Weniger ist manchmal mehr - wieviel Zeit?

23 Antworten · 6’377 Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2013 von Outback
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33,3k Beiträge · seit 200617. Feb. 2013 ·
Hallo Armin,

Du hast absolut Recht, habe mich da sehr undeutlich ausgedrückt. Hatte im Hinterkopf die normalen Farmzäune. Was natürlich die Einzäunung von Etosha angeht, hast Du absolut Recht. Die hat jahrtausend alte Migrationswege unterbrochen. Das ändert sich aber hoffentlich 2014 mit der Proklamation des Kunene Peoples' Park.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

P.S. Hi Rolf, außer im Caprivi und Kaokobeld wirst Du auch keine Wildtiere im hohen Norden sehen. Die 4-O-Regionen sind praktisch Wildtierfrei, da dort eben die Besiedlung zu hoch ist.
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98 Beiträge · seit 201217. Feb. 2013 ·
travelNAMIBIA schrieb:Hallo Bounce,

da habt ihr dann was falsch gemacht. In keinem anderen Land in Afrika gibt es so viele Wildtiere außerhalb von Schutzgebieten wie in Namibia.
Na ja, ich hatte geschrieben "außer in den Nationalparks und auf Ranchgelände ".
Aber da ja fast alles Ranchgelände ist... Klar haben wir viele Tiere gesehen z.B. auf der Ameib Ranch. Ich meinte eher, wenn man mit dem Auto unterwegs ist von A nach B. Da gibts halt links und rechts immer nur Zäune und dadurch keine (größeren) Tiere. Das fand ich etwas schade. Gerade weil Namibia so dünn besiedelt ist, dachte ich, dass es etwas "ursprünglicher" ist.
Wenn das die Tiere vor Wilderern schützt (und natürlich auch vor Verkehrsunfällen), habe ich natürlich nichts dagegen.
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2013
5 Beiträge · seit 201221. Feb. 2013 ·
Outback schrieb:Da ich gezwungen bin, in der Sculferienzeit im Sommer zu reisen, ist das vermutlich für Namibia keine gute Idee.

Am meisten interessiert mich die Wüste bei Sesriem und Etosha. Hier lohnt es sich vermitlich, mehrere Tage zu bleiben.
Hallo Rolf,
damit Du auch mal ein paar Infos zu Deiner eigentlichen Frage und nicht zu Veteriärzäunen, Migrationswegen und anderen für Touris unwichtigen Aspekten bekommst 🤨 hier mal eine Antwort.

Du hast völlig Recht mit der Vermutung dass Nam im Winter (also die Sommerferienzeit in D) nicht passend ist. August wäre schon wieder okay, im Juni und Juli ist es hier wie in Europa im Herbst, nur ohne den Regen.

Wenn Du dennoch fahren möchtest und speziell die Gegend um Sesriem toll findest, würde ich eher die Region des nördlichen Nam-Naukluft-Parks empfehlen. Sesriem ist mir persönlich zu öde. Das Gebiet um die Blutkoppe rum, Vogelfederberg, Gobabeb, Kuiseb-Canyon ist wahrscheinlich das, was Du suchst. Das nennt sich Halbwüste mit interessanten Gesteinsformationen. Dort kann man Tage verbringen mit Tierbeobachtung und Entspannung. Dort fühlt man sich auch nicht so eingeengt, weil dort keine Zäune sind. Als Literatur sei dazu der Klassiker von Henno Martin empfohlen, der hat schon viele Leute in diese Gegend gezogen. Allerdings ist es zu der Zeit dort auch nachts kalt, nicht so richtig schön.
Für die Gegend braucht Ihr zwingend ein Permit, dass aber jeder Tourist problemlos bekommt.

Bei weiteren Fragen einfach ein neues Thread öffnen, denn diesen hier kann man getrost in "Zaunproblematik" umbenennen. 😉
Themenstarter43 Beiträge · seit 201323. Feb. 2013 ·
hi Joe
Merci für den Tipp! Bekomme ich das Permit vor Ort oder kann ich das schon von Europe aus beantragen?
gruss. Rolf