Zweites Auto für Khaudum 24./25.7. ab Tsumkwe ges.

6 Antworten · 2’045 Aufrufe · gestartet 08. Juni 2014 von Thomas9191
Antworten
Themenstarter4 Beiträge · seit 201308. Juni 2014 ·
Hallo,

wir (Stephan 50 und ich ebenfalls 50) wollen am 24. oder 25.7.2014 von Tsumkwe für ca. 2 Übernachtungen ins Khaudum. Da wir keine Erfahrung mit Fahrten im Gelände haben wollen wir wahrscheinlich nur zum Sikereti Camp und dann zurück nach Tsumkwe.

Da zwei Autos im Khaudum besser sind als eines suchen wir jemanden der mitkommt.

Beste Grüße

Thomas
4’132 Beiträge · seit 200809. Juni 2014 ·
Hallo, Thomas9191!

Deine Anfrage klingt schon ein bisschen schräg.
Da ihr keine Erfahrung mit Fahrten im Gelände habt, solltet ihr nicht in den Kaudum fahren - und damit "dem Anderen" die Belastung ersparen, letztendlich für eure Probleme mitverantwortlich zu sein, weil ihr keine Ahnung habt. Ein solches Anhängsel wünscht man sich nämlich nicht wirklich, im Urlaub.
In eurem Fall empfehle ich einen Fahrer, wenn ihr unbedingt in den Kaudum wollt.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
276 Beiträge · seit 201116. Juni 2014 ·
Hallo Thomas

Leider schreibst du nicht mit welchem Auto ihr zu fahren gedenkt und das ist entscheidend!
Natürlich hat jeder einmal angefangen auf schwierigeren Pisten zu fahren, Erfahrung zu sammeln und es ist gut dies mit einem erfahreren 2. Auto zu tun. Leider ist es nicht so einfach jemanden zu finden, der sich mit Anfängern belastet.

Khaudum mit seinen tiefsandigen Pisten ist dazu nicht besonders gut geeignet. Wir haben den ganzen Khaudom mit einem höher gelegten Toyota Hilux durchquert ohne auch nur ein einziges Mal stecken zu bleiben, aber mit einem weniger gut geeignetem 4WD und keiner Tiefsanderfahrung kann das bald zum Horror werden. 2. Auto hin oder her, wenn man ständig stecken bleibt kommt man nicht weiter.

Jedoch, wenn man einen 4WD hat, dann ist es für Anfänger (auch alleine) gerade richtig, um Erfahrung zu sammeln, von Tsumkwe zum Sikereti Camp zu fahren, aber nicht weiter! Denn erst dann wird es tiefsandig und ganz einsam, vor allem auch die Ausfahrt aus dem Park nach Norden.

Auf der Zufahrtsstraße zum Park solltet ihr den kleinen Abstecher nach rechts (Schild) zum Dorsland Grootboom (riesiger, teils liegender Baobab Baum) machen.

Günstig für Anfänger wäre auch der kleine Baobab 4WD Track, der zu verschiedenen riesigen Baobab Bäumen führt. Der Track beginnt ca. 12,5km östlich von Tsumkwe an der C44 und geht nach Süden. GPS wäre gut wegen der vielen Spuren. GPS-Track für Garmin habe ich.

Viel Spaß dort
Norbert
Gast16. Juni 2014 ·
Hallo Thomas,

mit dem Khaudum habt ihr euch nicht unbedingt den besten Park ausgesucht, wenn ihr keine Offroaderfahrung habt... zu eurer Reisezeit wird euch heftiger Tiefsand erwarten! Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich die Anreise nach Tsumkwe lohnt, wenn ihr nur bis zum ersten Camp fahren wollt - der eigentliche Park beginnt (meiner Meinung nach) erst nördlich von Sikereti. Und Tsumkwe liegt doch weit entfernt und die Anreise ist auch nicht besonders spannend... da gibt es für die 3 Tage wohl lohnendere Ziele!

Ein paar Fahrzeuge sind bestimmt unterwegs die euch helfen können falls ihr Probleme mit den Pisten habt, ich würde aber den Plan trotzdem überdenken und eine Alternative suchen. Die Frage ist, wohin ihr von Tsumkwe aus wollt - ins Nichts zu fahren um dort bis zum Beginn des eigentlichen Parks zu fahren um dann wieder aus dem Nichts rauszufahren halte ich persönlich für Verschwendung der wertvollen Urlaubszeit.

