Hallo Formis,
hier ist ein Bericht der AZ ("Allgemeinen Zeitung", Windhoek) vom 08.10.2013. Es geht um die ("neuen") Elefanten des "Erindi Private Game Reserves" ( www.erindi.com ).
"Erindis Elefanten auf Nachbarfarmen"
published by the Allgemeine Zeitung on 08.10.13
Elektrischer Wildzaun kein Hindernis - Schaden bei den Nachbarn durch die Riesen
Windhoek (dh) – Ende vergangener Woche brach ein weiterer Elefant aus dem privaten Naturschutzgebiet Erindi auf benachbarte Farmen aus. Dem bekannten Jagdfarmer und Santa Gertrudis-Züchter Immo „Tuba“ Wilckens von der Farm Ongangasemba zufolge marschierte der Elefantenbulle Ende vergangener Woche ohne Probleme und ohne zu zögern durch den elektrifizierten Wildzaun von Erindi. Eine Woche zuvor war bereits ein Elefant bei Wilckens auf der Farm zwischen dem Etjo-Berg und den Omatako-Bergen gewesen. Der Dickhäuter war vorsichtig über alle Viehzäune gestiegen und hatte keinen Schaden angerichtet (AZ berichtete). Der große Bulle der am vergangenen Freitag bei mir auf der Farm war, hat großen Schaden an der Einzäunung angerichtet. Der ist einfach quer durch die Zäune zu einem Wasserreservoir gelatscht. Am Posten hat er meine Ochsen erschreckt und dann Wasser geschöpft“, sagte Wilckens. Dort habe auch er den Bullen zum ersten Mal gesehen. Der Dickhäuter habe ruhig unter einem Baum gestanden, und dann seien seine Ochsen vorsichtig näher gekommen. „Sobald der Elefant mit den Füßen Sand aufgewirbelt hat, sind meine Ochsen wieder geflüchtet“, sagte Wilckens. Er habe die Verantwortlichen von Erindi angerufen und diese waren zu dem Zeitpunkt an der südlichen Grenze damit beschäftigt einen dort ausgerissenen Elefanten wieder einzufangen. Später sei der Bulle auf Ongangasemba betäubt, aufgeladen und nach Erindi gebracht worden. Wilckens zufolge waren zu dem Zeitpunkt vier Elefanten ausgerissen. Dabei handelte es sich allem Anschein nach um Tiere, die erst vor kurzem aus dem Khaudum-Park im Nordosten des Landes ins 70000 Hektar große private Naturschutzgebiet Erindi umgesiedelt worden waren. Inzwischen sollen drei der Elefanten in das private Naturschutzgebiet nordwestlich von Okahandja zurück gebracht worden sein. „Wo der vierte graue Riese ist wissen wir nicht. Es handelt sich um das Tier, welches so vorsichtig über die Zäune gestiegen ist und keinen Schaden angerichtet hat“, sagte Farmer Wilckens.
LG, Otji!
hier ist ein Bericht der AZ ("Allgemeinen Zeitung", Windhoek) vom 08.10.2013. Es geht um die ("neuen") Elefanten des "Erindi Private Game Reserves" ( www.erindi.com ).
"Erindis Elefanten auf Nachbarfarmen"
published by the Allgemeine Zeitung on 08.10.13
Elektrischer Wildzaun kein Hindernis - Schaden bei den Nachbarn durch die Riesen
Windhoek (dh) – Ende vergangener Woche brach ein weiterer Elefant aus dem privaten Naturschutzgebiet Erindi auf benachbarte Farmen aus. Dem bekannten Jagdfarmer und Santa Gertrudis-Züchter Immo „Tuba“ Wilckens von der Farm Ongangasemba zufolge marschierte der Elefantenbulle Ende vergangener Woche ohne Probleme und ohne zu zögern durch den elektrifizierten Wildzaun von Erindi. Eine Woche zuvor war bereits ein Elefant bei Wilckens auf der Farm zwischen dem Etjo-Berg und den Omatako-Bergen gewesen. Der Dickhäuter war vorsichtig über alle Viehzäune gestiegen und hatte keinen Schaden angerichtet (AZ berichtete). Der große Bulle der am vergangenen Freitag bei mir auf der Farm war, hat großen Schaden an der Einzäunung angerichtet. Der ist einfach quer durch die Zäune zu einem Wasserreservoir gelatscht. Am Posten hat er meine Ochsen erschreckt und dann Wasser geschöpft“, sagte Wilckens. Dort habe auch er den Bullen zum ersten Mal gesehen. Der Dickhäuter habe ruhig unter einem Baum gestanden, und dann seien seine Ochsen vorsichtig näher gekommen. „Sobald der Elefant mit den Füßen Sand aufgewirbelt hat, sind meine Ochsen wieder geflüchtet“, sagte Wilckens. Er habe die Verantwortlichen von Erindi angerufen und diese waren zu dem Zeitpunkt an der südlichen Grenze damit beschäftigt einen dort ausgerissenen Elefanten wieder einzufangen. Später sei der Bulle auf Ongangasemba betäubt, aufgeladen und nach Erindi gebracht worden. Wilckens zufolge waren zu dem Zeitpunkt vier Elefanten ausgerissen. Dabei handelte es sich allem Anschein nach um Tiere, die erst vor kurzem aus dem Khaudum-Park im Nordosten des Landes ins 70000 Hektar große private Naturschutzgebiet Erindi umgesiedelt worden waren. Inzwischen sollen drei der Elefanten in das private Naturschutzgebiet nordwestlich von Okahandja zurück gebracht worden sein. „Wo der vierte graue Riese ist wissen wir nicht. Es handelt sich um das Tier, welches so vorsichtig über die Zäune gestiegen ist und keinen Schaden angerichtet hat“, sagte Farmer Wilckens.
LG, Otji!