Routenvorschläge Namibia im März 2017 für 14 Tage

29 Antworten · 4’389 Aufrufe · gestartet 09. Jan. 2017 von Saschag
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785 Beiträge · seit 200810. Jan. 2017 ·
Hi,

jetzt nochmal ich zum Thema Campen und Einkaufen:

Ja, stimmt man braucht hierfür Zeit, aber ich würde es nicht als "verbratene" oder "verlorene" Zeit ansehen, denn gerade durch das Einkaufen und die Besorgungen die man machen muss, lernt man auch mehr vom Land und den Leuten kennen.

Ich finde es sehr schade, wenn man nur von Unterkunft zu Unterkunft hetzt, ohne ein Land auch mal ein bisschen "intensiver" kennen zu lernen!

Gruß


Markus
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017
7’359 Beiträge · seit 200610. Jan. 2017 ·
Saschag schrieb:Wie kann ich mir das vorstellen mit den Übernachtungen, kommen viele die man auf dem Weg sieht? Sollte ich mir da vorher in jedem Eck schon ein Paar Favoriten raussuchen?
Wenn ich an einer Lodge/Camping vorbei fahre und es ist zum Beispiel 17 Uhr sollte ich dann diese nehmen um am Ende nicht in die Gefahr zu kommen mit der Dunkelheit?
Hallo Sascha,

17 Uhr ist schon sehr spät um zu einer Campsite oder Lodge zu kommen. Die nächste kann locker eine Stunde weg sein.
Wir reisen sehr häufig ohne Buchung. Dann sind wir aber bemüht, dass wir am früheren Nachmittag versuchen den Platz für die Übernachtung zu erreichen. Anschliessend hast Du noch Zeit die Gegend da zu erkunden. Das lohnt sich durchaus. Du fährst ja nicht irgendwo hin um zu übernachten sondern um Dir da auch etwas anzuschauen.
Mit Dachzelt kannst Du sehr gut jeden Tag weiter fahren. Aber zu weit würde ich die Strecken dann auch nicht machen. Wenn ich Touren zusammenstelle, achte ich darauf, dass die reine Fahrzeit in der Regel nicht mehr als fünf Stunden beträgt. Das kann je nach Region 350 km oder auch mal nur 80 km sein.

Wo es Lodges und Campsites hat, kannst Du sehr gut hier sehen: T4A Übersichtskarte. Die gleichen Informationen findest Du auch in der Guide App oder in dem Guide Book

Wenn Du ausserdem wissen willst wie lange Du von Ort zu Ort brauchst, kannst Du das anhand der Karten ablesen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017
Themenstarter15 Beiträge · seit 201620. März 2017 ·
Also wir haben jetzt unsere Tour abgeschlossen, wir waren die letzten 2 Wochen in Namibia unterwegs und haben in den 14 Tagen 4400 km gemacht. Vielleicht steht der ein oder andere auch vor der gleichen Entscheidung wie wir, im Vordergrund stand für uns viel zu sehen und nicht das entspannen, da wir erst vor kurzen einen "Relax Urlaub" in Bali gemacht haben.
Wir haben allerdings doch alle Unterkünfte vorher gebucht, da uns das sicherer war und wir wissen wollten was uns erwatet. Wir haben 5 tage im Dachzelt gehabt um mal das Felling Zelten in Namibia mit zu bekommen, die restlichen haben wir in Hotels, Lodges usw. verbracht.

So sah unsere Tour aus:

Tag 1 Windhoek
Tag 2 Kalahari Anib Lodge (Dachzelt)
Tag 3 Hobas (Dachzelt) auf dem Weg Quiver Tree Forest und Giants Playground besichtigt
Tag 4 Lüderitz (Hotel)
Tag 5 Koimassis (Dachzelt) am Vormittag in Lüderitz noch die Pinguin Bootsfahrt und danach Kolmannskuppe gemacht
Tag 6 Sesriem Sossus Oasis (Dachzelt)
Tag 7 Desert Quiver Camp davor Düne 45 bestiegen und im Deadvlei gewesen
Tag 8 Swakopmund
Tag 9 Swakopmund
Tag 10 Otjitotongwe (Dachzelt)
Tag 11 Etosha Okakuejo
Tag 12 Etosha Halali
Tag 13 Erindi
Tag 14 Onjala Lodge

Sollte jemand auch vor haben diese Tour in 2 Wochen zu machen, ist das auf jeden Fall möglich wir hatten auch 3 oder 4 Nachmittage dabei die wir zum Beispiel am Pool entspannt haben, auch sonst war eigentlich genug Zeit für Einkäufe, Game Drives usw.
Wir hatten Glück und keine Panne mit dem Auto, aber selbst wenn mal etwas ist wäre bei uns zumindest immer noch genug Luft gewesen um rechtzeitig an den Stationen anzukommen.
Im Durchschnitt waren wir am Tag immer so 3-5 Std. unterwegs, vielleicht helfen diese Infos dem ein oder anderen bei der Plannung seiner Tour. Als navi haben wir meistens die Maps.me App benutzt, diese kannte wirklich alle Straßen.
Vorher haben wir die Fahrtzeiten mit Googlemaps berechnet was sehr gut geklappt hat um einen Eindruck zu bekommen wie lange wir für welche Strecken brauchen.
202 Beiträge · seit 201420. März 2017 ·
Hallo Saschag,
schön, dass alles gut geklappt hat und Ihr Eure Tour ohne Pannen fahren konntet. Mich interessiert nur eines: Hat es Euch denn auch gefallen?
Grüße
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
Themenstarter15 Beiträge · seit 201621. März 2017 ·
Es war fantastisch 🙂 unsere Erwartungen wurden voll erfüllt, die Natur war einfach Traumhaft.
Es hat alles super geklappt, die Menschen und die Tiere hat alles unsere Erwartungen erfüllt.
Okay die Batterie vom Auto war mal leer weil wir den Kühlschrank wohl zu lange angeschlossen hatten trotz 2. Batterie aber auch hier hat sofort ein einheimischer geholfen das Auto den Berg hinunter rollen zu lassen so dass wir weiter fahren konnten.
202 Beiträge · seit 201421. März 2017 ·
Super, das freut mich sehr ... 🙂 Dann gibt vielleicht sogar ein nächstes Mal!?
Liebe Grüße
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
6’158 Beiträge · seit 200621. März 2017 ·
hallo Saschag,
in 12 Tagen 4400 km zu fahren ist schon ne Leistung. Du schreibst unterwegs waren wir 3-5 Stunden , darf ich fragen mit was für einem Flitzer das war 😉 habt Ihr keine Fotostops - Pippipause - gemacht, waren denn die Pads so super, ich bin gerade im Februar die D 707 zu Kanaan gefahren, also da war Vorsicht und kein schnelles Fahren angesagt. Ich denke realistischer sind 5 - 6 Stunden Fahrzeit wenn ich mir die Punkte von A nach B anschaue. Aber schön, dass Dir Namibia gefallen hat und vielleicht gehören wir einfach zu den trödlern,
aber gottseidank einen Stau haben wir bisher noch nicht verursacht.
Nix für ungut liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter15 Beiträge · seit 201622. März 2017 ·
Hanne schrieb:hallo Saschag,
in 12 Tagen 4400 km zu fahren ist schon ne Leistung. Du schreibst unterwegs waren wir 3-5 Stunden , darf ich fragen mit was für einem Flitzer das war 😉 habt Ihr keine Fotostops - Pippipause - gemacht, waren denn die Pads so super, ich bin gerade im Februar die D 707 zu Kanaan gefahren, also da war Vorsicht und kein schnelles Fahren angesagt. Ich denke realistischer sind 5 - 6 Stunden Fahrzeit wenn ich mir die Punkte von A nach B anschaue. Aber schön, dass Dir Namibia gefallen hat und vielleicht gehören wir einfach zu den trödlern,
aber gottseidank einen Stau haben wir bisher noch nicht verursacht.
Nix für ungut liebe Grüsse
Hanne
Hallo Hanne,
wir waren 14 Tage unterwegs, ich weiß ja nicht von wo ihr gekommen seit, aber wir sind an dem Tag von Kollmannskuppe die 250 km nach Koiimassis in ca 3 std bis 3 1/2 std gefahren. Die 120 Km nach Aus auf Teer sind in ca. einer Stunde gemacht, Garub haben wir am Tag davor gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen wie man für die letzten ca. 130 km dann 4-5 std brauchen soll, dann müsste euer "Flitzer" ja permanent nur 20 - 30 km/h ab Aus gefahren sein.
Pinkelpausen, Fotostops usw. zähle nich natürlich nicht dazu da ich ja über die Fahrtzeit informieren will und Pausen jeder individuell macht.
Bei uns war die D707 in einem guten Zustand, kurze Abschnitte waren drin da konnten wir nur ca. 50 km/h fahren aber das meist auch nur ein paar Meter, und die Anfahrt zu Koiimassis, aber auch die war nicht so schlimm wie wir zuerst dachten.
Auf unserer Reise hatten wir 2 wirklich sehr schlechte Straßen, das war zu einem die letzten 30 Km vom Fish River kommend nach Seeheim die C12 das war schon grenzwertig und wir hätten lieber wie runterwärts die D545 nehmen sollen trotz Umweg und die Anfahrt in Erindi am Kalkfeld Gate, die 30 km davor waren auch eine Herausforderung und ohne Allrad nicht möglich gewesen. Aber ansonsten waren unsere Straßen/Pads sehr gut.
Themenstarter15 Beiträge · seit 201622. März 2017 ·
Nachtigall schrieb:Super, das freut mich sehr ... 🙂 Dann gibt vielleicht sogar ein nächstes Mal!?
Liebe Grüße
Anne
Hi Anne, wenn es nach mir geht schon, der Norden würde mich reizen, aber wir wollen noch so viel von der Welt sehen, das wir das wohl erstmal etwas zurückstellen werden.
Für mich war Namibia immer ein Lebenstraum und es hat sich wirklich gelohnt 🙂

Gruß Sascha
6’158 Beiträge · seit 200622. März 2017 ·
hallo Saschag,
ich komme auf 12 Fahrtage - Swakopmund waren es ja 2 Nächte, aber egal. Da hast Du was falsch verstanden, die 5 Stunden waren auf Deine Tour im Durchschnitt gemünzt - wenn Du aber für die Strecke von Lüderitz 120 km nur 1 Stunden brauchst, o,k. dann kann Deine Rechnung stimmen. Wir sind Ende Februar dieses Jahr die D 707 nach Kanaan gefahren und wir hatten sie all die letzten Jahre noch nie in einem so schlechten Zustand gesehen, das bestätigte uns auch der Manager von Kanaan der sagte auch er muss mindestens 1 Stunden länger einrechnen, weil Steine über Steine, ausgefahren, Wellblech wir haben es ja erlebt als wir Richtung Sesriem gefahren sind. Ich denke jeder hat ein anderes empfinden wie gut ne Pad oder wie schlecht eine ist, aber ich denke nach 20 Jahren kann ich das schon gut beurteilen, denn Gravelroad fahren wir wirklich lieber als Teerpad , aber dieses Jahr hätte ich mir auf manchen Streckenabschnitten Teerpad gewünscht.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland