Der frühere Präsident von Rhodesien - Ian Smith - ist im Alter von 88 Jahren verstorben.
R.I.P.!
R.I.P.!
http://www.iht.com/articles/2007/11/21/africa/21smith.php
http://www.iht.com/articles/2007/11/21/africa/21smith.php
Ian Smith wird in der linken Presse oft als übler Rassist dargestellt.Übler Rassist? Nun ja: Wer folgendes von dich gibt
Festzustellen bleibt aber, dass er in einer anderen Zeit und Welt regiert hat und damalige Positionen und Verhältnisse nicht mit den heute anerkannten Maßstäben vergleichbar sind.
"I don't believe in Black Majority rule ever - not in a thousand years".verdient diese Einordnung unter Umständen? Bei 5 % Weißen und 95 % Schwarzen in einem Land?
White minority rule originated in property and education qualifications for voting that were in place when the British government introduced self-government in 1923. Such qualifications were unexceptional by the standards of the 1920s and, although slightly modified over the years, they ensured a situation up to 1979 in which whites had 95% of the votes in national elections while they were never more than 5% of the population.(alle Zitate aus wiki)
Smith and other white settler politicians argued there was nothing fundamentally racist about the electoral system in Rhodesia.
Übler Rassist? Nun ja: Wer folgendes von dich gibtEben dies versteht eben niemand, der in einem Erste-Welt-Land aufgewachsen ist und nicht bereit ist, darüber nachzudenken, ob die hier geltenden Maßstäbe (Gleichheit, Demokratie, Wohlstand für alle...) in anderen Gegenden dieser Welt evtl. nicht analog anwendbar sind...
"I don't believe in Black Majority rule ever - not in a thousand years".
verdient diese Einordnung unter Umständen? Bei 5 % Weißen und 95 % Schwarzen in einem Land?
Versuche einmal, in anderen Kategorien zu denken, auch wenn es unsereins sicherlich schwer fällt!Danke nein!
Das erfordert ... aber nicht ein Abrücken von fundamentalen Menschenrechten oder Prinzipien wie Gleichheit und Demokratie und das Streben nach Wohlstand für alle.Stimmt! Das solltest Du einmal den afrikanischen Herrschern jedweder (politischen) Couleur vermitteln! Genau daran fehlt es nämlich nahezu jedem schwarzafrikanischen Staatswesen.
Dass in Afrika (und auch in anderen Teilen der welt) nicht alles gleich läuft wie in Europa / Nordamerika ist eine Binsenweißheit. Das erfordert uU in manchen Bereichen andere Herangehensweisen aber nicht ein Abrücken von fundamentalen Menschenrechten oder Prinzipien wie Gleichheit und Demokratie und das Streben nach Wohlstand für alle. Mit der Argumentation lässt sich ansonsten prima jedes Apartheitsregime rechtfertigen.Es geht auch sicherlich nicht darum, fundamentale Menschenrechte zu verweigern. Ein fundamentales Menschenrecht ist allerdings nicht in jeder Gesellschaft dieser Welt eine Demokratie nach westlichem Verständnis.
Es geht auch sicherlich nicht darum, fundamentale Menschenrechte zu verweigern. Ein fundamentales Menschenrecht ist allerdings nicht in jeder Gesellschaft dieser Welt eine Demokratie nach westlichem Verständnis.Ich sprach auch von Menschenrechten und Prinzipien. Aber kleine Gegenfragen: Was ist denn eine "Demokratie nach westlichem Verständnis"? Oder: Ist eine "Demokratie" - vereinfacht als Herrschaft des Volkes definiert - noch eine solche, wenn die Legitimation der/des Herrschenden nur über eine Minderheit von 5 % erfolgt? Ist es dann nicht faktisch eine im Rahmen der Minderheit demokratisch vebrämte Diktatur?
Wie auch immer: Wir zwei werden wohl heute auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, was dieses Thema angeht.mag gut sein...
Allerdings zeigt gerade das Beispiel Zim, dass man endlich einmal Lehren aus der jüngsten Geschichte ziehen muß. Auch wenn das Kind inzwischen in den Brunnen gefallen ist, gibt jedenfalls die Geschichte Ian Smith Recht! Zu seiner Zeit mußte niemand hungern und um sein Dach über dem Kopf zittern.Dieser Teil Deines Beitrags impliziert (mindestens) zweierlei:
Das soll nicht heißen, dass sie ihm in jeder Hinsicht Recht gibt, doch ist es vor diesem Hintergrund Zeit, endlich einmal die positiven Gesichtspunkte des alten Rhodesiens zu würdigen!
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte@ Michael
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
Artikel 2
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Artikel 7
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.
Artikel 21
Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
Wenn Du im Ergebnis diese Diktatur rechtfertigst dann frage ich mich mit welchem Recht? Ist "der Afrikaner" deiner Ansicht nach etwa schlicht nicht demokratiefähig? Wenn ja: warum? Da werden die Fragen dann interessant und die Antworten gefährlich ...Ja gefährlich und da ich mir nicht die Finger verbrennen will, werfe ich zu dem Thema nur mal ein äußerst lesenswertes Buch ein:
so what? grund für uns auch davon abzurücken?Nö, nur bleibt für Zimbabwe festzustellen, dass es eine "Demokratie" gegen die andere getauscht hat. Zunächst gab es eine nur für die weiße Minderheit. Danach gab es eine, in der man -zunächst freiwillig, später gezwungen und im Ergebnis durch "hilfreiche" Maßnahmen sichergestellt- für eine andere Regierung stimmen durfte/darf. Demokratie nach unserem Verständnis war/ist beides nicht. Nur ist in der ersten das Staatsvolk nicht verreckt. Die von Dir zitierten Menschenrechte gelten offensichtlich in der Handlung Black on Black nicht im mindesten. Lassen wir also Smith in Frieden ruhen und Mugabe in Frieden über Shona und Ndebele herrschen.
Auch in Südafrika ging es den Schwarzen in der Apartheitzeit besser! Das zeigte sich in vielen Bereichen. Seit die Schwarzen Regierungen stellen und Betriebe führen, bricht Korruption und Chaos aus. Diese Leute sind bis auf wenige Ausnahmen eben nicht in der Lage, der Verantwortung durch verschiedene ihr Handeln beeinflussende Faktoren gerecht zu werden. Zu oft spielt Neid und Missgunst, sowie ein ausgeprägtes Stammesdenken eine zentrale Rolle. Und dies passt, vorallem am Beispiel Südafrika, eben nicht in eine moderne Gesellschaft und disqualifiziert diese Leute ein Land zu führen.Versuche einmal, in anderen Kategorien zu denken, auch wenn es unsereins sicherlich schwer fällt!Danke nein!
Ich bin nicht bereit den darin liegenden Gedanken der Ungleichheit, der Basis jeder Form von Rassismus ist, zu akzeptieren.
Dass in Afrika (und auch in anderen Teilen der welt) nicht alles gleich läuft wie in Europa / Nordamerika ist eine Binsenweißheit. Das erfordert uU in manchen Bereichen andere Herangehensweisen aber nicht ein Abrücken von fundamentalen Menschenrechten oder Prinzipien wie Gleichheit und Demokratie und das Streben nach Wohlstand für alle. Mit der Argumentation lässt sich ansonsten prima jedes Apartheitsregime rechtfertigen.
Gruss
Philipp
Und jeder, der die Menschenrechte heute zitiert und bemüht, möge diese doch bitte auch auf das jetzige Regime anwenden und nachfragen.Ich war bislang im Thread wohl der einzige, der diese zitiert hat und darf mich daher angesprochen fühlen. An welcher Stelle habe ich Menschenrechtsverletzungen von Mugabe u.a. relativiert?
Auch in Südafrika ging es den Schwarzen in der Apartheitzeit besser!halte ich schon für sehr gewagt! Welches Verständnis von "besser" oder "gut" hast Du bitte? Ist das ein rein ökonomisches? Selbst dann hätte ich Zweifel an dieser pauschalen Behauptung. Aber spielt in die Frage wie gut ein Mensch lebt nicht ein klein wenig mit hinein ob er/sie Rechte hat? Ob er sich frei bewegen darf? Ob er nicht staatlicher Willkür ausgesetzt ist? Ob er mit gleichem Einsatz - unabhängig von Hautfarbe - das gleiche erreichen kann? Ob er in gleicher Weise wie andere die Zukunft seines Landes mitbestimmen kann? usw??
Diese Leute sind bis auf wenige Ausnahmen eben nicht in der Lage, der Verantwortung durch verschiedene ihr Handeln beeinflussende Faktoren gerecht zu werden. ... Und dies passt, vorallem am Beispiel Südafrika, eben nicht in eine moderne Gesellschaft und disqualifiziert diese Leute ein Land zu führen."Diese Leute" = Schwarze? Lese ich das richtig (sonst bitte ich um Erläuterung), dass du Menschen Fähigkeiten je nach Hautfarbe zusprichst oder absprichst? Das wäre dann klassischer Rassismus. Oder hältst Du es für eine Frage der Bildung, die dann - kontinuierlich - auch gelöst werden könnte?
Und warum sollte es so abwegig sein , ein Land aufzubauen zu wollen und für Wohlstand für alle zu sorgen, indem eben eine Minderheit über eine unfähige Mehrheit regiert. Es hat sich gezeigt, wer mehr Verantwortung für sein Land getragen hat.Weil das notwendig Unfreiheit und Unterdrückung bedingt!? Weil so etwas nur mit Waffengewalt im Ergebnis durchsetzbar ist! Weil es allen Grundprinzipien einer zivilen Gesellschaft der Gleichen entgegensteht? Weil auch und gerade die Apartheid nicht Wohlstand für alle gebracht hat? Weil jede Form von Rassismus - und nichts anderes ist es, wenn ich Menschen einer Hautfarbe weiss das Attribut fähig zuschreibe und allen anderen unfähig - immer nur zu menschlichen Tragödien, Gewalt und Unterdrückung führt.
Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), realVon so einem Wirtschaftswachstum träumen wir in D momentan ...
in % gegenüber dem Vorjahr
Jahr 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Veränderung in % gg. Vj. 0,8 2,0 3,5 2,7 3,6 2,8 3,7 4,9 ~ 5 ~ 5
Quelle: bfai [5] ~ = geschätzt
Bevor Du also mit salbungsvollen Paragraphen und Zitate um dich wirfst, wären praktische Vorschläge zur Umsetzung hilfreich.ja, ja .. der rauhe ton. 😉 der hatte sich bislang aber nicht gegen dich gerichtet.
ja, ja .. der rauhe ton. 😉 der hatte sich bislang aber nicht gegen dich gerichtet.Spielt das eine Rolle? Ich gebe nur mein Empfinden wieder.
dagegen - und damit gegen eine fortschreibung der gedanken der apartheid - habe ich mich gewandt. was daran "aus deutscher sicht und nicht aus afrikanischer" sein soll erschließt sich mir nicht. menschenrechte sind nicht europäisch oder afrikanisch.Sicherlich ist deine Sicht der Dinge in diesem Fall global gesehen richtig. Richtig auf dem Reißbrett. Selber in einem "fortschrittlichen" Gebiet wie Europa werden Menschenrechte täglich verletzt. Ich denke, dass du mir in diesem Punkt zustimmen wirst. Du wirst dann auch erkennen, dass es schwieriger ist, diese Form von Menschenrechten in Afrika umzusetzen, wenn ein Mangel an Demokratie (und der Überwachung der Einhaltung) besteht.
dass menschen, die täglich ums überleben und durchkommen kämpfen oft anderes im kopf haben als etwa ihr wahlrecht ist wenig verwunderlich. damit wird es aber kein verzichtbares gut.Wo habe ich das behauptet? Es ist nur so, dass sich viele Menschen ihrer Rechte nicht bewusst sind und es ihnen in ihrem täglichen Überlebenskampf auch weitestgehend egal ist.
dazu habe ich meine position vertreten. es ging nicht darum wie ich dinge in afrika zum besseren wenden würde. da will ich mir auch keinen expertenstatus zumessen, den ich nicht habe. insofern geht aber deine eingangs zitierte kritik an mir etwas ins leere.Eben! Damit ist deine Betrachtung zwar zutreffend, leider nur in der Theorie. Ich hatte die Absicht, einen praktischen Gedanken ins Spiel zu bringen.
andererseits gibt es in SA und anderen ländern zwischenzeitlich auch gut ausgebildete schwarze bevölkerungsteile, die naturgemäß auch in entsprechende positionen nachrücken müssen.Da bin ich ganz bei dir.
