Caprivi und über BOT zurück in knapp 3 Wochen?

15 Antworten · 1’834 Aufrufe · gestartet 14. Jan. 2016 von Philip Marlowe
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Themenstarter243 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 ·
Hallo ins Forum,

unseren MItfahrern werden für einen Aufenthalt im Juni/Juli 2016 nur knapp 3 Wochen zur Verfügung zu stehen, um das nördliche Namibia und evtl. Botswana zu bereisen und für sie wäre es die erste Reise nach Afrika überhaupt..

Für mich selbst ist es die vierte Reise in dieses wundervolle Land und ich habe eine gewisse 4x4-Erfahrung und habe bei den vergangenen Reisen alles (mit Hilfe von T4A-Papierkarten) selbst geplant.

Allerdings habe ich nördlich von Etosha kaum Erfahrung und tue mich momentan etwas schwer damit abzuschätzen, was in 3 Wochen ohne Stress möglich ist, wenn man den Caprivi-Zipfel bereisen und vielleicht noch etwas vom Okavango Delta und Bostwana sehen möchte.

Die Vic-Falls sind uns nicht so wichtig, die können wir gerne auslassen unbd eher früher nach Süden abdrehen, wenn sich das anböte.

Aus verschiedenen Gründen sind wir etwas spät dran mit der Planung, das ist mir klar, umso toller wäre es, wenn ich von euch viele Tipps bekäme, was ihr für sinnvoll erachtet.

Ganz grob stell ich mir das so vor (edit: 2x Hilux mit Dachzeit zum Campen):

Windhoek
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Okavango Region
|
Caprivi Region
|
Kasane??? (Ein "Muss" um die Verpflegung aufzustocken?)
|
Chobe
|
Moremi?? (Zu dieser Zeit (Juni/Juli sinnvoll oder zu nass?)
|
Windhoek

Gibt es eine begründet bevorzugte Reiserichtung (Uhrzeigersinn/gegen denselben)?

Ist das für drei Wochen zuviel Programm, wenn man nicht unbedingt jeden Tag fahren möchte? Oder fährt man dann besser nur in den Caprivi rein und zurück?

Ich freue mich über eure Anregungen und vielen Dank schoneinmal!

tom
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
17,0k Beiträge · seit 201214. Jan. 2016 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2026
Themenstarter243 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 ·
Hallo Logi,

vielen Dank für deine Antwort! 🙂

Wenn ich dich richtig verstehe schlägst du vor, direkt wieder die A35 nach Süden anzutreten und den gesamten westlichen Caprivi-Zipfel inkl. Chobe komplett auszulassen? Eigentlich stell ich mir den schon ganz lohnenswert vor. Nicht?

Grüße... tom
5’490 Beiträge · seit 200914. Jan. 2016 ·
Solch eine Runde sind wir schon häufig in drei Wochen gefahren. Haben dabei sogar oft noch andere Ziele im Norden Namibias mit eingebaut. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, den Caprivi ganz zu durchqueren und dann via Kasane nach Maun zu fahren. Ist so die rundere Runde und die Dramaturgie steigert sich von Tag zu Tag.

Was ein wenig nervt ist dann leider die Rückfahrt von Maun nach Windhoek. Wenn es also nicht auf den letzten Euro ankommt und Ihr für den perfekten Urlaub bereit seid etwas tiefer in die Tasche zu greifen, empfehle ich den Wagen in Maun zurück zu geben und von dort zurück zu fliegen. Ihr gewinnt damit 2 Tage, die Ihr sicherlich besser verbringen könnt als auf der extrem langweiligen Strecke von Maun nach Windhoek.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter243 Beiträge · seit 201114. Jan. 2016 ·
Hallo Topobär,

danke für deine Meinnung! Und deine interessante Variante. Ein guter Tipp, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.

Der Flugpreis würde sich so nur um knapp 100 € erhöhen, attraktiv sieht die Verbindung MUB-WDH-FRA mit Air Namibia aus. Da wäre man dann knapp 20 Stunden unterwegs. Das geht... 😉

Ob der Vermieter allerdings mitmacht, muss ich erst noch erfragen... 🤨

Grüße!

tom
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2016
5’490 Beiträge · seit 200915. Jan. 2016 ·
Das machen alle größeren Vermieter mit. Kostet allerdings einen Zuschlag für die Einwegmiete.
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Themenstarter243 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Guten Morgen!

Bei "meinem" 4000 NAD für Abgabe in Maun. Das finde ich fair.

Grüße

tom
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
Themenstarter243 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Gibt es denn noch weitere Meinungen dazu, wie tief wir in der Kürze der Zeit in den Moremi eindringen können?

Grüße

tom
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
160 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Hallo tom

Ich denke auch, dass 3 Wochen für deine Wunschziele ausreichen. Ein möglicher Vorschlag wäre (bin ich schon so ähnlich gefahren):

Tag 1: Windhoek
Tag 2: z.B. Roys Rest Camp (liegt auf dem Weg zwischen Windhoek und Rundu)

In der Nähe von Divundu würde ich zwei Nächte bleiben, weil du schöne Bootstouren unternehmen und ins Mahangu Game Reserve fahren kannst.

Tag 3: Divundu
Tag 4: Divundu
Tag 5: Kongola (z.B. im Susuwe Triangle)
Tag 6: Kongola (z.B. im Susuwe Triangle)

In Kasane würde ich zwei Nächte bleiben, da auch hier die Möglichkeit besteht, schöne Bootstouren zu buchen. Ebenfalls hast du die Möglichkeit Game Drives an der Chobe River Front zu unternehmen.

Tag 7: Kasane
Tag 8: Kasane
Tag 9: Savuti (Chobe)
Tag 10: Savuti (Chobe)
Tag 11: North Gate (Moremi)
Tag 12: Xakanaxa (Moremi)
Tag 13: Third Birde (Moremi)
Tag 14: South Gate (Moremi)
Tag 15: Maun (evtl. Rundflug über Delta)
Tag 16: Ghanzi
Tag 17: Winhdoek


Bei diesem Vorschlag hättest du bei 3 Wochen sogar noch ein paar Reservetage.

Wenn du das mit der Einwegmiete machst, hast du natürlich noch mehr Reservetage und allenfalls sogar noch Zeit für weitere Ziele in Botswana oder Namibia.

Gruss Pascal
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
33,5k Beiträge · seit 200615. Jan. 2016 ·
Hi tom,

wollt ihr campen oder feste Unterkünfte?

Also ich persönlich finde Caprivi um Längen besser als Chobe. Meine Tour wäre deshalb mindestens eine Woche im Caprivi (Popa Falls-Gegend 2x, Nmushasha-Gegend 2x, Ost-Caprivi 3x). Wenn Chobe, dann wohne ich eigentlich immer in den River Cottages in Kasane (Self Catering - absolut sensationelles Preis-Leistungsverhältnis) und mache dann Tagesfahrten in den Chobe NP bzw. Bootsfahrten auf dem Chobe. Wenn finanziell möglich, ist auch ein River Cruise (Zambezi Queen Collection, Zambezi Voyager etc) ein einmaliges Erlebnis. Danach würde ich in den Moremi fahren (ne Woche oder so) und die restlichen Tage dann für An- und Abfahrt nutzen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
Themenstarter243 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Hallo Chritian,

wir wollen überwiegend campen (2x Hilux mit Dachzeit von KCH) und gelegentlich (wenn das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt) mal in einer festen Unterkunft nächtigen. Dabei legen wir weniger Wert auf Luxus, als auf Integration in die Natur und Gemütlichkeit.

In der Vergangenheit waren wir mit Free and Easy Vouchern unterwegs, da hatten wir natürlich auch tolle Unterkünfte zu guten Preisen. Am besten hat mir 2014 aber tatsächlich unsere kleine, urige Hütte im Mesosaurus Camp gefallen! 😁 Andere würden sie aber trotz der herausragenden Gastfreundschaft vielleicht als spärlich bezeichnen.

Vielen Dank für deine wertvollen Tipps!

Ich freue mich auf mehr!

tom
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
Themenstarter243 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Hallo Pascal!

Vielen Dank für deinen ausführlichen Vorschlag!!

TOP! 🙂

tom
3’883 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Hallo Tom,
zu deiner Tour scheint alles Wichtige gesagt - wenn auch noch nicht von jedem 😄 !
Pascalhas und Christians Ideen würde ich miteinander verknüpfen. Die Sambesi Region und der Chobe sind wirklich Highlights und sollten beide nicht zu kurz kommen. Solltest du in Kasane campen wollen, werfe ich das Senyati Safari in den Ring, so nah siehst du die Elefanten nie wieder. Das Camp vermittelt Bootsfahrten mit kleinen Booten und Ausflüge zu den Vic Falls.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter243 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 ·
Vielen Dank, freshy!

Das mit dem Verknüpfen kam mir auch schon in den Sinn. 😄

Gibt es denn bezüglich der Reisezeit (Ende Juni/Anfang Juli) irgendwelche "Machbarkeitsbedenken" oder bekannte Einschränkungen?

Üner die Suchfunktion habe ich so gut wie nichts an Reiseberichten oder Themen zu diesen Monaten gefunden...

🙂 tom
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2016
3’883 Beiträge · seit 201116. Jan. 2016 ·
Philip Marlowe schrieb:
Gibt es denn bezüglich der Reisezeit (Ende Juni/Anfang Juli) irgendwelche "Machbarkeitsbedenken" oder bekannte Einschränkungen?

Üner die Suchfunktion habe ich so gut wie nichts an Reiseberichten oder Themen zu diesen Monaten gefunden...

🙂 tom
Das mag daran liegen, dass in dieser Zeit selten Touris dort unterwegs sind, weil in dieser Zeit "tiefster Winter" mit kurzen Tagen herrscht. Reise Know How, Ausgabe 2011, schreibt: "Ergiebige Wildbeobachtungen sind im Okavangodelta ganzjährig möglich, doch werden die Monate Juni bis Oktober bevorzugt, da die Vegetation dann sehr offen ist und das winterliche Wasserangebot große Tierherden aus der knochentrockenen Umgebung anzieht." Klingt doch gut, oder?

Der Wasserstand ist jedoch sehr unterschiedlich. Wir erlebten ihn Sept./Oktober 2014 um mindestens einen halben Meter höher als ein Jahr zuvor. Aufgrund der großen Trockenheit im derzeitigen südlichen Afrika vermute ich, dass der Wasserstand in diesem Jahr relativ niedrig sein wird.
Vielleicht hat jemand anderes konkretere Anhaltspunkte.
Einen Plan B zu haben, falls es insbesondere im Moremi WR und am Khwai zu wasserreich sein sollte, ist bestimmt nicht verkehrt.

LG freshy
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zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2016
Themenstarter243 Beiträge · seit 201121. Jan. 2016 ·
Hallo,

nochmal vielen Dank für die Hilfestellungen.

Ich habe die Route nun mal soweit zusammengebastelt und bin damit eigentlich zufrieden.
Sowohl in der Divundu-Area als auch im Ost-Caprivi hätte ich gerne jeweils eine Nacht mehr. Aber leider können das unsere Mitfahrer nicht realisieren. Auch weiter hinten wären ein paar Tage mehr noch nett, aber so ist das wahrscheinlich immer.

Bis zum Senyati sieht alles super aus, aber alle Buchungsanfragen im Chobe und Moremi sind noch unbeantwortet 😕 Ich hoffe sehr, dass wir nicht komplett umplanen und den Caprivi zurückfahren müssen.

1. Nacht Otjiwa Safari Lodge Campsite
2. Tigerquelle od. Roy's Restcamp

Caprivi-West
3. Nacht: Samsitu
4. Nacht N//Goabaca
5. Nacht Mahango Game Reserve
6. Nacht Mahango Game Reserve
7. Nacht Mahango Game Reserve

Caprivi-Ost
8. Nacht Mavunje
9. Nacht Mavunje
10. Nacht Livingstone
11. Nacht Livingstone

Kasane Area
12. Nacht Senyati
13. Nacht Senyati

Chobe
14. Nacht Linyanti (Buchung via SKL noch offen! 🙁 )
15. Nacht Savuti (Buchung via SKL noch offen! 🙁 )

Moremi
16. Nacht North Gate (Buchung via SKL noch offen! 🙁 )
17. Nacht Xakanaxa (Buchung via Kwalate noch offen 🙁 )
18. Nacht Third Bridge (Buchung via Xomae noch offen 🙁 )

19. Nacht Maun (Unterkunft noch nicht entschieden)

20. Nacht Ghanzi (Unterkunft noch nicht entschieden)

21. Nacht Windhoek (Unterkunft noch nicht entschieden)

Viele Grüße!

tom
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2016