Brfahrbarkeit Routen Caprivi & Okavango im März?

8 Antworten · 2’459 Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2007 von pacific
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Themenstarter95 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 ·
Guten Morgen! Oder Alaaf ... 😏

Und noch immer arbeiten wir am Skelett der Last-Minute Tour im März …

Ich komme mit dem Kartenmaterial nicht ganz zurecht. Auf einer aktuellen Papierkarte sowie auch auf der Namibia-Forum Karte werden einige Strecken als Hauptstrassen, teilweise sogar geteert, gezeigt. Suche ich dann nach Infos, finde ich ganz andere Aussagen.

Konkret: wir haben kein Allradfahrzeug und überlegen uns, ob wir den Caprivi machen oder nicht. Ist die B8 durchgängig problemlos befahrbar?

Angedacht wäre dann eine Rückfahrt durch Botswana. Kasane-Savuti-Maun haben wir nach Forumslektüre bereits verworfen, über Nata möchten wir nicht fahren. Weiss jemand, wie es auf der Strecke Shakawe - Toteng aussieht?

Gibt es Möglichkeiten, an der Strecke (also nicht von Maun) einen Trip ins Delta zu machen? Bis jetzt haben wir nach Hinweis aus dem Forum nur die Bootrips von Drotzkys Cabins gefunden. Wenn denn Wasser da ist 😐

Viele Grüsse,
Gerd
101 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Hi Gerd,

wir haben all diese Strecken gerade erst befahren.

a) das Problem mit den Straßen hatten wir auch. Die Karten sind auch nicht wirklich zuverlässig. Was aber als befestigt/geteert eingezeichnet war, war auch ohne 4x4 befahrbar.

b) Caprivi ohne 4x4 ist gar kein Problem und für uns war der Caprivi der interessanteste Teil unserer Reise! (Süssigkeiten für die Kids mitnehmen!)

c) Kasane -Savuti - Maun ist selbst mit Allrad sehr anspruchsvoll und Ende März möglicherweise gar nicht befahrbar.

d) Shakawe - Toteng ist problemlos zu fahren, dort fahren auch die Linienbusse.

e) der Weg über Nata ist sehr gut ausgebaut und genauso gut zu fahren. Ihr werdet auf dem Stück sicher etlichen Elefanten begegnen.

f) Ende März müßte reichlich Wasser im Delta sein, da es in Angola bereits gut geregnet hat. Das ist dann aber auch Hauptmalariazeit ... da reicht Stand-By nicht mehr aus.

Lieber Gruß von der Manu
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
496 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Shakawe- Maun ist geteert, wenn auch mit ziemlichen Schlaglöchern versehen. Matatu




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www.pileup.de.com
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1’125 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Hallo, Gerd,
wie schon geschrieben: Mittlerweile sind in Botswana, anders als in Namibia, alle Hauptverkehrsstraßen geteert. Die Strecke Sehithwa - Shakawe ist auch geteert, aber älteren Datums: schmal, viele Schlaglöcher. Das Teilstück Sehithwa - Toteng war schon Anfang der neunziger Jahre geteert - und das sieht man der Straße auch an. - In Gumare gibt es eine Tankstelle (Shell) mit Mini-ATM und FastFood.
Von Etsha 13 aus (auch in Etsha 6 gibt's eine Tankstelle) kann man ans Delta ran (na ja, eigentlich ist das noch Panhandle), nämlich zu dem Guma Lagoon Camp (nicht zu verwechseln mit Guma Island Lodge). Von dort aus werden Mokorofahrten angeboten, nicht billig! Ich zahlte Hunderte, der Poler bekam für den Tag gut 30 Pula.
Um hinzukommen, brauchst du zwingend 4x4, Tiefsand, aber mit Vierradantrieb leicht zu machen. Und man braucht Geduld und gute Nerven... Die Lage ist absolut idyllisch! Auch Camping.
Gruß und gute Fahrt!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
1’125 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Nachtrag: Ob der Rat von Manu so gut war? Süßigkeiten für die Kinder???
Ich weiß nicht so recht ...
WR
Omnia vincit amor
101 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Hi WR,

... frag mal die Kinder 😉 ich denke doch das hier jeder vernünftig genug ist das Maß zwischen "kleine Freude für Kinder" und aller anderen Bedenken auszuwägen. 🙂

LG von der Manu
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
3’491 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 ·
Hallo Hejo,
Deiner Aussage zum Zustand der Straße von Kasane nach Nata muss ich ein bisschen widersprechen: die Straße ist zwar geteert und größtenteils prima zu befahren - aber genau darin sehe ich die Gefahr, denn man wird unaufmerksam und auf einmal kommen Schlaglöcher, wo jedes für sich allein reicht, um einen Achsbruch zu produzieren. Man muss wirklich höllisch aufpassen, denn die Löcher treten urplötzlich und in einem Abschnitt so gehäuft auf, so dass man kaum darum herumfahren kann.
Gruß Joli
1’125 Beiträge · seit 200616. Feb. 2007 ·
Hallo, Manu,
natürlich sind wir hier alle vernünftig. Wir verstehen auch abzuwägen, ebenfalls klar. Und ich stelle auch nur die Frage, zweifelnd natürlich.
Aber die Kinder zu fragen? Natürlich sagen sie JA! Und ein bisschen klüger oder erfahrener oder verantwortungsbewusster sollten wir Erwachsenen schon sein. Sind wir natürlich, auch klar. Aber die Frage stellen darf man.
Und jeder wird die Frage so beantworten, wie er es verantworten kann. Meine Haltung dazu geht aus diesen Zeilen hervor.
Herzlichen Gruß!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
101 Beiträge · seit 200616. Feb. 2007 ·
Hi joli,

vielleicht haben sie an der Straße etwas gearbeitet. Wir sind im Januar die Strecke von Maun nach Kasane an einem Tag gefahren und haben die Straße ganz ordentlich erlebt. Die Löcher sind mit Sand zugeschüttet (was natürlich nicht wirklich lange hält) und wir sind gut durchgekommen.

Ich muß aber bestätigen, dass die Strecke nicht ungefährlich ist. PKW und LKW halten sich, auf der Suche nach der "besten Spur" nicht immer an die Straßenseite. Neben den Straßenverhältnissen, sind uns mehrfach Elefanten und Paviane vor den Wagen gelaufen und die zwischen Nata und Kasane doch recht eintönige Landschaft verleitet zur Unachtsamkeit.

LG von der Manu
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo