Die Diskussion nährt sich aus weltweiter Ignoranz.
Der größte erste Schritt zu einer Eindämmung des Plastikproblems, wie aller Umweltprobleme, läge darin, daß sich jeder Mensch einigermaßen vernünftig verhält.
Dazu braucht es kein Reiseverbot, keine Totalvermeidung von Plastiktüten, kein Veganertum und keine Selbstkasteiung.
Die ersten 50% des Müllaufkommens wären einfach zu erreichen. Über die nächsten Prozente muß man dann ringen.
Es scheitert aber sowohl an den "asiatischen Fischern", als auch den "amerikanischen Konsumenten", den "europäischen Verbrauchern" und den "afrikanischen Umweltsündern".
Meine Plastiktasche vom Café Boa Viagem in Porto ist mittlerweile ca. 40 Jahre alt und noch nie in der Wildnis oder im Meer angekommen. Ihre Umweltbilanz ist damit herausragend. Viele ihrer Schwestern gingen seither evtl. schon durch die komplette Nahrungskette. Daran ist weniger die Tasche schuld, als der Umgang mit ihr.
Bildung, Verantwortung und Anstand sind die Schlüsselwörter zum Problem.
Das Erstere ist oft politisch nicht gewollt, die Letzteren weltweit zu weithin unbekannten Fremdwörtern verkommen.
Damit sind "einfache Lösungen" gestorben und man kompliziert die Sache bis hin zum "Verzicht auf Trinkhalme zur Rettung des Planeten". Gespenstisch!
Mit einem Minimum an "gesundem Menschenverstand" ist mehr geholfen, als mit der ganzen gegenseitigen Schuldzuweisung, eigenem Narzissmus inclusive.
Wünsche fröhliches Reisen und Konsumieren und fröhlichen Gebrauch des eigenen Verstands!
"Sapere aude" ist aus der Mode gekommen, aber wichtiger denn je!
Grüßle
Randfontein
Der größte erste Schritt zu einer Eindämmung des Plastikproblems, wie aller Umweltprobleme, läge darin, daß sich jeder Mensch einigermaßen vernünftig verhält.
Dazu braucht es kein Reiseverbot, keine Totalvermeidung von Plastiktüten, kein Veganertum und keine Selbstkasteiung.
Die ersten 50% des Müllaufkommens wären einfach zu erreichen. Über die nächsten Prozente muß man dann ringen.
Es scheitert aber sowohl an den "asiatischen Fischern", als auch den "amerikanischen Konsumenten", den "europäischen Verbrauchern" und den "afrikanischen Umweltsündern".
Meine Plastiktasche vom Café Boa Viagem in Porto ist mittlerweile ca. 40 Jahre alt und noch nie in der Wildnis oder im Meer angekommen. Ihre Umweltbilanz ist damit herausragend. Viele ihrer Schwestern gingen seither evtl. schon durch die komplette Nahrungskette. Daran ist weniger die Tasche schuld, als der Umgang mit ihr.
Bildung, Verantwortung und Anstand sind die Schlüsselwörter zum Problem.
Das Erstere ist oft politisch nicht gewollt, die Letzteren weltweit zu weithin unbekannten Fremdwörtern verkommen.
Damit sind "einfache Lösungen" gestorben und man kompliziert die Sache bis hin zum "Verzicht auf Trinkhalme zur Rettung des Planeten". Gespenstisch!
Mit einem Minimum an "gesundem Menschenverstand" ist mehr geholfen, als mit der ganzen gegenseitigen Schuldzuweisung, eigenem Narzissmus inclusive.
Wünsche fröhliches Reisen und Konsumieren und fröhlichen Gebrauch des eigenen Verstands!
"Sapere aude" ist aus der Mode gekommen, aber wichtiger denn je!
Grüßle
Randfontein
