cheesemakerThemenstarter128 Beiträge · seit 201014. Apr. 2012 · hallo und moin moin,
ich habe in der letzten zeit wieder viel im forum recherchiert und die meisten fragen sich von selbst erledigt. aber eine frage stellt sich mir zur zeit...
hat jemand von euch eine ahnung wieviel hütten-, lodges- und hotelgäste auf einen camper kommen? ich dachte immer schwerpunkt sei das campen, aber mittlerweile sieht es für mich anders aus.
vg martin
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200914. Apr. 2012 · hallo cheesemaker ....
hmm .. das is sone sache;. kann nur aus dem bauch raus antworten bzw aus meinen erfahrungen..
ich glaube, es haelt sich so die waage.. wir campen dort wo wir uns lodges nicht leisten koennen, zum beispiel in botswana .. wenn ich mir ein nettes guesthouse / logde leisten kann, ziehe ich das vor.. ich denke so oder aehnlich geht es einigen von uns.
An der namibischen kueste (walvis / swakop) wuerde ich persoenlich zum beispiel eher nicht campen, auch in windhoek und umgebung nicht..
wenn ich fuer 25/40 euros ein bett und ne eigene dusche bekomme ziehe ich das einem abolutionblock und dem aus-und einpacken deutlich vor..
aber vielleicht haben andere eine andere meinung zum thema.
warum willst du das denn ueberhaupt wissen.. ??
Um es genau zu klaeren solltest du dich vielleicht an die statistiken der jeweiligen tourismus organisationen der verschiedenen laender wenden.. alles andere ist subjektive einschaetzungssache..
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
peter 081’927 Beiträge · seit 200814. Apr. 2012 · Beitrag gelöscht
Gruß
Peter
GUGuido.Gast14. Apr. 2012 · Hallo,
Absolute Zahlen habe ich auch nicht. Wenn man sich offizielle Statistiken* anschaut (NTB, BoN, HAN), dann scheint die Zahl der Lodge-/Gästefarmübernachtungen seit Jahren rückläufig zu sein. Da die Zahl der Touristen aber anscheinend ungefähr gleich bleibt und die Reisedauer auch nicht sinkt, muss theoretisch die Zahl der Camping-Übernachtungen steigen. Zumindest der Trend scheint aktuell Richtung Camping zu gehen.
Mögliche Gründe dafür wurden hier auch schon ausführlich diskutiert: Aus Sicht vieler europäischer Touristen stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis bei vielen Lodges/Gästefarmen nicht mehr.
*Statistiken aus Namibia muss man teilweise mit großer Vorsicht interpretieren, weil die Datenerhebung teilweise offenkundig grotesk oder manipuliert ist. Siehe auch aktuelle Volkszählung.
Beste Grüße
Guido
cheesemakerThemenstarter128 Beiträge · seit 201015. Apr. 2012 · hallo,
weshalb ich frage? in verschiedenen berichten habe ich gelesen, dass lodges und guestfarmen häufig im voraus ausgebucht sind und campsites eben nicht. gefühlt habe ich auch den eindruck, dass der trend zum campen geht. wie lange wir es diese komfortable situation noch geben immer ein freies plätzchen zum zelten zu finden?
vg martin
Nunanani521 Beiträge · seit 201115. Apr. 2012 · Hallo,
Man kann doch immer noch problemlos im südlichen Afrika tagelang keine einzige andere Menschenseele sehen und campen ohne wie ölsardinen aufeinanderhocken, da glaube ich, dass man noch eine Weile Einsamkeit und Campen ohne Anmeldung geniessen kann. Dies ist aber meine persönliche Meinung...
Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
flip666290 Beiträge · seit 200715. Apr. 2012 · Hallo Martin,
Gastfarmen und Lodges werden auch von den Anbietern von Pauschal-Touren gebucht. Deren Zielgruppe treibt sich kaum in Foren wie diesem herum. Auch schreiben solche Menschen kaum Reiseberichte. Insofern sind hier die Camper oder Individualtouristen hier deutlich überrepräsentiert - und das ist auch gut so 😉.
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der
AIDA:
http://www.philippschaeufele.de
musher348 Beiträge · seit 200816. Apr. 2012 · flip666 schrieb:Hallo Martin,
Gastfarmen und Lodges werden auch von den Anbietern von Pauschal-Touren gebucht. Deren Zielgruppe treibt sich kaum in Foren wie diesem herum. Auch schreiben solche Menschen kaum Reiseberichte. Insofern sind hier die Camper oder Individualtouristen hier deutlich überrepräsentiert - und das ist auch gut so 😉.
Phil
Gibt im Gegenzug auch Pauschalreisende, die Campen.
Wir sind in Namibia mit Zelten unterwegs, aber abundan leisten wir uns trotzdem auch mal eine Gästehaus oder eine Lodge
Und natürlich sind wir auch Jedesmal noch im Ferienhaus, wenn es dann zeitlich noch rausgeht auf einer Farm
SASabBeh24 Beiträge · seit 201217. Apr. 2012 · Hallo,
wenn ich von mir ausgehe: Mein Mann und ich fahren dieses Jahr zum ersten Mal nach Namibia (Afrika überhaupt). Obwohl wir individuell reisen, sprich mit Mietwagen und auch die Unterkünfte alle selbst gebucht haben, fühlen wir uns bei unserem ersten Besuch in Namibia in Gästehäusern, -farmen und Lodges erst einmal sicherer. Sollten wir ein weiteres Mal nach Namibia fahren (was ich stark annehme) werden wir sicherlich auch das campen versuchen.
Überhaupt ist mir erst aufgegangen, dass man in Namibia gut campen kann, als ich mich mit den Reisevorbereitungen befasst habe. Vorher hätte ich gar nicht vermutet, dass Namibia ein Land zum campen ist. Mag zwar dem einen oder anderen blauäugig erscheinen, aber ich denke, wir sind da kein Einzelfall.
Gruß
SabBeh
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201117. Apr. 2012 · flip666 schrieb:
... Gastfarmen und Lodges werden auch von den Anbietern von Pauschal-Touren gebucht. Deren Zielgruppe treibt sich kaum in Foren wie diesem herum. Auch schreiben solche Menschen kaum Reiseberichte. Insofern sind hier die Camper oder Individualtouristen hier deutlich überrepräsentiert - und das ist auch gut so 😉.
Phil
Hallo Phil,
Du solltest Dir die Definition von
http://de.wikipedia.org/wiki/Pauschalreise durchlesen....
Schon bei Buchung von zwei Bausteinen (Flug+Unterkunft) gilt eine Reise als pauschal, selbst wenn individuelle Bedürfnisse eingeflossen sind.
😁 Ich fand übrigens den Reisebericht über die "Hummeldumm-Reise" von "Champagner" Bele ganz zauberhaft!!!
Gruß, Strelitzie
Champagner8’796 Beiträge · seit 201017. Apr. 2012 · flip666 schrieb: Insofern sind hier die Camper oder Individualtouristen hier deutlich überrepräsentiert - und das ist auch gut so 😉.
Phil
DANKE 😈 😊 😵 🙁
Strelitzie schrieb:
Ich fand übrigens den Reisebericht über die "Hummeldumm-Reise" von "Champagner" Bele ganz zauberhaft!!!
Gruß, Strelitzie
Und nochmals DANKE 🙂 🤪 😘 😁
LG Bele
flip666290 Beiträge · seit 200718. Apr. 2012 · Hallo,
ich hab mich da wohl etwas im Ton vergriffen, mit meiner Aussage "und das ist auch gut so". Ich wollte weder Pauschalreisende (wie auch immer die Definition sein mag) oder individuell reisende Lodge-Besucher angreifen. Meine erste Namibia-Reise war eine komplette Pauschaltour, 4 Wochen im Zelt (bis auf 2 Tage in Swakop). Auf meiner zweiten Tour, 5 Wochen auf eigene Faust, ohne jede Vorbuchung habe ich durchaus auch mal den Luxus einer Lodge genossen.
Allerdings habe ich mich vor meiner Pauschaltour wenig informiert, die Frage war mehr: "Ist der Anbieter gut", als "sind die einzelnen Campingplätze schön". Das wollte ich damit sagen.
Und Bele: Deinen Reisebericht habe ich natürlich auch mit Begeisterung gelesen!
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der
AIDA:
http://www.philippschaeufele.de
Burschi4’143 Beiträge · seit 200918. Apr. 2012 · Hallo,
deine Frage ist, wie du schon gemerkt hast, nicht einfach zu beantworten. Ich selbst bin jahrelang immer mit Zelt (anfangs Bodenzelt, dann Dachzelt) unterwegs gewesen, aber inzwischen habe ich auch stets mal eine Lodge oder eine Guestfarm aufgesucht. Der Grund lag zum einen darin, dass ich die Übernachtung in freier Natur schätze, mit all den Geräuschen und Eindrücken, die sich auch in der Nacht bieten, was besonders auf die Gebiete zutrifft, in denen man in unmittelbarar Nähe der Tiere schläft (Nationalparks), und zum Anderen daran, dass ich als Frühaufsteher nicht erst auf ein Frühstück so gegen 8.00 Uhr warten will, sondern zu diesem Zeitpunkt schon 2 Stunden entweder auf Pad oder auf Pirsch bin. Mittags will ich meist schon mein Ziel erreicht haben. So heißt die Devise: gegen 5.00 Uhr aufstehen, Kaffee kochen, Zelt einpacken und mit Sonnenaufgang losfahren.
Seit meine Frau mich begleitet, muss ich öfter mal Kompromisse machen und mal öfter in festen Unterkünften übernachten. Hier suche ich dann auch Lodges auf, die ein sinnvolles Preis-Leistungs-Verhältnis haben (z.B.Gondwana-Collection). Hier sind dann die Angebote von Campsites auch nicht so üppig, sondern "Pauschal-Touristen" überwiegen. Das ist logisch, denn die haben ja auch ein Betten-Kontingent von oft über 100 Betten. In Swakopmund und Windhoek schlafe ich immer in festen Unterkünften. In Windhoek aus Gründen der Sicherheit und in Swakopmund wegen des Klimas. Hier morgens aus einem patschnassen Zelt im Nebel herauszukriechen, ist nicht gerade toll.
Insgesamt würde ich sagen, dass eine gute Mischung der Unterkünfte - soweit es auch der Geldbeutel zulässt - die beste Lösung ist.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar