Geparden streicheln, Hippos beobachten

16 Antworten · 6’744 Aufrufe · gestartet 12. Dez. 2007 von matthiaswaibel
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Themenstarter24 Beiträge · seit 200712. Dez. 2007 ·
Hallo

Zuerst zu den Geparden 🤩 :

Ich habe über das CCF gelesen und möchte unbedingt eine solche Gepardentour machen, da ich von diesen Tieren fasziniert bin.

Könnt ihr da eine bestimmte Lodge empfehlen?

Trotz meiner Abneigung gegen Zoos und Zirkus reizt es mich extrem so einen "zahmen" Geparden zu treffen.

1. einmalige Gelegenheit
2. Für Fotos eine sonst nicht zu erreichende Nähe.

Gibt es dazu Empfehlungen eurerseits?

Wie stehen eigentlich die Chancen Geparden und Leoparden in freier Wildbahn zu sehen? bzw. wenn dann wo stehen die Chancen am Besten?

nun zu den Hippos:

Wir wollen extra wegen den Hippos den langen Weg ins Caprivi auf uns nehmen. Ich stelle mir die Gegend auch wegen dem Wasser als tolle Abwechlung zum Rest Namibias vor...
Rentiert sich die Fahrt ? Gibt es sonst auch irgendwo Hippos und Krokodile? Zur Info: wir haben kein Allrad!


Vielen Dank für eure Antworten


Matthias
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355 Beiträge · seit 200612. Dez. 2007 ·
Hallo Matthias,
Geparden streicheln kannst du bei Kamanjab auf der Otjitotongwe Farm.
In freier Natur sind die Changen Geparde und Leoparden zu sehen m.E. im Kgalagadi Nationalpark am besten.
Hippos und Krokodile siehst du sehr gut bei Bootstouren (z.B. Ngepi Camp oder Mahango Lodge) am Okavango. Sonst sind beide Spezies zusammen in Namibia nicht anzutreffen.
Die Lodges am Okavango in Namibia sind meistens (etwas schwieriger kann es höchstens während der Regenzeit sein) ohne Probleme zu erreichen.
Gruß
peter
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2’346 Beiträge · seit 200612. Dez. 2007 ·
Hallo Matthias,

wir sind im vergangenen Jahr auch in erster Linie wegen Hippos, Krokodilen und Büffeln in den Caprivi gefahren. Waren dort u. a. im Mudumu- und Mahango-NP. Bezüglich der Tiere waren wir sehr enttäuscht, hatten aber vielleicht auch nur Pech. Wir haben an den insgesamt fünf Tagen keinen einzigen Büffel gesehen und nur ein Krokodil bei einem Boat-Ride von der Mahangu-Safari-Lodge aus. Die Sache mit den Hippos hatten wir uns auch anders vorgestellt. Die sind zwar allgegenwärtig, aber tagsüber sieht man sie kaum. Sobald es dunkel wird hört man sie lautstark überall um sich herum, nur sieht man dann nichts mehr. Die Geräuschkulisse ist aber schon beeindruckend. Selbst bei einem professionellen Game-Drive in den Horseshoe-Bereich haben wir in vier Stunden praktisch überhaupt nichts gesehen. War schon sehr enttäuschend.

Irgendwann werden wir noch einmal hinfahren, weil wir einfach nicht glauben können, dass es so schwierig ist, dort die Tiere zu beobachten, die man im übrigen Namibia generell nicht finden kann.

Auf jeden Fall viel Spaß
Armin
355 Beiträge · seit 200612. Dez. 2007 ·
Hallo Armin,

soweit mir bekannt ist gibt es Hippos auch an den Ruacanafällen.
Ich war selber leider noch nicht an den Ruacana Fällen,
aber in jedem Reiseführer den ich bisher gelesen habe steht das es dort Hippos gibt.
Im Loose steht bei der Hippo Pool Otjipahurio Campsite:
„Manchmal sind hier tatsächlich Hippos zu sehen.“
Deshalb habe ich geschrieben, dass man beide Spezies sonst in Namibia nicht zusammen findet.
Ich bin jetzt etwas verunsichert.
Ist dem nicht so?

Gruß
peter
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zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2007
221 Beiträge · seit 200612. Dez. 2007 ·
Hallo,
Hippos sieht man auf jeden Fall bei einer Bootstour im Caprivi, empfohlen entweder die Namushasha Lodge oder die Lianshulu Lodge.
Kommt Ihnen aber nicht zu nahe, es sind immer noch die gefährlichsten Tiere Afrikas !
Die besten Möglichkeiten aber sind am Zambesi, etwa vor dem Lower Zambesi NP in Sambia oder gegenüber bei Manna Pools. Dort gibt es Krokodile und Hippos alle paar Meter. -- aber auch entsprechende Unfälle.

Leoparden oder Gebharden in Namibia ausserhalb eines Zaunes ist nicht so einfach. Dafür braucht man vor allem viel Zeit, das hat man meist nicht. Leoparden tagsüber ist seltener Zufall, nachts muss man die Bäume kennen.
(Siehe www.dt800.de / Zambia / Kafue Nord) Das klappt am einfachsten auf einer Lodge, die das anbieten. Wer will kann aber bei Noltes, Quiver Tree Lodge alleine in den Käfig gehen und sich dem Gebharden nähern.

Wild sieht man Leoparden etwa im Nord Kafue NP, leider wieder in Sambia. Gebharden sind am einfachsten in der Masai Mara samt Ihrer Jungen, etwa im Oktober zu beobachten. Bilder (www.dt800.de / Kenia ).
Vom Streicheln halte ich nichts, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Gruss
Roland
www.dt800.de
349 Beiträge · seit 200612. Dez. 2007 ·
Nach meinen Erfahrungen kann ich sagen: Wer in den Caprivi fährt, dort einige Tage verbringt und keine Hippos oder Krokos sieht, hat extremes Pech gehabt!
Entlang des Kwando dürfte es kein Problem sein. Krokos verschwinden sehr schnell, wenn sie am Strand liegen, sind dann aber mit ein wenig Geduld und halbwegs gutem Auge als "treibender Ast" im Wasser zu sehen. Im Mamili haben wir unter Führung von Keith (siehe aktuelle Ausgabe "Süd-Afrika") unzählige Hippos gesehen, teilweise mit nur wenigen Metern Abstand. Auch eine Büffel-Herde von ca. 200 Tieren konnten wir sehr nah beobachten.
Aber extremes Pech gibt es halt auch schon mal: wir waren zwei volle Tage im Ihaha-Camp, in dessen Umgebung es die größte Elefanten-Dichte von ganz Afrika geben soll und haben keinen einzigen der Dickhäuter gesehen!

Eine Garantie gibt es halt nirgends!

An den Ruacana-Fällen direkt haben wir auch nix gesehen, an der Hippo-Pool-Campsite ein großes Kroko, an den Epupa-Fällen Gottseidank auch nix, sonst hätten wir dort nicht baden können!B)

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
577 Beiträge · seit 200613. Dez. 2007 ·
Hallo Matthias, ob es in den Caprivi "lohnt", hängt ja auch von Eurer Gesamtroute und der Zeit ab. Für 2 Tage z.B. würde ich nicht viele hundert km zusätzlich fahren. Aber generell lohnt sich Caprivi m.E. sehr: 1. andere Landschaft, anderes Namibia, 2. andere Tiere (eben Hippos, Crocs, Büffel, aber auch viele Vögel). Alle drei haben wir mehrmals sowohl am Okavango (Ngepi, MahangoPark) wie am Kwando (Horseshoe, Bootstour bei der Namushasha Lodge)gesehen. Armin hatte, denke ich, schon recht viel Pech (wirklich nochmal versuchen, Armin!). Bei einer Bootstour kommt man natürlich im allgemeinen deutlich näher und fotogener heran, vor allem Crocs sieht man sonst eher von hinten. 3 - 4 tage würde ich mindestens einplanen. Außer Mamili und Horseshoe - Region ist ein PKW ok, Namushasha und andere bieten dann geführte Touren zu Land und zu Wasser. In den Mahango (Uferseite) könnt ihr mit einem Golf.

Geparden und Leoparden haben wir auch nur im Kgalakgadi gesehen, andere hatten das Glück aber auch in Etosha. An Streichel- oder generell Farm-Zoos i.w.S. waren wir noch nie interessiert, ob sie nun rein als Touristenattraktion oder als Artenschutzprogramm geführt werden. Ich wills aber nicht verteufeln, denn Geschäft ist schließlich alles im Tourisnmus, auch die Nationalparks. Und der Besucher muß m.E. kein schlechtes Gewissen haben. Fomis, die asich auskennen, haben in anderen Threads schon über die Farmen/Lodges geschrieben, die eine halbwegs artgerechte Haltung praktizieren.
Viel Spaß beim Planen udn Entscheiden
steinbeisser
577 Beiträge · seit 200613. Dez. 2007 ·
www.dt800.de schrieb:
Gebharden sind am einfachsten in der Masai Mara samt Ihrer Jungen, etwa im Oktober zu beobachten. Bilder (www.dt800.de / Kenia ).

