richtige Technik für Waserdurchfahrten gesucht

37 Antworten · 5’413 Aufrufe · gestartet 18. Juni 2013 von Silke1611
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709 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
Hi,

die Geschwindigkeit des G im Wasser ist völlig ok. Und den Wassereintritt in die Fahrgastzelle muß man akzeptieren. Alte Dichtungen, LR laufen immer voll, da zu große Spaltmaße und unzureichende Dichtungen, fehlende Stopfen im Fußraum usw.

Und das Wasser läuft immer in den Motorraum!

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo lillytrotter
vielen Dank für deine Tipps." Den Reifendruck senken" hatte ich in einem Bericht über Wasswerdurchfahrten gelesen und habe es so verstanden, wie du auch schreibst, daß man den Reifendruck dem Untergrund anpaßen muß. Da dieser ja wechselt ,muß ich auch den Druck wechseln und eben die unterschiedlichen Prozente sind mir bisher nicht klar .
Ein wenig 4x4 Erfahrung haben wir schon in Namibia gesammelt, unter anderem beim Training auf Ababis. Außerdem werden wir noch ein 2 tägiges Training hier in Deutschland machen.

lieben Gruß

Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo Helgi,
danke dir herzlichst für die klaren Aussagen, damit kan ich was anfangen!
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
eh sorry , vor Begeisterung habe ich vergessen dir einen schönen Tag zu wünschen

herzliche Grüße
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo sasowewi,
auch dir vielen Dank für deinen Tipp.
Das hatte ich auch schon in einem Beitrag gelesen, ich glaube, er stammte auch von dir.

liebe Grüße
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
224 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo Silke,

Das mit den Prozenten ist eigentlich ganz einfach.
Jeder Reifen hat einen Nennreifendruck. Dieser ist von Auto zu Auto verschieden. Er ist gedacht für die Straße und entspricht 100%. Häufig ist er bei Mietwagen und Armeefahrzeugen am Kotflügel aufgemalt. Auf Schotter nimmt man ca. 80% von dieser Angabe und im Tiefsand lässt man teilweise bis auf 50% von diesem Wert ab.
Also wenn du an deinem Auto eine Angabe von z.B. 2,5 Bar hast für die Asphaltstraße sind es für Schotter 80% also 2,0 Bar und im Treibsand ca. 1,25 bar oder 50%

Ich hoffe, ich habe nicht zuviel Verwirrung gestiftet.

RB
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo Rocky,
herzlichen Dank für deine vielen, fundierten Tipps.
Ein 2 tägiges 4x4 Training, aber eben leider ohne Wasserdurchfahrt, haben wir schon klar gemacht und werden es kurz bevor wir fliegen, machen, damit unser neu erworbenes Wissen nicht schon wieder vergessen ist. Da können wir uns dann auch mit ATL, Lima usw. auseinender setzen.

wünsch dir einen schönen Tag
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo Swakop 1952,
vielen lieben Dank für auch diese wichtigen Tipps.
Wobei mit den Krokodilen ist mir das bisher auch nicht klar: wenn kein anderes Fahrzeug in einem vertretbaren Zeitraum vor fährt oder eine frische Spur zu sehen ist, bleibt mir doch gar nichts anderes übrig, als die Strecke ab zu laufen, will ich nicht einen Totalschaden am Auto riskieren. Ok, evt. habe ich dann einen persönlichen "Totalschaden" , aber so nah liegen doch etwaige Alternativrouten nicht, daß man lieber dorthin ausweichen kann, oder?

Wir wollen versuchen einen Landcruiser mit Schnorchel zu bekommen, so daß wir zumindest die besten technischen Ausgangschancen haben.

herzliche Grüße
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo fortfahrer
mmhh,vielen Dank für deine nüchterenen Hinweise.
Jetzt bin ich ich doch etwas verunsichert , wie wir unsere Strecke planen sollen.
Mit Third bridge camp oder doch lieber "nur" Sango Safari Lodge und geführte Gamedrives mitmachen.
Wir haben ja zum Glück noch etwas Zeit nuns zu entschließen.

