Aktivitäten während der Tour

27 Antworten · 3’969 Aufrufe · gestartet 04. Jan. 2015 von Juanito
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 ·
Gerd1942 schrieb:Guten Morgen, Juanito,

Morgens Ankunft Windhuk, sofort Richtung Waterberg.
Frage: Lohnt sich Okonjuma (AfriCat Foundation), auch vom zeitlichen Aspekt her?


Nein, das lohnt sich nicht. Von Windhoek kommend fahrt Ihr runde drei Stunden ohne Pause, Dann bräuchtet Ihr gute 3 - 4 Stunden für einen Game Drive und dann noch einmal 2 - 3 Stunden zum Waterberg. Wenn Ihr unterwegs wirklich noch etwas unternehmen wollt, dann geht in Okahandja auf den Schnitzermarkt (Dauer etwa 30 Minuten) oder fahrt vor Okahandja an den Von Bach Dam und versucht, ein Boot (mit Führer) zu bekommen und macht eine Fahrt über den Dam. Dauer ungefähr 2 - 3 Stunden, aber ohne längere An- und Abfahrt.

Vom Waterberg gehts weiter in den Etosha, hier habe ich Zwischenstopps beim Hoba Meteorit sowie Lake Otjikoto eingeplant.

Das ist Beides Geschmackssache. Ich würde das nur machen, wenn ich viel zu viel Zeit hätte.

Gibts es (noch) andere Ziele, die lohnenswert sind?

Fast auf der Strecke ist Tsumeb und das dortige Museum und das Gartencafé lohnen einen Besuch.

Anschließend verbringen wir 5 Nächte im Etosha, bevor es Richtung Twyfelfontein geht. Dort gibt es ja allerhand zu sehen (Orgelpfeifen, Versteinerter Wald etc.), sodass wir sicherlich gut unterwegs sind.

Ich weiß nicht, welches Eure letzte Übernachtung in der Etoscha ist. Wenn es das Dolomite Camp ist, würde ich über Kamanjab und den Grootberg fahren. Das ist zwar ein Umweg, aber die Landschaft ist wunderbar und entschädigt Euch für die längere Fahrt. In Twyfelfontein unbedingt den "Dancing Kudu Trail" laufen. Das ist der, wo man auch die Löwenklaue sieht.

Wenn Ihr von Okaukuejo kommt, fahrt über Outjo und von da über die C 39, D 2752, D 2751, D 2743 zurück auf die C 39. Dann kommt Ihr an der Vingerklip vorbei. Schönere Landschaft, als wenn Ihr auf der C 39 durchfahrt.

Von dort weiter zur Hohenstein Lodge. Im Reiseführer konnte ich auf Anhieb nichts entdecken auf der Route, wo ich sage "wow, da will ich hin. Habe ich etwas übersehen?

Wenn Ihr von Twyfelfontein die D 2612 und an deren Ende die C 35 bis Uis nehmt, dann in Uis einen Kaffee trinkt und über die C 36 und D 2306 fahrt, habt Ihr genug zu sehen.

Von der Hohenstein Lodge gehts, vorbei an der Spitzkoppe, der wir wohl auch einen (kurzen) Besuch abstatten werden, nach Swakopmund. Dort werden wohl einen wohlverdienten Entspannungstag einlegen.

Den Ruhetag braucht Ihr auch, aber gleichzeitig verpasst Ihr eine ganz Menge. Ich würde an Eurer Stelle entweder die Delfintour machen und dann mit dem Wagen rund um die Lagune fahren. Am Nachmittag in Swakop den Schnitzermarkt besuchen und/oder das Museum. Stadtbummel ist Pflicht, insbesondere von der Sam Nujoma zum Hohenzollernhaus und zum Jetty.

Von Swakopmund führt uns die Route Richtung Sossusvlei. Dabei habe ich die Kuiseb Bridge, die ja direkt auf dem Weg liegt,ins Auge gefasst. Kann mir jemand noch etwas auf dwer Strecke empfehlen?

Von Swakop am Meer oder hinter den Dünen entlang zu C 14. Dann über die D 1983 nach Gobabeb und von da über die permitpflichtige Strecke (Namib Naukluft Park und Doro NP) über Hombe und Mirabis wieder auf die C 14 und dann weiter nach Sesriem. Dieser Umweg dauert ca. 2 - 3 Stunden, d. h. Ihr seid an dem Tag 6 - 8 Stunden unterwegs.

Nach Wanderung zum Sossusvlei und eventuell auch ins Naukluftgebirge, geht es weiter zur Kalahari Anib Lodge.

Ich weiß nicht welche Strecke Ihr von Sesriem aus plant. Mein Vorschlag: C 27 bis D 827, dann C 19 über den Tsaris Pass nach Maltahöhe. Pause im Maltahöhe Hotel und dann weiter zur B 1. Gesamtfahrzeit inkl. Pause etwa 4 - 6 Stunden. Ihr müsst allerdings so planen, dass Ihr gegen 15.00 Uhr spätestens in der Lodge seid, damit Ihr den Game Drive mitmachen könnt.