Gruss
Roland
www.dt800.de
Da liest man nun ja jetzt, daß die Touris die Guides veranlassen, sehr nah an die niedlichen Kleinen heranzufahren mit dem Ergebnis, daß so die Hyänen auf die Stelle aufmerksam werden und sich anschließend gütlich tun. Was weißt Du denn darüber? Ist da etwas dran? Ich kenne die Gegend ja nur aus dem TV.
steinbeisser
911 Beiträge · seit 200713. Dez. 2007 ·
Hallo Mathias,
wir waren im Juli 07 in der Amani Lodge, 26 km südlich Windhoek. Dort können Geparden - wir sahen eine Grupe von insgesamt 8 Tieren –
[bild: 81236]

und auch ein Löwenpärchen
[bild: 81132]


auf dem sehr weitläufigen Gelände beim Füttern beobachtet werden.

Im ebenfalls sehr großen Gehege bei der Lodge leben 2 oder 3 fast zahme Geparden, die sich streicheln lassen und dabei laut schnurren - ist schon sehr beeindruckend.
[bild: 81129]

Wir hatten auch den Eindruck einer artgerechten Haltung, wobei man natürlich immer geteilter Meinung sein kann, ob das nur Touristenatraktion oder Tierschutz ist 😕

Die Lodge liegt über 2.000m hoch und ist sehr angenehm, zumal sie sich gut als erste oder letzte Station - nach oder vor dem Airport - eignet.
Grüße

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2007
435 Beiträge · seit 200713. Dez. 2007 ·
Zu den Geparden:
Die Tiere bei Ojtotongwe zu streicheln war schon ein Erlebnis, insbesondere für meine Tochter. Die Zunge ist rauh wie Sandpapier!
Mit dem CCF hat das dort allerdings nicht viel zu tun.

Mit den Hippos ist das schwieriger. Am Okavango(Mahango Park) und am Kwando sind auch meiner Meinung nach die besten Chancen in Namibia. Wenn Ihr von Nam aus kommt, ist eigentlich nur der Mahango eine Alternative. Ist mit 2x4 eigentlich auch gut zu machen(es gibt nur eine sandige Stelle ca. in Parkmitte)
Wenn Ihr da aber schon seit, ist eine Bootsfahrt auf dem Okawango(bei Drotzkys) aber fast schon Pflicht.

Wenn Ihr aber mehr als 2Tage für Hin- und Rückfahrt braucht würde ich mir das dann doch überlegen.

Hier noch ein Bild aus dem Mahango:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=71&g2_itemId=81239
(anders hab ich das Bild irgendwie nicht reingekriegt)
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2007
483 Beiträge · seit 200713. Dez. 2007 ·
Beim CCF kommst du einzelnen Tieren zwar sehr nah, sie sind aber nicht handzahm. Auf Otjitotongwe kannst du zahme Geparden streicheln, ist aber teilweise wie am Fliessband. Die Erfahrung war aber super! Such doch mal nach den beiden Orten mit der Suchmaschine oben rechts.

Gruss, Thomas
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3’491 Beiträge · seit 200613. Dez. 2007 ·
Hallo Matthias,
eine sehr gute Gelegenheit, Geparden und Leoparden sehr nahe zu kommen und das dann auch noch in einer "fast" freien Wildbahn bietet Okonjima - der Sitz von AFRICAT.Hier werden alle 3 Großkatzenarten in Großgehegen gehalten - unterschieden danach, ob sie hier ihr Gnadenbrot bekommen oder wieder ausgewildert werden sollen. Daneben bietet Okonjima aber auch noch traumhaft schöne Unterkünfte und ein super Essen - aber auch zu stolzen Preisen. Für mich wäre ein mindestens 2-tägiger Aufenthalt dort der krönende Abschluss einer Namibiareise.
Für Krokos und Hippos sind neben den hier genannten Zielen auch Chobe und Sambesi sehr gute Reviere - Büffel mit eingeschlossen. Ist aber ein verdammt langer Weg bis dorthin und deshalb in eine " normale" Namibia-Reise von 2-3 Wochen kaum unterzubringen. Wenn Ihr dieses Mal auf dieses Erlebnis verzichtet, dann wird die Vorfreude auf die nächste Namibia-Reise um so größer - dann vielleicht mit Schwerpunkt Caprivi - Okavango- Chobe - Sambesi.
Gruß Joli
221 Beiträge · seit 200613. Dez. 2007 ·
steinbeisser schrieb:
www.dt800.de schrieb:
Geparden sind am einfachsten in der Masai Mara samt Ihrer Jungen, etwa im Oktober zu beobachten. Bilder (www.dt800.de / Kenia ).

