Hallo,
am Montag sind wir von unserer Reise zurückgekommen, die mit dem 10 Tage langen Reittrail (2 Nächte Lodge – 7 Nächte Reitsafari – 1 Nacht Lodge) auf der Roidina Nature Farm nahe Omaruru (bekannt aus "die Pferdeprofis") begonnen hat.
Nach Ankunft am Flughafen wurden wir von Inge abgeholt und sind im VW Bus zur Farm gebracht worden. Die 3 stündige Fahrt mit Kaffepause war angenehm.
An der Farm wurden wir herzlich begrüßt und uns wurde unsere Lodge gezeigt.
Die einzelnen Häuschen sind nett und standen uns während des gesamten Trails zur Verfügung. So konnten wir unser Gepäck etc. was wir nicht für den Trail brauchten dort lassen.
Wir waren zwei Nächte auf der Farm, lernten die Pferde, Reitpartner, die anderen Gäste und Angestellten kennen. Sehr familiär und angenehm. Wir bekamen eine Einweisung auf dem Reitplatz und konnten uns ein Pferd aussuchen und dieses kennen lernen. Danach haben wir einen langen Ausritt gemacht.
Das Abendessen war sehr gut. Wir saßen alle zusammen, es war sehr entspannt.
Als dann der Trail selbst losging, - wir waren 5 Teilnehmer - konnten wir jeweils ein Gepäckstück vor die Türe unserer Lodge stellen, dieses wurde dann vom Versorgungsfahrzeug zum Camp gebracht. Getränke etc. konnten in den Satteltaschen verstaut werden.
Es waren ein einheimischer Führer und eine weitere Begleitperson beim Trail dabei. Zwei weitere waren für die Camps zuständig. Die Besitzer der Roidina Farm waren an den Camps auch dabei.
Am ersten Tag gab es einen Zwischenfall, ein Pferd erschreckte sich und die Menge tobte auf. Zwei Reiter verloren Ihre Pferde, diese sind in den Busch gerannt.
Die Begleitpersonen haben alles nötige organisiert, so dass nach einer Weile wieder alle Pferde da waren. In der Zwischenzeit wurden wir gut mit Wasser etc. versorgt.
Wir ritten weiter zu unserem Camp, wo schon kalte Getränke und Brot auf uns wartete.
Am nächsten Tag als es weiter gehen sollte riss das tags zuvor erschrockene Pferd erneut aus. Es riss sich vom Reitanfüher, der dieses mitleiweile ritt, los und war wieder weg. Wir warteten dann auf ein Ersatzpferd, da entschieden wurde dass dieses nicht mehr mitreitet.
Die Ritte waren schön, es wurden viele Tiere gesehen. Der einheimische Führer- Saki- kannte sich gut mit Spuren aus, so dass wir sogar mehrere Nashörner fanden.
Die Toilette bestand aus einem Zelt, in dem ein Loch gegraben war, darüber eine Klobrille auf einem Gestell. Die Dusche am ersten und letzten Abend war im Grunde nicht zu verwenden, allerdings am zweiten und fünften Abend gab es einen Wasserschlauch an einer Wasserquelle, das war sehr angenehm.
Die Nächte drei und vier campierten wir im Garten einer Jagdlodge und konnten die dortigen Bäder verwenden.
In den Nächten zwei und fünf haben wir sehr nahe an einem Hippodamm geschlafen. An einem dieser Abende wurde unsere Runde durch Freunde der Roidina Farm Besitzer und deren Touristen vergrößtert.
Meist reiteten wir im ersten Ritt zum nächsten Camp (ca3 Std) und konnten dann dort entweder ausruhen oder Nachmittags nocheinmal einen ca 2 Stündigen Ritt machen.
Zum Mittagessen gab es IMMER dasselbe wie zum Frühstück, drei verschieden Brotsorten, Marmelade, Rauchfleisch und Bratenfleisch, Nutella, Sirupgetränk, Kaffee…
Das Abendessen war gut, wurde vor Ort am Feuer zubereitet. Es wurde manchmal gegrillt.
Da es dort normal ist, Leitungswasser zu trinken (was an der Lodge kein Problem war) wurden die einst frischen 0,5 Liter Wasserflaschen einfach aufgefüllt. Es gab keine frischen Wasserflaschen mehr.
Eine Reiterin wurde krank (Fieber, Husten etc.). Die Flaschen waren nicht zugeordnet und die Frage nach frischen Flaschen wurde durch die Müllproblematik dahingestellt.
Teilweise fehlte es an Organisation, was leider oft im Beisein aller Gäste am Esstisch besprochen wurde. Teilweise wurden nicht nur Trailorganisatorische Dinge sondern auch allgmeine Dinge per Handy geklärt (Reparaturen etc). Durch dieses ständige Handygeklingele wurde die doch sehr betonte Ruhe und Nähe zur Natur nahezu völlig zerstört.
Alles in allem war es schön, allerdings würden wir uns künftig nicht nocheinmal für einen 7 Tage langen Trail entscheiden, würden aber die Roidina Farm jederzeit gerne wieder besuchen und uns für einen drei Tage Trail oder mehrere Tagestrails entscheiden.
Wenn der Wunsch besteht stelle ich auch gerne Fotos des Reittrails ein.
am Montag sind wir von unserer Reise zurückgekommen, die mit dem 10 Tage langen Reittrail (2 Nächte Lodge – 7 Nächte Reitsafari – 1 Nacht Lodge) auf der Roidina Nature Farm nahe Omaruru (bekannt aus "die Pferdeprofis") begonnen hat.
Nach Ankunft am Flughafen wurden wir von Inge abgeholt und sind im VW Bus zur Farm gebracht worden. Die 3 stündige Fahrt mit Kaffepause war angenehm.
An der Farm wurden wir herzlich begrüßt und uns wurde unsere Lodge gezeigt.
Die einzelnen Häuschen sind nett und standen uns während des gesamten Trails zur Verfügung. So konnten wir unser Gepäck etc. was wir nicht für den Trail brauchten dort lassen.
Wir waren zwei Nächte auf der Farm, lernten die Pferde, Reitpartner, die anderen Gäste und Angestellten kennen. Sehr familiär und angenehm. Wir bekamen eine Einweisung auf dem Reitplatz und konnten uns ein Pferd aussuchen und dieses kennen lernen. Danach haben wir einen langen Ausritt gemacht.
Das Abendessen war sehr gut. Wir saßen alle zusammen, es war sehr entspannt.
Als dann der Trail selbst losging, - wir waren 5 Teilnehmer - konnten wir jeweils ein Gepäckstück vor die Türe unserer Lodge stellen, dieses wurde dann vom Versorgungsfahrzeug zum Camp gebracht. Getränke etc. konnten in den Satteltaschen verstaut werden.
Es waren ein einheimischer Führer und eine weitere Begleitperson beim Trail dabei. Zwei weitere waren für die Camps zuständig. Die Besitzer der Roidina Farm waren an den Camps auch dabei.
Am ersten Tag gab es einen Zwischenfall, ein Pferd erschreckte sich und die Menge tobte auf. Zwei Reiter verloren Ihre Pferde, diese sind in den Busch gerannt.
Die Begleitpersonen haben alles nötige organisiert, so dass nach einer Weile wieder alle Pferde da waren. In der Zwischenzeit wurden wir gut mit Wasser etc. versorgt.
Wir ritten weiter zu unserem Camp, wo schon kalte Getränke und Brot auf uns wartete.
Am nächsten Tag als es weiter gehen sollte riss das tags zuvor erschrockene Pferd erneut aus. Es riss sich vom Reitanfüher, der dieses mitleiweile ritt, los und war wieder weg. Wir warteten dann auf ein Ersatzpferd, da entschieden wurde dass dieses nicht mehr mitreitet.
Die Ritte waren schön, es wurden viele Tiere gesehen. Der einheimische Führer- Saki- kannte sich gut mit Spuren aus, so dass wir sogar mehrere Nashörner fanden.
Die Toilette bestand aus einem Zelt, in dem ein Loch gegraben war, darüber eine Klobrille auf einem Gestell. Die Dusche am ersten und letzten Abend war im Grunde nicht zu verwenden, allerdings am zweiten und fünften Abend gab es einen Wasserschlauch an einer Wasserquelle, das war sehr angenehm.
Die Nächte drei und vier campierten wir im Garten einer Jagdlodge und konnten die dortigen Bäder verwenden.
In den Nächten zwei und fünf haben wir sehr nahe an einem Hippodamm geschlafen. An einem dieser Abende wurde unsere Runde durch Freunde der Roidina Farm Besitzer und deren Touristen vergrößtert.
Meist reiteten wir im ersten Ritt zum nächsten Camp (ca3 Std) und konnten dann dort entweder ausruhen oder Nachmittags nocheinmal einen ca 2 Stündigen Ritt machen.
Zum Mittagessen gab es IMMER dasselbe wie zum Frühstück, drei verschieden Brotsorten, Marmelade, Rauchfleisch und Bratenfleisch, Nutella, Sirupgetränk, Kaffee…
Das Abendessen war gut, wurde vor Ort am Feuer zubereitet. Es wurde manchmal gegrillt.
Da es dort normal ist, Leitungswasser zu trinken (was an der Lodge kein Problem war) wurden die einst frischen 0,5 Liter Wasserflaschen einfach aufgefüllt. Es gab keine frischen Wasserflaschen mehr.
Eine Reiterin wurde krank (Fieber, Husten etc.). Die Flaschen waren nicht zugeordnet und die Frage nach frischen Flaschen wurde durch die Müllproblematik dahingestellt.
Teilweise fehlte es an Organisation, was leider oft im Beisein aller Gäste am Esstisch besprochen wurde. Teilweise wurden nicht nur Trailorganisatorische Dinge sondern auch allgmeine Dinge per Handy geklärt (Reparaturen etc). Durch dieses ständige Handygeklingele wurde die doch sehr betonte Ruhe und Nähe zur Natur nahezu völlig zerstört.
Alles in allem war es schön, allerdings würden wir uns künftig nicht nocheinmal für einen 7 Tage langen Trail entscheiden, würden aber die Roidina Farm jederzeit gerne wieder besuchen und uns für einen drei Tage Trail oder mehrere Tagestrails entscheiden.
Wenn der Wunsch besteht stelle ich auch gerne Fotos des Reittrails ein.
Namibia 2012 und 2017