Vorstoß aus Regierung: Gutscheine statt Erstattung

316 Antworten · 40,2k Aufrufe · gestartet 26. März 2020 von mika1606
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1’300 Beiträge · seit 200710. Juli 2020 ·
Bei MM scheinen sie voran zu kommen, auch wir können Positives berichten 😉

Unser Flug Mchn-Wdhk mit KLM am 01.05. wurde ja von KLM storniert. Am 05.05. Antrag auf Chargeback bei der LH Miles&More KK gestellt, da KLM zu diesem Zeitpunkt nur Voucher angeboten hat.
Am 09.07. war der gesamte Betrag unter "Vorbehalt" auf der KK sichtbar 🙂 Sollte KLM doch noch den Flug erstatten, wird das natürlich mit der KK Erstattung verrechnet (deshalb unter Vorbehalt, so die Erklärung der KK Hotline).

Liebe Grüße

Panther
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Themenstarter664 Beiträge · seit 201610. Juli 2020 ·
"Konzerne machen gegen das Vorkasse-Modell bei Flugtickets mobil -
Mehrere Industrieverbände kritisieren die Abrechnungspraxis der Airlines in Corona-Zeiten. Künftig soll das Geld für die Tickets erst beim Check-in fällig werden."


https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/flugreisen-konzerne-machen-gegen-das-vorkasse-modell-bei-flugtickets-mobil/25986438.html?share=twitter

Vielleicht kommt der Gesetzgeber nun langsam mal aus dem "Quark". Würde vieles vereinfachen bzw. erst gar nicht aufkommen lassen.
Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2020
Themenstarter664 Beiträge · seit 201612. Juli 2020 ·
Nimmt der politische Druck zu? 😉

Tausende warten noch auf ihre Flugticket-Erstattung

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2020
Themenstarter664 Beiträge · seit 201614. Juli 2020 ·

LUFTHANSA ZAHLT NICHT! ⚠️ WAS NUN? ⚠️ Der HON Klartext ↗



Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
2’862 Beiträge · seit 201115. Juli 2020 ·
Sorry, hat sich erledigt!
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2020
Themenstarter664 Beiträge · seit 201615. Juli 2020 ·
Und wieder eine neue Idee wie man sich Zeit "erkauft" für die Rückzahlung

Lufthansa protestiert gegen Kreditkarten-Chargebacks “Hätte eh nicht fliegen können”


Vielleicht auch noch ganz interessant:

Neueste Airline-Masche “Wir werden zahlen”

Na, schauen wir mal was der Airline noch alles so einfällt um erstmal nicht zu erstatten 😉

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2020
490 Beiträge · seit 202016. Juli 2020 ·
mika1606 schrieb:Und wieder eine neue Idee wie man sich Zeit "erkauft" für die Rückzahlung....
so langsam wird es aber wirklich heftig in der "Reise-Branche".......
es fühle sich bitte niemand, besonders von den "kleinen", Anbietern hier persönlich angesprochen, aber was die "Großen" der Branche machen, geht über jedes Maß hinaus (und das nicht erst seit Corona....).

Angefangen mit der Insolvenz von AirBerlin
- Stichtag Insolvenz -> alle Ansprüche landen in der Insolvenz-Masse
- es wird weiter geflogen mit staatlichen Hilfskrediten, für die ganzen Neu-Bucher klappt das ja auch
- Chargeback über die Kreditkarten-Zahlungen funktioniert noch halbwegs, wenn man es weiß und einfordert. Dürfte ein ziemlicher Posten gewesen sein ....
- die DKB bewirbt das sogar noch als Vorteil ihrer Kreditkarten

dann Thomas Cook
- Insolvenz Anmeldung so weit klar,
- Probleme vor Ort werden direkt am Kunden ausgetragen (Hotels fordern Geld nach etc.),
- Rückflüge werden größten Teils organisiert über die vorgeschriebene Insolvenz-Versicherung des Reiseveranstalters.
- dann der Hammer, die Insolvenz-Versicherung reicht nicht aus (110Mio€) für alle Ansprüche (Verstoß des deutschen Staates gegen EU-Recht!). Der Bund löst das Problem jetzt still und heimlich mit der großzügigen Mitteilung, den betroffenen Kunden das Geld selber zu zahlen.
- Chargeback dürfte auch hier noch halbwegs (immer nur bei Kenntnis des Verfahrens...) funktioniert haben.

und dann noch Corona:
- der Bund streut Nebelkerzen mit der Ankündigung des angeblich verpflichtenden Gutschein-Systems
- Airlines weigern sich erst zu zahlen und dann später wird monatelang vertröstet mit der ach so aufwendigen Bearbeitung.
- ich habe das Gefühl, das alle Beteiligten jetzt das Verfahren bewusst verkomplizieren damit man noch später zahlen muss.
- Chargeback wird auch schon schwieriger, den Kreditkarten-Banken dürfte auch schon langsam das Geld ausgehen.

jetzt stehen hier oben noch die sehr informativen Infos über die neuesten juristischen Tricks im Streitfall (ich habe die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen aufgrund dieses Einfalls-Reichtums)

Fazit:
so zerstört sich die Branche selber ihr Geschäftsmodell, mein Vertrauen in meine Reise-Vertragspartner ist ziemlich am Boden und kommt da auch so schnell nicht mehr von weg:
- Vorkasse bei Airlines (Frühbucher) halte ich für extrem riskant im Moment (bei allen)
- Vorkasse bei Reiseveranstaltern ist auch nicht mehr viel Wert wenn die Versicherung nicht ausreicht. Im nächsten Schritt geht dann noch diese Versicherung pleite......
- frühes Buchen von Hotels schaue ich mir in Zukunft viel genauer an, bei (erheblicher) Vorkasse werde ich mir andere Häuser suchen (stornierbare Rates, keine oder nur geringe Anzahlungen)
- die Sicherung dieser Zahlungen über die Kreditkarte (wg. Chargeback) sehe ich für die Zukunft immer kritischer werden. Es steht meistens eh´ nur im Kleingedruckten und wurde seltenst offen beworben. Selbst bei den ausgebenden Banken dürften die meisten Mitarbeiter kaum Bescheid gewusst haben vor den Krisen über das Verfahren....

Wenn ich also weder Vertrauen in die staatlich geregelte Absicherung (Insolvenzvers.) oder in die Airlines (lange Vorkasse-Systeme) oder in die Zusatzsicherheit der Kreditkarte (Chargeback) haben kann, dann bleibt mir nicht mehr viel übrig, außer Reisen extrem zeitnah zu buchen (am besten Flugpreis bei Abflug, Hotel bei Anreise).
Ohne Kunden-Vertrauen funktionieren dieses ganze Vorkasse System nicht mehr richtig und das Vertrauen verspielt im Moment eine ganze Branche massiv bei mir.
Es ist auch egal, wer jetzt Schuld hat, so lange jede Firma für sich rumdoktert verärgert man Kunden und das spricht sich rum. Aber die Firmen in der Pleite haben ja nichts mehr zu verlieren.

oK, wollte ich mal loswerden ....
Gruß Burkhard
110 Beiträge · seit 200722. Juli 2020 ·
Makra schrieb:
mika1606 schrieb:Und nun der nächste Schritt seitens LH

Lufthansa stellt Formular für Antrag auf Rückerstattung bereit
Bedeutet das jetzt, dass man neu einen Antrag stellen muß ? Ich habe bereits Ende März beim Service Center die Rückerstattung angefordert
Diese Frage stellt sich mir auch.

Habt ihr den Antrag ausgefüllt, obwohl ihr beim Service Center die Rückerstattung angefordert habt? Nach dem Motto „doppelt hält besser“ oder wartet ihr ab? 😕
Gruß Honeybadger
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2020
Themenstarter664 Beiträge · seit 201622. Juli 2020 ·
Hallo,

Ist es viel Aufwand den online-Antrag auszufüllen?

Denn ansonsten wird sicherlich niemand die Frage beantworten können - es sei denn man wäre Mitarbeiter der LH. 😎

Ich habe es jedenfalls für alle meine offenen Stornos gemacht. Lieber zu viel als zu wenig. 😉

Gruss
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
110 Beiträge · seit 200722. Juli 2020 ·
Für mich ist es sicherlich kein großer Aufwand, den Antrag auszufüllen.
Aber wie sieht es bei der LH aus? Die Mitarbeiter sind doch schon jetzt überlastet und wenn jetzt jeder noch einmal einen Antrag stellt, der bereits über das Servicecenter seine Erstattung angefordert hat 😕
Gruß Honeybadger
33,3k Beiträge · seit 200622. Juli 2020 ·
Habt ihr den Antrag ausgefüllt, obwohl ihr beim Service Center die Rückerstattung angefordert habt? Nach dem Motto „doppelt hält besser“ oder wartet ihr ab? 😕
ich nicht. Ich habe eine Eingangsbestätigung (vor 3 Monaten) von LH zu meiner Rückerstattung erhalten und das muss reichen.

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
490 Beiträge · seit 202022. Juli 2020 ·
ob die jetzt noch überlastet sind wage ich stark zu bezweifeln, die eigentliche große Stornowelle April/Mai/Juni ist längst durch .....
und die Neubuchungen sind so überschaubar, dass massenweise Mitarbeiter verfügbar sein müssten, die Stornos zeitnah zu bearbeiten.

Das wird nach meiner Meinung nur noch nach Außen "argumentativ ausgenutzt" um die berechtigten Erstattungszahlungen zu verzögern. Wenn die einfach behaupten würden "wir haben das Geld nicht" wäre das ehrlicher aber auch nicht wirklich hilfreich und würde vermutlich schlecht aussehen in der Presse (obwohl da kaum noch was kaputt zu machen wäre...)
Gruß Burkhard
16,9k Beiträge · seit 201230. Juli 2020 ·
ALM schrieb:
Logi schrieb:
ALM schrieb:Moin,

mal einfach so in die Runde geschmissen...

Hat schon jemand einmal daran gedacht, einfach ein gerichtliches Mahn- und Vollstreckungsverfahren gegen den Schuldner (Fluggesellschaft, Pauschalreiseunternehmen, etc.) zu eröffnen?
Ja, ich bzw. wir 😉

Kann ich dann vermutlich im Juni zu berichten, falls SAS (nicht SAA) uns weiterhin Gutscheine anbietet.
Ach Logi, das freut den gemeinen Rechtspfleger bei Gericht 😉

Im Übrigen...
Mahn- und Vollstreckungsverfahren begleiteten mich für 17 Jahre und 4 Monate.
Deshalb...Diesen Wege werden auch wir gehen, sofern Chargeback kein Erfolg haben wird.
Update:

Gegen SAS wurde inzwischen Klage eingereicht.

Chargeback war bei der Car Rental Firma, mit Sitz in Island, erfolgreich. Geld wurde erstattet.

LG
Logi
2’319 Beiträge · seit 201130. Juli 2020 ·
Ebenfalls ein Update:

Wir hatten Anfang Mai d. J. ein Charge-Back-Verfahren betreffend der Kreditkartenbelastung für unsere KLM-Flugtickets eingeleitet.
Die Flüge nach und von Windhuk wurden von KLM storniert; uns wurde lediglich ein Voucher angeboten; dies lehnten wir mehrfach ab.
Der Gipfel der Geschmack- und Schamlosigkeit seitens KLM war, daß man uns schriftlich per E-Mail mitteilte, wir hätten gar keinen Anspruch auf nix, da die Bedingungen unseres Tickets bei "Stornierung" keine Erstattung vorsehen würden.
Die unsere Kreditkarten ausgebende Bank teilte uns am 22.05.2020 mit, daß aufgrund der gesichteten Unterlagen die Belastung der Flugtickets rückgängig gemacht wurde und wir eine entsprechende Gutschrift auf unser Konto erhalten würden; dies geschah auch. Des Weiteren teilte die Bank mit, daß die Händlerbank der Gegenseite (KLM) acht Wochen Zeit hätte, der Rückbelastung zu widersprechen.
Heute schreiben wir den 30. Juli; die Frist ist somit abgelaufen.
Ich hoffe, es gibt keine weitere Überraschung in der Angelegenheit.

Gruß vom Alm
904 Beiträge · seit 201730. Juli 2020 ·
ALM schrieb:
Des Weiteren teilte die Bank mit, daß die Händlerbank der Gegenseite (KLM) acht Wochen Zeit hätte, der Rückbelastung zu widersprechen.
Heute schreiben wir den 30. Juli; die Frist ist somit abgelaufen.
Das ist ja interessant ! Wir haben den Antrag am 09.04. gestellt. Der Widerspruch kam am 01.07.
Liebe Grüße Makra
2’319 Beiträge · seit 201130. Juli 2020 ·
Makra schrieb:
ALM schrieb:
Des Weiteren teilte die Bank mit, daß die Händlerbank der Gegenseite (KLM) acht Wochen Zeit hätte, der Rückbelastung zu widersprechen.
Heute schreiben wir den 30. Juli; die Frist ist somit abgelaufen.
Das ist ja interessant ! Wir haben den Antrag am 09.04. gestellt. Der Widerspruch kam am 01.07.
...
Nun hat die Bank der Gegenseite eine Bearbeitungsfrist von 8 Wochen Zeit*, der Rückbelastung zu widersprechen.
*Durch die festen Vorgaben der Kreditkartenorganisationen (VISA/MasterCard) sind wir verpflichtet, der Händlerbankeine Bearbeitungsfrist von 8 Wochen zu gewähren.
...