Hier ist der Hardap Damm sicher ein interessantes Ziel, wobei dieser auch auf dem Weg Richtung Windhuk besichtigt werden kann, oder?

Wenn Ihr am Von Bach Dam ward, würde ich das zugunsten einer Stadtrundfahrt in Windhoek lassen.

Permits

Für alle NPs bekommt Ihr die Permits am Eingang und Ihr müsst die nicht vorher besorgen. Für den Doro- und den Namib Naukluft Park bekommt Ihr die in Swakopmund beim MET in dem gelben Gebäude an der Bismarck St/Sam Nujoma Ave im ersten OG. Die Öffnuntgszeiten sind Mon-Fr 8-13 Uhr und 14-17 Uhr sowie Sa/So 8-13 Uhr.

Liebe Grüße
Gerd
Hallo Gerd,

vielen Dank für deine außführliche Antwort. Wir werden dann wohl Okonjima weglassen, obwohl meine Frau sich drauf gefreut hat. Aber du hast schon recht, das ist (inkl. Tour) doch ein zu großer Zeitfaktor.

Im Etosha übernachten wir als letztes zwei Nächte im Dolomite, von daher werden wir deinen Tipp mit dem Grootberg Pass befolgen.

Ein Ruhetag bedeutet bei uns nicht, dass wir die Füße hochlegen und (nur) am Pool entspannen. Einen Stadtbummel werden wir auf jeden Fall machen. Dank dir schon mal für die zahlreichen Tipps, aber eine Delfintour wird wohl bei uns nicht in Frage kommen. Wir hatten vor ein paar Jahren eine in Tunesien gemacht... Wie soll ich sagen, wir fanden es grenzwertig den Tieren gegenüber. Kann sein, dass es in Namibia anders gemacht wird, aber wir lassen es.

Die permitpflichtige Strecke über Gobabeb klingt sehr interessant, das werden wir ins Auge fassen. Die Strecke ist auch mit einem SUV (kein 4x4) zu befahren, oder?

Bezüglich der Strecke von Sesriem (bzw. Welteverde) Richtung Kalahari Anib ist der Zeitfaktor nicht so wichtig. Die Sundowner Tour können wir auch einen tag später machen. Wir haben überall (bis auf Okaukuejo und Windhuk am Ende) überall zwei (Welteverde drei) Übernachtungen.


Gibt es eigentlich bei den Guest Famen eine Regel, wann man dort sein sollte oder haben die keinen festen Check-In-Zeiten?

Gruß
Thomas
Themenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 ·
Logi schrieb:Hallo Juanito,

betreffend Okonjima/AfriCat:

von Windhoek nach Okonjima sind es rund 230 km => also etwa 3 Stunden Fahrzeit.

Für Tagesbesucher gibt es nur 1 Programm:

Sommer um 11 Uhr & 13.30 Uhr
Winter um 10.30 Uhr & 12.30 Uhr

Dauer 1 1/2 bis 2 Stunden


Vom Day Visitors Centre auf Okonjima zur Unterkunft am Waterberg wären es dann noch einmal rund 120 km => etwa 2 Stunden.

LG
Logi
Hallo Logi,

das ist definitiv zu viel. Besonders wenn man beachtet, dass wir morgens landen und gleich ins Auto steigen, da muss man dann nicht mehr fahren als nötig.

Danke für die Aufstellung.

Gruß
Thomas
5’538 Beiträge · seit 200810. Mai 2015 ·
Hallo Thomas,

Die permitpflichtige Strecke über Gobabeb klingt sehr interessant, das werden wir ins Auge fassen. Die Strecke ist auch mit einem SUV (kein 4x4) zu befahren, oder?

Das ist m. E. kein Problem, wenn Ihr bei normalem Wetter fahrt. Wie die Straße bei Wind ist, weiß ich nicht.

Gibt es eigentlich bei den Guest Famen eine Regel, wann man dort sein sollte oder haben die keinen festen Check-In-Zeiten?
Feste Check-In-Zeiten gibt es nicht. Aber Ihr solltet spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang bzw. im Sommer (Nov- Feb) gegen 18.30 Uhr dort sein, damit die Leute sich keine Sorgen machen und damit Ihr Euch vor dem Abendessen frisch machen könnt.

Liebe Grüße
Gerd

PS: Am ersten Tag bis zum Waterberg ist schon heftig. Da müsst Ihr Euch aber gegenseitig laufend wach machen.
128 Beiträge · seit 200610. Mai 2015 ·
Hallo Thomas!
Ihr seid drei Nächte auf Weltevrede. Da lässt es sich sicher arrangieren, die sich auf der Farm befindlichen Felsmalereien anzusehen. Kurze Anfahrt mit dem Guide (ein langjähriger Arbeiter), Aufstieg zum Berg wo die Malereien zu bewundern sind und wieder Abstieg durch die Geröllhalde... Vielleicht etwas stressig (abends), aber die Aussicht ist einmalig! Man erfährt dann unterwegs auch noch überraschende Dinge über die Farm und die dort lebenden Tiere.
Cheers, Battli
aus Somerset West/RSA
Themenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 ·
Gerd1942 schrieb:Hallo Thomas,

Die permitpflichtige Strecke über Gobabeb klingt sehr interessant, das werden wir ins Auge fassen. Die Strecke ist auch mit einem SUV (kein 4x4) zu befahren, oder?

Das ist m. E. kein Problem, wenn Ihr bei normalem Wetter fahrt. Wie die Straße bei Wind ist, weiß ich nicht.

Gibt es eigentlich bei den Guest Famen eine Regel, wann man dort sein sollte oder haben die keinen festen Check-In-Zeiten?
Feste Check-In-Zeiten gibt es nicht. Aber Ihr solltet spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang bzw. im Sommer (Nov- Feb) gegen 18.30 Uhr dort sein, damit die Leute sich keine Sorgen machen und damit Ihr Euch vor dem Abendessen frisch machen könnt.

Liebe Grüße
Gerd

PS: Am ersten Tag bis zum Waterberg ist schon heftig. Da müsst Ihr Euch aber gegenseitig laufend wach machen.
Hallo Gerd,

natürlich ist das nicht ohne. Google Maps sagt mir 4,5 bis 5 Stunden. Das ist okay. Ich habe das schon ein paar Mal gemacht und da ich im Flugzeug wunderbar schlafen kann, kriegen wir das hin. Auch der Linksverkehr ist nichts ungewöhnliches.

Okay, wir werden, wenn möglich eh erst immer versuchen, einzuchecken und dann die Umgebung erkunden. Sicher ist sicher.

Das ist m. E. kein Problem, wenn Ihr bei normalem Wetter fahrt. Wie die Straße bei Wind ist, weiß ich nicht.

Hm... Ich glaube meine Frau wird am Ende sagen, dass wir es lassen sollen. In den USa hatten wir mit so etwas ganz schlechte Erfahrungen, aber wer weiß.

Dake dir nochmal vielmals. Der Urlaub kann kommen 🙂
5’538 Beiträge · seit 200810. Mai 2015 ·
Hallo Thomas,

Hm... Ich glaube meine Frau wird am Ende sagen, dass wir es lassen sollen. In den USa hatten wir mit so etwas ganz schlechte Erfahrungen, aber wer weiß.

Nein, so schlecht wird die D 1983 nicht. Allenfalls der Schlenker von Gobabeb nach Homeb könnte bei Wind etwas Sand haben. Je nach Wetter würde ich den halt weglassen. Denn ansonsten ist diese Strecke 10 x schöner als die C 14.

Liebe Grüße
Gerd
7’330 Beiträge · seit 200610. Mai 2015 ·
Hallo Thomas,
Juanito schrieb:
lohnt es sich zwei mal Richtung Sossusvlei zu fahren oder sollte man einen (vollen) Tag dorthin und den anderen bspw. in die Naukluftberge?
diesbezüglich gehen die Meinungen ziemlich auseinander. Manche verbringen zwei Stunden dort und finden es ausreichend. Ich war den ganzen Tag dort und mir war es zu kurz. Wenn man nicht fotografiert, reicht bestimmt auch weniger.
Ich würde den ersten Tag in Richtung Sossusvlei planen und dann für den zweiten Tag spontan entscheiden.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 ·
@Gerd: Wir werden dann eh vor Ort entscheiden, wie die Situation ist und welchen Weg wir nehmen. Ich bin sehr gespannt auf die Straßenverhältnisse. Man hört im Prinzip ja nur Gutes, aber ein paar Sorgen habe ich dennoch 😉

@Wolgang: Das ist ja das Schöne, dass wir zwei volle Tage haben. So war auch mein PLan, aber wenn jemand gesagt/geschrieben hätte, dass etwas unbeding Sehenswertes neben Sossusvlei gibt, dann hätte ich überdacht. Wie gesagt, ich plane im Prinzip, wenn möglich, alles schon vorher. Denn vorher habe ich wirklich Zeit, Alternativen zu prüfen etc. Die fehlt mir, wenn ich mich spontan vor Ort entscheiden muss.
Ich fotografiere (im Urlaub) ziemlich viel, mehr als ein Hobbyfotograf bin ich aber dennoch. Wenn ich mir die Bilder im Web aber betrachte, gehe ich ganz stark davon aus, dass sich Namibia lohnen wird 🙂

Ich bin sehr gespannt!