LG aus Salzburg
Werner
Themenstarter4 Beiträge · seit 201325. Juni 2014 ·
Hallo Werner und Norbert,

vielen Dank für Eure Info und Ratschläge. Die Baobab Baum Tour hört sich nett an. Wir haben einen Nissan 4WD. Wir haben zwar Navi aber kein Garmin. Trotzdem vielen Dank für Dein Angebot Norbert.

Bis zum Sikereti werden wir uns wohl auch allein mit diesem Geländewagen wagen, falls sich in der Tsumkwe Lodge kein "Mitstreiter" findet.

Was die Fahrt ins Nichts anbelangt überlegen wir von da weiter nach Osten ans Panhandle/Okawangodelta zu fahren. Wir lassen uns das bewusst noch offen und entscheiden spontan.

Das Nichts und die Einsamkeit hat ja finde ich auch seinen Reiz.



LG aus Buchholz bei Hamburg

Thomas
276 Beiträge · seit 201126. Juni 2014 ·
Hallo Thomas

Wir sind 2012 von Tsumke zu den Baobabs gefahren, haben dann beim letzten großen umgedreht und sind zur C44 zurück, da wir ja nach Botswana wollten. Die gute Sandstraße endet aber am winzigen Grenzübergang in Dobe. Danach Piste mit mehr oder weniger Löcher, wassergefüllt bei uns, da ab Nachmittag Regen. War mit Allrad durchaus auch für Anfänger fahrbar. Rechne aber mit verminderte Geschwindigkeit bis zur asphaltierten A35 und auf jeden Fall volltanken in Tsumkwe.
Wir sind die A35 nach Norden bis zum Sepopa Swamp Stop Rest Camp (ungepflegter Campground und geregnet hat es ja auch). Ist eine volle Tagesetappe von Tsumkwe.
Falls ihr auch A35 nach N zum Caprivi Streifen/Namibia fahrt 2 Tipps:
Links Tsodilo Hills: Trail um den Berg mit Felsmalereien, Museum, Campground
und bereits in Namibia: Mahangu Safari Lodge: schöner Campground direkt am Okavango mit vorbeischwimmenden Flußpferden, preisgünstige Bootstour: Vögel bis zu Adler, Flußpferde, Krokodile etc.

Viel Spass
Norbert
112 Beiträge · seit 201226. Juni 2014 ·
Hallo,
auch ich muss mich der Meinung von weiter oben anschließen: der eigentliche Khaudom beginnt erst nördlich des Sikereti Camps. Bis dorthin schafft man es (je nach Jahreszeit und Wetter) durchaus auch ohne Zuschaltung des Allrads mit einem "normalen" geländetauglichen Mobil.
Danach kann's tatsächlich haarig werden, und wieder muss ich mich einer weiter oben geäußerten Ansicht anschließen: das Wichtigste ist hier viiiel Bodenfreiheit.
Eine gewisse Erfahrung beim Tiefsandfahren wäre schon durchaus wünschenswert für den Khaudom, auch wenn weite Teile des Parks problemlos gefahren werden können. Aber wenn die Piste dann mal schlecht wird, wird sie auch gleich richtig mies - am übelsten wie schon erwähnt auf der Nordausfahrt.
Also wenn Ihr wollt, könnt Ihr tatsächlich bis zum Sikereti Camp fahren (wir haben letztes Jahr bis dorthin sogar weder Luft abgelassen noch den 4WD aktiviert, geschweige denn Difflocks oder Getriebeuntersetzung gebraucht), aber wenn Ihr ein 2tes Fahrzeug als Begleitung findet, ist das sicherlich beruhigender, vor allem wenn man keine Sanderfahrung mitbringt. Nur seid bitte nicht allzu enttäuscht - zwischen Tsumkwe und Sikereti ist der Khaudom nämlich nicht besonders schön, das fängt erst weiter nördlich an.

Viele Grüße,
pc_espe
Wohnen, wo andere Urlaub machen, Urlaub machen, wo keiner wohnt!