Vom Reich der Jaguare zur Farbenwelt in Nordchile

Reisebericht 157 Antworten · 15,6k Aufrufe · gestartet 17. Apr. 2021 von Sabine26
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Tag 25 – Iquique (Oficinas Salitreras Santiago Humberstone & Santa Laura)
Vergangene Zeiten


Ein weiteres Mal fahren wir die an der Kordillerenwand entlang führende, gut ausgebaute Serpentinenstraße mit Blick auf den Cerro Dragón hinauf. Der Cerro Dragón ist eine riesige Düne und gilt bei Gleitschirmfliegern weltweit als El Dorado.

50 Kilometer entfernt von Iquique kann man ein UNESCO Weltkulturerbe besichtigen, die ehemaligen Salpeterminen Santiago Humberstone und Santa Laura bzw. das, was von beiden noch übrig geblieben ist. Zum Patrimonio Mundial de la Humanidad wurden beide im Jahr 2005 erklärt. Wer in Iquique ist, sollte sich diese verlassenen Minen unbedingt anschauen, auch wenn er kein allzu großes Interesse an alten Industrieanlagen hat. Beim Besichtigen dieser Anlagen kann man sehr gut ein Gefühl dafür entwickeln, wie hart das Leben für die Arbeiter einerseits und wie doch so viel besser das Leben der sogenannten besseren Gesellschaftsschicht in den Minen im 19. und zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen sein muss. Zudem erfährt man viel über die Geschichte Nordchiles. Als Fan von Lost Places sind diese beiden ehemaligen Salitreras ohnehin ein Must-Do im Besichtigungsprogramm.

In der Oficina Salitrera Santiago Humberstone sind viele Gebäude in einem einigermaßen akzeptablen Zustand erhalten. Einige der Gebäude kann man nach wie vor von innen besichtigen. Es gab eine Kirche, ein Hotel, ein Theater, ein Tennisplatz, eine Schule, Geschäfte sowie einen großen Swimmingpool, der in einer der trockensten Gebiete auf unserem Planeten erbaut wurde. Sprungbretter, Umkleidekabinen und eine Tribüne für Zuschauer sind ebenfalls noch erhalten.

In den Genuss dieser Anlagen kamen aber nicht die Arbeiter. Gezwungenermaßen führten sie in den Salitreras ein sehr abgeschottetes Leben, denn ihren Lohn erhielten sie in einer Währung, die nur hier eingelöst werden konnte. Beschäftigt man sich ein wenig mit der Geschichte in Nordchile stößt man auch immer wieder auf Aufstände der Arbeiter, die diese nicht selten mit ihrem Leben für ihren Widerstand bezahlten.
Ganz am Ende der weitläufigen Anlage befinden sich die riesigen Förderanlagen mit hohen Türmen.



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Wenige Kilometer entfernt von der Oficina Salitrera Santiago Humberstone befinden sich die Überbleibsel der Oficina Salitrera Santa Laura. Hierher scheinen uns noch weniger Touristen als nach Humberstone zu kommen. Santa Laura ist längst nicht mehr so gut erhalten wir Humberstone, auch findet man hier nur noch wenige Reste der alten Wohnanlagen. Während wir durch ein Gebäude durchgehen, das man noch von innen besichtigen kann, hoffen wir einige Male, dass es nicht über uns zusammenbricht.

Die Förderanlagen haben aber ebenfalls eine beträchtliche Größe. Nachdem dann jedoch plötzlich ein starker Wind aufkommt und verschiedene Teile verdächtig versuchen, Halt zu finden, wir der Sache aber nicht ganz trauen, da auf dem Boden verstreut bereits Einzelteile herumliegen, entscheiden wir uns, einen größeren Abstand zu halten. Dies erweist sich als gute Entscheidung, denn nicht weit von uns entfernt, fällt ein größeres Teil vom Dach ab.



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zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2021
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
gelöscht - da Doppelpost, hatte technische Probleme
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2021
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Tag 26 – Iquique
Im historischen Zentrum & ein Spaziergang an der Strandpromenade

Iquique gilt als eine der schönsten Städte Chiles, insbesondere wegen der vielen restaurierten Gebäude im Stadtzentrum, und genau das wollen wir uns heute ansehen.

Wir haben uns ein Taxi bestellt und lassen uns die wenigen Kilometer ins Stadtzentrum fahren, wo wir am Beginn der Baquedano aussteigen. Entlang dieses Straßenzuges stehen vielfarbige alte Häuser aus der Zeit der Salpeterbarone. Die Bürgersteige sind aus Holz und hier verkehrt noch eine kleine historische Straßenbahn. Zweifelsohne ist dieser Straßenzug schön, aber einige der Häuser hätten sicherlich nichts gegen eine weitere Renovierung einzuwenden. Allerdings trägt auch die direkte Lage am Meer nicht gerade dazu bei, dass Renovierungen hier lange vorhalten. Wir besuchen das uns empfohlene Museo Regional und laufen dann weiter zum Theater. Leider ist dieses nicht für eine Besichtigung geöffnet, wie uns der Angestellte am Eingang mitteilt. Seine Aufmerksamkeit gilt auch nur kurz uns, denn im Fernseher läuft ein Bundesligaspiel mit Borussia Dortmund.



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Wir gehen über den Plaza Arturo Prat mit dem Pavillon und dem Torre Reloj. Unser nächstes Ziel ist die Muelle. Auf dem Weg durch die Straßenzüge kommen wir ein weiteres Mal nicht umhin, das absolute Chaos der Elektroleitungen zu begutachten. Wir haben das nun schon so häufig gesehen, aber jedes Mal sind wir aus Neue erstaunt und fragen uns, wie dieser Anblick auf einen unserer heimischen Elektriker wirken muss.

Im Hafenbereich ist die Hölle los, nicht nur Menschen, auch sehr große Seelöwen liegen und schwimmen herum, Pelikane erhoffen sich einen Leckerbissen. Außer uns sehen wir keine weiteren Touristen und nachdem uns ein chilenischer Herr sehr freundlich anspricht und warnt, dass es hier nicht ungefährlich für uns wäre, machen wir schnell noch ein Foto der nachgebauten Esmeralda, Arturo Prats Schiff, auf dem die Chilenen im Salpeterkrieg tapfer Widerstand leisteten gegen die übermächtigen Peruaner, dann aber doch sank, und so schlagen wir unseren Rückweg ein.

Es ist sehr schönes Wetter und am Strand ist allerhand los. Hier wird auch eine ganze Menge für die Bevölkerung geboten. Überall kann man Beachvolleyball oder andere Standsportarten ausüben. Dazwischen landen immer wieder Gleitschirmflieger. Wir laufen die komplette Standpromenade Playa Cavanchal ab. Bei diesem Wetter ist es wirklich ein sehr schöner Spaziergang. Die Atmosphäre hier ist wesentlich angenehmer als an der Muelle. Am Ende finden wir ein herrliches Restaurant mit schönem Ausblick aus Meer und die Playa Cavanchal, wo wir sehr gut essen.



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zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2021
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Tag 27 – Iquique – Calama – Santiago de Chile
Entlang der Küste und der Beginn der langen Rückreise


Wir stehen ein weiteres Mal früh auf, da heute 400 Kilometer Fahrtstrecke vor uns liegen und wir rechtzeitig am Nachmittag unseren Flug von Calama nach Santiago de Chile erreichen müssen. Dazwischen liegt noch eine unkalkulierbare Mietwagenrückgabe und der Aduana (Zoll) zwischen den beiden Regionen Tarapaca und Antofagasta. Auf der Fahrt in den Norden sahen wir in unserer heutigen Fahrtrichtung eine sehr lange Schlange.

Leider klappt heute morgen zum Frühstück im Hotel nichts. Ab 07:00 Uhr soll es Frühstück geben, um 07:30 Uhr kommt Brot und dann erst einmal nichts. Wir haben leider nicht mehr so viel Zeit und müssen mit halb gefülltem Magen in den Tag starten. Das ist leider ein ganz klarer Minuspunkt für das NH Hotel.

Bis Tocopilla fahren wir entlang der Küste. Die Strecke ist wesentlich schöner fürs Auge als die doch eher eintönige durchs Inland. Allerdings wundere ich mich im Nachhinein, weil ich zuvor von einer traumhaften Strecke entlang des Meeres gelesen hatte. Sie war schön, aber als traumhaft würde ich sie nun nicht bezeichnen.



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Die Zollkontrolle verläuft zügig, wenn auch unfreundlich und nach fünf Stunden Fahrt erreichen wir Calama.

Die Rückgabe unseres Subarus, der uns über 3.235 Kilometer überall ohne Murren hingebracht hat, selbst in die Höhen des Altiplanos, verläuft problemlos. Ebenso problemlos verläuft unser knapp zweistündiger Flug nach Santiago de Chile, wo wir gegen 19:30 Uhr landen. Wir gehen quasi nur über die Straße in unser Hotel für die nächste Nacht. Das Flughafenhotel Holiday Inn kennen wir bereits von vorherigen Reisen und die Lage ist wirklich perfekt.
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Tag 28 – Santiago de Chile – Buenos Aires
Unruhiger Flug über die Anden


Wir fliegen früh morgens mit der LAN von Santiago zum innerstädtischen Flughafen Aeroparque in Buenos Aires. Die Flugzeit ist für etwa 2 Stunden angesetzt.

Bereits beim Einsteigen habe ich das Gefühl, dass die Maschine eher ein älteres Semester zu sein scheint. Während wir noch stehen, fällt mal eben der Strom aus. Das sind die Momente, wo mein Puls spürbar steigt. Ich habe schon so viele Flüge hinter mich gebracht, trotzdem macht mich so etwas immer nervös und lässt meine Hände feucht werden. Leider haben wir heute auch über den Anden nicht so gutes Wetter. Den Aconcagua sehe ich nur kurz, dann versteckt er sich auch schon wieder in Wolken. Haben wir uns beim ersten Flug über die Anden nach Santiago de Chile gewundert, dass eine Durchsage kam, dass wir gleich die Kordillere überfliegen und alle fest angeschnallt sitzen bleiben müssen und auf gar keinen Fall aufstehen dürfen und dieses ebenfalls für das Flugpersonal gilt, überrascht es uns nach mehreren Flügen über die Kordillere nicht mehr.

Jedoch die heftigeren Turbulenzen, in die wir jetzt geraten. Meinem Sitznachbarn, einem Porteño, ist auch nicht ganz wohl. Später sage ich dem Flugbegleiter, dass ich es schon heftig fand, er erwidert dazu nur, dass es heute doch noch harmlos gewesen sei. Ich will lieber gar nicht wissen, welche Erfahrungen er diesbezüglich schon gesammelt hat. Es sind wahnsinnige Ausblicke von dort oben auf die Andenkordillere bei einem ruhigen Flug, aber bei einem solch unruhigen Flug kann ich die Ausblicke nicht mehr genießen. Während wir über die Pampa fliegen, beruhigt sich alles wieder und wir landen sicher in Buenos Aires AEP.

Für die eine Nacht haben wir wieder ein Hotel im Microcentro gebucht. Dieses Mal wählten wir das Hotel 725 Continenal. Leider sind die Türen zur Dachterrasse verschlossen und man teilt uns mit, dass diese nur in den Sommermonaten geöffnet sei. Insgesamt kein schlechtes Hotel, aber für 5 Sterne hätten wir mehr erwartet.

Wir laufen noch ein wenig durch das Zentrum, das wir mittlerweile von mehreren Aufenthalten in Buenos Aires schon recht gut kennen, zu mehr Sightseeing haben wir heute keine Lust.




Tag 29 – Buenos Aires - Frankfurt
Auf Wiedersehen, Südamerika


Auch das Frühstück überzeugt uns nicht so richtig in diesem Hotel. Die Auswahl ist groß, möglicherweise liegt es an der Atmosphäre. Da haben wir doch schon in Hotels mit einem anderen Flair in Buenos Aires gewohnt. Unsere Favoriten sind nach wie vor das Ilum Experience Hotel und das Magnolia Hotel.

Am Nachmittag fliegen wir mit der Lufthansa in der Premium Economy in einem recht ruhigen Flug in 13 Stunden und 15 Minuten nach Frankfurt, wo wir am nächsten Tag, dem Tag 30 der Reise, landen.
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2021
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Fazit

Diese Reise war ein wohlüberlegtes Kontrastprogramm, zum einen das tierreiche Feuchtgebiet des Pantanals und zum anderen die Lagunen, Vulkane und Salpeterminen in teilweise lebensfeindlichen Höhen in einem der trockensten Gebiete unserer Erde. Obwohl doch zwei so unterschiedliche Gebiete kombiniert, waren beide einfach nur grandios, genauso wie die Reise im Gesamten.

