Vom Galton Gate nach Okauquejo

36 Antworten · 6’684 Aufrufe · gestartet 09. Okt. 2016 von derdahinmuss
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1’042 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 ·
derdahinmuss schrieb:
Opowu - Epupa - Opowu
Hallo Chris,

was bewegt Dich 2 Nächte in Opuwo verbringen zu wollen? 😉

Ich habe für 2017 geplant: Sesfontein - Epupa Falls (2 Nächte) - Olifantrus Camp (2 Nächte). In Opuwo ist der einzige Ort an dem man sich aufhalten möchte die Opuwo Country Lodge, die "Stadt" selbst kannst Du vergessen. Von Opuwo zu den Epupa Falls hatte ich weniger als 3 Stunden gebraucht, auf dem Rückweg allerdings etwas länger, weil ich meine Wanderschuhe unterwegs noch verschenkt hatte und einige Liter Trinkwasser (kein Witz!)... 😁

Gruß Markus
4’132 Beiträge · seit 200812. Okt. 2016 ·
derdahinmuss schrieb: ...aber. Ich möchte den Jahreswechsel, 3 Nächte, unbedingt auf der Hoada Campsite verbringen. Am 30.12. geht es von Sossusvlei nach Swakopmund und eben dann am 31.12. nach Hoada, sonst...
dann seid ihr ja schon zwei Partien da, für die Sylvester-Party... 😎
http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/290627-etosha-ohne-vorbuchung.html?start=18#447865

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2016
Themenstarter47 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 ·
@lilytrotter, Jepp, mit pzinken werde ich mich nicht nur Silvester sondern die ganze Tour herum schlagen müssen 😉

@Markus, Opowu - Epupa - Opowu habe ich für unumgänglich gehalten, wenn es danach zum Etoscha geht. Man angenommen wir führen auf dem Rückweg von Epupa durch Opowu und noch etwas weiter Richtung gen Etoscha um am nächsten Tag einen kürzeren Weg nach Okaukuejo zu haben, welche Campsite wäre dann zwischen Opowu und Okaukuejo zu empfehlen ?

@Christian, Etoscha - Waterberg kommt in unserer Planung nicht vor.

Gruß
Chris
1’042 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 ·
derdahinmuss schrieb:welche Campsite wäre dann zwischen Opowu und Okaukuejo zu empfehlen ?
Hallo Chris,

wie wäre es mit Olifantsrus? Ca. 440 km von Epupa entfernt... also auch etwa 6 bis 7 Stunden Fahrt, aber machbar (wenn nicht, weiß ich das im April 17)... 😉

Olifantsrus würde ich aber vor buchen, da gibt es "nur" 10 Stellplätze wie ich gelesen habe...

Gruß Markus
94 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 ·
Klingt ganz plausibel.
Aus den bisherigen Beiträgen entnehme ich, dann sinnvoller Weise die Übernachtungen im Etosha auf Olifantsrus und Halali zu verteilen. Der Osten (Namutoni) scheint nicht so der burner?

Opowu ist nun nicht das Wunschziel, ergab sich eher grob als Zwischenstop. Epupa bis in den Etosha-Park (Olifantsrus) hätte ich als Tagesstrecke zu lang eingeschätzt.

Auf der Strecke nach Norden ist auch eher z.B. Camp Aussicht angestrebt als Opowu direkt. Weiß jemand, wie man das Camp direkt kontaktieren kann? Die von Reiseführer und google ausgespuckte Webadresse läuft ins Leere.

Gruß
Peter
Trophäenloser Weltenbummler
1’042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
Hallo Peter,
pzinken schrieb:Klingt ganz plausibel.
Aus den bisherigen Beiträgen entnehme ich, dann sinnvoller Weise die Übernachtungen im Etosha auf Olifantsrus und Halali zu verteilen. Der Osten (Namutoni) scheint nicht so der burner?
die meisten Tiere habe ich zwischen Olifantsrus und Halali gesehen. Okaukuejo fand ich jetzt vom Camp her nicht so toll aber das Wasserloch ist super!
pzinken schrieb:
Opowu ist nun nicht das Wunschziel, ergab sich eher grob als Zwischenstop. Epupa bis in den Etosha-Park (Olifantsrus) hätte ich als Tagesstrecke zu lang eingeschätzt.
Epupa Falls morgens:

DSC_2670.JPG


Opuwo 2 1/2 Stunden später :

DSC_2742.JPG


DSC_2744.JPG


Toko Safari Lodge ca. 3 Stunden nach Opuwo:

DSC_1710(1).JPG


Und daher werde ich nächstes Jahr direkt von den Epupa Falls nach Olifantrus durch fahren, das ist vielleicht 1/2 bis 1 Stunde "weiter" weg.

Gruß Markus

PS: Zeitangaben unfähr bei trockener Strecke und ohne Pausen.
Themenstarter47 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
@Markus, wie zu erkennen, werde ich mit pzinken (und Hector:-)) unterwegs sein. Die Idee mit Olifantsrus und dann Halali löst alle Routenrätsel. 2x2 Nächte und dann im Süden wieder raus zum Ugab. Hast du eine Campingempfehlung für Epupa?

Besten Dank
Chris
33,3k Beiträge · seit 200613. Okt. 2016 ·
Hi Peter,
Weiß jemand, wie man das Camp direkt kontaktieren kann? Die von Reiseführer und google ausgespuckte Webadresse läuft ins Leere.
camp-aussicht@iway.na

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1’042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
derdahinmuss schrieb:@Markus, wie zu erkennen, werde ich mit pzinken (und Hector:-)) unterwegs sein. Die Idee mit Olifantsrus und dann Halali löst alle Routenrätsel. 2x2 Nächte und dann im Süden wieder raus zum Ugab. Hast du eine Campingempfehlung für Epupa?
Hallo Chris,

ich habe mir schon gedacht, dass ihr zusammen unterwegs seid.
Die Omarunga Lodge (Epupa Falls Lodge und Camping) sah nicht schlecht aus (nahe der Wasserfälle, die man dort sicher auch hört). Wir hatten in der Kapika Waterfall Lodge (ohne Campingmöglichkeit) übernachtet und dort werde ich nächstes Jahr wieder übernachten, so dass ich zum Camping an den Epupa Falls nichts sagen kann. Schützt Euch vor Mückenstichen an den Epupa Falls, ich habe dort zwar kaum Stechmücken gesehen, aber sicher ist sicher... Auch wenn die Malaria dort oben nicht so verbreitet sein soll wie in manchen Informationen steht muss man ja nichts riskieren. Prophylaxe/Notfallmedikament hatte ich dabei, aber nicht genommen. In ganz Namibia hatte ich keinen einzigen Mückenstich (dank Tabart, das ich zwei Nächte benutzt hatte). Stechmücken habe ich nur in Halali (vereinzelt) und an der Kambaku Safari Lodge (ein paar mehr) gesehen und erledigt.

Auf der Strecke zwischen Opuwo und den Epupa Falls gibt es einige (hoffentlich) trockene "Bachbetten" zu durchqueren. Dort nicht zu schnell durch heizen, die können ziemlich fies sein. In der Regel sieht man die aber rechtzeitig (wenn man nicht den Ratschlägen der einheimischen Bevölkerung folgt und mit weit über 80 km/h dort lang "bolzt").

Das war übrigens die einzige Strecke auf der ich (besser gesagt das Auto) von den Hütehunden diverser Ziegenherden "angegriffen" wurde. 😎

Ihr könntet Euch für den Etosha auch überlegen eine Nacht in Okaukuejo zu verbringen. Ansonsten für Halali ein wichtiger Tip: Ärgert nicht den Honigdachs! Das Tier ist sehr leicht reizbar. 😉

Gruß Markus
94 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
Prima, danke für die diversen Tipps.

