Welche Route, um vor allem Tiere zu sehen?

28 Antworten · 5'409 Aufrufe · gestartet 13. März 2017 von Elf
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235 Beiträge · seit 201614. März 2017 ·
Je nach Eurem Zeitbudget- ich bin definitiv kein Lodgeurlauber, wenn ich mit meiner Mutter unterwegs bin fahren wir jeweils ein normales Wohnmobil und das ist nicht so das Wahre für Namibia. Also sind wir auf Südafrika geschwenkt und waren bis jetzt 3 x dort.
Anfang September wäre auch die Kapregion interessant wegen der Wildblumenblüte- WestCoast Nationalpark. Walbeobachtung bei Hermanus geht Anfang September auch noch gut, später im Jahr sind sie u.U. weg, auch wenn man lesen kann das sie teils bis November da sind. September Gardenroute kann allerdings noch regnerisch- kühl sein.

Südafrika hat sehr gute Campingplätze, die in etwa europäischem Standard entsprechen, allerdings eher selten mit Restaurant und solch schönen Pools, wie es sie in den Lodges gibt. Eine Mischung Campen / Lodge bietet sich also durchaus an.
Sicherheitsbedenken hatten wir nie, wir verhalten uns aber auch entsprechend, z.B. einsame Gegenden meiden, "Reichtum" nicht zur Schau tragen, keine Wertgegenstände offen im Auto liegen lassen, bewachte Parkplätze. Im Prinzip die üblichen Sicherheitsregeln.

Ein Dachzeltcamper ist etwas günstiger als ein Wohnmobil und mit dem 4x4 dann auch Schotterstrassen besser befahrbar.
Eine Tour Johannesburg- Panoramaroute ( 2 Tage Bergregion, Wasserfälle u.a. )- Krüger Mitte und Süd ( Buschland, im Süden auch felsige Gebiete, , Swasiland (evtl. mit ÜN im Hlane NP- Buschland), St. Lucia ( hier gehen auch 2-5 Tage- Sümpfe, Savanne, Meer am Cape Vidal) und Hluhluwe (sehr hügelig und ziemlich wildreich). Campen geht außer im Hluhluwe direkt überall.

Namibia ist landschaftlich absolut nicht vergleichbar mit Südafrika. Wenn sich dein Freund vorstellen kann, ähnlich wie im Südwesten USA auf sich endlos in den Horizont dehnenden Schotterstrassen zu fahren, seid ihr richtig. Es ist abwechslungsreich, wenn man die Schönheit der Landschaft sieht- aber natürlich sehr, sehr ungewohnt für ein europäisches Auge. Wenn sich Dein Freund für Wüste begeistern kann, seid ihr mit dem Sossusvlei und den Wüstenlandschaften bei Swakopmund genau richtig. Auch der Etosha ist mit dem Krüger absolut nicht vergleichbar, weil die weiten Ebenen auch sehr ermüdend für das Auge sein können- wenn man so etwas evtl. auch nicht mag bietet sich der landschaftlich reizvolle Krüger sicher an.

Im Zweifelsfall- Reisevideos ! gibt es relativ günstig bei ebay.
173 Beiträge · seit 201414. März 2017 ·
Elf schrieb:
Da aber einige von euch Südafrika ins Spiel gebracht haben, mit dem Hinweis, dass dort noch nicht alles ausgebucht sei: Welches wäre in dem Fall die beste Reisezeit (viele Tiere)? Und ihr meint es ist sicherheitstechnisch für Greenhorns machbar? Mir wurde vor ein paar Jahren von einem guten Bekannten, der viele Jahre dort gelebt hat, abgeraten, nach SA zu reisen (Kriminalität).
Wir waren letztes Jahr das erste Mal in Südafrika (Kapstadt und Nordosten) und fühlten uns zu keiner Zeit unsicher. Bei entsprechendem Verhalten (nicht unbedingt allein durch Townships spazieren und dabei auch noch die teure Kamera und die Goldkette präsentieren, usw 😉 ) sollte das kein Problem sein.
Elf schrieb: Warum ich noch zögere: beim bisherigen Surfen stach mir Südafrika bzgl. Safaris nicht so sehr ins Auge wie z.B. Tansania, Botswana, Kenia. Kann Zufall oder gezielte Werbung sein, oder hat es da weniger Tiere? Malaria blende ich jetzt mal aus 🙂
Ich denke, das könnte zum Teil auch einfach daran liegen, wie sich die Länder vermarkten. Die angesprochenen Tansania, Kenia und Botswana präsentieren sich halt als absolute Safari-Länder (mit Sicherheit gibt's da auch tolle Gründe für). Da liest man wenig über das Reisen außerhalb der Nationalparks. Sind aber eben auch alle sehr teuer, zumindest im Vergleich zu Namibia und Südafrika. Und auch, gerade für Ersttäter, weniger einfach auf eigene Faust zu bereisen...
Südafrika dagegen vermarktet sich ja eher als "die ganze Welt in einem Land", sprich dass man eben viel Abwechslung (und nicht nur Safari - wobei man sicher auch in den anderen Ländern mehr als "nur" Safari machen/erleben kann) erleben kann.
Gerade als Afrika-Neulinge werdet ihr aber vermutlich auch in Südafrika - vor allem natürlich im Krüger, aber z.B. auch in den Parks in KwaZulu Natal - nicht enttäuscht werden, was die Tiersichtungen angeht. Da würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen.
Wir waren bisher in Südafrika, Namibia und Botswana (jeweils als Camper) und fanden alle drei Länder auf ihre Art toll und werden sicherlich auch wiederkommen. Aber auch Tansania und Kenia stehen auf der "To do-Liste" (Bisher haben uns die hohen Kosten davon abgehalten). Ich denke, wirklich falsch machen kann man eigentlich nichts, egal für welches Land man sich entscheidet 😉
7'322 Beiträge · seit 200614. März 2017 ·
Hallo Elf

Ich reise schon eine Weile durch das südliche Afrika und habe einiges an Tieren gesehen. Trotzdem bin ich im Februar wieder mal zwei Wochen im Krüger gewesen (das dritte mal für min. zwei Wochen). Einfach um möglichst viele, unterschiedliche Arten zu sehen und um zu fotografieren. Leider hat das Wetter nicht ganz so toll mitgemacht. Trotzdem war es wieder mal eine gute Tour mit vielen schönen Sichtungen.

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Ich bin übrigens sehr gerne in der Regenzeit da, weil dann auch viele Zugvögel im südlichen Afrika verweilen.

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Auch wenn der Krüger im Süden öfters mal überlaufen ist und es speziell auf den Asphaltstrassen keinen Spass macht. Auf den Schotterpisten und speziell im Norden haben wir zum Teil stundenlang kein anderes Fahrzeug gesehen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 14. März 2017
Themenstarter18 Beiträge · seit 201715. März 2017 ·
Hach, bei solchen Bildern werde ich natürlich seeeehr schwach 🙂

Sehe ich das richtig, dass Juni bis August die ideale Zeit ist, um möglichst viele Tiere zu sehen? September ginge wohl auch noch? Danach soll Regen, Hitze, Mücken zunehmen, richtig? Und die Tiere verstreuen sich langsam und die Vegetation wächst? Also November wäre eher schon viel zu spät, oder? (Wir sind nicht auf September fixiert, wollen aber schon noch dieses Jahr verreisen, am liebsten nach dem europäischen Sommer)
Zugvögel wären sicher auch toll, aber für die erste Reise wollen wir uns schon eher auf Vierbeiner konzentrieren 🙂

Nochmals vielen Dank an alle für die wertvollen Tipps!
33,1k Beiträge · seit 200615. März 2017 ·
Hi Elf,
Sehe ich das richtig, dass Juni bis August die ideale Zeit ist, um möglichst viele Tiere zu sehen? September ginge wohl auch noch? Danach soll Regen, Hitze, Mücken zunehmen, richtig? Und die Tiere verstreuen sich langsam und die Vegetation wächst? Also November wäre eher schon viel zu spät, oder? (Wir sind nicht auf September fixiert, wollen aber schon noch dieses Jahr verreisen, am liebsten nach dem europäischen Sommer)
von welchem land oder Gebiet sprichst Du jetzt? Also was Namibia angeht, da wird es ab Oktober sehr heiß, beste Wildbeobachtung ist von Mai bis Oktober/November, eben die Trockenzeit.

VIele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7'322 Beiträge · seit 200615. März 2017 ·
Hallo Elf

Ihr müsst unbedingt die Ferienzeit der Südafrikaner prüfen und diese möglichst vermeiden.
08.12.2016 bis 10.01.2017: Sommer-Schulferien in Südafrika
01.04.2017 bis 17.04.2017: Herbst-Schulferien in Südafrika
01.07.2017 bis 23.07.2017: Winter-Schulferien in Südafrika
30.09.2017 bis 08.10.2017: Frühjahrs-Schulferien in Südafrika

Juli und August wäre mir persönlich zu kalt.
Die beste Reisezeit um viele Tiere zu sehen ist gegen Ende der Trockenzeit. Da bist Du mit September oder Oktober sehr gut dran.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201715. März 2017 ·
ups, sorry, ich meinte Südafrika!
Themenstarter18 Beiträge · seit 201715. März 2017 ·
OK, guter Tipp mit den Schulferien, danke!
235 Beiträge · seit 201615. März 2017 ·
September ist quasi der erste Frühliingsmonat. Die Tage sind noch recht kurz, nachts kann es noch recht frisch sein, also bei morgentlichen Gamedrives. Da wir die große Hitze nicht mögen, waren wir im Mai Anfang Winter im Krüger und fahren dieses Jahr im September an die Westküste. Ob auch im Norden ausgedehnte Wildblumenfelder liegen, weiß ich nicht. Im Ende Oktober / November blühen jedenfalls die Jacarandabäume wunderschön lilafarben.