NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200907. Sept. 2014 · Hallo zusammen,
ich habe eine Frage bezüglich der Fahrzeit! Wir möchten vom Etambura Camp in Orupembe zur Omarunga Lodge an den Epupa Falls. Schaffen wir das Fahrtechnisch an einem Tag, bzw. wie lange wird die Fahrzeit sein ? Oder sollten wir in Opuwo eine Übernachtung einlegen ?
Danke im Voraus
Nadja
BMW1’528 Beiträge · seit 201107. Sept. 2014 · ..........ist theoretisch möglich, ist aber ein ziemlicher "Ritt" von dem ich abrate
BMW
Burschi4’144 Beiträge · seit 200907. Sept. 2014 · Hallo Nadja,
du hast nicht geschrieben, zu welcher Jahreszeit du fahren willst. In der Trockenzeit dürfte das durchaus möglich sein. Von opuwo nach Epupa reichen wohl ca, 2 Stunden. Für den ersten Teil würde ich ja nach Beschaffenheit der Pad zwischen 3 und 4 Stunden rechnen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Tinochika1’657 Beiträge · seit 201407. Sept. 2014 · Hallo Nadja,
die Fahrzeit vom Etambura Camp nach Epupa Falls ist ohne Stops ca. 10 Stunden.
Wir sind diese Strecke im Juni gefahren.
Lg Hartwig
NadjasThemenstarter131 Beiträge · seit 200907. Sept. 2014 · Hallo,
vielen Dank. Damit ist die Entscheidung gefallen das wir in Opuwo einen Übernachtungsstop einlegen werden. Unsere Reisezeit ist im Oktober nächsten Jahres.
Einen schönen restlichen Sonntag
und herzliche Grüße
Nadja
La Leona2’781 Beiträge · seit 200707. Sept. 2014 · hallo Nadja
hier ein Auszug aus meinem Damaraland Reisebericht, Reisezeit Ende August 2013:
Nach einer herzlichen Verabschiedung verlassen wir Etambura. Die östliche Spur hat weniger Wellblech und bringt uns bis zur D3703. Diese D-road wurde hier im Forum als "so schlimm wie Van Zyl's" beschrieben. Zuerst fahren wir eine knappe Stunde auf holpriger pad und gelangen dann an ein Trockenflussbett und passieren diverse Himba Kraals. Sie scheinen alle wenigstens momentan verlassen zu sein, wahrscheinlich nomadisieren die Bewohner mit den Rindern, denn es gibt keinen Grashalm zu sehen.
Wiederum eine Stunde später sehen wir die ersten Baobabs. Wir passieren das Otjhaa Village ohne es zu sehen, wir riechen nur den Rindermist und hören die Ziegen.
Dann beginnt die steinige steile Tortur bis wir auf einen Kamm gelangen und rechts und links Täler mit Resurrection-bushes, Sesametrees, Korkbäumen, aber vorallem Sand und Steinen passieren. Es ist staubtrocken. Die Rinder die wir sehen sind knochenmager. Heuer sei die grösste Dürre seit 50 Jahren. Ich glaube es. Die wenigen in schäbigen Zelten lebenden Himbas sehen nicht besser aus und sitzen nur lethargisch unter spärlichem Schatten.
Auf der steilen Piste drehen die Hinterreifen auf den flachen losen Steinen durch, es riecht nach verbranntem Gummi. Wir kommen schmerzhaft langsam vorwärts und endlich nach 6 Stunden und 91km erreichen wir Etanga. Ab hier ist die Strasse super ausgebaut und heisst immer noch D3703. Die lokalen Fahrzeueg überholen uns weit schneller als mit 100km/h. Um 14 Uhr queren wir eine surreale Welt, eine Oase namens Otzwazumba und queren einen wasserführenden Fluss. Der Rest der Strecke führt durch sanft gewellte Landschaft bis nach Opuwo.
Es gibt aber eine einfachere Route.
Ein Zwischenstop in Opuwo ist sicher in beiden Fällen eine gute Idee.
Viel Spass bei der weiteren Planung