DADaNiDOThemenstarter3 Beiträge · seit 201928. Dez. 2019 ·
Hallo zusammen,
ich hatte in meiner/unserer Vorstellung schon einmal kurz über uns berichtet.
Mein Mann und ich planen zu unserem 10-jährigen Jubiläum (2021) eine Tour durch Namibia. Ich habe mich jetzt mal durch das Forum gelesen und mir ist aufgefallen, dass die meisten Afrikafans individuell mit Camper reisen und auch selbst fahren.
Bei uns ist es so, dass mein Mann Alleinfahrer wäre und wir uns nicht abwechseln können, da ich hochgradig sehbehindert bin. Und wenn ich mit ihm darüber rede höre ich heraus, dass er sich nicht zutraut so einen großen Wagen durch die Einsamkeit zu fahren.
Trotz meiner visuellen Einschränkung fotografiere ich sehr gerne Landschaften und Lost Places. Mein größter Traum ist es schon lange, Tiere in freier Wildbahn abzulichten. Und Afrika ist bietet sich dafür hervorragend an.
Außerdem soll mein Mann die Reise ja auch genießen können. Von daher wäre eine organisierte Tour für uns wohl das beste. Dass das viel teurer wird ist uns klar.
Nun kommt Ihr ins Spiel: Seid Ihr direkt bei Eurer ersten Reise in Afrika mit dem Camper los gezogen? Wo können wir am besten solche Reisen buchen? Am besten wäre es, wir könnten alle Bausteine selbst aussuchen:
- Unterkünfte - Safaris
Unter den Anbietern gibt es sicher auch gute und schlechte, teure und günstige. Habt Ihr Empfehlungen für uns? Wo und wie habt Ihr Eure Reise gebucht?
ich vermute, ihr sucht nach einer Möglichkeit, die Tour mit einem privaten Reiseleiter zu machen? Denn eigentlich nur dann habt ihr wirklich Einfluss auf die Gestaltung (Unterkünfte, Safaris) und auch die notwendige Zeit zum Fotografieren. Da könnten dir allenfalls Magic Vibes oder Namibia Click & Travel - und bestimmt auch noch andere - weiterhelfen. Sie auch unter Know-How / Partner.
Ich bin jedoch immer individuell unterwegs, auch wenn ich alleine zu fahren habe, kann dir also keine Reiseleitung aus Erfahrung empfehlen 😉
Grundsätzlich lässt sich Namibia aber tatsächlich auch erstaunlich gut selbst erfahren. Das Land ist so gross und weit, da kommt einem das Auto gar nicht mehr so gross vor 😉 Solltet ihr feste Unterkünfte wählen (wie in deinem Vorstellungsthread erwähnt), müsst ihr sowieso keinen ganz grossen Schlitten nehmen. Selbst 4x4 muss auf der Standardstrecke nicht sein (sofern ihr eine solche zu fahren gedenkt). Viele wählen ein eher überdimensioniertes Auto, weil es ihnen Spass macht, weil sie es sich leisten können, weil sie damit zu Hause angeben wollen ... was auch immer 😄 Aber wirklich notwendig ist es häufig nicht. Ich fuhr auch schon mit einem Duster ohne 4x4 durchs Land, und das ging wunderbar.
MOmotorradsilke390 Beiträge · seit 201728. Dez. 2019 ·
Ich kann dir zwar keine organisierte Tour empfehlen, aber deine Frage beantworten:
Ja, wir sind bei unserer ersten Tour in Namibia mit einem Camper allein losgezogen. Und mein Mann ist allein gefahren, weil es ihm Spass macht. Genossen hat er die Reise trotzdem.
Ich kann dir nur empfehlen, darüber nochmal nachzudenken. Fahren in Namibia ist einfach. Es gibt zwar Linksverkehr, aber außerhalb Windhoeks so wenig Verkehr, dass das nicht weiter erwähnenswert ist. Und selbst der Verkehr in Windhoek entspricht einer deutschen Kleinstadt. Wenn du kleine Etappe planst ist das wirklich einfach. Und du kannst dort bleiben wo du möchtest so lange wie du möchtest. Wenn ich bei den organisierten Touren sehe, wie die durchgetacktet sind, dann würde mir das nicht gefallen.
NONorbert61126 Beiträge · seit 200928. Dez. 2019 ·
Jetzt versuche ich dich auch noch vom selbst fahren zu überzeugen. Wir waren bei unserer letzten Lodge-Tour mit einem 4x4 Duster unterwegs und das ist jetzt wirklich kein großes Auto und reicht allemal aus. Die Straßen sind breit und selbst auf viel befahrenen Straßen kommen einem oft nur 40 Autos in der Stunde entgegen, auf Nebenstrecken auch mal eine Stunde lang gar keins Man sollte vorsichtig fahren insbesondere auf den Schotterstraßen, aber das einzige große Problem ist überhöhte Geschwindigkeit und das hast dein Mann ganz alleine in der Hand. Überholen muss man idR gar nicht - man ist ja im Urlaub. Als Alleinfahrer kannst du deine Route komplett gestalten, kannst entscheiden, ob du morgens um 7 startest oder erst um 9, kannst entscheiden ob du eine Kaffeepause machst oder nicht und zum Photographieren kannst du bei Bedarf alle 10 Minuten anhalten. Bei Tiersichtungen entscheidest du, ob du 10 Minuten vor Ort bleibst oder 2 Stunden. Kleingruppenreisen bietet zB Magic Vibes an, wahrscheinlich auch Individualtouren (must du eben anfragen). Deutsche Veranstalter mit größerer Gruppengröße und guter Qualität sind Diamir oder Chamäleon, aber denkt nochmal über das Selbstfahren nach
Grüße
Norbert
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200728. Dez. 2019 ·
Hallo, ich kann mich motoradsilke und Norbert61 nur anschließen. Mein Mann ist immer der "Alleinfahrer" - ich bin Planer, Bucher, Organisierer, Koch...... Wir sind schon 65+, bisher Camper (bis auf 2020, da werden wir zum 1. Mal nicht campen) und mein Mann genießt die Reise genauso, wie ich. Wir haben ab und an auch längere Strecken zu fahren, trotzdem ist es kein Vergleich zu Fahrten in Deutschland, Schweiz oder Österreich.
Ich würde an deiner Stelle eine "gemütliche Runde" buchen, des öfteren 2+ tage an einem Platz verbringen und mich KEINER Gruppe anschließen. Nur da habt ihr die freie Wahl, wo ihr Pausen einlegt oder auch nicht. Kennst du das Buch "Hummeldumm"? Stell dir vor, du hast solche Typen mit.
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
man muss ja nicht zwingend mit einem großen Camper losziehen, um Namibia und seine Tierwelt in vollen Zügen genießen zu können. Ebenso gut kann man eine Rundreise von Lodge zu Lodge fahren, und für die Standardtouren muss es auch nicht zwingend ein großes, respekteinflößendes Fahrzeug wie z.B. ein Hilux sein. Ein kompakter SUV a la Hyundai IX35, Nissan XTrail oder oft auch ein Duster sind für die meisten Strecken entlang der Haupt-Touristenrouten völlig ausreichend, selbst 4x4 muss es da nicht zwingend sein. Und solange ihr auf den Hauptrouten bleibt, ist zwar üblicherweise sehr wenig Verkehr, aber ganz alleine seid ihr im allgemeinen nicht. Die Straßen sind breit, überwiegend Schotter, aber es sind richtige Straßen, keine Offroad-Pisten und somit meist gut zu fahren. Wir sind ebenfalls mit Handycap unterwegs (meine Frau ist Rollstuhlfahrerin) und entsprechend fahre auch ich die kompletten Touren alleine - bislang vier Mal (siehe unsere Reiseberichte in der Signatur). Die Vorteile des Selbstfahrens haben meine Vorschreiber ja schon beschrieben - ich kann das voll und ganz bestätigen. Traut euch - es ist wirklich ganz easy, und spätestens nach der ersten Etappe wird dein Mann sich fragen, warum er anfangs so zögerlich war ... 🙂
DADaNiDOThemenstarter3 Beiträge · seit 201928. Dez. 2019 ·
Hallo zusammen,
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen!
Die Vorteile des Selbstfahrens sind uns durchaus bewusst. Deswegen habe ich die Routen in den USA ja auch selbst geplant und Jürgen ist sie dann gefahren. Ich mag es auch lieber, wenn man sich dort länger aufhalten kann, wo es einem gefällt und man nicht zurück in einen Bus gescheucht wird.