Gruss
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
1’155 Beiträge · seit 200619. Juni 2013 ·
fordfahrer schrieb:
nur so nebenbei -
alle Vermieter und deren Versicherungen schließen die Abdeckung von Wasserschäden aus. D.h., sowohl die Bergung als auch alle Schäden muss man Cash berappen - und das kann auch beim Hilux ordentlich in das Geld gehen. Also lieber wieder zurück und woanders langfahren, oder was streichen
Dem kann ich mich nur anschliessen. Schon bei geringer Wassertiefe kann man einen Motor ruinieren. Das geht dann richtig ins Geld. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal mit unserem Landcruiser –mit Schnorchel- durch tiefes Wasser gefahren bin. Es gibt meistens irgend eine Umfahrung der kritischen Stelle… und falls nicht bin ich mittlerweile soweit, dass ich völlig „uncool“ die Route ändere und einen grösseren Umweg in Kauf nehmen..

Gruss Tom
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Nochmals danke:
wir hatten uns schon für den Landcruiser entschieden, weil ich gelesen hatte, daß er hoch beiniger ist, was auf unseren Pisten im Savuti-Linyanti Gebiet sicherlich vorteilhaft ist.
Das du ihm jetzt auch die bessere Eignung für die Moremi Durchfahrten bescheinigst, läßt mich die höheren Ausgaben besser akzeptieren.

mit viel Freude beim planen
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
Themenstarter223 Beiträge · seit 201319. Juni 2013 ·
Hallo RB

Vielen Dank, jetzt ist mir das mit den Prozenten wieder klar.
Wir hatten uns für unsere erste Namibiareise hier zu Hause mit dem Film " off road Fahrtaining" von "Pistenkuh" vorbereitet.
Es ist nur leider schon wieder viel zu lange her (4 Jahre).
Aber jetzt gehtes ja bald wieder los! Juchuuu!!!

liebe Grüße
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
2’530 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
Rocky1964 schrieb:

Hi,

das verstehe ich Beides leider nicht völlig. 😐

Rocky
Hallo Rocky

Wenn zu schnell gefahren wird dann drückt das Wasser durch den erhöhten Druck durch den Kühler, d.h. die Fanblades bekommen mehr Wiederstand und biegen sich in Richtung Kühler! Mit einer leichten Bugwelle tritt auch kein Wasser von unten ein, auf jedenfall sehr wenig, da durch die Strömung außen ein Sog im Motorraum entsteht.

Wenn der Auspuff bis zum Krümmer vollläuft, inklusive Dämpfer, dann kann man den Motor nicht mehr starten.
Der Gegendruck ist zu hoch. Man macht auch den Motor kaputt da die Abgase nicht entweichen können.

Der G fährt durch Stoßstangen hohes Wasser, das ist garnichts. Interessant wird es erst wenn das Wasser Motorhaubenhöhe bekommt. Alles andere ist Peanuts. Daher auch meine "Bugwelle"!
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2013
709 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
Hi,

ich verstehe es immer noch nicht... 😗 😵

Der Lüfter läuft doch bei den meisten Fahrzeugen hinter dem Kühler. Wenn durch den Kühler Wasser von vorn durchströmt, biegen sich die Lüfterblätter ja dann nicht nach vorn. Die Bernoullische Gleichung kann man auf Grund der dann nichtlaminaren Strömung wohl vernachlässigen. Und man sollte immer schön langsam im Wasser fahren...
Und Wasser tritt entsprechend Wasserstand immer von unten in den Motorraum. Einfach mal bei einem klassischen 4x4 im Motorraum nach unten sehen, da sieht man den Erdboden und selbst bei SUVs sind die Spalten der unteren Kapselung so groß, daß Wasser problemlos in den Motorraum läuft.

Warum soll man den der Motor nicht starten können, wenn das Auspuffende unter Wasser liegt und auch evtl. noch der Abgasschalldämpfer voll gelaufen ist? Der statische Gegendruck ist da vielleicht 100...300mmWS hoch, also wie in einem senkrecht gehaltenen mit Wasser gefüllten Strohhalm. Gut da ist noch das zu verdrängende Wasservolumen im Abgastrakt von 5...10l und der Strömungswiderstand beim Ausblasen des Wassers. Setz das mal ins Verhältnis zur Kompression. Aber beides schafft ein PKW-Motor bei heutigen Leistungen und damit entsprechend hohen Anlasserleistungen problemlos.
Wenn das Wasser bis Mitte Motorblock steht, würde ich den Motor dann aber wegen der Ventilüberschneidung nicht starten.

Und es bleibt dabei: Beim G sind werksseitig 500..600mm Wattiefe vom Hersteller angegeben, die Räder aber größer als 700mm. Da man im Video sieht, daß das Wasser bis über Oberkante Räder steht, hat der Fahrer bereits gegen die Vorgaben des Herstellers verstoßen! Klar kann so mancher 4x4 ein paar Zentimeter mehr ertragen.

Und das willst Du 4x4-Mietwagenfahrern ohne richtiger Offroaderfahrung empfehlen? 🤩 Und mit Offroaderfahrung meine ich nicht, schon öfter mal einen 4x4-Mietwagen gefahren zu sein oder in D mal einen Feldweg.

Das ist so wie bei Durchschnitt, Theorie und Praxis: Theoretisch ging das Wasser der Kuh durchschnittlich bis zum Bauch, praktisch ist die Kuh ersoffen! 🙁 🤩

Vielleicht nicht immer auf altes Hörensagen bauen... 😎

Rocky
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zuletzt bearbeitet 19. Juni 2013
2’530 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
Rocky, probier es doch einfach mal! 😉 Schütt mal einen vollen Eimer Wasser, so 10-15l, mit voller Kraft durch den Grill, aber laß den Motor laufen. 🤪

Ich rede nicht vom Auspuffende im Wasser, sondern der ganze Unterboden mit Auspuff!
Probier es doch mal, laß das Fahrzeug eine halbe Stunde im Wasser und versuch den Motor zu starten. 😗

Habe schon eine Menge Wasserdurchfahrten hinter mir, Moremi, Caprivi (Buffalopark), Regenzeit in Namibia 2011 etc. Alles mit mehreren Fahrzeugen. Da erlebt und lernt man die absurdesten Dinge und viele sind dann doch so logisch! 😉
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709 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
...ich geb jetzt auf!

Ich hab davon wahrscheinlich nur keine Ahnung. 🤢







...und natürlich wahrscheinlich auch zu wenig Erfahrung (www.4x4club-leipzig.de, http://www.youtube.com/watch?v=T0w54yGpTc8) 😛 😛 😛
Die breiteste Wasserdurchfahrt war nur ca. 1,5km breit mit starker Strömung (mein -eigenes- KFZ versetzte dadurch ständig seitlich) und das Wasser kräuselte sich ca. 10...15cm unter der Fensterkante auf der Fahrerseite, also auch oberhalb der vom KFZ-Hersteller angegebenen Wattiefe (der Rover vor mir lief bis oberhalb der Sitzfläche voll). Aber sowas würde ich nie Mietwagenfahrern oder Fahrern ohne richtiger Offroaderfahrung empfehlen!
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zuletzt bearbeitet 23. Juni 2013
2’530 Beiträge · seit 201119. Juni 2013 ·
Die Erfahrung macht es, weniger die Ahnung! 😉
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2’664 Beiträge · seit 201219. Juni 2013 ·
Rocky1964 schrieb:...ich geb jetzt auf!

Ich hab davon wahrscheinlich nur keine Ahnung. 🤢
Ich glaube es liegt nicht an der "keine Ahnung", sondern an unterschiedlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Fahrzeugen, ob ein Auspuff dicht ist oder wie ein Sieb leckt, und wie das Fahrzeug konstruiert ist.

Es liegt letztendlich auch an unterschiedlicher Fahrweise, wobei die Wasserkreuzung mit der G-Klasse des Videostreifens., wie Cruiser sagte, und ich ihm beipflichte, eigentlich Peanuts war.

Vor allem hängt davon ab, wie lange man wie tief "taucht" mit welcher Geschwindigkeit, und ob das Wasser Zeit hat, den Maschinenraum zu füllen.
Bei einer Wasserkreuzung nördlich des North Gate vor drei Jahren, wo es jetzt eine Brücke gibt, kam ich in eine ausgespülte Rinne, bei der die Wasserhöhe über die Haube bis an die Scheibe kam. Gottseidank nur ganz kurz, zumal ich da noch keinen Schorchel hatte. Und das Tiefwasser verließ bevor sich der Motorraum mit Wasser füllen konnte.Nochmal Glück gehabt! Bei der Erkenntnis bekam man noch nachträglich das kalte Grauen.

Alles ist subjektiv!