schließlich geht aber auch nichts an einer gerechteren verteilung vorbei. ansonsten ist die wenn auch nicht rechtliche so doch die wirtschaftliche dominanz der weißen auf jahre vorgegeben.Das sehe ich nicht so. Sobald es eine ausreichend fähige gebildete schwarze Bildungsschicht vorhanden ist, wird sie Mittel und Wege finden, die weiße Vorherrschaft im Wirtschaftssektor von alleine zu durchbrechen. Eine staatliche Regulierung ist eher kontraproduktiv. Was zurzeit dort unten mit dem "Black Enpowernment" läuft, widerspricht den Menschenrechten (ganz abgesehen von der Vernunft) und kann nicht richtig sein.
tabubruch oder against political correctness - schön und gut. ist ja auch grad hip.Den Eindruck habe ich gar nicht. Man darf immer weniger sagen, wenn man nicht andauernd einen Aufschrei wegen vermeintlich verletzter political correctness ernten will.
aber möchtest du allen ernstes in einer libertären gesellschaft des rechts des - wirtschaftlich - stärkeren leben? ohne demokratisch (einigermaßen) legitimierte herrschaft? privateigentum über alles? wer arm, alt oder krank ist - pech gehabt?Das ist nicht der wesentliche Inhalt des Buches. Besser selbst lesen, als ein Urteil auf Basis von Drittquellen abgeben. Hoppe hat auf erstaunlich viele Gegenargumente eine plausibel klingende Antwort.






Sicherlich ist deine Sicht der Dinge in diesem Fall global gesehen richtig. Richtig auf dem Reißbrett. Selber in einem "fortschrittlichen" Gebiet wie Europa werden Menschenrechte täglich verletzt. Ich denke, dass du mir in diesem Punkt zustimmen wirst. Du wirst dann auch erkennen, dass es schwieriger ist, diese Form von Menschenrechten in Afrika umzusetzen, wenn ein Mangel an Demokratie (und der Überwachung der Einhaltung) besteht.ich denke wir sind uns nicht so uneinig. sicherlich werden auch in europa und auch in D menschenrechte verletzt (siehe Amnesty berichte). das rüge ich sicherlich auch in mindestens gleicher art und weise. richtig ist ebenso, dass die umsetzung in weiten teilen afrikas mangels hinreichender sicherungsstrukturen schwierig(er) ist. all das ist aber kein grund nicht von der fortgeltung der universalität der menschenrechte auszugehen. im gegenteil fordert die fehlende ausprägung in teilen afrikas dort gerade noch ein mehr an bemühungen. aber das siehst du sicher kaum anders.
hast du nicht. aber es lässt sich bei anderen herauslesen. es war nur eine anmerkung meinerseits. ich nenne das positive freiheit. freiheit ist nicht nur die freiheit von staatlichem zwang und unterdrückung, sondern auch die freiheit rechte überhaupt erst wahrnehmen zu können. das aber erfordert gerade die ermöglichung der teilhabe durch sicherstellung der mindestversorgung und der absicherung der elemantaren lebensrisiken. und da sehe ich durchaus auch die verteilungsfrage gestellt und die frage einer staatlichen absicherung.dass menschen, die täglich ums überleben und durchkommen kämpfen oft anderes im kopf haben als etwa ihr wahlrecht ist wenig verwunderlich. damit wird es aber kein verzichtbares gut.Wo habe ich das behauptet? Es ist nur so, dass sich viele Menschen ihrer Rechte nicht bewusst sind und es ihnen in ihrem täglichen Überlebenskampf auch weitestgehend egal ist.
Das sehe ich nicht so. Sobald es eine ausreichend fähige gebildete schwarze Bildungsschicht vorhanden ist, wird sie Mittel und Wege finden, die weiße Vorherrschaft im Wirtschaftssektor von alleine zu durchbrechen. Eine staatliche Regulierung ist eher kontraproduktiv.ich bin da nicht so marktgläubig. dann ersetzt halt uU eine neue schwarze oberschicht teilweise die weisse. damit ist aber der breiten masse der menschen nicht geholfen. das vermögen und einkommen in SA (etwa) ist so ungleich verteilt, dass sich das über marktmechanismen nicht maßgeblich ändern wird.