Ulli_T.Themenstarter20 Beiträge · seit 201621. Sept. 2016 · Hallo,
dank Eurer Hilfe habe ich mich (trotz unseres recht kurzen Aufenthalts) nun doch durchgerungen, den Etosha Nationalpark bei unserem ersten Namibia Aufenthalt zu besuchen. Wir kommen aus Richtung Windhuk und verlassen Etosha dann Richtung Swakopmund.
6 Nächte sind dafür noch übrig, wobei ich momentan 4 für Etosha und 2 für den Weg nach Swakopmund einplanen möchte. Unterkünfte müssen nicht nobel, sollten aber zumindest mit eigenem WC sein:
Folgende Varianten könnte ich mir vorstellen:
A: Start in Namutoni (eine Nacht) - Halali (eine Nacht) - Okaukuejo (eine Nacht)
B. Start außerhalb Nähe Okaukuejo (eine Nacht) - Halali (eine Nacht) - Okaukuejo (eine Nacht) - Dolomite (eine Nacht)
C. außerhalb Nähe Okaukuejo (zwei Nächte mit Tagestour Richtung Halali) - Dolomite (eine Nacht)
Welche Variante wäre zu empfehlen und sind hierbei Einschränkungen zu berücksichtigen, wenn wir nur einen VW Polo hätten?
Wir sind vorher auf der Düsternbrook Farm und hätten von da nach Okaukuejo wohl ca. 400km und nach Namutoni ca. 500k Anfahrt. Lange Autofahrten reizen uns eigentlich weniger. Wäre da eine Zwischenübernachtung angeraten oder sind die Straßen dieser Strecken so gut, dass man das auch mit einem Polo mit einem Schnitt von 80-90 km/h hinbekommen kann?
Wo könnten wir noch die restlichen 2-3 Nächte auf dem Weg von Okaukuejo/Dolomite nach Swakopmund verbringen? Etwas zum Wandern wäre schön ...
Ulli
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200621. Sept. 2016 · Hallo Ulli,
bei mir sähen 4 Nächte Etosha wie folgt aus (Ostetosha würde ich in dem Fall auslassen):
- 2x Okaukuejo (oder Vreugde Guestfarm außerhalb)
- 2x Camp Dolomite
danach zwei Nächte z.B. Mowani oder Kipwe. Von dort könnt ihr eine geführte Wüstenelefanten-Tour machen oder einfach nur entspannen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Sabra80 Beiträge · seit 201221. Sept. 2016 · Hallo Uli,
von Düsternbrock nach Etosha braucht ihr keine Zwischenübernachtung. Je nachdem zu welcher Jahreszeit ihr fahrt, finde ich die Anfahrt mit einem VW Polo nach Düsternbrock nicht so einfach. Wir waren dort einmal im April u einmal im Mai und hatten jeweils Wasserdurchfahrten. Mit einem VW Polo hätten wir uns das nicht zugetraut.
L G Sabra
Ulli_T.Themenstarter20 Beiträge · seit 201623. Sept. 2016 · Hallo Christian,
da Okaukuejo - Dolomite ja auf jeden Fall den Vorteil hat, dass wir im Vergleich zu Namutoni sicherlich 100km sparen, werden wir das mal so machen.
Die Vreugde Guestfarm macht einen netten Eindruck und die haben auch noch etwas frei. Dennoch habe ich auch im Park bei Okaukuejo angefragt - aber noch keine Antwort bekommen.
Camp Dolomite ist frei und da werden wir dann wohl 2 Nächte bleiben.
Noch eine Frage für die Entscheidung ob Okaukuejo im Camp oder draußen in der Vreugde Guestfarm:
Hauptunterschied dürfte sein, dass wir nur im Camp das Wasserloch bei Dämmerung/Dunkelheit beobachten können, weil zu dieser Zeit das Anderson Tor schon geschlossen ist.
Hat die Wasserstelle beim Okaukuejo Camp besondere Vorteile (abends/nachts) gegenüber dem bei Dolomite - gibt es also einen guten Grund, zumindest auch eine Nacht im Camp Okaukuejo zu verbringen?
Camp Mowani und Kipwe machen einen tollen Eindruck, sind aber für uns mindestens eine Preiskategorie zu hoch.
Eigentlich gilt das auch schon für Dolomite...
Gibt es in dieser Region noch etwas anderes, preiswerteres und empfehlenswertes für 2 Nächte?
Ulli
Flash20101’425 Beiträge · seit 201523. Sept. 2016 · Hallo Ulli,
die Wasserstelle bei Dolomite ist meines Wissens nach nicht beleuchtet. Eine Nacht Okaukuejo ist meiner Meinung nach beim ersten Namibia Trip Pflicht 🙂 Wir hatten bei unserem ersten Besuch damals das ultimative Wow-Erlebnis, was wir nicht mehr vergessen werden. Vor allem Rhinos finden nach Sonnenuntergang ihren Weg dort zum Wasserloch und auch oft Kühe mit ihren Kälbern. Es ist unheimlich spannend, weil du nie weißt, was als nächstes kommt. Löwengebrüll, das immer näher kommt oder die Interaktion einer Elefantenherde, die sich schützend um die Jüngsten versammeln.
Für mich sind in Okaukuejo mind zwei Nächte Pflicht, nächstes Jahr werden es sogar drei. Und das nur wegen dem Wasserloch und den morgendlichen Pirschs, also als Selbstfahrer.
Das Halali Wasserloch ist ebenfalls wunderschön und man hofft eigentlich jeden Abend auf den Leopard 🙂 Aber von eurer Strecke her wird es eben schwierig.
Achso und zu Dolomite. Ich persönlich finde das Preis/Leistungsverhältnis nicht sehr passend (meine Meinung!). Das hat damit zu tun, dass wir voll auf Tierbeobachtung aus sind..
LG
Laura
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travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200623. Sept. 2016 · Hallo Ulli,
Dennoch habe ich auch im Park bei Okaukuejo angefragt - aber noch keine Antwort bekommen.
gucke und buche doch einfach in Echtzeit online: www.nwr.com.na
Hauptunterschied dürfte sein, dass wir nur im Camp das Wasserloch bei Dämmerung/Dunkelheit beobachten können, weil zu dieser Zeit das Anderson Tor schon geschlossen ist.
so ist es.
Hat die Wasserstelle beim Okaukuejo Camp besondere Vorteile (abends/nachts) gegenüber dem bei Dolomite - gibt es also einen guten Grund, zumindest auch eine Nacht im Camp Okaukuejo zu verbringen?
für mich gab es immer nur einen Grund im Park zu übernachten: die nachts beleuchtete Wasserstelle in Okaukuejo und Halali. Ich persönlich finde Halali vom "setup" viel schöner, in Okaukuejo hast Du aber praktisch Nashorngarantie.
Gibt es in dieser Region noch etwas anderes, preiswerteres und empfehlenswertes für 2 Nächte?
schau Dir vielleicht mal die Twyfelfontein Country Lodge oder auch Damara Mopane Lodge an.
Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
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galaxyclass99 Beiträge · seit 201625. Sept. 2016 · Okaukuejo und Dolomite haben wie ich finde, ganz unterschiedlichen Charakter. In Dolomite beobachtet man von einem Hügel, wie über viele Kilometer die Tiere an das (unbeleuchtete) Wasserloch kommen. Das spannende sind die Trecks und die Begegnungen. In Dolomite verhielten sich speziell die Elefanten ganz anders als in Okaukuejo. Sie sind ungestört vom Licht und dem Krach und den Ignoranten, die einfach ihren iphone Blitz nicht abschalten können. In Okaukuejo dagegen ist man viel näher dran. Dort begegnen sich nachts Elefanten, Rhinos, Giraffen etc. gleichzeitig. Letztendlich sind beide gut. Preis in Dolomite fand ich ok - allerdings hängt das vom Chalet ab, bzw. wohin es blickt. Wasserloch-Chalet ist die Nr. 13 oder 14 (glaube 14 ist auch die Honeymoon-Suite).