Schon länger versuche ich, Infos zu sammeln, habe aber irgendwie das Problem, von Epupa nach Swakopmund passende Unterkünfte und Routen zu finden 🙁 . ...
Tja, Entweder ist mein Beitrag untergegangen oder war zu Allgemein und Oberflächlich. Ich vermute fast letzteres. 🙂
Nun, ich habe mich jetzt durch gefühlt unzählige Beiträge gelesen, Landkarten angeguckt und eine Tour ausgearbeitet. Zunächst war die Route länger und führte über Waterberg und dann von Ost nach West durch Etosha. Da wir aber keine unbegrenzte Zeit (und Geld) haben, habe ich Waterberg und Etosha gestrichen. Etosha waren wir schon und Waterberg kommt später mal dran. 😉
Also hier mal mein Entwurf: 1. Tag Ankunft, Auto übernehmen, einkaufen, Übernachtung in Windhoek 2. Tag Fahrt zur Vreugde Gästefarm, 450 km, ca. 5 Stunden 3. Tag Vreugde Gästefarm 4. Tag Fahrt nach Kaoko Mopane Lodge, 400 km, ca. 5 Stunden über C40, C35, C41 5. Tag Fahrt nach Kunene River Lodge, 150 km, ca. 3 Stunden über C43, D3701 6. Tag Kunene River Lodge 7. Tag Fahrt nach Epupa Falls Lodge, 160 km, ca 3 Stunden über D3701, C43 oder, wenn möglich über D3700 am Kunene entlang, ca 100 km - sind hier 3 Stunden realistisch 😕 ? 8. Tag Epupa Falls Lodge 9. Tag Fahrt nach Sesfountain Lodge, 350 km, 5 Stunden über C43 oder 6 Stunden über C43 und D3705 10. Tag Sesfountain Lodge 11. Tag Sesfountain Lodge 12. Tag Fahrt nach White Lady Lodge, 360 km, 6 Stunden über C43, C39 13. Tag White Lady Lodge 14. Tag Fahrt nach Swakopmund, 280 km, 5 Stunden über C35, C34 15. Tag Swakopmund 16. Tag Fahrt nach Windhoek, 370 km, 5 Stunden 17. Tag Windhoek und Heimflug
Was haltet Ihr von der Route? Sind die geschätzten Fahrzeiten einigermaßen realistisch? Das alles ist bis jetzt nur ein Entwurf. Keine Unterkunft gebucht oder gesetzt, lediglich Vreugde will ich mitnehmen. Ich bin für jeden Vorschlag, jede Idee, egal ob Route oder Unterkunft, dankbar. 😗 Reisezeit wird Februar/März/April sein.
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200621. Sept. 2022 ·
Hallo Handkäs,
machbar ist die Route so, wobei ich mir bei den Unterkünften definitiv an Deiner Stelle nochmal Gedanken machen würde (außer bei Vreugde). Du hats praktisch überall 2 Nächte, was ok ist. Du könntest überlegen, ob Du anstatt Swakopmund vielleicht das Erongogebirge nimmst. Oder willst Du gerne das Meer als Ablenkung von 3,5 Wochen Dürre vorher?
Viele Grüße Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
...wobei ich mir bei den Unterkünften definitiv an Deiner Stelle nochmal Gedanken machen würde (außer bei Vreugde)... ...anstatt Swakopmund vielleicht das Erongogebirge ...
Die Wahl der Unterkünfte in dieser Region fällt mir schwer. Rätst du da von allen genannten ab weil sie doch eher nicht zu empfehlen sind oder einfach weil es bessere gibt? Ich muss gestehen das ich bei der Auswahl auch auf den Preis geschaut habe. Aber ich bin für Vorschläge dankbar.
Was Swakopmund angeht: Da werde ich versuchen bei Meikes Gästehaus unterzukommen. 1 Tag Shoppingtour und abends essen gehen. Diverse Ausflüge hier haben wir in den letzten Jahren gemacht. Uns gefällt halt Swakopmund - und es lies sich in die Tour einbauen. Aber Erongo hatte ich noch nicht bedacht, schau ich mir an. Danke.
SÜSüdwesten158 Beiträge · seit 202021. Sept. 2022 ·
Hi., mit welcher Fluggesellschaft wollt ihr fliegen? Soweit mir bekannt, fliegt nur EW abends. Wenn ihr mit ET fliegen wollt, ist die Zeit von Swakopmund zum Flughafen sehr eng kalkuliert. Zudem besteht immer das Risiko von Flugänderungen. Wir bevorzugen daher immer, die letzte Nacht im Raum Windhoek zu verbringen. Voigtland? Immanuel Lodge? LG, Christine
Südwesten schrieb:Hi., mit welcher Fluggesellschaft wollt ihr fliegen? Soweit mir bekannt, fliegt nur EW abends. Wenn ihr mit ET fliegen wollt, ist die Zeit von Swakopmund zum Flughafen sehr eng kalkuliert. Zudem besteht immer das Risiko von Flugänderungen. Wir bevorzugen daher immer, die letzte Nacht im Raum Windhoek zu verbringen. Voigtland? Immanuel Lodge? LG, Christine
Habe grad gesehen das das in meine Routenliste nicht eindeutig zu erkennen ist. Werden auf jeden Fall vor der Abreise noch einen Tag Windhoek mit Übernachtung einplanen. Je nach Coronagedöns auch 2 Übernachtungen.