Fotografieren Sesriem / Sossusvlei

52 Antworten · 7'428 Aufrufe · gestartet 30. Mai 2016 von terUsch
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545 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
Tinochika schrieb:
Zum Auto: Auf den Schotterpisten immer Allrad an!

Moin,
den Tip halte ich für ziemlich grenzwertig.

Falls der gemietete Fortuner ein 4x4 ist, hat der, soweit ich weiß, ohnehin permanten Allrad mit Mitteldifferential. Dann ist das sowieso egal, da immer drin.

Beim Standard Hilux mit zuschaltbarem Allradantrieb würde ich im Leben nicht auf die Idee kommen auf Gravelroads mit Allrad zu fahren. In Kurven und spätestens beim Abbiegen verspannt sich der Antriebsstrang mächtig und aufgrund des fehlenden Mitteldifferentials schiebt die Kiste über die Vorderräder. Das ist für den normal begabten Mitteleuropäer mE ein größeres Problem als fehlender Grip. Hier mit 'schnell vorankommen' zu argumentieren, wo es im Forum jeden Tag die Geschwindigkeitsdiskussion gibt, halte ich für wenig angebracht.

Gruß
Henning
33,1k Beiträge · seit 200601. Juni 2016 ·
Hi Henning,
Falls der gemietete Fortuner ein 4x4 ist, hat der, soweit ich weiß, ohnehin permanten Allrad mit Mitteldifferential.
wie kommst Du denn darauf? Ich fahre einern 2016er Fortuner und der hat zuschaltbaren Allrad mit zuschaltbarer Differenzialsperre... und ist ansonsten 2x4.

Abgesehen davon hast Du natürlich Recht, dass 4x4 auf Schottepristen in 99% der Fälle nicht notwendig ist. Wer gerne die Mineralölkonzerne unterstützen will oder sich "sicherer" fühlt, möge aber ein solches tun 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'652 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
Abgesehen davon hast Du natürlich Recht, dass 4x4 auf Schottepristen in 99% der Fälle nicht notwendig ist. Wer gerne die Mineralölkonzerne unterstützen will oder sich "sicherer" fühlt, möge aber ein solches tun
Hallo Christian,

ich für mich behaupte einfach einmal, dass man mit zugeschaltetem Allradantrieb auf jeden Fall sicherer auf den Schotterpisten fährt. Das ist mir der halbe bis ein Liter Mehrverbrauch pro 100 km auf jeden Fall wert.

Letztendlich kann es aber jeder halten wie er will. Hauptsache kein Unfall im Urlaub.

Gruß Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
545 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
travelNAMIBIA schrieb:Hi Henning,
Falls der gemietete Fortuner ein 4x4 ist, hat der, soweit ich weiß, ohnehin permanten Allrad mit Mitteldifferential.
wie kommst Du denn darauf? Ich fahre einern 2016er Fortuner und der hat zuschaltbaren Allrad mit zuschaltbarer Differenzialsperre... und ist ansonsten 2x4.

Abgesehen davon hast Du natürlich Recht, dass 4x4 auf Schottepristen in 99% der Fälle nicht notwendig ist. Wer gerne die Mineralölkonzerne unterstützen will oder sich "sicherer" fühlt, möge aber ein solches tun 😉

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Moin Christian,

danke für die Klarstellung. Ich meinte, dass im November in einer Unterkunft in einer südafrikanischen Zeitschrift so gelesen zu haben. Vermutlich gibt es da weltweit alle möglichen Antriebsvarianten...

Gruß
Henning
7'315 Beiträge · seit 200601. Juni 2016 ·
Tinochika schrieb:BikeAfrika schrieb:
... kannst Du dann auch schneller bremsen? 😉
Wenn ich in so einer Situation bin, will ich gar nicht schneller bremsen müssen, obwohl ich es könnte. 😉

... da muss ich nochmal drauf zurück, weil es einfach so stehenblieb.
Beim Bremsen ist der entscheidende Faktor die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn. Diese Reibung ändert sich nicht dadurch, dass Du zuvor für den Vortrieb 4x4 zugeschaltet hast.
Auch im 4x2-Betrieb bremst das Auto alle vier Räder. Über ABS und je nach Situation ggf. ESP geschieht das mit den für den jeweiligen Untergrund maximalen Verzögerungswerten.

Weshalb sollte ein Auto im 4x4-Betrieb denn besser bremsen können? Die physikalischen Gesetze bleiben die gleichen, die entscheidenden Faktoren auch.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'652 Beiträge · seit 201401. Juni 2016 ·
Hallo Wolfgang,

was hältst Du davon, dass wir einen neuen Thread aufmachen, der die Vorzüge von 4x4, langsam oder schnell ans Ziel kommen und auch schneller bremsen als Thema hat.

Das ganze hier hat doch nichts mehr mit fotografieren im Sossusvlei zu tun, was ja das ursprüngliche Thema war.

Gruß Hartwig
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7'315 Beiträge · seit 200601. Juni 2016 ·
Tinochika schrieb:
was hältst Du davon, dass wir einen neuen Thread aufmachen, der die Vorzüge von 4x4, langsam oder schnell ans Ziel kommen und auch schneller bremsen als Thema hat.

... jo, mach ruhig mal. Da kannst Du die Erklärung zum kürzeren Bremsweg gleich mitliefern. 😉
Du hast die themenfremde und gefährliche (weil Sicherheit vermittelnde) Behauptung doch selbst in diesen Thread gebracht.

Gruß
Wolfgang
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33,1k Beiträge · seit 200602. Juni 2016 ·
OFF TOPIC
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Hi Hartwig,
ich für mich behaupte einfach einmal, dass man mit zugeschaltetem Allradantrieb auf jeden Fall sicherer auf den Schotterpisten fährt.
wobei wir ja wieder beim Thema wären, was auch Forenteilnehmerin WoMa immer wieder versucht zu verdeutlichen. Angemessen Fahrweise ist das Stichwort. Vor 10 Jahren ist jeder, auch Tourist, mit einem normalen PKW (fast) überall dort hingefahren, wo heute die Touristen mit einem "dicken" 4x4 hinfahren. Und genau das ist das Problem. Viele denken, dass man mit so einem 4x4 (ein Großteil weiß nicht einmal wie man ihn korrekt einsetzt) überall durch kommt und mit jeglicher Geschwindigkeit sicher fährt. Und das ist ein Trugschluss und deshalb Grund für so viele Unfälle von Touristen, die ohne Fremdeinwirkung und eigentlichen Grund ein Auto umschmeissen. Aber das Thema hatten wir ja schon... 😉 Viele Reisende fahren - leider? - mit einem PKW bei 70 km/h deutlich sicherer, als mit einem 4x4 bei 100 km/h.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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649 Beiträge · seit 200702. Juni 2016 ·
Hallo terUsch,

Ich klinke mich mal ein, weil es mir bei diesem Thread eiskalt den Rücken runter läuft.

Es haben hier ja schon einige altgediente Namibia -Fahrer geschrieben, dass Deine geplanten Fahrstrecken unverantwortlich sind. Aber vielleicht wurde nicht klar genug gesagt, wie sie zu der Meinung kommen.

Auf Pad zu fahren ähnelt der Fahrt auf festgefahrenen Schneedecke. Und das über eine Entfernung von mehreren 100 km diversen Tagen in Folge. Dies ist nicht zu vergleichen mit der Schotterstraße ins rote Zentrum in Down Under! Die Fahrmanöver, die Du in Deinem Quadro auf Euerer Einfahrt noch hin bekommst, könnten nach einer Woche Rüttelei in brütender Hitze bei nicht mehr existenter Konzentration tödlich ausgehen.
Fahren in der Dunkelheit ist lebensgefährlich. Oryx und Kudus springen über die Lichter, die im Dunkeln auf Sie zukommen -und landen mit den Hörnern voran in der Windschutzscheibe. Zur Info: Das sind die beiden Antilopenarten mit den sehr langen, sehr spitzen Hörnern. Wenn Du in WDH einen Rollstuhlfahrer triffst, dann frag doch mal, wie das passiert ist. Die Chancen stehen gut, dass er genau bei so einem Unfall verletzt wurde.

Deine Kinder sitzen in dem Wagen! Ich würde die Warnungen nicht so einfach abtun. Geh mal im Forum suchen. In den letzten Jahren gab es einige Threads, in denen Touristen als Warnung beschrieben haben, wie sie sich auf der Pfad fast umgebracht haben. Es waren nicht nur Namibia-Neulinge darunter...
Wenn Dein Freund diese Strecke so gefahren ist und überlebt hat, hat er Glück gehabt. Willst Du wirklich die Gesundheit Deiner Familie darauf verwetten, dass Dir das auch gelingt?
zuletzt bearbeitet 02. Juni 2016
Themenstarter12 Beiträge · seit 201602. Juni 2016 ·
Hallo giraffenmog,

vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich gehe dabon aus, dass Du 2 Abschnitte meinst. 1. frühmorgens/nachts von der Guestfarm nach Sesriem und 2. die 500 km von der Etosha Lodge zur Mobola Lodge.

Zu 1. hatte ich vorgestern bereits hier erwähnt, dass ich noch auf die Bestätigung von Weltevrede zur Verlängerung um 1 Nacht warte. Sieht aber gut aus und die Klippe sollte umschifft sein, da sich dadurch alles entzerrt.
zu 2. sehe ich aber keine Alternative
Gruß
Günter
Themenstarter12 Beiträge · seit 201610. Juli 2016 ·
lilytrotter schrieb:Hallo, terUsch,

Dann frag ich dich doch noch zu deiner „ungewöhnlichen“ Rückreise:
- Flug ab Livingstone über Johannisburg nach Windhoek
- um am nächsten Abend von Windhoek nach D zufliegen.

1. Warum führt man einen weiteren Grenzübertritt durch, nach Sambia (Livingstone), verbraucht mehr Zeit/Geld (Visum) und fliegt über Joburg nach Windhoek? - - wenn man doch auch von Vic Falls (Zimbabwe) direkt nach Windhoek fliegen könnte? (so man denn unbedingt noch mal einen halben Tag Windhoek „erleben“ möchte...)

Und warum überhaupt das Zick-Zack? Irgendwie die totale Zeitverschwendung.
Man könnte sinnvoller/günstiger von VicFalls (Zimbabwe) nach Joburg und dann direkt nach Deutschland fliegen.
...und den gewonnenen Tag an einem der Highlights einsetzen. 🙂

Gruß lilytrotter
Hallo lilytrotter,
Habe die letzten Wochen mangels Zeit das Forum und die Planung etwas aus den Augen verloren...
Du hast natürlich völlig Recht und ich habe auch einen Unsinn geschrieben. Irgendwie war ich auf Livingstone gepolt. In Realität (hab mir die Flugscheine nochmals angesehen), fliegen wir von Vic Falls aus. Deswegen habe ich (booking.com sei´s Dank) die Unterkunft von Livingstone nach Vic Falls verlegt. Damit wird es natürlich viel runder... Danke!

@all: Update zum Reisebeginn (und ursprünglichem Thema!):
Nochmals Dank für die vielen Empfehlungen, insbesondere an Tinochika: ich habe jetzt die 2. Nacht auf der Weltevrede Farm bekommen und somit wird der Tourbeginn viel entspannter. Wir werden, wie von Tinochika empfohlen, den Rest des ersten Tages auf der Guestfarm verbringen und haben den ganzen 2. Tag dann für Sosssvlei Zeit. Am dritten Tag werden wir dann, von der Farm aus startend, gemütlicher nach Swakopmund kommen. Der geplante Flug über die Wüste musste deswegen aber gestrichen werden.

Eure Tipps waren wirklich gut!

Viele Grüße
Günter
Themenstarter12 Beiträge · seit 201618. Sept. 2016 ·
Servus,
Ende August sind wir wieder wohlbehalten gelandet und, bevor ich auf das eigentliche Forumsthema „Fotos in Sesriem“ zurückkehre, möchte ich deshalb einige Themen bzw. Kritikpunkte rückblickend klären. Dass die Tour unwahrscheinlich erlebnisreich und toll war, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Und ich würde sie – würde ich vor der Wahl stehen – genauso wieder machen.
Aussage Nr. 1: „Nach der Landung unbedingt erst einen Tag in Windhuk bzw. Umgebung bleiben“.
Nein! Das ist in meinen Augen absolut nicht nötig. Natürlich, wenn man vorher schon weiß, dass man im Flugzeug überhaupt nicht schlafen kann, wenn man noch nie Linksverkehr erlebt hat oder ein wenig geübter Fahrer ist: Ja, dann bleibt dort. Das aber auf alle umzulegen ist m.E. FALSCH. Die 300 km zur Weltevrede Lodge über den Spreetshoogte Pass waren kein Problem, der Pass und die Aussicht spitze.

2. Strecke zwischen Etosha und Divundu: „..es mir bei diesem Thread eiskalt den Rücken runter läuft…Deine geplanten Fahrstrecken unverantwortlich sind“ (von giraffenmog) oder „Das ist leichtsinnig, verantwortungslos und dumm!“ (von chrigu)
Sorry, wenn ich das so klar ausrücke, aber das ist Humbug! Wir sind morgens um 8.00 Uhr nach einem ausgiebigen Frühstück losgefahren, haben in Rundu rund 1 h Mittag gemacht und getankt und sind um exakt 15:15 h zur Mobola Lodge rein gefahren. Die Straße über Grootfontein ist von Anfang bis auf evtl. 10-15 km zum Ende geteert. Man kann hier völlig entspannt fahren. Bei uns kam dazu, dass wir uns das Hörbuch „Hummeldumm“ angehört haben und die Zeit im Flug vergangen ist. Selbstverständlich habe ich mir so meine Gedanken über einige warnende Forumsbeiträge gemacht. Letztendlich muss ich diese aber FÜR MICH unter dem Thema „Panikmache“ abhaken. Bitte nicht falsch verstehen, denn jeder hat ein anderes Verständnis dazu.

Zum eigentlichen Thema Fotos. Wie oben mal geschrieben, haben wir den Nachmittag gemütlich in der Guestfarm verbracht und sind dann gegen 5:30 Uhr morgens die knapp 50 km zum Eingang gefahren. Den Sonnenaufgang haben wir zwar nicht auf einer Düne erlebt, war aber auch sehr schön. Und die Worte von Burschi „auch in den späteren Morgenstunden lassen sich tolle Fotos machen, wenn das Licht noch sehr sanft ist.“ unterschreibe ich gerne. Siehe Fotos im Anhang

Gruß
Günter
zuletzt bearbeitet 18. Sept. 2016
33,1k Beiträge · seit 200618. Sept. 2016 ·
OFF TOPIC
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Hallo Günter,

prima, dass ihr eine schöne Reise hattet!
Deine Erfahrung mit langen Fahrten nach dem Flug ist gut und prima, dass es für Euch entspannt machbar war. Ist aber definitiv eher die Ausnahme als die Regel - selbst ich würde als jemand der hier lebt und Straßenverhältnisse etc kennt, nach einem Europaflug nicht mehr weit fahren wollen.
Strecke zwischen Etosha und Divundu
hättest mich vorher fragen müssen 😉 Die Strecke ist ganz easy zu fahren. Ich fahre in aller Regel von Windhoek bis Divundu - auch ohne Probleme. Man muss aber im Hinterkopf haben, dass eben das Fahren nördlich des Veterinärzauns ein anderes ist als südlich davon: alle paar Kilometer Schule und Dorf mit GEschwindigkeitsbegrenzung, zeitweise viele Esel etc auf der Straße. Die Straße vom Zaun nach Rundu ist nicht ohne Grund eine der unfallträchtigsten im Land.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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