Feilschen mit Unterkünften in schwierigen Zeiten

34 Antworten · 5’778 Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2020 von MaHe
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16,9k Beiträge · seit 201212. Dez. 2020 ·
Rabatt, Rabatt, das lasst Euch sagen....
...der wurde vorher drauf geschlagen.


LG
Logi
Gast12. Dez. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:..... Und das hilft, so wie jetzt in der Corona-Zeit viele Unterkünften schon sehr beim Cashflow....
.... und ist auch nichts Ungewöhnliches, jede Rabattaktion im Handel hat doch den gleichen Zweck, oder Nebensaisonangebote im Tourismus etc., etc. Und an wen, wenn nicht an Inländer, sollen sich bitte solche Angebote in der Corona-Situation richten, wenn (noch) kaum Überseetouristen kommen?
Z. B. Bei uns sind jetzt immer Berichte in den Medien, wie Unternehmungen „durch die Krise“ kommen. Unlängst ein Bekleidungshandelsunternehmen, mittelständisch, Familienunternehmen, 150 Filialen, „altmodisches“ Finanzmanagement, kaum Fremdkapital. Frage: Wie kamen/kommen sie durch? Aus eigener Kraft, keine Kündigungen, fast nix vom Staat gefordert. Ihr Rezept? Geld im Betrieb gelassen, im Sommer die Lager KOMPLETT geräumt, alles musste raus, mit Glück geht sich vielleicht eine schwarze Null aus, ….. aber das Wichtigste ist: Mit dieser Liquidität können wir wieder aus eigener Kraft normal wirtschaften.

PS @ Rabatte war hier ein Mal von Jemand aus der Branche zu lesen, dass es forsche Leute gibt, die bei Verweigerung von Rabatten eine schlechte Rezension im Namibia-Forum, tripadvisor udgl. androhen.

Und allen, die keine Luxusprobleme haben, geht es sowieso immer gut 🙂
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2020
7’324 Beiträge · seit 200612. Dez. 2020 ·
Logi schrieb:Rabatt, Rabatt, das lasst Euch sagen....
...der wurde vorher drauf geschlagen.


So schauts aus.
Ich habe in Ghana mal auf 'nem Markt eine Djembe (eine bestimmte Art Trommel) von 150 US$ auf ca. 20 Euro runtergehandelt. Da hat der Händler sicherlich immer noch verdient, denn sonst hätte er sie nicht verkauft. Für 150 US$ kann ich sie auch in Deutschland auf 'nem Afrika-Festival kaufen.

Die Unterkünfte in Namibia sind allerdings wirklich oft sehr teuer im Vergleich zur Leistung. Sie liegen zwar oft weit entfernt von Einkaufsmöglichkeiten und müssen allen Kram über lange Strecken transportieren, was die Kosten erhöht, aber das gibt es in anderen Ländern auch. Namibia ist aber außerhalb der Nationalparks vergleichsweise schon sehr hochpreisig für afrikanische Verhältnisse, finde ich.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1’927 Beiträge · seit 200812. Dez. 2020 ·
... muss mich outen,
ich nehme ganz gerne Rabatte


20200130_122402.jpg



auch in Senyati konnte ich nicht Nein sagen.... 😉


20200131_141310.jpg



aber - um beim Thema zu bleiben - ich denke fast jeder Vermieter einer gähnend leeren Lodge in Namibia wird in nächster Zeit von sich aus ein kostenloses Upgrade o. ä. anbieten, damit die Seele der Schnäppchenjäger ihren Frieden findet 🙂
1’159 Beiträge · seit 200712. Dez. 2020 ·
BikeAfrica schrieb:
Die Unterkünfte in Namibia sind allerdings wirklich oft sehr teuer im Vergleich zur Leistung. Sie liegen zwar oft weit entfernt von Einkaufsmöglichkeiten und müssen allen Kram über lange Strecken transportieren, was die Kosten erhöht, aber das gibt es in anderen Ländern auch. Namibia ist aber außerhalb der Nationalparks vergleichsweise schon sehr hochpreisig für afrikanische Verhältnisse, finde ich.
Hallo Wolfgang,
das stimmt. Vielleicht sind aber auch die Preise für den Einkauf ein wenig(!) verantwortlich dafür.
Zwei Beispiele vom gestrigen Einkauf: 500g Butter N$63 (ca. €3,40), 1l Milch N$21 (ca. €1,14). Und so sieht es bei vielen Dingen aus, die ein (deutscher) Tourist verlangt. Käse, viele Sorten Obst, Müsli, (essbare) Konfitüren - alles weit über europäischem Preisniveau.
Namibia ist in vielen Dingen nicht nur für Touristen hochpreisig.
Das soll jedoch viele "abgehobene" Preise von Unterkünften nicht rechtfertigen.

Sonnige Grüsse!
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2020
Gast12. Dez. 2020 ·
Hallo Bike Afrika, Wolfgang und Peter08
@ Preisrelationen NAM <> RSA
hänge ich unten eine Rechnung für 7 Personen in einem südafrikanischen Pub aus 2017 an, nur zur Veranschaulichung ....
..... und ich will bitte nicht erklären, warum ich diese Rechnung noch habe 😊
Grüße
und 2019 war etwa inflations- und kursberücksichtigt ähnlich
1’739 Beiträge · seit 201012. Dez. 2020 ·
Hallo loser, geh in einen Pub nach Katutura, da kannst Du unter Garantie den Abend mit 7 Personen zum gleichen Preis verbringen.

Für mich ist diese ganze Diskussion so was von daneben. Geht mal nach Zermatt (liegt in der Schweiz). Dort zahlen Touristen sehr, sehr hohe Preise für alles. Einheimische haben eine Zermatt-Karte und bekommen einen erheblichen Rabatt, nicht nur für Seilbahnen, sondern auch in Geschäften. Wo bitte ist da der Unterschied. Otto Normalo weiss es gar nicht, nur wer in Zermatt gewohnt oder gearbeitet hat, kennt es.

Wenn mir der Preis wie z.B. bei Wilderness Safaris zu hoch ist, dann verzichte ich darauf, manchmal schmerzlich, in ein interessantes Gebiet nicht zu kommen, aber es gibt ja immer auch preiswertere Alternativen und Afrika ist ein riesiger Kontinent. Man kann halt nicht alles im Leben haben.

Schönen 3. Advent
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2’240 Beiträge · seit 201112. Dez. 2020 ·
Botswanadreams schrieb: Geht mal nach Zermatt (liegt in der Schweiz). Dort zahlen Touristen sehr, sehr hohe Preise für alles. Einheimische haben eine Zermatt-Karte und bekommen einen erheblichen Rabatt, nicht nur für Seilbahnen, sondern auch in Geschäften. Wo bitte ist da der Unterschied. Otto Normalo weiss es gar nicht, nur wer in Zermatt gewohnt oder gearbeitet hat, kennt es.
Christa
Hi Christa,
ja das stimmt. Hat aber einen anderen Hintergrund und ist nicht mit Namibia u. SADC Rabatt vergleichbar. In der Schweiz will man nicht, dass Touristenbergdörfer im Frühjahr, Sommer u. Herbst tote Gebiete sind. Darum müssen die Einheimischen mit ihrem Einkommen dort leben könnten.
Darum gibt's auch Lex Koller. Bergdörfer sollen keine Geister-Regionen werden..
Einheimische kaufen aber eher nicht bei Gucci u. Co in Zermatt ein. Die kaufen bei Migros u. Coop und in der Landi ein.
Alles andere Schickimicki interessiert in Zermatt nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Ausser Skifahren das ist Volkssport - das lernt man hier sobald man Laufen kann 😄 . Darum soll auch ein Zermatter auf den einheimischen Pisten skifahren können.
Ansonsten gilt ganz u. gar nicht, dass jeder Schweizer in Zermatt den Einheimischen - Rabatt geniessen kann. Hier zahlt jeder (nicht Zermatter) den selben Preis und die Einheimischen gehen in der Regel nicht in ihre Dorfhotels übernachten.
Manchmal zahlen Schweizer im eigenen Land sogar mehr - wie z.B. bei SBB: Für Touristen gibt es preiswerte Ticket-Angebote, welche für Schweizer nicht mal zu kaufen sind.

Liebe Grüsse Mari

PS: in Zürich gibt es keinen Züricher - Rabatt...falls wer einen kennt bitte melden...bin immer mal an einem Schnäppchen interessiert 😄
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2020
606 Beiträge · seit 201212. Dez. 2020 ·
Leute, was diskutiert Ihr hier für einen Quark!
Macht Euch bitte mal die Mühe (diejenigen, die Angst haben, in Afrika übervorteilt zu werden) und vergleicht das durchschnittliche Einkommen in Südafrika, Namibia, Österreich, der Schweiz und Deutschland.
Und wenn Ihr Euch das richtig gut angeschaut habt, dann können wir die Diskussion gerne weiterführen, ob es gerechtfertigt ist, dass SADC-Bürger (und da darf dann auch gerne mal ein richtig Reicher dabei sein, aber auch viele mit Durchschnitts-Einkommen) im Bereich der SADC günstigere Preise bekommen als der Durchschnitts-Deutsche, -Schweizer und Österreicher.
Mann mann mann, manchmal mag ich es gar nicht glauben, was hier für Diskussionen geführt werden!!
Und JA!, ich habe mich auch schon über den NWR aufgeregt und über andere Camps, vor allem in Botswana (z.B. Central Kalahari), wo für einen Campground, der aus nichts anderem bestand als einem Baum (ohne Laub! kein Klo, kein Fire-Pit etc...) pro Nase 50US$ abgegriffen wurden - zuzüglich Park Fee. Ja bitte, wenn mir das nicht passt, dann bleib ich daheim und jammere dort auf hohem Niveau über die Ungerechtigkeit, dass in den SADC-Ländern die Einheimischen günstigere Preise bekommen als die europäischen Touristen.
Können wir diesen Thread jetzt bitte endlich mal schließen?
Genervte Grüße,
HeiVi
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2020
1’739 Beiträge · seit 201012. Dez. 2020 ·
@HeiVi, ich bin ganz bei Dir. Hier mal ein Beispiel aus Keniia.

"For non-professional visitors, there is a non-refundable 10,000 KES booking fee." Dieser Preis gilt für private Besucher einer Special Campsite im Mara Triangle. Es ist ein Platz in traumhafter Lage mit NICHTS. Park Fee, Camp Site Fee und dazu noch zwei Ranger a 2,000 KES pro Nacht kommen extra hinzu. Man kann es bezahlen oder auch nicht, jeder nach seinem Geldbeutel, oder man geht auf eine public camp site innerhalb des Triangels. Wem das immer noch zu teuer ist, nimmt eine Campsite ausserhalb der Mara.

Auch wir haben bei unseren Privattouren immer etwas über den Endpreis verhandelt. Fair muss es bleiben. Man trifft sich meist in der Mitte.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2’780 Beiträge · seit 200712. Dez. 2020 ·
Passend aber leicht vom Thema abweichend.....Es gibt Details, die dem Reisenden aus dem Ausland eventuell verborgen bleiben. Nehmen wir mal die Destinationen Chile und Argentinien, Länder, die in den letzten Jahren auch unter unseren Fomis sehr beliebt geworden sind, wie man der Zahl an Reiseberichten entnehmen kann. Diese Reisenden kamen in den Genuss von 18 bzw. 21 Prozent Rabatt auf allen Übernachtungen. Wir als Einheimische zahlen voll. Nur Ausländer, die mit Devisen bezahlen und mit Einreisestempel im Reisepass belegen können, dass sie als Tourist eingereist sind und nicht im Land leben, oder Agenturen, die die Reisekosten von einem Devisenkonto überweisen und vorab den Unterkünften die Passkopien senden zwecks entsprechender Rechnungstellung kommen in den Genuss des Erlasses der Mehrwertsteuer.
Gruss Leona
Gast13. Dez. 2020 ·
Botswanadreams schrieb:Hallo loser, geh in einen Pub nach Katutura, da kannst Du unter Garantie den Abend mit 7 Personen zum gleichen Preis verbringen.
Naja Christa ……. Dann sag ich halt doch noch was.
Das Pub ist das Grätztlbeisl eines Bezirks im Großraum Sandton, oberer Mittelstand. Ich kann dir nur empfehlen hin und wieder aus deiner Echokammer hinaus in das normale Leben zu gehen, wo man normale Leute trifft. Diese Lebenserfahrung würde dir Peinlichkeiten wie oben ersparen, die auch komplett am Thema vorbeigeht. Du hast nämlich keine Ahnung wovon du redest und wie der südafrikanische Mittelstand lebt.
Aber in den anderen Punkten sind wir uns einig: Es gibt mancherorts zwei Preise, für Einheimische bzw. Touristen, und das schon seit Jahrzehnten. Das Geschäftsmodell von Wilderness, Joubert und Branson und Co. finde ich zwar nicht so toll, aber man muss ja nicht mitmachen, genau so ist es.
Grüße
zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2020
33,2k Beiträge · seit 200620. Okt. 2022 ·
Ich nutze mal diesen Thread (denn den eigentlich habe ich selber nicht mehr auf die Schnelle gefunden) um meine jährliche Unterkunfts-Preisänderungs-Übersicht hier zu platzieren. Alles ohne Gewähr, Preise wurden mir so übermittelt bzw. sind den offiziellen Preislisten der Unterkünfte zu entnehmen.
Grundsätzlich über meine Beispielunterkünfte (seit Jahren die Gleichen) betrachtet wird diesmal auf einen Preisanstieg verzichtet.
Update hierzu: Vor-Corona-Preise (2020) zu Preisen 2023.
📎 vergleich_unterkunftspreise_2023.pdf
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201220. Okt. 2022 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Ich nutze mal diesen Thread (denn den eigentlich habe ich selber nicht mehr auf die Schnelle gefunden) ...
😗 Und wie jeder Jahr von mir dazu :
Logi schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:Ich nutze mal diesen Thread (denn den eigentlich habe ich selber nicht mehr auf die Schnelle gefunden) um meine jährliche Unterkunfts-Preisänderungs-Übersicht hier zu platzieren....
😉 => https://namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/293806-sind-die-noch-zu-retten.html?start=78#563518

LG
Logi
LG
Logi
33,2k Beiträge · seit 200620. Okt. 2022 ·
Ich bin echt blind. Habs da nochmal gepostet 🙂
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!