So steht es auf dem Schreiben, das mir VR-Payment hat zukommen lassen.

Gruß
Alm
904 Beiträge · seit 201730. Juli 2020 ·
ALM schrieb:
...
Nun hat die Bank der Gegenseite eine Bearbeitungsfrist von 8 Wochen Zeit*, der Rückbelastung zu widersprechen.
*Durch die festen Vorgaben der Kreditkartenorganisationen (VISA/MasterCard) sind wir verpflichtet, der Händlerbankeine Bearbeitungsfrist von 8 Wochen zu gewähren.
...

Die Frage ist allerdings, ab wann beginnt die Frist von 8 Wochen ? Ab meinem Antrag, ab der Bearbeitung meiner Bank oder ab Eingang bei der Käuferbank ? Die Gutschrift auf dem KK Konto erfolgte bereits am 22.04. In den ersten beiden Fällen wäre die Frist auf jeden Fall abgelaufen.
Liebe Grüße Makra
490 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 ·
ihr werdet diese 8 Wochen Frist nirgendwo verbindlich herrausfinden oder nicht.
Das betrifft das Vertragsverhältnis zwischen Kredit-Karte (Mastercard etc.) und dem Zahlungsempfänger. Da ist man als Kunde nicht daran beteiligt und da kann alles mögliche drinstehen.
Die hier von der KK genannte Frist ist ja eine nette, aber an sich überflüssige Information für den Endverbraucher. So was wird natürlich gerne mal als Begründung für verzögerte Bearbeitung herangezogen, gerade im Moment.

Für euch entscheidend (also "rechtens") ist was im KK-Vertrag mit euch steht, ob und wie man das jetzt durchsetzen kann steht auf einem anderen Blatt. Auch hier heißt es im Zweifelsfall "durchsetzen", auf welchem Weg auch immer. Aber der Vorteil ist taktisch bei euch, wenn ihr das Geld schon mal in den Fingern habt (es also nicht mehr auf dem eigentlichen Abrechnungskonto der KK steht, sondern auf eurem Giro Konto.

Was soll verhindern, dass die betroffene Airline und die KK-Gesellschaft sich noch in 1 Jahr "einigen" und "melden" und der Abbuchung widersprechen und euch zurück belasten, an sich gar nix nach den Mastercard etc. Bedingungen.
Gruß Burkhard
16,9k Beiträge · seit 201231. Juli 2020 ·
Burkhard schrieb:
...Was soll verhindern, dass die betroffene Airline und die KK-Gesellschaft sich noch in 1 Jahr "einigen" und "melden" und der Abbuchung widersprechen und euch zurück belasten....
Karte sperren lassen. Dann kann auch keiner was zurück buchen. 😎

LG
Logi
490 Beiträge · seit 202031. Juli 2020 ·
Logi schrieb:
Burkhard schrieb:
...Was soll verhindern, dass die betroffene Airline und die KK-Gesellschaft sich noch in 1 Jahr "einigen" und "melden" und der Abbuchung widersprechen und euch zurück belasten....
Karte sperren lassen. Dann kann auch keiner was zurück buchen. 😎

LG
Logi
nicht die Karte, die Abbuchung vom Giro-Konto zu Gunsten des Karten-Kontos .....
Dafür muss das Geld aber auch erstmal vom Kartenkonto runter sein und darf nicht dort noch als Guthaben "stehen" ....

Die Karte ist dann sowieso vermutlich nutzlos, wenn die Forderung(en) der Kreditkartengesellschaft nicht beglichen werden.
Eine Abbuchungs-Genehmigung vom Girokonto z.G. des Karten-Kontos dürfte die Grundvoraussetzung für die Ausgabe einer Kreditkarte sein. Im Ernstfall/Streitfall ist diese einzelne Kreditkarte dann sicherlich gesperrt und für die Zukunft nutzlos.

Ganz spannend wird es dann, wenn Kartenausgeber und die Giro-Bank das gleiche Institut sind. Mastercard bzw. Visa sind i.d.R. nur technische Dienstleister, leider..... 😵 . Ich denke da sind diejenigen im Vorteil, die unterschiedliche Banken für Girokonto und Kreditkarte haben.

Aber ich will hier keine Angst verbreiten, entscheidend ist, wenn man das Geld wieder in seiner eigenen unstrittigen Verfügung hat und damit den evtl. kommenden Diskussionen um Widersprüche etc. gelassener entgegen sehen kann.
An der Rechtslage, ob die Forderung (oder Rückforderung) nun rechtens ist oder nicht, ändert sich dadurch gar nichts.
Gruß Burkhard