HAHarryThemenstarter5 Beiträge · seit 200709. Mai 2007 · Hallo Forum
Ich stelle mir die Frage, wie lange man wohl braucht, um sich den Etosha National Park anzuschauen?
Was meint Ihr?
Welches fandet Ihr den besten Camping Platz?
Muss man für den Okaukujeo-Camping Platz für Ende Juli reservieren?
Danke und Gruss
Harry
ALAltea74 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Hallo Harry,
erst einmal herzlich willkommen im Forum ( wenn ich das überhaupt schon darf als Junior Boarder 🙄 )
Diese Frage haben wir uns auch gestellt und uns für 3 Nächte ausserhalb des Etosha NP und 2 Nächte im Park ( Halali ) entschieden.
Das wird sicherlich auch nicht reichen, aber ich denke wir werden damit einen guten Anfang für 2007 machen.
Gruß
Christian<br><br>Post geändert von: Altea, am: 09/05/2007 22:03
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Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Harry schrieb:Hallo Forum
Ich stelle mir die Frage, wie lange man wohl braucht, um sich den Etosha National Park anzuschauen?
Was meint Ihr?
Welches fandet Ihr den besten Camping Platz?
Muss man für den Okaukujeo-Camping Platz für Ende Juli reservieren?
Danke und Gruss
Harry
Hallo Harry,
Antwort: Jahre 🙂
Spässle gewesen, kommt auf deine Vorlieben an!
Warst du schon mal in Afrika und hast du schon mal Zebras, Girafen, Löwen ect gesehen? Blöde Frage aber wenn du es noch nie gesehen hast ist ein längerer Aufenthalt angebracht, viele fahren ja nur deshalb in den Etosha.
Irgend zwischen 4-6 Tage dürfen es schon sein, die Wasserlöcher am Abend sind immer interessant und bei mehr Zeit hast du auch die grössere Chance im Park etwas zu endecken und ein wenig länger auf der Lauer zu liegen.
Bei 6 Tagen (5 Nächte) solltest du aber schon sehr interessiert an Tieren sein, ist Landschaft dein Hauptintresse in Namibia würde ich meinen das 4 Tage ideal sind.
Gruss Kurt<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 09/05/2007 22:05
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MAMartinL503 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Hallo Harry,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Deine Frage ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Ich selbst könnte auch Jahre in Etosha zubringen, aber eine realistische Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Zunächst einmal die Reisezeit: Fährst Du in (unserem) Winter, wirst Du im Westen wenige, im Osten mehr Tiere sehen. Das spricht für ein reines Ostquartier, wenn Du campen willst, geht dann nur Namutoni. In (unserem) Sommer gibt es überall viel zu sehen, das spricht dann eher für ein Splitting zwischen den verschiedenen Rastlagern und dann brauchst Du vielleicht etwas mehr Zeit, um die einzelnen "Regionen" abzugrasen.
Aber vermutlich wirst Du ja mehr sehen wollen als nur Etosha, so dass Du es in eine Gesamtplanung einarbeiten musst, die der Aufenthaltszeit Grenzen setzt. Meine Empfehlung: in unserem Winter mindestens drei, in unserem Sommer 4 - unendlich Tage.
Kurt, ich finde Deine Bemerkung mit den schon vorher gesehen Tieren gar nicht blöd, denn wir hatten neulich hier doch auch ein Posting, in dem jemand sehr enttäuscht war, der schon in anderen afrikanischen Nationalparks war und eher für eine kürzere Etoshazeit plädierte. Ich kann das nicht beurteilen, da ich nur Etosha kenne und einfach toll finde.
Gruß
Martin
BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Hallo und herzlich willkommen 🙂
Also ich gehöre nicht zu denen die es im Etosha so toll gefunden haben und würde persönlich beim nächsten Mal gar nimmer drinnen übernachten, sondern nur mehr einen Tag durchfahren! Liegt vl. daran, dass wir schon in Uganda und Kenya Safari gemacht haben und es dort landschaftlich viel reizvoller war!
Leider sind die Camps im Etosha (wie schon sehr oft beschrieben) in einem schlechten Zustand und ich hab einfach keinen Bock meinen Urlaub auf verkommenen Plätzen zu verbringen, sondern suche gerne das Besondere - und das findest in Namibia fast überall ausser in den staatlichen Rastlagern!
Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung und wenn Du andere Interessen hast wird es für Dich vl. ok sein längerer Zeit im Etosha zu verbringen!
LG aus dem wieder sonnigen Österreich 🙂
chica139 Beiträge · seit 200710. Mai 2007 · Hallo Harry,
wir waren erst Ende April im Etosha und zwar in jedem Camp eine Nacht.
Das würden wir auch wieder so machen.
Du hast dann einfach mehr Möglichkeiten, verschiedenste Wasserlöcher anzuschauen und viele Tiere zu sehen.
Vom Standard her ist momentan Halali das Einzige Camp, wo die sanitären Einrichtungen nagelneu sind. Bei allen anderen dauert das sicher noch bis in die 2. Jahreshälfte.
