Letzte Ratschläge für unsere Camping Tour im Juli

13 Antworten · 2’759 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2013 von flo03
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201227. Jan. 2013 ·
Hallo,

dank intensiven Studiums der Richter-Liste und einigen Ratschlägen des Forums haben wir unsere Tour für Juli 2013 stehen.
Toyota Hilux m. 2 Dachzelten von BRITZ
Was ich noch gerne aufnehmen würde, wäre ein Game-Drive im Dunkeln, wenn ihr diesbezüglich noch eine Empfehlung hättet, wäre ich sehr dankbar.
Wir wollten eigentlich eine Ballonfahrt in der Namib einplanen, aber 450€ pro Person (bei 2 Erw. und 2 Kindern) finde ich sehr ambitioniert.
Für Hinweise/Empfehlungen zu der ein oder anderen Unterkunft/Campsite, oder auch Tipps für Aktivitäten wäre ich überaus dankbar.

Die Route sieht wie folgt aus:

Tag 1: Ankunft Windhoek, Übernachtung Immanuel Wilderness Lodge
Tag 2: Weiterfahrt Rt, Gochas, Ü:Reddune Campsite
Tag 3: Weiterfahrt Keetmanshoop, Ü: Garas Quivertree Park
Tag 4+5: Tirasberge Ü: Farm Namtib
Tag 6: Ü: Hauchabfontain
Tag 7+8: Ü: Sesriem Campsite
Tag 9: Kuiseb, Ü: Namibgrens Campsite
Tag 10+11: Swakopmund, Ü: Veronikas Guesthouse (Little Five Tour und Bootstour Walvis Bay)
Tag 12+13: Spitzkoppe, Ü: Bambatsi Campsite
Tag 14+15+16: Etosha, Ü: Okakuejo, Namutoni, Halali
Tag 17+18+19: Etosha Ü: Etosha Village
Tag 20+21: Erongo, Ü: Eileen Guestfarm (Living museum San)
Tag 22: Windhoek, Ü: Immanuel Wilderness Lodge
Tag 23: Abflug

Vorab schon vielen herzlichen Dank
Michael
749 Beiträge · seit 200627. Jan. 2013 ·
hallo Michael,


wir haben vor einigen Jahren auf koiimasis eine Nachtfahrt gemacht.
War sehr aufregend und spannend.

lg Wüstenfee
1’823 Beiträge · seit 200827. Jan. 2013 ·
Hallo Michael,

schöne Route 🙂 🙂

In Swakopmund könnt ihr aber nur entweder die Bootstour oder die Wüstentour machen, die sind nämlich beide morgens.

Ihr könntet aber problemlos von Sesriem bis Swakopmund fahren.

Game drive nachts geht eigentlich nur in Etosha, da wird das angeboten, wie die Fahrten sind, weiß ich nicht.

Grüßle Boris
7’357 Beiträge · seit 200627. Jan. 2013 ·
boris schrieb:In Swakopmund könnt ihr aber nur entweder die Bootstour oder die Wüstentour machen, die sind nämlich beide morgens.
... sie haben aber auch zwei Übernachtungen und damit zwei Vormittage und danach eine kurze Strecke bis zur Spitzkoppe. Das passt schon.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter18 Beiträge · seit 201228. Jan. 2013 ·
Danke für die Rückmeldungen.
Kennt jemand die einzelnen Campsites?
77 Beiträge · seit 201028. Jan. 2013 ·
Wir haben im März 2011 spontan einen Rundflug in der Sossusvlei Lodge gebucht. Es war ein unvergessliches Erlebnis bei Sonnenuntergang über die Namib bis zum Meer zu fliegen. Es war sein Geld wert. Nur so bekommt man einen Eindruck, was Wüste bedeutet. So oft kommt man ja nicht dort hin.

Zum Seriem Campsite ein Auszug aus unserem Tagebuch März 2011:

Das Campsite in Sesriem ist ganz ordentlich mit Touristen gefüllt und recht ordentlich in Schuss. Wir haben uns unter einem großen schattenspendenden Baum platzieren können und den ersten Weg zum Pool gesucht.

Der Sternenhimmel ist beeindruckend und die Mücken sind sehr rar. Die nahegelegenen Toiletten und Duschen sind insgesamt recht gut, am Platz gibt es Abwaschwasser aus einem eigenen Hahn. Was wir nicht wussten ist, dass das Sesriem Campsite direkt am Tor zum Sossusvlei liegt. Das wird an jedem Morgen um 6 Uhr geöffnet und alle Touristen wollen die 70km schnellstmöglich zurücklegen um den Sonnenaufgang in den Dünen zu erleben. Also früh ins Bett und den Wecker auf 4.50 Uhr stellen.

Tag 12 – 8.3.2011
Sossusvlei – „Unsere Spuren im Sand“

4.50 Uhr – der Handyweckruf ertönt. Ohne Frühstück packen wir alles zusammen und stehen um 5.45 Uhr als erstes! Vor dem Gate zum Sossusvlei. Der Wachhabende schaut peinlichst genau auf die Permits und die Uhr. Punkt 6.oo Uhr wird das Tor geöffnet. Eine lange Schlange verschiedener Fahrzeuge fährt in die noch dunkle Nacht. Mit 60 Stundenkilometern geht es auf einer asphaltierten Strecke durch die Wüste. Wir treffen bei morgendlicher Dämmerung auf Strauße und Springböcke. Die berühmte Dühne 45 lassen wir links liegen,
ein Fotomotiv, das sich andere in Eile sichern wollen um ihr besonderes Bild zu machen. Stattdessen sind wir die ersten auf den letzten kilometern angekommen. Wir haben die Wahl: Entweder Luft aus den Reifen lassen und die letzten Kilometer selber durch den tiefen Sand fahren oder ein bereitstehendes Shuttle für 100 N-Dollar pro Person zu nutzen.

Die Sonne geht gerade hinter den Dünen auf als wir mit dem Shuttle den Vlei erreichen. Zwischendurch hält der Fahrer auch zu Fotostops an. Das Licht ist phantastisch und wir fahren schließlich eine mittelgroße Düne an. Er erklärt uns, was wo zu sehen ist und wir klettern auf die Dühne bis zum Deadvalley am Vlei. Als wir wieder unten sind kommt die Sonne über das Vlei und die Farbstimmung ändert sich schlagartig. Wir laufen insgesamt mehrere Flächen ab, lassen uns vom Shuttle an verschiedene Orte bringen wo noch das Wasser der letzten Wochen zu sehen ist. Vor zwei Wochen war die gesamte Strecke sogar wegen Überflut
ung gesperrt – was alle 10 Jahre mal passiertiert-

Alles Gute wünscht
Petra
77 Beiträge · seit 201028. Jan. 2013 ·
Hallo

Wir haben mit unserer Tochter die Bootstour gemacht, hier unser Tagebucheintrag, es war sehr schön:

Tag 10 – 6.3.2011
Walvisbay – Ein Tag auf dem Meer

Frühes Aufstehen ist angesagt. Wir haben eine Katamaranfahrt gebucht und müssen um 8.30 Uhr im Hafen von Walvisbay sein. Die 30km sind schnell zurückgelegt und vor dem Einborden wird noch ein Holzflusspferd gekauft. Der Parkplatzwächter bietet sich für eine Wagenwäsche an und am Kay sorgt ein zahmer Pelikan bei Hermine für Verwunderung. Lars hat seine Kreditkarte erstmalig benutzt als die Fahrt bezahlt wird. Alles klappt reibungslos und die Katamaranfahrt kann beginnen.

Zunächst fahren wir durch den Hafen und der deutsche Guide sorgt mit der Fütterung von Möwen, Pelikanen und nahezu handzahmen Seelöwen auf dem Boot für eine gute Unterhaltung. Wir lernen auch viel über die Austernzucht. Hätte nicht gedacht, dass diese regelmäßig geputzt werden müssen. Auf der Tour zwischen Hafen. Sandbank und Atlantik werden wir königlich versorgt. Mit Getränken und verschiedenen Essen, von Austern bis Wildfleisch, bleiben keine Wünsche offen. Die Austern schmeckten Petra besser als in Australien. Sie sind weniger flüssig und salzig. Auch die anderen Meeresfrüchte waren zu empfehlen. Die Kinder haben unter Deck ihr eigenes Buffett bekommen, so war auch Hermine gut versorgt.

Auf der weiteren Fahrt sollten wir noch seltene Delfine zu sehen bekommen. Für Waale oder andere Meerstieres ist wohl die falsche Jahreszeit. Auf der Rücktour kommt die Sonne aus den Wolken hervor und wird auf Deck liegend magisch eingesogen.

Gruß Petra
Themenstarter18 Beiträge · seit 201229. Jan. 2013 ·
Unter welchem Titel kann ich den reisebericht finden?
Hattet ihr vielleicht noch weitere Campingplätze, die auch Bestandteil unserer Route sind?

LG
Michael
78 Beiträge · seit 200829. Jan. 2013 ·
Hallo,

Namibgrens ist für uns unter den Top10 der namibischen Campingplätze, ich empfehle dringend (!) den außerhalb der Farm liegenden Aussichtspunkt zu besuchen. 1h Off-Road Juckelei wird belohnt mit der grandiosesten Aussicht, die Namibia zu bieten hat. Absolut atemberaubend!

Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
77 Beiträge · seit 201029. Jan. 2013 ·
Hallo Michael,

wir haben den Reisbericht nicht gepostet, das war unser Reisetagebuch. Ich hatte nur einen Bericht über das AHA Canopy von Africa 4x4 rentals reingestellt.
Ich habe mir Eure Tour angeschaut, aber bis auf Etosha und Sossusvlei keine Überschneidung gefunden. Wir planen gerade unsere Tour im August, deshalb stöbere ich im Forum. Diese Plattform ist ein Segen.

Lieben Gruß
Petra

hier noch ein Teil aus unserem Tagebuch:

Tag 7 – 3.3.2011
Von Okaukuejo nach Twyfelfontein – Auf dem Weg zu den Felsenmalereien der Buschmänner

Wir brechen auf nach Twyfelfontein. Zunächst aber müssen wir den Dreck der letzten Tage vom Auto bekommen. An der Tankstelle macht sich eine junge Frau mit einem Wasserschlauch mehr als eine halbe Stunde daran zu schaffen, den lehmigen harten und knochentrockenen Dreck runter zubekommen. Keine leichte Aufgabe.

Unterwegs in Outjo kaufen wir ein und tanken. Die Strecke führt über eine Asphaltstraße bis nach Khorixas. Millionen von Schmetterlingen werden wir Pollen durch die Luft gewirbelt. Alle möglichen Farben sind stundenlang auf der Strecke zu sehen. Kurz hinter Khorixas treffen wir wieder auf ausgiebige Sandpisten.

Kurz vor Twyfelfontein erreichen wir die Petrified Trees. Ein Guide führt uns durch den versteinerten Wald, unserer einzigen Station für heute. Die Stämme aus Stein sehen wirklich aus wie echte Bäume. Sie sind vor Millionen von Jahren in die Region angespült und anschließend versteinert worden. Zudem sehen wir männliche und weibliche Welwitschia-Pflanzen, die dort wachsen.

Hermine nörgelt, sie will unbedingt noch mal schwimmen gehen, also suchen wir uns ein Camp mit einem Pool als heutiges Ziel aus. Wir landen im „Xaragu“, einer sehr gepflegten ländlichen Anlage direkt am Fluss der Roten Elefanten. Kurz vor der Einfahrt auf das Gelände müssen wir den fast trockenen und sehr steinigen Flusslauf durchqueren. Die Elefanten sind aber seit Monaten nicht mehr vor Ort. Stattdessen finden wir schöne Tierfiguren von Nashörnern, Giraffen und eben Elefanten aus Lehm und Holz. Die Anlage bietet überdachte Schattenflächen und einen Grillplatz für jeden Stellplatz. Die Sanitäranlagen sind klein und mehrfach auf dem Gelände verteilt. Insgesamt sind drei Fahrzeuge heute Nacht da. 200 N-Dollar für zwei Erwachsene erscheint zudem sehr günstig.

Zwischendurch ziehen zwar ein paar bedrohliche Wolken durch, es bleibt aber trocken und warm. Wir grillen zusammen und machen ein kleines Lagerfeuer. Nachdem Hermine im Bett verschwunden ist gehen wir die 100m zur Bar und verbringen den Abend mit fünf Angestellten gemeinsam an einem Tisch da wir die einzigen Gäste sind. Bei Amarula und Gin Tonic genießen wir den Abend und kommen in ein lockeres Gespräch mit den Mitarbeitern. Es gibt viele Mücken und nur an den vergessenen nicht eingeriebenen Stellen erwischt es uns diesmal auch.

Die Nacht bleibt ruhig und bei Sonnenaufgang machen wir uns wieder fertig für den neuen Tag. Wir wollen vermeiden bei starken Mittagshitze in die Felsformationen zu gehen und sind gegen 9 Uhr ohne Frühstück bei den Felsenmalereien.

Tag 8 – 4.3.2011
Twyfelfontein und der Brandberg

Es wird sehr schnell warm und es geht schon auf die 30° Grad zu. Ein Guide führt uns 45 Minuten in das Gelände, der ersten Station des Tages. Sie erklärt uns die einzelnen Zeichnungen und die Geschichte der Buschmänner. Freistehende Gesteinsplatten bilden eine riesige „Felsleinwand“, auf der sich Felsbilder von goßer Vielfalt und Qualität ausbreiten. Sie gehören zum Weltkulturerbe und sind wirklich außergewöhnlich gut erhalten. Auf einem Felsen sonnt sich zwischenzeitig ein Agamenpärchen und eine zweite Touristengruppe kommt uns entgegen – auf Flip Flops. Kaum zu verstehen, bei der bevorstehenden Kraxelei!

Weiter geht es vorbei an der atemberaubenden rotglühenden morgendlichen Felsenlandschaft zum Burnt Mountain zu den Orgelpfeifen, einer Steinformation inmitten eines trockenen Flußbettes. Ein kleiner Fußmarsch macht auch Hermine sehr viel Spaß. Zurück am Wagen wird erst einmal kurz gefrühstückt.

Wir fahren weiter in Richtung Brandberg. Die Landschaft und die Farbwelt wechselt ständig, je höher die Sonne jetzt am Himmel steht. Mal schroff geschichtet oder wie riesige Murmeln aufgetürmt. Das Gebiet ist vulkanischen Ursprungs so dass manchmal die größten Steine oben liegen – was einen bizarren Anblick ergibt.

Auf dem Weg zum Brandberg machen wir einen kleinen Abstecher nach Uis, einem kleinen Nest ca. 10km von der Hauptstrecke entfernt. Dort kaufen wir ein und werden wieder von den einheimischen umlagert. Das Angebot ist deutlich geringer als in den touristischen Orten, der Bottle-Shop hat zudem Mittagspause, somit fahren wir mit dem Nötigsten zu unser Lodge, dem White Lady Camp Site. Im Buch von Petra – Thommy Jauds Hummeldumm – ist die Lodge ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Es ist 37° Grad warm und wir flüchten an den Pool als wir angekommen sind. Zunächst gibt es den ersten richtigen Kaffee seit tagen, anschließend ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser.

Am Pool bekommt Hermine deutsche Gesellschaft. Das Mädchen ist auch fünf und die beiden haben sehr viel Spaß. Die Familie kommt aus Rheine und so sind schnell Themen für ein Gespräch gefunden. Um 19 Uhr ist ein gemeinsames Dinner bestellt. Heute lassen wir die Seele baumeln. Das Canapy ist schnell aufgebaut und der Weg zurück zur Lodge in 10 Minuten zurückgelegt. In der Anlage gibt es drei Erdmännchen, die Hermine gerne nach dem streicheln auch noch adoptieren würde, einen Kakadu, der sich von Papa am Kopf kraulen lässt, verschiedene Vögel und Kaninchen in einer Voliere und eine junge Python in einem Käfig nahe der Bar, die gefaucht hat, als Papa Hermine an den Käfig gehoben hat.

Das Abendessen mit der anderen Familie gestaltet sich zum Tageshighlight. Die zahmen Erdmännchen, ein tolles 3-Gang-Menüe und die abschließende gemeinsame Fahrt im Auto zum Zeltplatz runden den Tag ab. Es ist schon spät und dunkel als wir gemeinsam schlafen gehen.

Am nächsten Morgen weckt uns eine wilde Eselherde und der Housesitter, der für das Warmwasser in den Duschen zuständig ist. Nach einem gemütlichen Frühstück schenken wir uns den Besuch der White Lady – einer Felsenmalerei, die ca. 1,5 Stunden Fußmarsch zum Brandberg bedeutet hätte.

Tag 9 – 5.3.2011
Swakopmund – Quer durch die Namib mit deutscher Vergangenheit

Der Brandberg steht noch im Hochnebel als wir nach Swakopmund aufbrechen. Die Strecke führt fast zweihundert Kilometer durch die halbtrockene öde Wüste und bietet kaum Abwechslung an. Der Sand hat sich durch alle Fugen bis in das Fahrzeuginnere gearbeitet. Die Straßen sind schwer zu befahren und das Wetter wird in Küstennähe immer rauer und windiger.

Bei Hentiesbaai erreichen wir die Skeleton Coast und fahren in Richtung Norden zu den Seehundbänken von Cape Cross. Der Gestank der Kolonie bleibt uns noch den ganzen Nachmittag in der Nase hängen. Zurück an Hentiesbaai vorbei in Richtung Swakopmund sehen wir einen gestrandeten alten Frachter direkt am Strand. Bei einer kleinen Pause beobachten wir auf der ganzen Strecke unzählige Angler. Es scheint hier ein Volkssport zu sein.

Zwischen dem kalten Atlantik und der brütend heißen Namib liegt Swakopmund, die Straßen von Palmen und bunten Blumenbeeten gesäumt. In Swakopmund angekommen müssen wir fast durch die ganze Stadt bis zu unserem Camp fahren. Die Straßen sind teilweise so breit als würden dort regelmäßig russische Militärparaden stattfinden. Die Architektur ist stark von deutscher Kolonialzeit geprägt. Das Camp Alte Brücke liegt strategisch günstig auf dem Weg nach Walvis Bay direkt in Strandnähe und stellt sich zunächst als komfortable Bleibe dar. Allerdings sollten wir am Ende des nächsten Tages zweifelhafte Bekanntschaft mit den Tücken der Wasserleitungen machen. Jeder Stellplatz hat seine eigene Dusche und Toilette. Das Wasser am Außenanschluß roch schlecht - ein Außenrohr war wohl lange nicht benutzt worden, Nachbarn hatten zudem noch Probleme mit der Stromzufuhr.

Nachdem wir uns für den Folgetag einen Seetrip in Wolvis Bay gesichert haben machten wir uns auf den Weg einen Kaffee/ eine Schokolade an der Atlantikbrandung in der Tigers Reef Bar einzunehmen. Danach folgte ein kleiner Promenadenbummel entlang der verschiedenen Händler bis zum örtlichen Leuchtturm.
482 Beiträge · seit 201229. Jan. 2013 ·
Hallo Michael

die Ballonfahrt in Sossusvlei habe ich gemacht und war entäuscht gewesen. Im Vergleich zu meinen 2 Ballonfahrten in Europa war diese Fahrt, kurz, niedrig und blieb (natürlich) außerhalb der Dünenlandschaft. Das einzig beeindruckende war die punktgenaue Landung auf der Pritsche des LKWs.

Mit einem Flugzeug-Rundflug kannst Du auf jeden Fall mehr sehen.
Ist nur meine Meinung...

Viele Grüße
Wolfgang
350 Beiträge · seit 200629. Jan. 2013 ·
Hallo Michael
Wir haben vor Jahren eine Bollonfahrt von Wolwedans aus gemacht. 3 Nächte mussten wir warten bis der Wind so war, dass wir einen dann traumhaften Flug über die Namibia machen konnten. Für die Landung weit in den Dünen mussten wir dann das zuvor geübte Manöver einsetzen. Inzwischen sind die Flüge leider sehr teuer.
Mit dem Flieger haben wir 1 x von Wolwedans und 1x vom Tsondap Valley mit Hans sehr beeindruckende Flüge gehabt, besonders der mit Hans
Ist schon was Besonderes.
LG
Sita
Themenstarter18 Beiträge · seit 201229. Jan. 2013 ·
Vielen herzlichen Dank für die Rückmeldungen. Finde auch, dass die Ballonfahrt zu teuer ist, auch wenn die Landschaft sicher spektakulär ist.
Die Kinder tendieren eher zu einem Gamedrive im Dunkeln, mal sehen, ob wir da etwas passendes finden.
350 Beiträge · seit 200629. Jan. 2013 ·
Game Drive im Dunkeln, grad hat Sasowewi von einem berichtet. Wir haben so was in der Art auch im KTP erlebt. Und einmal auf Onguma. War auch sehr enttäuschend. Der NWR bietet in Etosha an. Davon hab ich noch nichts gehört. Vlt. Ist das eine Option.
Sita