Anfang September zum campen zu kalt?

8 Antworten · 3’559 Aufrufe · gestartet 07. Apr. 2008 von Katja
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Themenstarter32 Beiträge · seit 200607. Apr. 2008 ·
Hallo,

wir wollen dieses jahr zum zweiten Mal nach Namibia. Diesmal auch wieder mit Dachzelt. Waren 2006 von Mitte Nov.-Mitte Dez und sind jetzt am überlegen,dieses Jahr evtl.von Ende August bis Ende September zu fliegen. Habe nun aber etwas Bedenken wegen den nächtlichen Temperaturen.
Hat jemand von euch Campingerfahrung in dieser Zeit bzw. ist diese Reisezeit generell überhaupt empfehlenswert? Kann man die Nächte mit warmem Schlafsack und Skiunterwäsche gut überstehen ? :-))

Viele Grüße,

Katja
726 Beiträge · seit 200607. Apr. 2008 ·
Hallo Katja,

wir waren 2006 von Anfang September bis Anfang Oktober ebenfalls im Dachzelt unterwegs. Skiunterwäsche wirst Du kaum benötigen. Ein warmer Schlafsack und/oder Fleecedecke reichen vollkommen aus.

Kleiden nach dem Zwiebelprinzip! Viele dünne Schichten sind besser als eine dicke!

Tagsüber war es bei uns immer angenehm warm bis heiß, nachts angenehm bis frisch, aber niemals wirklich kalt. Nur der starke Wind hat uns öfters gestört.

Also campen im September ist absolut kein Problem!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
97 Beiträge · seit 200607. Apr. 2008 ·
Hallo Katja,
wir fahren jedes Jahr von Ende August bis Mitte September nach Namibia/Botswana und immer campen. Vor allem im Norden ist es nicht kalt(mind. 15 Grad). Im Süden kann es Ende August schon mal an die 0 Grad gehen. Es kommt also darauf an, wo ihr hin wollt (und Skiunterwäsche nur im Süden manchmal notwendig :-))
Wir fanden es nie zu kalt (außer vielleicht in Swakopmund 😉 ), außerdem ist es Trockenzeit (man hat also nie mit überschwemmten Straßen zu kämpfen, wie in letzter Zeit) und für Tierbeobachtungen ideal, da die Tiere sich an den Wasserlöchern sammeln.

Viele Grüße
Judith
http://www.sehnsucht-afrika.com
265 Beiträge · seit 200707. Apr. 2008 ·
Hallo Katja,

wir waren auch einmal Ende August und September im Norden und Süden unterwegs. Im Süden , z.B. Namib Naukluft Park, Sesirem,etc., da kann es nachts schon mal kalt werden (um den Gefrierpunkt). Aber es genügt ein guter Schlafsack ... außerdem kann man bei den meisten Vermietern noch zusätzliche Decken anfordern (oder kaufen und später verschenken).
Im Norden war es nachts angenehm kühl .... und tagsüber strahlend blauer Himmel. Zu dieser Jahreszeit ist z.B. der Etosha NP ideal für Tierbeobachtungen ...leider ist dann auch das Land ausgetrocknet und die Vegetation nicht mehr grün, wie nach der Regenzeit.

Viele Grüsse
Dieter
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198 Beiträge · seit 200607. Apr. 2008 ·
Hallo!
Auch wir waren mit Dachzelt unterwegs Ende August bis Mitte September.Die einzige Nacht die ich wirklich richtig kalt hatte, war in Klein Aus Vista. Da habe ich mich gewundert, denn all die Nächte vorher von Etosha bis Aus waren ohne spezielle Vorkommnisse. Als ich mich dann ein wenig mit der Landkarte befasste, sah ich, dass Aus weit über 1000 M.ü.M. liegt.Somit kommt es sehr darauf an in welcher Gegend man unterwegs ist.
Gruss
Margot
351 Beiträge · seit 200807. Apr. 2008 ·
Hallo,

nur ganz kurz und bündig:
wir waren 2006 auch August bis September als Camper im nördlichen Namibia unterwegs und haben selbst mit unseren drei Kindern (der jüngtste war damals 3 jahre alt) mit normaler Kleidung, einfachen Schlafsäcken und ohne zusätzliche Decken wohlig genächtigt. Gefroren haben wir dabei nie!



Schöne Grüße aus Bayern
Robert
Niemals aufgeben !
2’047 Beiträge · seit 200708. Apr. 2008 ·
Hallo Katja,

ich war bisher immer im Juli / August (Also im totalen Winter) unterwegs. Im Norden hatten wir vor Sonnenaufgang oft einstellige Temperaturen. Im Süden insbesondere im Naukluft-Park dagegen mehrere Grad unter Null. Ich habe hier einmal im August ohne Zelt übernachtet, es war lausig kalt. Mit Zelt und Decke geht es Euch da viel besser. Worst Case: Früh aufstehen und Feuer machen, warmes Getränk und gut ist.

Aufpassen musst du an der Küste: durch die höhere Luftfeuchtigkeit ist das Gefühl bei gleicher Temperatur viel kälter. Hier würde ich überlegen, doch eine fest Unterkunft zu nehmen.

Mitte / Ende August beginnt der Frühling. Ich würde dir raten, zuerst den Norden und erst gegen Ende (wohl dann September) ggf. den Süden anzufahren. Je weiter nördlich du bist, umso geringer werden die Gefahren, wirklich kalte Nächte zu erleben.

Ich gehe aber oft schon vor Sonnenaufgang auf Gamedrive. Du sitzt in der Regel auf der Ladefläche eines Pick up. Dann kommt zu der Temperatur noch der Fahrtwind dazu, d.h. die gefühlte Temperatur ist noch viel niedriger. Du brauchst dann eine gute Creme, auch für die Lippen. Ich trage eine winddichte Jacke, Handschuhe und eine Haube, wie sie Motorradfahrer unter dem Helm tragen, die wiegt fast nichts und schützt sehr gut vor dem kalten Fahrtwind. Manche schauen zwar etwas, über die maskierten Gestalten 😊 .... aber Nase und Ohren sind gut geschützt. Ich habe mir bei meiner allerersten Tour 1981 fast Nase und Ohren erfroren und mir geschworen, diesen Fehler nie wieder zu machen. Es ist aber nötig das zu wissen - wer packt bei uns im August sonst Handschuhe ein, wenn es in die "Wüste" gehen soll.:)

Viele Grüße

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter32 Beiträge · seit 200608. Apr. 2008 ·
Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten. Da bin ich ja jetzt beruhigt. Wir waren ja 2006 Mitte November und da waren die Nächte immer sehr angenehm, deswegen dachte ich im September wäre es im Zelt vielleicht doch noch zu kalt. Aber nach euren Antworten werde ich alte " Frostbeule" das dann doch wagen 🙂

Viele Grüße,
Katja
Gast08. Apr. 2008 ·
Hallo Katja,
Katja schrieb:
vielen Dank für die vielen Antworten. Da bin ich ja jetzt beruhigt. Wir waren ja 2006 Mitte November und da waren die Nächte immer sehr angenehm, deswegen dachte ich im September wäre es im Zelt vielleicht doch noch zu kalt. Aber nach euren Antworten werde ich alte " Frostbeule" das dann doch wagen 🙂
Was Du eigentlich brauchst, ist eine zuverlässige Wettervorhersage für Anfang September 🙂 Auch wenn das statistische Mittel vielleicht bei 10°C Nachttemperatur liegt, kannst Du trotzdem Pech haben und Nächte mit Minusgraden erwischen.

Gegen kalte Nächte kann man sich mit zusätzlichen Decken oder Schlafsäcken schützen, die man auch in Windhuk noch kaufen kann. Störender fand ich in kalten Nächten eher die am Zeltdach kondensierende Feuchtigkeit. Es tropfte dann alle paar Sekunden auf unsere Schlafsäcke herunter. Statt alle Luken/Fenster/Klappen vom Dachzelt dicht zu machen, um es vermeintlich wärmer zu haben, lieber für ausreichende Belüftung sorgen. Kalte Luft kostet wesentlich weniger Wärme als Feuchtigkeit.

Beste Grüße

Guido