100 Frei-km/Tag bei Nordroute Tansania ausreichend

18 Antworten · 3’597 Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2014 von Anne_W
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Themenstarter33 Beiträge · seit 201415. Apr. 2014 ·
Hallo liebe Leute,

ich bin neu im Forum (wobei ich bereits seit Jahren still mitlese), deshalb stelle ich mich kurz vor: Wir sind Mitte 40 und bereits einige male im südlichen Afrika unterwegs gewesen, zuerst in festen Unterkünften, die letzten 3 mal mit 4x4 & Dachzelt in BOTS, ZIM und NAM.

Nun spielen wir mit dem Gedanken, Ende Januar 2015 für 14 Tage den Norden Tansanias als Selbstfahrer 4x4 mit Dachzelt zu bereisen. Die (bisher nur sehr grob geplante) Route geht von Arusha über Manyara , NCA Lake Ndutu, Serengeti Seronera, Tarangire und zurück nach Arusha. Den Ngorongoro-Krater werden wir uns für ein andermal aufheben.

Von Tanzanian Pioneers haben wir ein Angebot bekommen. Hier sind – wenn ich recht interpretiere - 100 Freikilometer im Tagespreis von 100 USD enthalten.

Da gewiss schon die/der ein oder andere diese nicht wirklich ungewöhnliche Route gefahren ist, hier meine Frage: kommt man mit 14 x 100 = 1400 Freikilometer bei dieser Runde inkl. gamedrives in der Regel aus oder müssen wir mit erheblichen Mehrkosten durch deutliche Kilometerüberschreitung rechnen?

Welchen Reiseführer könnt Ihr für Selbstfahrer empfehlen? Der Bradt-Guide hat mir nicht gefallen – wie sieht es mit Reise Know-how Tansania´s Nationalparks und Rough guide Tanzania aus?

Danke & Grüße aus Norddeutschland,
Anne
33,3k Beiträge · seit 200615. Apr. 2014 ·
Hi Anne,

habe jetzt mal für Dich Deine genannten Orte bei Google-Maps eingegeben und da wird 1154 km ausgeworfen. Das ist aber auf den schnellsten Hauptverbindungen. Wenn ihr auch mal etwas rechts und links schauen wollt, dann wird es sicher mehr...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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6’413 Beiträge · seit 201115. Apr. 2014 ·
Hoi Anne und herzlich willkommmen hier! 🙂

Wir hatten gemäss GPS-Tracker im Februar 2011 auf derselben Route plus einen Abstecher zum Lake Natron 3217km hinter uns gebracht...
Siehe meinen Reisebericht vom Februar 2011 Klick mich!

Tante Edit meint: Falsch!!!! Da war auch der Amboseli drin, heute Abend liefere ich die richtigen Daten!!! 🤩
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2014
1’450 Beiträge · seit 200615. Apr. 2014 ·
Hallo Anne,

wir sind fast dieselbe Strecke gefahren, allerdings hatten wir den Arusha NP und die Abfahrt in den Ngorngoro-Krater mit dabei. Ausserdem sind wir über den Lake Natron gefahren. Und das waren insgesamt 2.200 km,
Allerdings hatten wir das Auto 21 Tage.

Günther Straub erzählte uns hinterher, dass diese 100 km am Tag fast immer ziemlich genau passen Denn man fährt ja nicht jeden Tag so viel. Manche Tage sind es nur 20 km. Und wenn Ihr wirklich letztendlich mehr fahren würdet, dann kosten 1 km gerade mal 1 US-Dollar.

Wir haben auch bei Tanzanian Pioneers gebucht und können diesen Vermieter nur empfehlen. Günther Straub beantwortet wirklich alle Fragen sofort, er bucht auf Bitte auch das Hotel für die erste Nacht oder die Special Campsites, Die Abholung am Airport klappte auch wunderbar.

Gruss Beate

Fast hätte ich vergessen: Hier ist mein Reisebericht:

http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/266133-reisebericht-selbstfahrertour-durch-tansania.html#266133
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2014
3’700 Beiträge · seit 200915. Apr. 2014 ·
Hallo Anne,

herzlich willkommen im Forum. Wir sind im Februar/März bis auf den Tarangire die gleiche Route in 14 Tagen gefahren und haben 1496 km zurückgelegt.

Die genauen Tageskilometer und Karten der gefahrenen Route findest du in meinem Reisebericht.

Wärmstens empfehlen kann ich dir den Reiseführer vom Reise Know How, Der Autor Jörg Gabriel lebt im Land (Hatari Lodge) und kennst sich bestens aus. Obwohl natürlich viele Preise nicht mehr stimmen.

Auch gut als 2. Reiseführer ist der Stefan Loose. Den Lonley Planet fand ich nicht so hilfreich und informativ. Er hat große Lücken, ist dafür aber sehr aktuell. Die englischsprachigen Reiseführer habe ich nicht angeschafft, da es eine gute deutschsprachige Auswahl gibt.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
7’347 Beiträge · seit 200615. Apr. 2014 ·
Butterblume schrieb:Auch gut als 2. Reiseführer ist der Stefan Loose. Den Lonley Planet fand ich nicht so hilfreich und informativ. Er hat große Lücken, ist dafür aber sehr aktuell. Die englischsprachigen Reiseführer habe ich nicht angeschafft, da es eine gute deutschsprachige Auswahl gibt.
... auch wenn ich normalerweise Lonely Planet gerne mag, fand ich den deutschen -verglichen mit den englischen, die ich bisher hatte- eher schlecht. Damals war der deutsche gerade rausgekommen, aber viele Angaben betreffend Unterkünfte waren schon veraltet. Ich greife lieber wieder zu den englischen.

Eine Begrenzung auf 100 Tageskilometer finde ich auch recht knapp. Das ist mit dem Auto ja "keine Entfernung" und geht schnell mal für 'nen Abstecher drauf. Zumindest würde es mir so gehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’700 Beiträge · seit 200915. Apr. 2014 ·
Hallo Wolfgang,
... auch wenn ich normalerweise Lonely Planet gerne mag, fand ich den deutschen -verglichen mit den englischen, die ich bisher hatte- eher schlecht. Damals war der deutsche gerade rausgekommen, aber viele Angaben betreffend Unterkünfte waren schon veraltet. Ich greife lieber wieder zu den englischen.
Der Lonely Planet ist seitenmäßig (424 S.) vergleichsweise zum RKH (1008 S.) dünn und bietet kaum bis wenig Hintergrundwissen über die verschiedenen Kulturen Tansanias, die Nationalparks, die Deutsche Historie, Naturschutz, Mensch-Tier-Konflikt etc. Auch fehlten mir darin detaillierte Umgebungskarten. Im RKH finden sich immer wieder interessante Exkurse zu verschiedenen Themen, die die Sicht auf landestypische Aspekte erhellen können.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
7’347 Beiträge · seit 200616. Apr. 2014 ·
Butterblume schrieb:
... auch wenn ich normalerweise Lonely Planet gerne mag, fand ich den deutschen -verglichen mit den englischen, die ich bisher hatte- eher schlecht. Damals war der deutsche gerade rausgekommen, aber viele Angaben betreffend Unterkünfte waren schon veraltet. Ich greife lieber wieder zu den englischen.
Der Lonely Planet ist seitenmäßig (424 S.) vergleichsweise zum RKH (1008 S.) dünn und bietet kaum bis wenig Hintergrundwissen über die verschiedenen Kulturen Tansanias, die Nationalparks, die Deutsche Historie, Naturschutz, Mensch-Tier-Konflikt etc. Auch fehlten mir darin detaillierte Umgebungskarten. Im RKH finden sich immer wieder interessante Exkurse zu verschiedenen Themen, die die Sicht auf landestypische Aspekte erhellen können.
... kommt halt drauf an, was man von einem Reiseführer erwartet und ist somit 'ne Geschmacksfrage. Ich will in einem Reiseführer keinen unnötigen Ballast, sondern nur das, was ich unterwegs brauche (und das ist halt für jeden anders). Hauptsächlich sind das Wege zu Unterkünften in größeren Städten oder kleine Übersichtskarten, die detaillierter sind als meine Landkarte (die hatte ich für mich darin gefunden). Den Rest lese ich lieber vorher und schleppe ihn nicht gerne mit mir rum. Und gerade bei den Unterkünften hat der deutsche Lonely Planet für Tanzania ganz miserabel abgeschnitten (ist allerdings super, falls man auf Zanzibar Unterkünfte sucht, wo sich die Kiffer-Szene trifft. Was da an Absteigen empfohlen wurde, war teilweise sensationell) Das kannte ich von den englischen Ausgaben deutlich besser.

Einen Reiseführer von RKH hatte ich auch schon mal. Das war seinerzeit der beste, den ich auf Deutsch gefunden hatte. Der war damals sehr gut, aber reichte (für meine Bedürfnisse) nicht an den englischen Lonely Planet. Aber beim deutschen RF von LP zu Tanzania sind wir uns einig. Den muss man nicht kaufen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’700 Beiträge · seit 200916. Apr. 2014 ·
Hallo Wolfgang,

bei deinem Reisestil gebe ich dir hinsichtlich eines schmaleren RFs natürlich Recht. Der RKH wiegt sicherlich ein Kilo. Für meine Recherchen Daheim waren drei RFs gerade Recht. Zwei davon sind dann mit nach Tansania gewandert, aber wirklich benutzt habe ich nur den RKH.