Was macht man denn, um den Honigdachs gütig zu stimmen? 😕
Trophäenloser Weltenbummler
1’042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
pzinken schrieb:Was macht man denn, um den Honigdachs gütig zu stimmen? 😕
Hallo,

ein erster Anfang wäre keine Steine nach ihm zu werfen 😉 , wie es so ein total verblödeter Terrorist Tourist gemacht hatte, als wir zugesehen haben wie der Honigdachs versuchte eine Mülltonne zu zerstören. Wenigstens hat der Honigdachs so viel Intelligenz bewiesen und ist dem Verursacher der Störung hinter her, der sich gerade noch in einen Reisebus retten konnte. Der Honigdachs kann schon ziemlich schnell rennen. Er ist an unserer Gruppe in ca. 3 m Abstand vorbei gekommen, während wir da saßen und den Atem angehalten haben.

Dann würde ich noch vermeiden irgendwelche Lebensmittel so herum liegen zu lassen. Der Dachs treibt sich überall im Camp umher und scheint oben am Aussichtspunkt vom Wasserloch zu wohnen. Ich vermute, dass er immer auf Nahrungssuche ist und solange man ihn nur fotografiert und nicht belästigt, dann macht er (hoffentlich) auch nichts weiter, als einen zu ignorieren.

Auf KEINEN Fall füttern! Das gilt aber für alle Wildtiere.

Gruß Markus

PS: Wenn etwas total vermüllt ist, dann ist der Honigdachs Schuld. Die Mitarbeiter in Halali lassen den machen was er will (aus nachvollziehbaren Gründen). Und so macht sich der Honigdachs an den Mülltonnen zu schaffen (Abhilfe wären hier halt wildtiersichere Mülltonnen, aber die habe ich in Namibia nirgends gesehen).
16,9k Beiträge · seit 201213. Okt. 2016 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2026
1’042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
Logi schrieb:
Markus615 schrieb: (Abhilfe wären hier halt wildtiersichere Mülltonnen, aber die habe ich in Namibia nirgends gesehen).
Naja, die gibt es schon.
Allerdings zählen solche Dinge nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen der NRW-Mitarbeiter. 😉
Hallo Logi,

Nordrhein Westfalen? 😉 Ich hab den Buchstabendreher schon verstanden...

Jedenfalls sind diese Tonnen nicht wildtiersicher wie man sieht:

DSC_3212(1).JPG


Dazu noch ein Tip: Wenn sich die Tonne bewegt und/oder etwas darin raschelt dann besser einen großen Bogen drum herum machen... 😄

Könnte sein, dass der gerade auf Futtersuche ist:

DSC_3236(1).JPG


Gruß Markus
16,9k Beiträge · seit 201213. Okt. 2016 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2026
1’042 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
Jetzt hab ich es doch gefunden:

Die gefährliche Mülltonne: 😎

Namibia2017Teil9(2).Movie_Schnappschuss.jpg


Namibia2017Teil9(3).Movie_Schnappschuss.jpg


Namibia2017Teil9(4).Movie_Schnappschuss.jpg


Namibia2017Teil9(5).Movie_Schnappschuss.jpg


Namibia2017Teil9(6).Movie_Schnappschuss.jpg


Gruß Markus
94 Beiträge · seit 201613. Okt. 2016 ·
Klarer Fall, es handelt sich um einen Frechdachs 🤩
Trophäenloser Weltenbummler
Themenstarter47 Beiträge · seit 201615. Okt. 2016 ·
Sind das nicht die Dinge, die eine Reise ausmachen ? Unfassbar, wie man einen Nationalpark besuchen und dann mit Steinen nach seinen Bewohnern werfen kann. So etwas müsste mit Strafen belegt werden. Ich freue mich jetzt schon darauf das Tierchen beobachten zu dürfen und sei es nur an der Mülltonne.

OK, etwas vom Thema abgekommen, doch gerade das sind doch die interessanten Randgeschichten, die nicht in Nachschlagewerken auftauchen. Danke.

Gruß
Chris