Gruss
Roland
www.dt800.de
Da liest man nun ja jetzt, daß die Touris die Guides veranlassen, sehr nah an die niedlichen Kleinen heranzufahren mit dem Ergebnis, daß so die Hyänen auf die Stelle aufmerksam werden und sich anschließend gütlich tun. Was weißt Du denn darüber? Ist da etwas dran? Ich kenne die Gegend ja nur aus dem TV.
steinbeisser
Hallo Steinbeisser,
das hat wie immer zwei Seiten. Zum einen fahren gerade die Tourguides mit Ihren Kleinbussen in der Masai Mara ständig bis zu den Gepardenbauten, andererseits sind die Bauten der Hyänen kaum 500 m entfernt. Das heisst die Geparden und die Hyänen begegenen sich irgendwann auf jeden Fall. Egal ob die Touris dort sind oder nicht. Meiner Meinung nach ist das eine vom anderen nicht abhängig.
Schlimmer als die nicht allradgetriebenen Kleinbusse, die sich meist noch auf der Strasse aufhalten, waren aber allabendliche Filmteams in Geländewagen des BBC. Für die galten keine Beschränkungen, sie hätten wohl am liebsten den Bau noch umgegraben.

Von Interesse sind diese Gebiete aber auf jeden Fall. So sahen wir erstmals Hyänen mit Neugeborenen und Geparden mit 3-5 Jungen. Abends sprintete dann ein Gebhard durch den wenige Kilometer entfernt liegenden Campingspot.

Uns hat die Masai Mara sehr gefallen. Daher werden wir uns wohl im Oktober, wenn die Migration über den Mara River geht, wieder dort aufhalten. Es ist ein aufregendes Erlebnis, das wir in dieser Form noch an keiner anderen Stelle in Afrika so hautnah erlebt haben.

Gruss
Roland
www.dt800.de
zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2007
1’125 Beiträge · seit 200613. Dez. 2007 ·
Guten Abend,
Ihr dürft alle über mich herfallen und sagen, ich sei ein rechthaberischer Pauker. Bin ich. Der Vorwurf prallt ab.
Bitte redet, wenn Ihr von Geparden redet, nicht von Gebharden. Das verfehlt die Sachkenntnis von uns Forumsmitgliedern allzu deutlich. Ironie war's wohl nicht, oder?
Liebe Grüße
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
182 Beiträge · seit 200713. Dez. 2007 ·
Hallo Matthias,

die CCF ist kein Streichelzoo für Geparden.So war es zumindest bei unserer Tour im Mai,und ich hoffe das bleibt auch so!
Es gibt eine sehr informative Führung alles komplett in English.😕
Dann gibts dort den Cheetah Run wo die Geparden (4) hinter einem roten
Lappen herjagen.Gigantisch wenn der Gepard 2 Meter vor dir einen Haken
schlägt.Da könnte sich unser Kater Garfield mal ne Scheibe abschneiden.😃


LG:Dirk
LG Dirk
483 Beiträge · seit 200714. Dez. 2007 ·
Bei uns rasten sogar 5 Gep(hhhhhh)arden um uns herum. Der CCF war schon ein Erlebnis. Besonders eindrucksvoll fand ich aber die cheetah safari, wo die wilderen Tiere hinter dem Auto herrasten und uns gar überholten. Und das war nur ein leichtes Jogging...

Als Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe vom CCF bietet sich die Frans Indongo Lodge (mit Camp Site) und die Aloe Grove Lodge an.

Gruss, Thomas
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3’173 Beiträge · seit 200614. Dez. 2007 ·
um die Schreibfehler zu vermeiden nehmt doch einfach disen Namen:(lat.)acynonix jubatus :-))))))
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt