Weihnachten und Neujahr in Nordtansania's Wildnis

Reisebericht 38 Antworten · 9’921 Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2016 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201413. Jan. 2016 ·
Nun wir tun uns gütlich an der Lunchbox von der Serena Lodge. An Picknickplätzen ist Voegel fotografieren einfach, da sie sich an Menschen gewohnt sind und leider halt auch gefüttert werden.



Schuppenkoepfchen / Speckle-fronted Weaver



Starweber / White-headed Buffalo Weaver in dessen Nester die Zwergfalken brueten



Elsterwuerger / Magpie Shrike

Bakari hat was von Geparden gehört und die gehen wir nun suchen. Strausse stehen auf der Strasse, da muss man halt warten, bis man vorbei kann.





Trappen und Frankoline laufen im hohen Gras rum, doch darin liegende Geparden zu sichten, ist fast unmöglich, solange sie sich nicht bewegen. Also gemütlich Richtung Lodge. Ein Kongoni (Kuhantilope) liegt auf dem Weg, gibt die Strasse aber frei und posiert toll für uns.

Wir müssen noch tanken und fahren zur Garage bei Seronera. Da liegt ein grosses Löwenrudel unter einem Leberwurstbaum. Sehen kann man sie dank dem hohen Gras ganz schlecht. Hin und wieder steht einer auf, lässt sich aber gleich wieder ins Gras fallen.



Das nächste niedliche Tier, das wir zu sehen bekommen, ist der Aufpasser einer Truppe Zebramangusten.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. Jan. 2016 ·
Dieser Marmorspätzling frisst die Samen einer bodenkriechenden Pflanze. Ich kenne leider den Namen nicht, weiss aber, dass die kleinen, spitzigen Samen enorm weh tun können.



Wir wollen noch beim Hippopool vorbei und kommen dabei an Dikdiks und im Schlamm liegenden Büffelbullen vorbei.





Dank dem vielen Regen fliesst viel Wasser in dem Fluss und die Hippos müssen nicht mehr dicht zusammengedrängt in der Dreckbrühe liegen, wie es im Oktober der Fall war.







Auch ein noch ganz kleines Nilpferdchen ist neben seiner grossen Mutter im Wasser.



Zum Vergleich die gleiche Stelle im Oktober 2015



Wir müssen, die Zeit drängt. Also zum Hauptweg zurück und Richtung Süden bis zur Abzweigung zur Serena Lodge. Ein hüpfendes Dikdik, es ist ganz aufgeregt und siehe da, ein Schakal. Dieser schnüffelt ihm nach und das Dikdik hüpft in hohen Sprüngen immer weiter weg. Ein 2. Schakal kommt auf die Strasse und das an uns vorbeisausende Safarifahrzeug konnte grade knapp bremsen, so dass der Schakal unverletzt blieb. Uns drängt die Zeit und wir müssen, doch dies war ein interessanter Anblick - und es ist zu hoffen, der Schakal hat was anderes zu fressen gefunden.

Als wir um eine der Kurven kommen, wo die Strasse ziemlich gelitten hat, treffen wir auf einen Verkehrsstau. Ein Fahrer hat es geschafft, eins seiner Räder in ein tiefes Loch bei einer Wasserröhre zu versenken. Er musste rausgezogen werden und man konnte den verbrannten Gummi der spulenden Räder noch riechen. Nun, nachdem was passiert ist, werfen sie als Warnung grosse Steine rein.

Bakari wurde unterwegs schon von einem Angestellten der Lodge angerufen und als wir ankamen, redete ich mit ihm. Sie hatten als Ueberraschung einen Sundowner vorbereitet. Nun, Pech, wir wussten von nichts. Er versprach, dass wir den in der Ngorongoro Serena Lodge bekommen sollten.

Wir sollen schauen, dass wir dann um 18.30 spätestens in der Lodge sein werden. Nun also unter die Dusche und zum Abendessen anziehen. Beim reinspazieren in das Hauptgebäude kommen mir die Rufe der Kröten entgegen. Diesmal ist der Fotoapparat mit dabei. Sie paaren sich und die nichtbeschäftigten Männchen blasen ihre Rufblase weit auf, so dass der montone aber für mich beruhigend klingende Ton weit hallt.



Ein gediegenes und wohlschmeckendes Abendessen vom Buffet erwartet uns. Von einer Dame, die am Buffet arbeitet, erfahre ich, dass sie zum Training hier ist. Sie kommt aus Kenia, wie viele Angestellte in den Lodgen. Ab ins Bett, die Morgen kommen immer sehr schnell.

28.12. Heute müssen wir um 08.00 Uhr los, damit wir es innert den 24 Stunden während denen das Ticket gültig ist, zum Naabi Gate schaffen. Bei zu spätem Auschecken, muss ein ganzer Tag nachbezahlt werden. Ein grosser Mistkäfer liegt am Boden. Also hebe ich ihn auf und positioniere ihn zum fotografieren. Danach setze ich ihn im Gras ab.



Die Pillendreher sind weitläufig mit den Maikäfern verwandt und gehören zu den Mistkäfern, welche mit über 25.000 Arten über den Globus verteilt sind. Würden keine Mistkäfer existieren, so würden die Steppen, wo sehr viele Pflanzenfresser leben, bald im Dung vergraben werden. Sie sind also enorm wichtig für den Kreislauf.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201415. Jan. 2016 ·
Wir starten nun die Fahrt via den Moru Kopjes zum Naabi Hill Gate. Ueberall sieht man noch viel Wasser liegen, doch die Wege sind grösstenteils trocken. Weit weg auf einem Baum liegt ein Leopard. Es reicht grade für ein Erkennungsbild. Wir fahren zügig ohne zu rasen, doch anhalten tun wir nur bei einer Herde Impalas und dann den Moru Kopjes.




Kurz vor dem Naabi Hill ist alles voller Zebras, die zügig ziehen.








Es scheint mir dass das vorderste Zebras von einer Schlinge verletzt ist - ob die Schlinge noch dran ist, kann ich leider nicht erkennen. Es fiel mir auch erst jetzt beim Fotos bearbeiten auf.



Ein paar Minuten vor der vorgeschriebenen Auscheckzeit erreichen wir das Naabi Gate. Rotschnabelbüffelweber tanzen bei ihren Nestern , die sie nicht nach Weberart weben, sondern grob aus Zweigen konstruieren. Es ist Mittagszeit und somit fällt kein Licht auf die schwarzen Vögel. Versuchen tue ich es trotzdem.



Wir beschliessen vor dem Essen auf die Kopjes hoch zu gehen. Man sieht unendlich weit von da oben, doch Fotos bringen in der feuchten Mittagsluft gar nichts. Nun erst mal Essen.



Ein Vogel fliegt unters Dach an die Mauer. Eine Felsenschwalbe hat dort ihr Nest gebaut und bringt Futter zu den noch nestbedürftigen Jungen. Das Nest bauen sie aus Lehmkügelchen und kleben es an der Wand fest.



Beim Elefantenschädel erkläre ich, wie das mit den Zähnen bei den Elefanten funktioniert. Sie wachsen von hinten nach vorne. Jeder nachfolgende der 6 Zahnsätze ist grösser als der vorhergehende. Bei den Lamelleneinschnitten brechen sie vorne weg. Somit hat der Elefant immer Zähne, bis der letzte im Alter von etwa 66 Jahren auch verbraucht ist.



Elfenastrild beim Naabi Gate
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201416. Jan. 2016 ·
Es geht weiter, runter vom Naabi Hill auf die Ebene. Da stehen etwa 10 Autos, da muss was sein. Ist es auch - ein Gepard. Er will eigentlich über die Strasse und schaut sich um, wo es am besten ist, zwischen den Autos durchzugehen.






und der Beweis, dass es sich um ein Maennchen handelt, das alleine unterwegs ist, was seltener der Fall ist. Meist bilden sie Koalitionen von 2 - 3 Katern.





Wir sind an allem interessiert und halten auch für eine Sumpfschildkröte, die in einer der Pfützen Wasser gefunden hat. Wenn diese austrocknet, dann wandert sie zu einer anderen. Starrbrust-Pelomeduse (Pelomedusa subrufa)



Wir sind nun im Ndutu Gebiet, welches zur Ngorongoro Conservation area gehört. Zebras haben hier schon Einzug gehalten und etliche Stuten sind hoch trächtig.



Weiss- und Regenstörche laufen auf der Wiese rum und suchen nach Insekten, die nach dem Regen in grosser Zahl vorhanden sind.

Erstmal nun in die Lodge, um die Zimmer zu beziehen und uns etwas frisch zu machen. Danach wieder ab in die Wildnis. Bakari hört von Löwen und somit zieht es uns dahin. Auch ein grosser Elefantenbulle frisst unweit von den Löwen. Es stehen etwa 5 Autos hier, als die Ranger kamen. Jedem Fahrer, der keinen Eintrittsbeleg für die Serengeti hat, werden die Belege für Ndutu weggenommen. Wir stehen etwa 200 m von der Grenze, die sehr unklar mit weissen Grenzsteinen markiert ist. Das leidige Thema wird von Safariveranstaltern mit TANAPA diskutiert, wie ich von einem anderen Fahrer später höre. Es ist wirklich tückisch! Und ein Rätselraten, wo man sich nun befindet - Serengeti oder Ndutu.



Da liegt ein Löffelhund im Gras und ruht sich aus.


Ein stattlicher Elefantenbulle spaziert gemütlich im Abendlicht durch das seichte Wasser.



Die Sonne senkt sich und es ist Zeit in die Lodge zu fahren. Schon vor dem Abendessen sitzen die Ginsterkatze oben auf dem Gebälke. Dies ein Faktor, der der Ndutu Lodge einen speziellen Charakter verleiht. Müde ab ins Bett.

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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201416. Jan. 2016 ·
Danke Dir Picco

freut mich, dass Dir ein paar Bilder gefallen.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201416. Jan. 2016 ·
29.12. Wie immer erwache ich früh und suche halt vor und nach dem Frühstück, bevor es auf Pirsch geht nach Vögeln im Gelände. Gepackt habe ich, denn ich ziehe in ein anderes Zimmer um. Nicht weil das jetzige nicht gut wäre, doch ich bekomme ein Guide Zimmer, da die Lodge voll ausgebucht ist. Nektarvögel laben sich an blühenden Aloen - 3 verschiedene Arten erblicke ich.



Elfennektarvogel

Auf der Pirsch, die uns an den See führt, kommen wir an einer grossen Gruppe Weiss-Störche vorbei. Auch Giraffen zieren die Gegend. Und dann Löwen. Ein Männchen liegt im Gebüsch und knabbert an was rum. Autos stehen drum rum und Bakari hatte erst Bedenken, offroad zu fahren, das auch in Ndutu verboten ist. Also bleiben wir nur kurz und manövrieren uns zwischen Büschen und Autos wieder raus.





Ein Skelett und etwas entfernt der Kopf - es war mal eine Griaffe.



Dann eine einzelne Löwin und nur etwas weiter ein Rudel mit Kleinen. Leider ist der Einblick sehr schlecht. Büsche und Autos blockieren.









Gemütlich fahren wir Richtung Lodge. 2 Elefantenbullen kommen den Hang runter und wir beobachten die eine Zeitlang. Gemächlich und immer mal etwas abreissen, um zu fressen spazieren sie zum Wasser, wo sie gemeinsam trinken.





Grantgazellen fressen Gras und Blätter und die stattlichen Böcke können bis zu 80 kg schwer werden.



Ein Sekretär geht Futter suchend durch die Wiese. Ein zweiter kommt an, folgt dem ersten und die Paarung beginnt.



Bald sind wir in der Lodge und lassen uns das Mittagessen schmecken. Mein Zimmer ist gut! Und auf dem Weg dahin hat es grosse Akazien von wo Vogelstimmen kommen. Doch im Mittagslicht gelingen keine Bilder. Auf der Nachmittagspirsch sind Giraffen, die Bakari uns mit einem Umweg fahren, ins gute Licht stellen muss. Tut er auch.



Wir finden eines der Löwenmännchen wieder. Nun ist er noch mehr im Gebüsch. Bakari muss auf dem rutschigen Kies den 4x4 einschalten, um einen kleinen Abhang hochzukommen. Es nutzt nichts, wir sehen keinen Löwen, sondern 2 Kappengeier auf einem Baum. Da der Löwe geht auf die Ebene raus und setzt sich hin. Sein Darm muss gedrückt haben.... Schnurstracks fliegen die Geier hin und der jüngere pickt etwas davon. Allzu gut scheint der Kot doch nicht zu schmecken.



Wir sind ja nun auch wieder unten und verfolgten dies mit. Der Löwe legt sich hin und schaut erst gegen uns, dann aber weg von uns. Also fahren wir herum und echt gemein, nun blickt er wieder dorthin, wo wir vorhin standen. Wir lassen es...



Schon bald ist die Zeit wieder um und wir machen uns gemütlich auf den Heimweg. Doch nicht ohne 2 Büffelbullen im Abendlicht beim Trinken zuzusehen. Viele Tiere sind froh, um das viele Wasser, das überall verstreut in Pfützen und Bächen ist.



Ein toller Kampfadler steht auf dem Boden, leider etwas im Gegenlicht.



Auch eine Giraffe hat Durst. Tief muss sie den Hals niederbeugen, um an das kostbare Nass zu gelangen. Vor ihr spaziert eine Familie Nilgänse mit ganz kleinen Kücken im Wasser.







Der Löwe, der am Morgen gefressen hat, liegt nun an der nicht mehr heissen Sonne im Freien. Nun können wir das prächtige Tier genauer betrachten.





Eine Gruppe Giraffen nähern sich dem Löwen. Sie spüren, dass da eine Katze liegt, merken aber auch, dass er voll ist. Der Löwenherr gönnt ihnen einen kurzen Blick und dann legt er sich flach und uninteressiert hin.



Auch für uns ist es Zeit in die Lodge zu fahren und das leckere Abendessen zu geniessen.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201417. Jan. 2016 ·
30.12. Bakari war ganz früh schon bei den Rangern, um sein Ndutu Permitt rauszuholen. Dennoch, er kommt zu spät, hat es aber dank einem Kollegen, der beim Naabi Gate arbeitet, ohne Kosten geschafft. Nun geht es also los in die Richtung, wo wir Gnus vermuten. In der Zwischenzeit jage ich ein paar Vögel.



Pfirsichkoepfchen



Rotbrustnektarvogel

Kaum sind wir aus dem mehr bewaldeten Gebiet raus, kommen die Gnus - und nicht nur ein paar! Ganz, ganz viele. Einer hinter dem anderen rennt ins neue Weidegebiet. Ein Schauspiel, das einem immer wieder faszinieren kann. Die mitrennenden Kälber sind vom letzten Jahr, also etwa 10 Monate alt.



Die kleinen Zebras sind ganz frisch und noch braun gestreift.



Etwa 6 Autos stehen in einer Linie mit einiger Entfernung voneinander. 2 Geparden. Bakari fährt auf die Geparden zu, merkt aber seinen Fahrfehler rasch und fährt weg. Er stellt sich in die Reihe mit den anderen Fahrzeugen. Die Geparden wollen jagen und schleichen sich immer mehr an die Pflanzenfresser ran. Das Ziel einige Thommies. Wir müssen leider zum Mittagessen, hören aber später im Funk, dass sie ein Thommy erwischt haben. Die Fotos sind alle total verschwommen, das grelle Licht mit der hohen Luftfeuchtigkeit ist aber drauf.... Eine Tüpfelhyäne kommt aus dem Schlammbad, was ihnen den Uebernamen, die dreckige Gefleckte eingebracht hat.



und so wuerde ein Erdferkel aussehen....

Der Schädel an der Wand in der Lodge ist eine Replica. Doch solche Tiere bewegten sich mal in dieser Gegend. Ist allerdings schon eine lange Zeit her.



Nach dem feinen Essen stellen wir uns auf die Terrasse, um uns einer Verdauungszigarette gütlich zu tun. Da, Gnus rennen am See entlang - der Einzug ins Kalbergebiet Ndutu ist in vollem Gange!



Nun starten wir die Reise zum Ngorongoro, fahren aber erst noch zum kleineren See. Ein ganz winziger Elefant und Giraffen, aber das Licht.... Erst als wir auf der grossen Ebene sind, geht es einigermassen mit Fotografieren. Eine Blauracke, die hier den Europäischen Winter verbringt, wird das Objekt.



Bald verlassen wir die weiche Piste und lassen uns auf der Hauptstrasse zum Ngorongoro Krater durchrütteln. Doch auch hier mussten sie dank dem vielen Regen ausbessern. Die Strasse ist also besser, als auch schon. Diese konkurrieren nicht mit den Herden der Maasais, da sie die Akazien hoch oben abfressen können.

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384 Beiträge · seit 201317. Jan. 2016 ·
Hallo Elvira,
ich wollte mich schon lange mal zu Wort melden, aber Du weißt ja, die Zeit....
Doch heute mit Deinem ersten Fotos von den Pfirsichköpfchen, da muss ich Dir mal einen großes Lob aussprechen! Klasse Aufnahme! Leider haben wir während unserer zwei Tansaniareisen keine gesehen. Sind bestimmt regional oder hat es vielleicht was mit der Jahreszeit zu tun.
Einer von vielen Gründen noch mal in dieses schöne Land zu reisen...., aber ich habe gelernt: ohne Sichtungserwartungen!!!

Hoffen wir alle, das es dort friedlich bleibt......, wenn ich an die Vorfälle gestern in Kenia und Westafrika denke, aber das gehört nicht hier in Deinem schönen Reisebericht hinein.

Danke, fürs zeigen

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana
zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2016
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201417. Jan. 2016 ·
Hallo Holger

danke fuers Kompliment!

Pfirsichkoepfchen treffe ich immer an.... Sei es am Manyara See (nicht im Park), vor allem, wenn die Sonnenblumen reif sind, in Seronera und sicher in der Ndutu Lodge wo sie in einem der alten Baeume auf dem Parkplatz brueten.

Hilf mir mal auf die Spruenge bitte, was ist gestern in Kenia passiert? Toent nun bloed, da ich hier wohne aber nicht immer alles mitbekomme.

Tansania ist das friedlichere Land. Sie haben kein Stammesdenken wie die Kenianer und grenzen an kein Land, wo derzeit Krieg herrscht. Kenia hat 2 nicht grade friedliche Nachbarn (Somalia und Suedsudan). Obwohl ausser, dass wir von beiden Laendern etliche Leute sehen, merken wir nichts davon.

Liebe Gruesse
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384 Beiträge · seit 201317. Jan. 2016 ·
Bushtruckers schrieb:Hallo Holger

danke fuers Kompliment!

Pfirsichkoepfchen treffe ich immer an.... Sei es am Manyara See (nicht im Park), vor allem, wenn die Sonnenblumen reif sind, in Seronera und sicher in der Ndutu Lodge wo sie in einem der alten Baeume auf dem Parkplatz brueten.

Hilf mir mal auf die Spruenge bitte, was ist gestern in Kenia passiert? Toent nun bloed, da ich hier wohne aber nicht immer alles mitbekomme.

Tansania ist das friedlichere Land. Sie haben kein Stammesdenken wie die Kenianer und grenzen an kein Land, wo derzeit Krieg herrscht. Kenia hat 2 nicht grade friedliche Nachbarn (Somalia und Suedsudan). Obwohl ausser, dass wir von beiden Laendern etliche Leute sehen, merken wir nichts davon.

Liebe Gruesse
Oh, sorry Elvira,
es war ein Anschlag in Somalia, aber mit jeder Menge toten kenianischen UN Soldaten.

Holger
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zuletzt bearbeitet 17. Jan. 2016
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201417. Jan. 2016 ·
Hallo Holger

dann bin ich froh, dass ich doch auf dem Laufenden bin. Von dem Anschlag habe ich gehoert.

Liebe Gruesse
Elvira
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8’080 Beiträge · seit 200818. Jan. 2016 ·
Coucou Elvira,

Endlich komme ich wieder dazu deinen Reisebericht weiter zu lesen! 😎

Da gibt es auch wieder tolle Bilder. 🙂

Danke fuer's Sharen.

Liebe Gruesse aus dem Sadaani NP
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201418. Jan. 2016 ·
Hallo Annick

freut mich, dass Du mit von der Partie bist.

Willkommen und liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201418. Jan. 2016 ·
Ein Zebrajunges, das grade trinkt, zieht mich in seinen Bann.







Bakari wird mitgeteilt, dass Löwen mit Jungen nicht weit entfernt sind. Also mal hin. Erst finden wir nur eine Löwin, doch dann auf einem Hügel, wo kein Weg hinführt einen prächtigen Mähnenlöwen, Weibchen und Junge. Es war Gegenlicht und viel Gestrüpp, also ein Ding der Unmöglichkeit ein anständiges Bild zu bekommen.



Wir wenden hier und als wir wieder bei der einzelnen Löwin sind, sehen wir auch noch eine 2. Nicht weit davon entfernt spazieren Maasai Kinder mit ihren Ziegen und Schafen. Hoffentlich gibt es kein Unglück, denn nach wie vor bringen Maasais gelegentlich Löwen um, die deren “Nutztiere” fressen. Projekte für Löwenlichter laufen nach wie vor und werden durch Spenden finanziert.



Ich übe mal einen Regenstorch, doch bin noch nicht zufrieden. Der Weg führt vorbei an Wasser mit Hippos und vielen Vögeln drin unweit des Kraterrandes entlang. Eine lustige Wolke hat sich auf den Kraterrand gesetzt.



Nun auf einen Hügel rauf und beim Hochfahren findet Bakari 2 ruhende Löwinnen. Der Hügel ist wie ein Tafelberg geformt und man sieht auf die Ebene, die derzeit ein Sumpf ist. Da laufen grosse Elefantenbullen rum, wie auch 2 Spitzmaulnashörner. Leider gibt es kein Foto, die sind dank den Lichtverhältnissen und der Distanz Fantasiegemälde geworden. Da es rennt was im Gras - ein männlicher Strauss rennt zu seiner Geliebten. Die weissen Flügelränder unterstreichen seinen Tanz bei dem die Flügel geschwungen werden. Nun werden junge Strausse produziet.

Die Schwarzbauchtrappe gleich neben dem Weg schafft die Kamera nun wieder trotz diesigem Licht und bald Mittagszeit.





Die Sonne scheint grade und da stellen sich auch noch Regenstörche richtig hin. Nun gelingt ein anständiges Bild. Da diese Störche Schillerfarben haben, muss einfach das Licht und der Lichtwinkel stimmen, sonst sind sie nur schwarz-weiss.



Wir fahren zur Picknickstelle am See. Nachdem wir uns etwas die Beine vertreten haben, setzen wir uns ins Auto, um das Essen sicher vor runterstürzenden Milanen zu essen. Es dauert nicht lange und da fängt es an zu regnen. Da es hier nur noch Nass von oben zu sehen gibt, fahren wir los, weg vom Regen, der nur stellenweise runterprasselt und durch den Wind auch wegzieht. Löwen sparen 22 Stunden lang Energie und sind 2 Stunden am Tag aktiv - leider treffen wir den Herrn während den 22 Stunden an.



Der Regen holt uns wieder ein....



drum heisst er Regenstorch.... laugh

doch auch gleich sind wir wieder raus. 2 Gnubullen messen ihre Kräfte, dahinter steht ein Elefant teilnahmslos und auch die Thomsongazellen interessiert das nicht.



Da, ein Spitzmaulnashorn und nicht allzu weit entfernt. Ich versuchs, grandios wird das Bild nicht.



Ein Büffelbulle grast nicht weit vom Auto. 800 kg auf 4x4 sollte er angreifen.
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384 Beiträge · seit 201318. Jan. 2016 ·
Das Foto mit den beiden Kindern und den Löwen 🤨 . Sind die mutig! Mich wundert es, das da nicht mehr passiert. Vielleicht weil die Löwen meistens in den frühen Morgenstunden jagen?

Holger
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201419. Jan. 2016 ·
Hallo Holger

es passieren Angriffe! Wir hoeren nur nicht von allen, sondern nur, wenn sie mal wieder Rache ueben und es dann an die Oeffentlichkeit kommt.

Es ist m.E. nicht Mut, sondern Leichtsinn. Auf die Gefahr, Kinder alleine mit Kleinvieh in den Busch zu schicken, wurden die Maasai schon oft drauf hingewiesen. Nur, es ist halt Tradition....

Das Gute ist, dass Loewen selten Ziegen und Schafe holen, das ist die Arbeit des Leoparden (manchmal mit sehr vielen toten Tieren, wenn er in einen Kraal einbricht und die Tiere Panik bekommen, aber nicht ausbrechen koennen), sondern sich an Kuehen vergreifen. Entweder nehmen sie solche, die sich von der Herde entfernten, was Bullen sehr gerne tun und diejenigen, die am Abend im Busch vergessen wurden. Und was Kuehe fuer Maasais sind, weiss wohl jeder.. da kennen sie keinen Spass.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201419. Jan. 2016 ·
Der kleine, gelbe Vogel davor ist eine Schafstelze. Der Wintergast frisst die aufgescheuchten Insekten.



Wir wollen noch zum Hippopool. Doch ach, keine Hippos. Die tummeln sich alle in den neu entstandenen Pfützen. Doch da läuft was, ein Goldschakal. Sieht so aus, wie wenn da etwas zum Fressen liegen würde. Sie buddelt in einem älteren Kothaufen eines Elefanten. Vielleicht findet sie da einen dicken Mistkäfer.





Die Sonne ist weg und wir beschliessen, den Heimweg anzutreten. Dabei kommen wir am Lake Magadi vorbei, doch leider nicht nahe genug, um auch ein Bild von Flamingos schiessen zu können. Kurz vor dem Lerai Wald (Olerai ist der Maasai Name für Gelbrinden- aber auch Weissdornakazien) sagt Bakari Elenantilopen. Meine ersten im Krater! Auch ohne Licht muss ein Foto her.



Im Lerai Wald eine Herde Elefanten, Gnus, Paviane, Zebras, Grantgazellen und ein Buschbock. Letzterer auch mein erster hier unten.



Wir schauen 2 Pavianen beim Lausen zu. Der dreht wirklich jedes Haar um, so dass ihm keine Laus und kein Floh entgeht. Diese Plaggeister werden dann einfach gefressen.



Eine Löwin kommt auch noch aus dem Gebüsch raus - so kommt man ja nie aus dem Krater raus.... und wie immer bin ich von der Tierdichte beeindruckt.

Eine Löwin kommt auch noch aus dem Gebüsch raus - so kommt man ja nie aus dem Krater raus.... und wie immer bin ich von der Tierdichte beeindruckt.



Doch nun starten wir die Fahrt hoch auf der mit Kopfsteinen besetzten Strasse. Noch ein paar sehnsüchtige Blicke runter in den Krater und schon bald sind wir bei der Serena Lodge. Wir lassen die Kunden hier und Bakari fährt mich auf die Campsite zum Duschen und Umziehen.
Doch die Pyjama Lilie im Lodgegrundstück muss aufs Bild.



Auf der Camsite angekommen, lädt mich Bakari mit meinen 2 Tashen aus. Erst mal heiss Duschen, was für eine Wohltat. Als Bakari zurückkommt, er wollte meine Campinggebühren bezahlen, doch das Büro war schon zu, ziehen wir mein Zelt um. Ich kann einfach nicht in einer Menschenmasse schlafen. Zudem ist heute Silverster und da wird es sicher laut. Zu zweit tragen wir das Zelt auf die andere Weg Seite. Ob ich keine Angst hätte? Nein. Wir fahren zurück zur Lodge, wo wir bald mit dem Abendessen anfangen. Leider muss ich um 21.30 Uhr schon raus, denn ansonten schafft es Bakari nicht, vor der erlaubten Zeit 22.00 Uhr wieder bei der Serena Lodge zu sein. Kadi hat den Schlafsack mitgenommen und ich hatte zum Glück einen von Arusha eingepackt, der allerdings nicht warm genug ist. Was mich zuhause veranlasste, meine 2 wärmsten Pullover und die Regenjacke mitzunehmen, weiss ich nicht. Doch nun bin ich froh, dass ich die zusätzlich auf den Schlafsack packen kann, den ich will den Canvasvorhang einen Teil offen lassen. Es ist diesmal nicht so kalt wie auch schon, aber die Höhe von 2.300 m merkt man dennoch. Als ich nochmals raus musste, leuchte ich einen Buschhasen an.... Es muss wohl Mitternacht sein, als ich im Schlaf ein Rufen hörte. Prost Neujahr und ich schlafe weiter.
1.1.2016 Hallo Neues Jahr! Hättest ruhig mit Sonnenschein und nicht mit Nebel, wenn auch kein dichter, anfangen können. Somit sind alle Vogelbilder unscharf. Reichen nur für die Liste als Beleg.



So soll mein Zelt stehen....
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201420. Jan. 2016 ·
1.1.2016 Hallo Neues Jahr! Hättest ruhig mit Sonnenschein und nicht mit Nebel, wenn auch kein dichter, anfangen können. Somit sind alle Vogelbilder unscharf. Reichen nur für die Liste als Beleg. Nach dem Frühstück in der Serena Lodge fahren wir dem Krater entlang. Kurzer Halt beim Aussichtspunkt. Es ist einfach zu diesig.... Weiter geht es nach Karatu und zum Punkt von wo man auf den Manyara See sieht. Ich habe den See noch nie so riesig gesehen! Bald sind wir am Eingang zum Lake Manyara Nationalpark und nachdem auch das Eintrittsprozedere mal abgeschlossen ist, können wir reinfahren. Durch den tollen, grünen Wald geht es Richtung Hippopool. Ein einzelner Elefant. Halt, da stimmt was nicht! Ein Teil des Rüssels fehlt. Der Teil, mit der Grünzeug festhalten und abreissen sollte, fehlt also. Glaubt mir, es tut sehr weh, einen Elefanten zu sehen, wie er sich abmühen muss, um nur etwas ins Maul zu bekommen. Die Schlingen sind nicht für Elefanten gedacht, sondern für Antilopen, die dann als Bushmeat verkauft werden. Doch die Schlinge diskriminiert nicht....



Auf einer offenen Stelle sucht ein grosser Trupp Paviane ihr Futter. Es ist immer unterhaltsam denen zuzusehen.



Da gibts wohl was zu trinken...



Er will mal Jokey werden...

Es geht gegen die Mittagszeit zu, als wir beim Hippopool ankommen. Der Sumpf ist bevölkert von Nilpferden, Gnus, Antilopen und natürlich Vögel.



Rallenreiher



Ich habe noch nie so viele Glockenreiher auf einmal gesehen...



Kuhreiher auf Hippo

Langsam fahren wir durch den Wald, Weisskehlmeerkatzen suchen Futter und Elefantenfamilien ziehen ihren Weg. Manyara hat so viele Elefanten, dass ich bald das Fotografieren von denen aufgab.



Es zieht uns zum Picknickplatz. Kann jemand widerstehen, den Flammenbartvogel (Weibchen)aufzunehmen, wenn sie sich provozierend hinstellt?



Gemütlich begeben wir uns auf den Heimweg. Doch für Elefanten halten wir noch einige Male.



Wir bringen die Kunden in die Kirurumu Zeltlodge oben auf dem Rand des Grossen Grabenbruchs. Bakari und ich fahren runter nach Mto wa Mbu, kaufen einige rote Bananen und weiter zum Lilac Camp. Ich habe Zeit, Vögel zu suchen, bevor wir zum Abendessen hoch ins Kirurumu Zeltcamp fahren. Die Liste wächst! Das Manyara Gebiet ist wirklich ein tolles Vogelgebiet!!!! Ich spazier dem Weg entlang und höre die Einsiedlerkuckucke rufen. Seit Jahren versuche ich diesen Vogel mit der Kamera einzufangen. Heute muss es gelingen. Ich finde eine Gruppe von 3 Vögeln und muss nun die richtige Position einnehmen um mit dem Licht zwischen den Aesten hindurch zu schiessen. Gelingt mehr oder weniger.





6 Kuckucksarten habe ich bisher ums Lilac Camp herum aufnehmen können.

2.1. Zum Frühstück bin ich wieder im Kirurumu und dann heisst es zum lokalen Flughafen in Arusha fahren. Einchecken geht schnell und somit haben wir noch Zeit, eine Soda zu trinken. Nun heisst es von den lieben Leuten Abschied nehmen. Bakari fährt mich zum Nakumatt, so dass ich mein Mittagessen für morgen im Bus nach Nairobi einkaufen kann.

Eine wunderschöne Reise ist zu Ende. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter. Heftigster Regen prasselte vor unserer Tour nieder und setzte nun wieder ein! El Nino..... was auch bedeutet, dass die Gnus, die in einem knappen Monat im Ndutu und Ngorongoro Gebiet kalbern werden, genug zu fressen haben werden.
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