Ich weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe, aber ist es nicht so, dass im Etosha 4x4 empfohlen wird oder verwechsel ich das jetzt? Jürgens große Sorge ist - glaube ich - die Einsamkeit und die unbefestigten Straßen. Aber wen es sich um Schotterstraßen handelt, dann geht das ja. Und er meinte, dass man bei einer geführten Safari mehr Tiere sieht. Aber das weiß ich jetzt nicht... Ich denke, auch ein Guide kann Pech haben.
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200728. Dez. 2019 ·
Hallo nochmals,
wenn ihr die empfohlene "Ersttäter" Tour fahrt (oder so ähnlich) dann benötigt ihr gewiss keinen 4x4, auch nicht für Etoscha. Ich würde nicht unbedingt mit einem "normalen" PKW fahren wollen, denn da schüttelt es einem auf den Schotterstraßen schon ordentlich durch. Ein SUV wäre für mich die 1. Wahl, wenn ich kein Camping mache.
In Etoscha seht ihr garantiert viele Tiere, da benötigt ihr keinen Guide. Da fährt man die Wasserlöcher ab und man sieht etwas oder nicht. Morgens muss man sich nur früh auf den Weg machen, schlafen kann man auch noch mittgags. 😉
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
NONorbert61126 Beiträge · seit 200928. Dez. 2019 ·
Ja, wie Jambotessy schreibt, sollte man in Etosho 90% aller Tiere an den Wasserlöchern sehen und dazu braucht man keinen guide. Die guides sind oft per Funk miteinander verbunden und informieren sich bei Sichtungen untereinander. Dir kann es natürlich passieren, dass du gerade vom Wasserloch A weggefahren bist, wenn dort der Löwe auftaucht - der guide erfährt das idR und steht dann mit 15 anderen Autos beim Löwen, während du einsam am nächsten Wasserloch stehst und dort nichts siehst oder etwas anderes Tolles. Man kann aber auch als Selbstfahrer geführte game drives in den Lodges buchen. Haben wir zB letztes Jahr in Etosha/ Onguma zweimal gemacht (und dabei mit Funkunterstützung Geparden gesehen) -die erste Fahrt war genial, die zweite ok - ähnlich war das Verhältnis auch bei unseren eigenen Fahrten. Ja - die Einsamkeit kann beim Selbstfahren auch mal problematisch sein. Aber dann fahre ich idR einfach links ran und trinke einen Kaffee oder fotografiere ein paar Vögel. Das beste Mittel hier sind kurze Etappen, so dass man ohne Stress immer mal wieder Pause machen kann.
Hallo Dani, wir waren bei unserer ersten Namibiareise vor 10 Jahren ungefähr so alt wie ihr jetzt. Wir reisen grundsätzlich allein und nur mit Allradcamper; mein Mann fährt, während ich für das Kochen, Einkaufen und das bisschen 😉 Organisieren vor der Reise und drumrum zuständig bin. Namibia ist an wenigen abgelegenen Stellen so einsam, dass du bei einer Panne tagelang auf Rettung warten müsstest. Vor allem im Etosha suchst du Einsamkeit vergebens. Insbesondere wenn ihr fotografieren wollt, kann ich von einer Gruppenreise nur abraten, es sei denn, ihr schließt euch einer speziell interessierten Reise(klein)gruppe an. Anbei nur als Beispiele zwei Fotos aus dem Chobe NP, einmal mit Game-Drive-Fahrzeugen und einmal mit Touristenboot, Titel: Elefanten in Sicht! Wir haben in all den Jahren einige Gruppen-Angebote wahrgenommen, waren jedoch unzufrieden: Gerangel unter den Touris um die besten Plätze, manchen dauerte alles zu lang, andere wollten länger an einer Stelle bleiben. Die einen interessierten sich nur für die Big5, die anderen wollten auch kleinere Tiere und Vögel fotografieren. Der eine Bootsführer wusste, wie er das Boot für Fotografen drehen musste, der andere hatte keine Ahnung. Es gibt Mitreisende, die stört es sowieso, wenn fotografiert wird.
Wir nehmen durchaus in Kauf, dass uns kein Ranger oder Führer auf tolle Sichtungen aufmerksam macht. Manches sehen wir vielleicht nicht, aber wenn, stört uns niemand, und wir können so lange bleiben, wie es uns gefällt.
Hallo DaNiDos, mit euren Vorbehalten wg. selber Fahrens seid ihr in guter Gesellschaft, diese hatten schon xxxxtausende Touristen und auch rasch überwunden und sich nachher gefragt, wovor sie sich eigentlich gefürchtet haben. Darauf wurde ja schon ausführlich hingewiesen. Der Respekt vor der „falschen“ Straßenseite ist verständlich und auch gut, weil man dadurch besonders wachsam ist. Er geht auch nie weg. Ich habe schon zigfach „die Straßenseite gewechselt“ und bin trotzdem jedes Mal auf den ersten Kilometern etwas angespannt. Das ist normal und auch nützlich für die Sicherheit. Auch ist das Fahren in Städten und Orten nicht so schlimm wie meist befürchtet. Die Spuren sind breit, es gibt Bodenmarkierungen, meist gute Beschilderung, man fährt immer Jemanden hinterher, hat also ein „Leittier“ z. B. beim Rechtsabbiegen, das einem von der falschen Straßenseite fernhält. Ich will aber eigentlich noch etwas dezidierter darauf hinweisen, dass das Risiko beim Autofahren signifikant verringert wird, wenn man KEINEN Hilux udgl. fährt, die Kosten sowieso. Deren Fahrverhalten ist grundsätzlich schlechter und für Ungeübte daher auch gefährlicher. Ein Corolla oder SUV/Duster odgl. ist viel sicherer als ein Hilux. Wer keinen echten Allradler für eine bestimmte Route oder Camping braucht/will, sollte drauf verzichten. Also, überlegt es euch. Auch sind die Kosten einer Reise mir „driver guide“ nicht unerheblich. Grüße, Werner
Liebe DaNiDo, ich bin 1999 mit einem simplen VW- Polo mit Stufenheck von Kapstadt nach Namibia gefahren und habe dort in 4 Wochen die klassischen Sehenswürdigkeiten besucht.
Alles völlig problemlos.
Inzwischen gibt es sogar noch mehr Teerstraßen als damals, also glaube ich , dass die Straßenverhältnisse auf den Standardrouten eher besser geworden sind.
Vermeidet D-Pads, die können gerade während der Regenzeit ziemlich schlecht sein, haltet euch an die vorgegebene Geschwindigkeit und fahrt vorsichtig, dann ist das alles keine große Sache.
Und auch mit einem normalen PKW kann man mal durch ein bisschen Wasser fahren- da vorher einfach mal durchlaufen- knöcheltiefe Pfützen packt auch ein PKW. Wenn das Wasser höher steht- andere Route wählen. Also plant genug Zeit ein.
Übrigens kann man sich bei den Unterkünften und an den Tankstellen auch nach den Straßenzuständen in der Region erkundigen, die wissen auch meistens, wenn eine bestimmte Straße gerade nicht passierbar ist.
Lediglich bei den Zufahrten für abgelegene Lodges würde ich mich vorab erkundigen, ob man die auch mit einem normalen Auto fahren kann.
Und rechtzeitig tanken nicht vergessen!
Liebe Grüße Elisabeth
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201329. Dez. 2019 ·
Hallo,
ich vertrete die gegenteilige Fraktion. Zwar wären wir beide fahrtüchtig, aber wir zogen es auf zwei Reisen vor, einen Fahrer/Guide zu haben. Der Vorteil dabei: Er weiß, wo es lang geht, er weiß, wie viel Zeit man von Ort zu Ort benötigt, man muss sich also keine Sorgen machen, durch zu lange Fotostopps in die Dunkelheit zu geraten. Er kennt die Menschen im Land und kann sehr viel erzählen, das man aus keinem Reiseführer erfahren wird.
Unser Fahrer kannte in jeder Lodge jemanden, so dass ich immer das Gefühl hatte, wir würden freundlicher aufgenommen als die anderen Touristen. Unser Fahrer kannte auch "Schleichwege" und Geheimtipps, die wir alleine nicht gefunden hätten oder uns nicht getraut hätten zu fahren.
Wir haben mit ihm einmal die große Südtour bis zum Oranje gemacht, das andere Mal waren wir im Kaokoveld. Eine dritte Tour war bereits geplant und gebucht (KTP und Okavango Delta), doch dann machte uns Krankheit einen Strich durch die Rechnung.
Die Stornierungen und Rückzahlungen gingen absolut reell über die Bühne, auch bei den vorherigen Reisen gab es beim Geschäftlichen keinerlei Probleme. Ich hatte die Routen selbst ausgearbeitet nach ausgiebigen Recherchen u. a, hier im Forum und sie dann zusammen mit der Agentur unseres Fahrers verbessert/verfeinert. Die Zusammenarbeit war immer freundlich, kompetent und Kunden-orientiert.
Website: www.hippo-tours.com E-mail Adressen: bookings@hippo-tours.com und info@hippo-tours.com.
Sowohl Holger als auch Trixi sind u. a. Deutsch-sprachig.
Wie auch immer ihr euch entscheiden werdet: Viel Freude beim Planen!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Mjerumani schrieb:Man kann natürlich Namibia schön in einer organsierten Reise geniesen. Dafür muss man nicht tagelang mit einem viel zu großen Auto durch Namibia brettern.
2. Die Preise für Unterkünfte in Namibia orientieren sich an keinem Markt. Sie werden verlangt und von den Kunden bezahlt. Und solange jedes Jahr mehr verlangt werden kann und bezahlt wird, wird sich auch nichts ändern ("leicht gestiegen"? Am Arsch!)
3. Man muss auch nicht jeden Park und jeden "Hotspot" abklappern. Man könnte sich auch mal das richtige Namibia angucken....zumindest für ein paar Tage. Das kostet dann auch nicht so viel Geld.
4. Abgesehen davon, dass ich denke, dass die meisten Touristen ihren Müll mitnehmen. Den Einheimischen ist das ja wohl scheissegal. Die schmeißen ihren (Plastik-)Müll hin, wo sie gerade gehen oder stehen. Das macht denen keinen Kopf!
Aber "Scheiße" und Toilettenpapier stört die Natur nicht. Kann man liegen lassen.
5. Getränkeflaschen werden nicht konsumiert, Schuhe werden gebraucht und um die weggeworfenen Kippen muss sich jedes Land selber kümmern.
6. Jetzt macht Euch nicht in´s Knie. Ich nehme meine leeren Flaschen mit, ebenso meine Kippen. Die meisten Member hier ebenso. Milliarden von Asiaten, Afrikanern, Südamerikanern tun das nicht. Mir dünkt, ich könnte das Problem erkennen.
Diese Person ist zwar Fomi seit 2016, taucht neuerdings hier auf mit den vorstehenden provokanten Beiträgen. Was will er/sie im Forum? Interessantes beitragen? Sich Rat holen? Oder einfach nur das Forum ein bisschen aufmischen?
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200729. Dez. 2019 ·
@freshy
genau das hatte ich kurz zuvor auch gedacht, mir aber einen Kommentar verkniffen. 🤩 Danke, dass du es für mich zusammengetragen hast. 😉
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
WEWernfried131 Beiträge · seit 201730. Dez. 2019 ·
DaNiDO schrieb:
Mein Mann und ich planen zu unserem 10-jährigen Jubiläum (2021) eine Tour durch Namibia. Ich habe mich jetzt mal durch das Forum gelesen und mir ist aufgefallen, dass die meisten Afrikafans individuell mit Camper reisen und auch selbst fahren.
Diese Behauptung möchte ich gerne präzisieren: Hier in diesem Forum lesen und schreiben viele Camper/Selbstfahrer. Ob Namibia deshalb auch mehrheitlich von Camper/Selbstfahrern besucht wird kann ich nicht beurteilen. Wer seine Reise fix und fertig organisieren lässt, muss sich üblicherweise weniger Tipps im Forum holen.
Viele Reiseveranstalter bieten sowohl Selbstfahrer-Touren als auch organisierte Touren an. Bei sehr vielen Anbietern kann man die Reise individuell zusammen stellen.
Namibia bietet grandiose Landschaften, wenn es euch vorwiegend um Tierbeobachtung geht solltet ihr vielleicht andere Länder (Südafrika, Botswana oder Ost-Afrika) als mögliche Alternativen in Betracht ziehen.