Möglicherweise lohnt auch der Bradt. Für Uganda war er erstklassig, obwohl schon einige Jahre alt (Autor identisch). Der gerade eine Woche vor Reisebeginn herausgekommene RKW fiel dagegen stark ab.

Bevor man Geld ausgibt lohnt auch zur Entscheidungsfindung ein Blick in Google Books.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
408 Beiträge · seit 201416. Apr. 2014 ·
Ich kann mich der Meinung zum deutschen LP nur anschließen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Loose, der die ideale Mischung zwischen Information und Umfang bietet. Natürlich ist der RKH sehr gut, aber in Details doch schwach, weil sich teilseise Fehler von den Uranfängen bis heute dahinschleppen. Zum Beispiel wird die Strecke von Mombo über Soni nach Lushoto mit über 60 km angegeben, ist aber nur etwas über 30. Für mich persönlich eine große Falschinformation ist die Bezeichnung Duka la Madawa für Apotheke. Wenn es ein Notfall ist und ein Reisender sucht eine, dann kann er tagelang herumirren, bis er eine findet, denn in Tansania ist die Bezeichnung für Apothek Duka la Dawa (natürlich ist Madawa die Mehrzahl von Dawa, aber ob das ein Normalreisender weiß). Im Auto würde ich aber beide mitnehmen, und speziell zum Hineinlesen daheim ist er eine gute Wahl.
Rein persönliche Meinung
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
3’700 Beiträge · seit 200916. Apr. 2014 ·
Hallo,

hier noch ein Hinweis zu den RF:

Anne fragte:
Welchen Reiseführer könnt Ihr für Selbstfahrer empfehlen?
Weder der Lonely Planet noch der Loose als alleiniger RF ist wirklich hilfreich für Selbstfahrer, da einfach zu wenig Informationen rund um Mietwagen, Werkstätten, Entfernungsangaben etc. enthalten sind. Der Loose macht in dieser Hinsicht sogar Angst und rät davon ab in Tansania selbst zu fahren. Dementsprechend weniger Angaben für Selbstfahrer sind auch im Buch enthalten.

@ Johannes,

auf der Homepage des Reise Know How Verlags werden News und Änderungen zu den RF gerne aufgenommen und dann bei der nächsten Auflage mit eingearbeitet. Es wäre schön, wenn du es dort postest. Auch der Loose und Lonely Planet haben eine solche Homepage.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter33 Beiträge · seit 201416. Apr. 2014 ·
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Empfehlungen bzgl. Reiseführern und Reiseberichten!

Die Antworten reichen ja von "hat bei uns gereicht - ohne Tarangire" (butterblume) bis "wird wohl nicht reichen" - die Wahrheit liegt warscheinlich irgendwo dazwischen, je nach individuellem Fahrverhalten bzgl. gamedrives. Um das Budget beurteilen zu können, rechne ich mal lieber mit 150km/Tag.

Jetzt müssen wir nur noch entscheiden, ob wir zuerst nach Tansania oder Uganda wollen (2015 bzw. 2016). Der Bradt Guide hat uns Uganda schon SEHR schmackhaft gemacht, mal sehen, was der RKH Tansania bewirken kann.

Keine einfache Entscheidung - o.k.,Jammern auf höchsten Niveau 😊
6’413 Beiträge · seit 201116. Apr. 2014 ·
Hoi Anne

Willst Du eher viele Tiere und schöne Landschaften sehen (in der Reihenfolge) dann geh nach Tansania, willst Du eher schöne Landschaften und im direkten Vergleich weniger Tiere oder aber Menschenaffen sehen geh nach Uganda, beides ist wunderschön, beides findest Du in meinen Reiseberichten hier im Forum oder auf meiner Homepage (klick mich).
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter33 Beiträge · seit 201416. Apr. 2014 ·
Hallo Pico,

hatte Deine Reiseberichte bereits gelesen, das macht die Entscheidung nicht unbedingt leichter 😐

Allerdings tendiere ich zur Zeit eher zu Uganda wg. des hoffentlich angenehmeren Klimas im Jan/Feb. Die letzten male war es um diese Zeit im südl. Afrika schon arg heiss und ich befürchte in Tansania ähnliches. Liege ich da richtig?

Salu2,
anne
6’413 Beiträge · seit 201116. Apr. 2014 ·
Hoi Anne
Anne_W schrieb:...Pico...
🤩 Klaut sie mir doch tatsächlich mein heiss geliebtes zweites 'c' in 'Picco'!!! 🤩
Frechheit!!! 😈
Anne_W schrieb:Allerdings tendiere ich zur Zeit eher zu Uganda wg. des hoffentlich angenehmeren Klimas im Jan/Feb. Die letzten male war es um diese Zeit im südl. Afrika schon arg heiss und ich befürchte in Tansania ähnliches. Liege ich da richtig?
Ich denke in Nordtansania hast Du in Januar/Februar das angenehmere Klima, da man da überall zwischen 1400 und 2700müM ist, am heissesten werdet Ihr es im Tarangire haben.
Aber niemals so heiss wie im Murchison Falls NP in Uganda... 😉
Ich habe Uganda als wärmer empfunden als Nord-Tansania.
Die Feuchtigkeit hab ich als vergleichbar gering empfunden.
Ich denke der Vergleich mit dem südlichen Afrika hinkt nicht nur gewaltig, der sitzt schon im Rollstuhl, denn Nord-Tansania ist nur wenig südlich des Aequators, da hast Du zwar Regen- und Trockenzeiten, aber keinen Sommer/Winter wie im südlichen Afrika oder in Europa.
Ich hab Januar/Februar im Norden Tansanias als sehr angenehm und nicht zu heiss und nicht zu feucht empfunden.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
408 Beiträge · seit 201416. Apr. 2014 ·
Hallo, das ist eine Entscheidung zwischen Kilimanjaro und Ruwenzori sowie zwischen Tierwanderung und Gorillas. Faszinierend die Suche nach dem Silberrücken, ein tolles Erlebnis ohne Zweifel. Aber so mal 1 (eine) Million Grasfresser auf einem relativ kleinen Fleckchen Erde zu sehen, umschnurrt von allerlei Katzengetier und anderen beutehungrigen Antivegetariern, das ist etwas, das schon auf den Fotos, die meine Lebensgefährtin mit bringt von ihren Safaris, gewaltig (sie ist von Juli bis März praktisch alle 2 Wochen für eine Woche im Busch als Reiseleiterin), was für ein Schauspiel der Natur. Heiß ist es da eher nicht, weil ihr relativ hoch seid, natürlich ist es aber nicht kalt.
Noch ein Wort zum Fahrzeug und den Kilometern. Ich bin eher zu den 150 km geneigt als zu 100. Man findet ab und an ein Ziel außerhalb seiner Planung, und soll sich dann nicht mit dem Blick auf den Tacho einschränken. außerdem bin ich gespannt, wie lange die Firma diesen Preis halten kann. Ich kenne erstens die Kosten, die ein Fahrzeug hier verursacht, außerdem ist bei uns in der Nähe die Twiga Lodge, die auch Landrover vermietet. Und ich weiß auch wie oft die Fahrzeuge im Zustand einer grenztotalen Zerstörung zurückkommen und dann wochenlang in der Werkstatt stehen. Aber das ist nur so eine Anmerkung und sicher nicht mein Problem und meine ganz persönliche Meinung.
Also kurz und gut, nicht nur weil ich hier lebe ist Tansania sicher für Ostafrika eine nicht schlechte erste Wahl.
Johannes

PS Eigentlich wollte ich ein paar Bilder einfügen, aber weil die immer auf meine Webseite verweisen und da auch Werbung ist, geht das nicht (ist in einem anderen Forum schon mal gelöscht worden). Wenn jemand interessiert ist, dann sende ich die gerne auf welchem Weg auch immer.
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
5’486 Beiträge · seit 200924. Apr. 2014 ·
Ich wäre bei unseren Touren mit den 100km pro Tag nie ausgekommen. Außerdem würde es mich im Urlaub sehr stören, immer die Rechnung aufzumachen, ob sich die zusätzlichen Kilometer lohnen, oder man lieber verzichtet. Da zahle ich lieber einen höheren Pauschalpreis und kann dann nach Lust und Laune umher fahren.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1’450 Beiträge · seit 200624. Apr. 2014 ·
Nun ja, die Entscheidung muss ja wohl jeder selber treffen.

Wem es lieber ist, pro Tag 20 -- 50 Dollar mehr zu zahlen, nur damit er nicht "rechnen" muss, ok.
Ich "rechne" auch bei 100 Freikilometer nicht, sondern fahre. Und wenn ich dann am Ende der Reise insgesamt 100 Dollar oder 200 Dollar (pro Tag 5 - 10 Dollar) mehr zahlen muss, weil ich mehr gefahren bin, dann komme ich immer noch billiger weg, als wenn ich gleich von vornherein mehr bezahlt habe.

Aber ist, schon klar, Jeder wie er will.

Beate