jueriThemenstarter42 Beiträge · seit 201228. Dez. 2012 · Hallo zusammen
Wir planen Ende April 2013 einen Tagesausflug von der Tsumkwe Lodge in den Khaudum Park.
Hinfahrt über die D3303 dann über die D3308 über Tsoana Waterhole wieder zurück auf die D3303.
Hat jemand von euch so etwas schon gemacht? Nach Karte sind das ca. 160 km mit teils sandiger Piste, also ungefähr 5 - 6 Std.. Unser Handicap, wir sind nur mit einem Fahrzeug unterwegs, aber gut ausgerüstet mit Sandmatten, GPS und Sat.-Telefon für Notfälle.
Ich würde mich freuen etwas darüber zu erfahren.
Helmar667 Beiträge · seit 200628. Dez. 2012 · Hallo Jueri,
bin die Strecke 2010 teilweise gefahren, allerdings auf der D3308 etwa 5 km hinter Tsoana umgekehrt, weil ich weiter gen Norden wollte.
Die D3303 bis zum Sikereti Camp (war damals zu) ist problemlos. Nach dem Abzweig auf die D3308 wird es langsam, die Spuren wurden einige Km hinter Tsoana immer verschwommener, schwerer, waren lange nicht befahren. Bin dann umgekehrt und auf gleicher Pad zurück auf die D3303.
Vorschlag: Fahre erst bis Sikereti und frag die Ranger, ob da ein Durchkommen ist, saisonabhängig. Dann die Strecke "linksrum", also D3308 ab Sikereti, nehmen. So hast Du wenigstens Tsoana mit drin, falls Du umdrehen musst.
Gruss,
Helmar
jueriThemenstarter42 Beiträge · seit 201229. Dez. 2012 · Salü Helmar
Vielen Dank für deine guten Ratschläge. Demnach liege ich nicht ganz falsch und die Strecke oder mindestens ein Teil davon ist befahrbar.
Zu welcher Jahreszeit warst du da? Gab es zwischen den Radspuren viel Gras und Gebüsch? Wenn das Zeugs beim durchfahren absamt, verstopft es den Kühlergrill 🙁 .
Wie war denn deine Fahrt? Hat sich der Trip dahin gelohnt?
Herzliche Grüsse
Jueri
Helmar667 Beiträge · seit 200629. Dez. 2012 · Hi Jueri,
es war Anfang November, Grassamen waren kein Problem.
Ob sich der Trip gelohnt hat? Eigentlich hinsichtlich der Tiere wenig, wir haben kaum etwas gesehen. Mein Co-Pilot, der schon mal da war, schwärmte von den "vielen Elefanten", aber die hatten wohl alle gerade Urlaub.
Auch sonst war die Fahrt eigentlich mehr ein "Knüppeln" im Tiefsand mit wenig Zeit zum Schauen. Das gilt aber hauptsächlich für die weitere Pad gen Norden zum Khaudom Camp und besonders für die 40 km Strecke von der Nordgrenze hoch zur B6 (Caprivi Highway). Hatte allerdings auch den Druck nur wenig reduziert, weil ich das endlos lange Aufpumpen hinterher leid war.
Gruss,
Helmar
p.s. Die Tankstelle in Tsumkwe hatte übrigens gerade keinen Kraftstoff. Achte also darauf, dass Du ausreichend gebunkert hast, um noch zurückzukommen.
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200629. Dez. 2012 · Hallo Jueri,
Gab es zwischen den Radspuren viel Gras und Gebüsch? Wenn das Zeugs beim durchfahren absamt, verstopft es den Kühlergrill .
Dafür bzw. dagegen hat man bei solchen Strecken in aller Regel ein "Samennetz" vor dem Kühlergrill. Wie das bei Mietwagen ist, weiß ich natürlich nicht, aber in der Regel tut es auch jedes feinmaschige Netz, dass du am Bullbar (wenn der Mietwagen sowas hat) festmachst.
Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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jueriThemenstarter42 Beiträge · seit 201229. Dez. 2012 · Hallo zusammen
Vielen Dank Helmar; vor allem auch für den Hienweis betreffend Treibstoff. Nehme an, das galt auch für Diesel.
Dank auch an Christian; wir hatten das letztes mal beim Mietwagen keinen Schutz dabei (war aber in Australien) und hatten dann einige Mühe den Radiator zu reinigen. Nehmen diesmal sicherheitshalber besser ein Netz mit, ist ja nicht schwer 🙂
Herzliche Grüsse aus dem verschneiten Engelberg
Jueri
Streifenkarl97 Beiträge · seit 200829. Dez. 2012 · Hallo Jueri,
ich kann zur Reisezeit März nicht viel sagen. Wir waren im November vor 5 Jahren und November vor 1 Jahr im Khaudom. Im ersten Jahr haben 2 TElefanten und ein paar Antilopen gesehen und 2011 dann an jedem Wasserloch Herden von ca. 25-30 Tiere und viele Antilopen...
Zur Zeitplanung:
Wir waren mit 2 Pick ups unterwegs. Von Tsumkwe bis zum Sikereti-Camp haben wir mit einem flotten Reifenwechsel 2,5 Std, gebraucht. Da gabs aber schon Elis zu sehen vor dem Gate - sodass wir doch das eine oder andere mal angehalten haben.
Tsoanafontain wurde uns vom Ranger nicht empfohlen - keine Tiere, an Soncana waren dann morgens und abends eine riesige Elephantenherde und auch Antilopen zu sehen.
Ich würde wenn dann Sikereti anfahren und dort fragen wo ggf. die besten Spots sind und ob die Wasserpumpen nicht eventuell defekt sind - weil dann ist das Wasserloch trocken und keine Tiere zu erwarten.
Im November waren Gras und Samen kein Problem.
Sand war weichsandig und Luftablassen war angebracht. Im Norden vom Khaudom bis zum Caprivi-Hwy war es sehr sehr weichsandig, hier haben wir nochmal den Luftdruck reduziert. War etwas mühsam da es wegen Sand wirklich nur extrem langsam ging und weil wir wegen von Elephanten umgelegten Bäumen mehrmals erst den Weg freiräumen mussten....
Die besten Spots im Park:
Soncana Wasserloch
Omuramba-Wasserloch
Dussi, Leupan , Doringstraat und in der Nähe vom Khaudum-Camp
Viel Spass
Martina