Im Pantanal hatten wir ungemeines Glück mit unserem Guide Adi. Von einem Guide und ebenso von der Zusammensetzung der Gruppe hängt natürlich sehr viel ab. Leider weiß man das im Vorfeld nicht. Wir sind mehr als zufrieden mit unseren Tiersichtungen und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Adi hat alles möglich gemacht und uns so vieles gezeigt, was wir ohne ihn nie gesehen hätten. Prima war auch, dass er dieses hochmotorisierte Boot in Porto Jofre für uns organisiert hatte. Mehr als einmal hat man gemerkt, dass er scheinbar dort jede und jeden kennt. Die Unterkünfte, die lt. Adi mit die besten im nördlichen Pantanal sind, haben uns alle positiv überrascht. Wir hatten mit wesentlich mehr Einschränkungen im Komfort gerechnet. Verzichten hätten wir lediglich auf die abenteuerliche Rückfahrt auf der Schlammpiste. Aber auch diese Herausforderung hat Adi gemeistert. Ebenso gerne hätten wir auf die vielen Zecken verzichten können, von denen wir uns trotz aller möglichen Vorsichtsmaßnahmen mehrere eingefangen haben. Uns hat das Pantanal unglaublich gut gefallen und zwischendurch denken wir darüber nach, noch einmal dorthin zu reisen.

Der große Norden Chiles hat uns genauso gut gefallen. Auch wenn wir bereits zuvor schon zweimal in San Pedro de Atacama waren, so haben wir noch weitaus mehr Neues entdecken können. Es gibt einfach unglaublich viel zu sehen rundum diesen kleinen Wüstenort. Das Altiplano, sei es jetzt in der Gegend rundum San Pedro de Atacama, um Putre oder am Salar de Huaso, gehört für uns zu den schönsten landschaftlichen Gebieten, die wir bisher auf unseren Reisen kennenlernen durften. Es zieht uns immer wieder, auch nach mehreren Besuchen, in seinen Bann. Die Schönheit mancher Neuentdeckungen, wie der Salar de Talar, Suriplaza, Lauca Nationalpark und der Salar de Huasco, hat uns ein ums andere Mal sprachlos gemacht, aber auch von den Lagunen Miscanti und Miñiques können wir nicht genug bekommen. Zu San Pedro de Atacama selbst können wir sagen, dass es erstaunlich ist, wie sehr sich ein Ort von unserem ersten Besuch als Geheimtipp zu einem Touristenhotspot verwandelt hat. Es ist aber nach wie vor einen Besuch wert. Putre hat uns ein wenig an San Pedro de Atacama bei unserer ersten Reise dorthin erinnert.

Auch den hochinteressanten Besuch in den alten Salitreras möchten wir keinesfalls missen, denn auch dies gehört zur Geschichte des großen Norden Chiles. Die wenigen reinen Fahrtage über die Panamericana mitunter durch eintönig verlaufende Landschaft stellten überhaupt kein Problem dar und haben wir gerne in Kauf genommen. Diese Landschaften sind alle Mühen wert. Wir können nur inständig hoffen, dass diese weiterhin erhalten bleiben, denn die Gefahr der Zerstörung aufgrund der ungeheuren Ressourcen in Bezug auf die dort vorkommenden Bodenschätze ist allgegenwärtig.

Die Reise war ein Kontrastprogramm, aber welch ein wundervolles Kontrastprogramm!
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200902. Aug. 2021 ·
Begonnen habe ich den Bericht unserer Reise vor gut 3 ½ Monaten und nun heute fertiggestellt. Einige treue Begleiter haben mir bis zuletzt die Stange gehalten, was ich am Drücken des Danke-Buttons sehen konnte (zumal ich bei zweien weiß, dass sie selbst bald schöne Reisen machen werden und da musste ich mich schließlich beeilen 😗 ).

Jedoch hoffe ich, dass ich auch bei anderen noch das Interesse hatte, es Euch gefallen hat und würde mich über Rückmeldungen freuen.
Ich jedenfalls konnte diese Reise durch das Schreiben noch einmal durchleben und das war einfach nur wundervoll!

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2021
2’197 Beiträge · seit 201602. Aug. 2021 ·
Liebe Sabine,

herzlichen Dank für Deinen Reisebericht. Ja, ich habe bis zum Schluß durchgehalten und ich gehöre zu denjenigen, die Du für die Jaguare begeistern konntest. Das ist definitv ein Urlaubsziel, welches ich in meine To-Do-Liste aufgenommen haben.

Jetzt am Schluß ging es ja richtig fix. Da kam man ja so richtig gar nicht mehr hinterher. Aber prima, so kann ich entspannt am Wochenende nach Uganda starten.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
6’403 Beiträge · seit 201103. Aug. 2021 ·
Hoi Sabine

Vielen Dank für diesen schönen und interessanten Bericht!
Keine Ahnung wann es mich ins Pantanal oder in die chilenische Hochebene zieht, aber die Unterkünfte sind abgespeichert... 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200903. Aug. 2021 ·
Vielen Dank, Gabi und picco, dass Ihr bis zum Schluss dabei gewesen seid!

@picco: Falls es Dich irgendwann mal dorthin verschlagen sollte (gar zusammen mit meiner Namensvetterin 😁 ) und ich Fragen beantworten kann, immer gerne.

Habt noch einen schönen Abend und Dir, Gabi, einen schönen Urlaub, das wird bestimmt super!

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2021
1’249 Beiträge · seit 200904. Aug. 2021 ·
Hallo Sabine,

vielen Dank für diesen kontrastreichen Reisebericht, die schönen Bilder und die vielen Informationen.
Dein Reisebericht hat viele Erinnerungen an meine Reise ins Pantanal geweckt.
Wir waren in den selben Unterkünften.
Sogar die Baumhöhle der Hyazinth Aras in Piuval habe ich wiedererkannt. 🤩
Ich beneide Dich um die Tapirsichtungen.
Rio Claro scheint dafür sehr gut geeignet zu sein.
Andere Reisende haben sie in Rio Claro jeden Abend gesehen und mit dem Handy tolle Aufnahme gemacht.
Ich habe sie dort leider nicht gesehen.
Eine Morgenpirschfahrt haben wir uns gewünscht, aber das konnten / wollten sie nicht anbieten.
Angeblich ist morgens das Personal mit anderen Aufgaben beschäftigt.
Wir sind erst nach dem Frühstück losgefahren.
Da waren Tapire, Jaguar, Riesenotter schon weg ...
... Trotzdem hat es sich gelohnt.

In Porto Jofre waren wir ganztags unterwegs.
Das Hotel Pantanal Norte mit "Privatboot" ist zwar sündhaft teuer, aber es hat sich voll gelohnt.
Morgens und Abend werden im Garten innerhalb des Hotelkomplexes Speisereste (Früchte) für die Vögel ausgelegt.
Somit hat man dann sehr gute Chancen die Tukane und viele weitere Vögel dort zu sehen.

Die Atacama steht noch auf meiner Wunschliste.
Dieses Jahr habe ich es von der Liste streichen müssen.
Ich hoffe es klappt im nächsten Jahr.
Durch Deinen Reisebericht und die vielen Bilder steigt die Vorfreude.

Viele Grüße
Bernd
Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2021
34 Beiträge · seit 202104. Aug. 2021 ·
Liebe Sabine,

Mir geht es wie Bernd - der Reisebericht zum Pantanal hat mich an meine wunderbare Reise dort in 2019 erinnert samt einiger wohl bekannter Unterkünfte 😉 Dankeschön dafür. Ich muss auch mal wieder die Bilder dazu rauskamen. Wir hatten das Glück, eine ganze Reihe Jaguare zu sehen inklusive zwei "Brüdern", die sich gerade an einem Wasserbüffel labten, Tapire, die putzigen Otter beim Jagen, sich gegenseitig Putzen und Spielen und vieles, vieles mehr. Das Pantanal ist wunderschön und definitiv eine Reise wert.

Bis in die Atacama schaffe ich es hoffentlich auch irgendwann noch ...;)

Viele Grüße
Conny
Afrikareisen: Südafrika (2015), Tansania mit Sansibar (2017), Seychellen (2018), Uganda und Ruanda (2018), Kenia (2019) --- to come: Namibia 2022, Patagonien (Plan 2023) Andere u.a.: Indonesien, Taiwan, Laos, Kambodscha, Ecuador & Galapagos, Costa Rica, Kuba, Guatemala, Mexiko, Honduras, Norwegen, Kanada, Brasilien (Pantanal), Ostgrönland, Madeira
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200906. Aug. 2021 ·
Kiboko schrieb:

vielen Dank für diesen kontrastreichen Reisebericht, die schönen Bilder und die vielen Informationen.
Dein Reisebericht hat viele Erinnerungen an meine Reise ins Pantanal geweckt.
Wir waren in den selben Unterkünften.
Sogar die Baumhöhle der Hyazinth Aras in Piuval habe ich wiedererkannt. 🤩
Ich beneide Dich um die Tapirsichtungen.
Hallo lieber Bernd,

vielen Dank für das Lob. Das "schöne Bilder" aus Deinem Mund freut mich ganz besonders, wobei mir bewusst ist, dass Welten zwischen unseren Aufnahmen liegen.

Witzig, dass Ihr an der gleichen Baumhöhle gewesen seid.

Falls ich noch jemals ins Pantanal reisen sollte, könnte ich mir auch durchaus vorstellen, ein privates Boot zu nehmen, wenn mich die Preise nicht komplett aus den Socken hauen sollten. Aber ich glaube Dir sofort, dass es gelohnt hat.

Wir hatten - wie mehrfach geschrieben - einfach nur ungeheures Glück mit unserem Guide. Es zeigt sich mir wieder, wenn Du zu Deinen Erfahrungen am Rio Claro schreibst, dass er sehr engagiert war und mit uns quasi mitten in der Nacht (zumindest für mich) losgezogen ist. Die Sichtung des Jaguars und des schwimmenden Tapirs am Rio Claro werden immer einen ganz besonderen Platz in meinem Reiseherzen einnehmen.

Danke, dass Du mich auf der Reise begleitet hast und ich wünsche Dir, dass Du die Reise in die Atacama bald machen kannst.


Liebe Conny,

auch Dir vielen Dank und es ist schön, dass ich Erinnerungen wecken konnte. Es ist einfach ein besonders schönes Fleckchen Erde. Ich hoffe, es bleibt auch noch lange so!

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2021
1’625 Beiträge · seit 201509. Aug. 2021 ·
Liebe Sabine,
es wird Zeit auch hier Dir ein herzliches Danke zu schreiben. Gerade habe ich noch einmal die Fotos vom „Norden“ angesehen, so tolle Landschaften. Das Gebiet Suriplaza haben wir leider verpasst. Sehr schade.
VG ELisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200912. Aug. 2021 ·
Liebe Elisabeth,

das ist doch ganz normal. So gerne man möchte, man wird sicherlich nicht immer alles sehen, sei es aus Zeitgründen, sei es, weil man nicht weiß, dass es etwas Bestimmtes zu sehen gibt oder sei es aus irgendeinem anderen Grund. Allerdings kann ich auf der anderen Seite sehr gut nachvollziehen, dass man etwas wehmütig ist, wenn man nach einer Reise feststellt, dass es noch etwas gibt, was man selbst gerne gesehen hätte, aber nicht hat. Das kenne ich auch … da ist manchmal der Konsum von Reiseberichten eher kontraproduktiv 🤩, aber die positiven Seiten überwiegen dann doch wieder 😗 .

Suriplaza hätten wir seinerzeit auch nicht auf dem Plan gehabt, hätte Flavio uns nicht davon erzählt und vorgeschwärmt.

Aber Du hattest ja auch bereits das Glück, diese wunderbaren Landschaften mit eigenen Augen zu sehen. Keine noch so schöne Fotografie kann die Realität wiedergeben, wie ich finde. Es ist einfach eine Landschaft, die mich immer wieder sprachlos macht.

Viele Grüße
Sabine
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2021
761 Beiträge · seit 201013. Aug. 2021 ·
Ja, Sabine,
dieser Reisebericht war / ist ein Highlight. 🙂

Wir sind nun beschäftigt damit, unsere lang geplante Namibiareise, die nun doch endlich stattfinden wird ( klopfaufholz) noch einmal neu zu recherchieren, und kommen daher wenig dazu, andere Länder in Betracht zu ziehen.


Ich behalte das Pantanal im Hinterkopf. 😁

Danke - und LG Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200913. Aug. 2021 ·
Danke, Doro!

Das Schöne daran ist, dass ich bei Dir sogar weiß, dass Du auch den Bericht ohne Bilder gelesen hättest 🙂

Ich habe schon des Öfteren gedacht, hoffentlich klappt Eure Reise! Drücke weiterhin die Daumen …

Viele Grüße von uns - auch an Deine „bessere Hälfte“
Sabine

PS: Ich hoffe nur, dass ich nicht plötzlich für einen Overtourism im Pantanal verantwortlich bin … 🤩
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2021
Themenstarter1’394 Beiträge · seit 200923. Okt. 2021 ·
Hallo zusammen,

falls jemand gerne noch mehr Bilder sehen möchte:

Ich habe mit dem Bericht auf meiner Seite begonnen. Die ersten Tage sind online sowie auch die Karte unserer Reiseroute sowie die Übersicht des Tag-für-Tag Verlaufes.

Viele Grüße
Sabine