Was mich gestört hat, waren die vielen Overlander und überhaupt saß man, im Vergleich zu anderen Plätzen in Namibia, sehr eng aufeinander und dadurch war es entsprechend laut.
Tiere sahen wir in Okaukuejo und Namutoni mit Abstand am meisten. In Halali war degegen nur mal ein einzelnes zu sehen.
Gruß
joli3’491 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Hallo Harry,
herzlich willkommen bei den "Namibia-Verrückten". Ich bin dazu noch ein Etosha-Verrückter, weil ich dort inzwischen mehr als 3 Monate verbracht habe. Ich sag das nur vorweg, damit Du meine Empfehlung richtig einschätzen kannst. Die Mängel bei Buchung und Unterkunft stören mich zwar auch, aber ich erwarte in Etosha keine Lodges, sondern halbwegs saubere Unterkünfte, in denen man 8 Std. Nachtruhe verbringen kann. Das haben wir bisher auch meist geschafft. Getreu meiner selbst gesetzten Maxime - nie weniger als 2 Tage an einem Ziel - bleiben wir stets 3 Tage in jedem Camp, d.h. 9 Tage insgesamt. Das ist zwar immer noch ein bisschen "knapp", aber es geht. Warum so lange ? - Weil man für die Tierbeobachtung sehr viel Zeit braucht ( und Glück).Zudem sollte man sich vorher auch ein bisschen mit dem Tierverhalten beschäftigt haben.Es bringt sehr wenig, den Versuch zu unternehmen, alle Wasserlöcher von Etosha abzugrasen; viel hilfreicher ist es, in den im Camp ausliegenden Sichtungsbüchern nachzulesen, wann wo welche Tiere beobachtet wurden. Die meisten Tiere sind - zumindest über ein paar Tage - standorttreu, so dass die Chance groß ist, bereits gesichtete Tiere dort auch wiederzufinden. Zudem weiß man, worauf man achten muss.Wenig hilfreich sind die sog. Tiersichtungslisten zum Ankreuzen all dessen, was man gesehen hat. Das verleitet zur Hetzerei. Fazit all dessen: 6 Tage Etosha empfehle ich als Mindestzeit - zumindest in der Trockenzeit, d.h. ab Juni bis Oktober.
Gruß Joli
BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Wie immer viele Meinungen und Ansichten 🙂
Im Prinzip weiß man es erst wenn man dort war ob es einem gefällt oder nicht !
Ich steh halt mehr auf schöne Landschaften und schöne Grillabende auf ruhigen gepflegten Campingplätzen 😎
DEderfreed726 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Ich war insgesamt 5 Tage in der Etosha (2 N Okaukuejo, 2 N Halali, 1 N Namutoni) und es war für uns zu wenig. Wir wären noch sehr gerne etwas länger auf Pirsch gegangen, aber man muss den Aufenthalt eben immer der individuellen Tourplanung anpassen. Da muss man sich also seine Prioritäten selber setzen.
Wir hatten 28 Tage Namibia und davon 5 in der Etosha. Das nächste mal würde ich versuchen die Etosha noch um 1-2 Tage zu verlängern.
Das Splitting auf alle 3 Camps fand ich für uns optimal!
Gruß,
Carsten
Chrigu7’359 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Hallo
Wie schon gesagt, spielt die Jahreszeit eine grosse Rolle. Zudem ist es sehr hilfreich, wenn Du Dich vorgängig über die besten Wasserlöcher informierst. Dann kannst Du Deinen Aufenthalt besser planen.
Ich konnte dieses Jahr die Etosha zweimal für je 4 Tage im Abstand von 14 Tagen besuchen. Das war auch sehr spannend, weil sich in dieser kurzen Zeit unglaublich viel geändert hat.
Generell würde ich auch eher zu 6 Tagen und mehr raten und auf alle Fälle auch die staatlichen Unterkünfte (inkl. der besagten Nachteile) nutzen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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holger982 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Ich war beim letzten Mal 4 Tage in Etosha und habe dabei Camphopping betrieben. Für mich waren 4 Tage eindeutig zu kurz. Da ich dieses Jahr vor Etosha 13 Tage in Botswana bin, reichen 4 Tage in dem Park.
Insgesamt empfand ich damals 4 Tage aber eindeutig zu wenig, denn für mich sind die Pirschfahrten im Park DAS Highlight des Urlaubs. Beim nächsten Mal, wenn ich "nur" Namibia besuche, würde ich 6-8 Tage in Etosha verbringen wollen.
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http://travel-pictures.net BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Also ich bin doch ein bisserl verwundert wie lange Ihr alle im Etosha Park verweilt!
Finde ich ja gut, dass es Euch gefällt dort, aber ich denke man sollte nicht unbedingt die generelle Empfehlung abgeben dort so lange zu bleiben!
Wir haben auf einer Farm Schweizer getroffen die genauso wie wir über Etosha gedacht haben. Die sind nur einen Tag durchgefahren ohne Übernachtung.
Ich denke man sollte genau wissen was einer will um hier etwas sagen zu können. Und für mich (und vl. auch Andere) der schon Safaris in Kenya und Uganda gemacht hat war der Etosha ehrlich gesagt eine Enttäuschung...
Wobei ich das nicht auf den Tierreichtum beziehe, sondern auf die für mich fade Landschaft und die unoriginellen Unterkünfte! Wenn ich da an das crocodile camp in der Massai Marah oder an Kimana und den Kilimanjaro denke... 😎
Chrigu7’359 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Ganz ehrlich, mir sind die Unterkünfte absolut nicht wichtig. Ich schlafe sowieso im Zelt. Wichtig ist mir, dass ich selber herumfahren kann und genau da wo ich will, solange verweilen kann wie ich will. Das klappt in der Etosha ganz gut. Wer Wert auf tolle Unterkünfte legt, sollte sich einige der Lodges um die Etosha anschauen, die sind auch ganz nett.
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BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · yup, da hast absolut recht!
Wir schlafen auch im Dachzelt, legen aber großen Wert auf nettes Camping mit Lagerfeuer, BBQ in netter Umgebung wo nicht der "Bär" los ist und dauernd LEute vorbei hatschen, Kinder herumschauen und Leute bis Mitternacht herumgröllen...B)
Chrigu7’359 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Dann hat es in Namibia natürlich einige wunderbare Plätze, wie Mirabib, Archers Rock, Mesum Krater, Spitzkoppe. In Kombination mit Tieren gibt es auch wunderbare Plätze im Ostcaprivi oder natürlich in Botswana.
Wenn man aber Tiere fotografieren will, findet man in Namibia kaum besseres als die Etosha.
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BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Mai 2007 · Ja, in Namibia gibt es sooo viele wunderbare Plätze für idyllisches und ruhiges Camping 🙂
ganz toll hab ich zB.: die Farm Niedersachsen, "zum Potje", das Bushveld Camp bei Outjo oder die Farm deren Namen mir nimmer einfällt gefunden 🙂
KEKerstin78 Beiträge · seit 200710. Mai 2007 · Hallo Harry,
während unseres ersten Aufenthaltes in Namibia waren wir 6 Tage in der Etoscha und wir hätten noch länger bleiben können. Dieses Jahr fahren wir zum dritten Mal in die Etoscha, und das obwohl wir zwischenzeitlich in Botswana und Südafrika zur Tierbeobachtung waren. Ich denke die Etoscha hat, auch wenn langsam überfüllt, ihre eigenen Reize. Ich denke 3-4 Tage solltet Ihr Euch nehmen.
Kerstin
Achim G.294 Beiträge · seit 200710. Mai 2007 · Hallo Harry,
ist die Tierbeobachtung für Dich wichtig?
Wenn ja, dann würde ich mich einigen hier anschließen und Dir ebenso 3-4 Tage empfehlen.
Die Frage nach den Unterkünften ist ja nun mal eine sehr persönliche Sache. Für meinen Teil -und den meiner Frau- kommt zelten / Camping nicht in Frage und auch seit unserer letzten Reise (2006) meiden wir die 3 Camps im Park als Nachtlager 🙂. Vielleicht wird Okaukuejo mal wieder ein Thema werden, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind...
Wir waren bisher 6 x in Namibia und Etosha ist immer mit 3-6 Tagen dabei gewesen. Auch 2008 sind wieder 3 Tage vorgesehen.
Als "östliche" Unterkunft haben wir stets die Mokuti-Lodge gebucht. Wir mögen sie, aber es gibt mit Sicherheit einige, die die Lodge zu unpersönlich und zu groß finden. Geschmackssache eben 🙂
Grüße Achim
Sanne2’488 Beiträge · seit 200611. Mai 2007 · Hallo Harry,
wir haben bei unserem Besuch innerhalb und außerhalb des Parks gewohnt. Die Unterkunft außerhalb war sicher besser, dafür entschädigt der abendliche Besuch des Wasserlochs und das Glas Wein dazu in Etosha aber sehr.
3 Nächte und vier Tage für Etosha halte ich für okay. Obwohl Etosha mich begeistert hat, deprimierte mich zum Schluss die Kargheit (im Juni) und die weiten Salzpfanne. Ich bin mir sicher, dass ich mit dieser Meinung allein auf weiter Flur bin - ist aber eben so. Wir kannten davor nur Krüger Park in Südafrika, dort ist es viel grüner (zumindest war es damals so), viel mehr Wasser - landschaftlich fand ich den Krüger Park sicher reizvoller.
Weniger Tiere haben wir in Etosha deshalb nicht gesehen. Von dieser Warte aus war es ein voller Erfolg. Deshalb würden wir es immer wiederholen. Allerdings freu ich mich auf Botswana (nächstes Jahr? Ich arbeite bereits an der Überzeugungsarbeit bei meinem Mann - hatte versprochen, dass es nun wirklich das nächste Mal Australien wird :-)), da ich hoffe, da wieder mehr Bäume, Busch, usw. zu sehen.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo